Books by Achim Lichtenberger
Urban Taschenbücher, Stuttgart, 2021
Der Olymp ist der höchste Berg Griechenlands und Sitz der antiken griechischen Götter. In der Myt... more Der Olymp ist der höchste Berg Griechenlands und Sitz der antiken griechischen Götter. In der Mythologie ist er seit der Antike nahezu omnipräsent. Dabei wurde eine Vorstellung ausgeformt, die schillernd zwischen realem Berg und überweltlichem Göttersitz changiert. Die Idee des Göttersitzes wurde räumlich losgelöst und universell übertragbar. Achim Lichtenberger geht dem vielschichtigen Phänomen Olymp nach, indem er zunächst die menschlichen Imaginationen vom Berg beschreibt, sodann den Berg im geographischen Kontext skizziert und schließlich der Idee des Heiligen Berges in den gesamten Mittelmeerraum folgt. Dabei erweist sich der Olymp als ein Schlüsselzeugnis griechischer Kulturgeschichte, dessen Attraktivität und Vorbildlichkeit beispielhaft für griechische Kultur und Religion sind.
Contextualizing the Sacred 7; Turnhout 2016
Previously published volumes in this series are listed at the back of the book.
![Research paper thumbnail of Severus Pius Augustus. Studien zur sakralen Repräsentation und Rezeption der Herrschaft des Septimius Severus und seiner Familie (193-211 n. Chr.) [open access]](https://attachments.academia-assets.com/110674516/thumbnails/1.jpg)
Impact of Empire 14; Leiden 2011
Zeit beliebten Münzbildern, die den Kaiser neben Iuppiter zeigen, wobei Iuppiter seine Hand und s... more Zeit beliebten Münzbildern, die den Kaiser neben Iuppiter zeigen, wobei Iuppiter seine Hand und sein Gewand schützend über bzw. hinter den Kaiser hält 100 . Ähnlich könnte es sich verhalten, wenn ein Kaiser Attribute einer weiblichen Gottheit bekommt. So dürften Kaiser, die Kornähren halten, eine besondere Beziehung zu Ceres bzw. Demeter von Eleusis ausdrücken 101 . Allerdings gibt es auch hier Grenzfälle: Wenn Gallienus auf einer Münze mit der Beischrift Galliena Augusta als bärtige Göttin, vielleicht als Ceres dargestellt wird 102 , dürfte er auch wesensgleich mit der Gottheit vorgestellt sein und Gruppe c), der Gleichsetzung, zugehören. Eine Gleichsetzung [c)] wiederum scheint ohne die Konnotationen von Vergleich [b)] nicht vorstellbar, da ansonsten eine Begründung entfällt, weshalb die Attribute einer speziellen Gottheit ausgewählt wurden. Um die Göttlichkeit eines Kaisers allgemein auszudrücken, hätte eigentlich der Kaiserkult genügt, in dem der Kaiser als Kaiser göttlich war 103 . Mit ikonographischen Zeugnissen allein sind Gleichsetzung und Vergleich nicht voneinander zu trennen, und sie können nur durch begleitende Texte geschieden werden. So dürfte die Bezeichnung eines Kaisers zum Beispiel als Neos Dionysos 104 der Gruppe c), der Gleichsetzung zuzuordnen sein, während die explizite Beschreibung, daß ein Kaiser durch eine bestimmte Handlung einen Gott imitiere eher der Gruppe b), dem Vergleich zugehört, wobei auch hier zu beachten ist, daß es sich nur um die Interpretation des Berichterstatters handeln könnte. So berichtet zum Beispiel Cassius Dio, Caracalla habe Elefanten mit sich geführt und damit Alexander oder Dionysos imitiert (mimetai) 105 . Caracalla zeigte also, daß Dionysos oder Alexander seine
(Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins 29; Wiesbaden), 2003
(Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins 26; Wiesbaden), 1999
Edited Volumes by Achim Lichtenberger
Alle beschriebenen Münzen sind auch online über das Digitale Münzkabinett der Universität Münster... more Alle beschriebenen Münzen sind auch online über das Digitale Münzkabinett der Universität Münster unter abrufbar Sollte die Publikation Links auf Webseiten Dritter enthalten, so übernehmen wir für deren Inhalt keine Haftung, da wir uns diese nicht zu eigen machen, sondern lediglich auf deren Stand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung verweisen. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlages ist es auch nicht gestattet, dieses Buch oder Teile daraus auf fotomechanischem Wege (Fotokopie, Mikrokopie) zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer Systeme zu verarbeiten und zu verbreiten.
Veröffentlichungen des Archäologischen Museums der Universität Münster 12, 2025
Ausstellung vom 08.11.2025-27.02.2026 im Archäologischen Museum der Universität Münster
University Park, 2025
This book deals with the first three campaigns of the German-Israeli Tell Iẓṭabba Excavation Proj... more This book deals with the first three campaigns of the German-Israeli Tell Iẓṭabba Excavation Project, conducted by the Institute for Classical Archaeology and Christian Archaeology / Archaeological Museum of the University of Münster and the Sonia and Marco Nadler Institute of Archaeology of Tel Aviv University, under the direction of Achim Lichtenberger and Oren Tal. Tell Iẓṭabba is the location of the town of Nysa (Scythopolis), established in the Seleucid period, a short-lived Hellenistic site founded under Antiochus IV in the 160s BCE and destroyed under John Hyrcanus in 107 BCE. The excavations shed light upon the material culture of this period, as well as producing evidence of earlier (Early Bronze Age) and later (Byzantine) occupation.
Jerash Papers 14, Turnhout: Brepols, 2025
(Religion und Politik 23; Baden Baden), 2025

Christoph Michels (ed.) with Hans Beck and Achim Lichtenberger, The Same, but Different? Monarchical Rule and Representation in the Hellenistic World, Studies in Ancient Monarchies 11, 2025
When Hellenistic kingship – with its “charismatic”, to some extent even excessive character – eme... more When Hellenistic kingship – with its “charismatic”, to some extent even excessive character – emerged in the wake of Alexander, it was perceived already by contemporaries as something genuinely new. This can be observed above all in the reception of central symbolic forms of expression and practices by non-Macedonian rulers. However, scholars have also emphasized the multifaceted nature of monarchical rule in the Hellenistic age. On the one hand, important impulses for the monarch’s persona came from the culture-specific reasons for obedience (Weber) on the part of his respective subjects. On the other hand, the development of a monarchical habitus was shaped by the specific configuration of the multipolar Hellenistic world system: royal competition was carried out as one among peers, before a public that was in essence culturally Greek.
The studies collected in this volume focus on the development of concepts of rule and ideologemes as well as the cross-fertilization between the Hellenistic dynasties and in conversation with local traditions of rule. Finally, the authors address the question as to what extent the coming of Rome brought about a turning point for monarchical representation.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verz... more Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Lichtenberger, A. and Raja, R. 2024. (eds) Miscellaneous Objects. Final publications from the Dan... more Lichtenberger, A. and Raja, R. 2024. (eds) Miscellaneous Objects. Final publications from the Danish-German Jerash Northwest Quarter Project VI. Jerash Papers 12 (Brepols: Turnhout).
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männli... more Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Sollte die Publikation Links auf Webseiten Dritter enthalten, so übernehmen wir für deren Inhalt keine Haftung, da wir uns diese nicht zu eigen machen, sondern lediglich auf deren Stand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung verweisen. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlages ist es auch nicht gestattet, dieses Buch oder Teile daraus auf fotomechanischem Wege (Fotokopie, Mikrokopie) zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer Systeme zu verarbeiten und zu verbreiten.
The Mediterranean Sea and the Southern Levant, 2021
Jerash Papers 8; Turnhout: Brepols, 2021
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Books by Achim Lichtenberger
Edited Volumes by Achim Lichtenberger
The studies collected in this volume focus on the development of concepts of rule and ideologemes as well as the cross-fertilization between the Hellenistic dynasties and in conversation with local traditions of rule. Finally, the authors address the question as to what extent the coming of Rome brought about a turning point for monarchical representation.