Papers by Ingrid-Sibylle Hoffmann
Sakrale Kunst des Mittelalters. Sammlung Dursch. Begleitbuch zur Ausstellung des Dominikanermuseums Rottweil, Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg, 2019
Weibliche Heiligkeit in Spätantike und Mittelalter. Visuelle und materielle Kulturen. Forschungen des Instituts für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte. , 2025
Das um 1465/70 für das Zisterzienserinnenkloster Lichtenstern (Lkr. Heilbronn, Deutschland) angefertigte monumentale Altarretabel zeigt neben der im Zentrum des Bildprogramms stehenden Gottesmutter zwei weitere weibliche Heilige. Dabei werden unterschiedliche Präsentationsformen, Erzählweisen und materielle Ausgestaltungen gewählt und so verschiedenen Funktionen der Heiligendarstellungen Rechnung getragen. Bei geöffneten Flügeln erblickten die Gläubigen im Schrein eine in Gold und Azurit gefasste Marienkrönung, während die Tafelgemälde der Flügel freudvolle Szenen des Marienlebens erzählen. Im geschlossenen Zustand werden die Leiden Mariens fokussiert. Neben der Gottesmutter wird die ebenfalls im Schrein platzierte Maria Magdalena sowohl durch die Materialität ihres Gewandes als auch durch ihre Blickrichtung in besonderer Weise inszeniert. Ferner zeigen die Predellenflügel innen Darstellungen der hl. Ursula und ihrer Gefährtinnen und flankierten im geöffneten Zustand wohl entsprechende Reliquien der Heiligen.
Starke Frauen? Adelige Damen im Südwesten des spätmittelalterlichen Reiches, 2022
Ulrichs vom Stuttgarter Herrenhaus, werden näher beleuchtet und in Beziehung zueinander gesetzt. Deutlich zeichnet sich durch diese Zusammenschau das Bild eines aufstrebenden Herrschaftshauses ab, das um die Mitte des 15. Jahrhunderts ambitionierte Bau- und Repräsentationsprojekte in Angriff nahm sowie innovative Praktiken der Selbstdarstellung pflegte, insbesondere in der Residenzstadt Stuttgart. Die Stadt erhielt ein repräsentatives Gepräge, das Macht und politische Geltung sowohl nach innen wie auch nach außen demonstrieren sollte. Ein wichtiges Ziel des Herrscherpaares scheint in diesen anhaltenden Projekten wie auch in ephemeren Inszenierungen auf: den Anspruch auf den Fürstenrang für das Haus Württemberg zum Ausdruck zu bringen. So bediente sich Ulrich V. mehrfach einer vornehmlich mit der Figur des Kaisers bzw. Königs verbundenen, zumindest aber fürstlichen Ikonographie. Neue kulturelle Entwicklungen und Kulturtransfers
insbesondere aus dem Westen, die durch Margarethe von Savoyen befördert wurden, spielen in diesem Rahmen genauso wie die Verbindungen zu den großen europäischen Fürstenhäusern eine Rolle. Der dynastische Hintergrund seiner fürstlichen Gattinnen und insbesondere seiner dritten Frau Margarethe von Savoyen scheint Ulrich V. zu dieser
Hofkultur ermutigt zu haben.

Vorwort der Herausgeber
Menschenbilder. Beiträge zur Altdeutschen Kunst, 2011
Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, 2018
Faszination Schwert. Große Sonderausstellung im Landesmuseum Württemberg, Sonderheft 14/2018 der Zeitschrift „Archäologie in Deutschland“, 2018
Update – Museen im digitalen Zeitalter. Museumskunde 84, 2019
Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg: Bestand, Geschichte, Kontext. Bd. 2, 2017
Reformation in Württemberg. Freiheit - Wahrheit - Evangelium, 2017
Die Schwaben - zwischen Mythos und Marke, 2016
Exhibitions by Ingrid-Sibylle Hoffmann
Flyer , 2022
Diesen und weiteren spannenden Fragen geht die Große Sonderausstellung „Berauschend – 10.000 Jahre Bier und Wein“ auf den Grund und spannt dabei einen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Entdecken Sie rund 250 beeindruckende Objekte, die die Geschichte von Bier und Wein veranschaulichen und deren gesellschaftliche Rolle verdeutlichen.