Julius Sachs – Wikipedia
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Julius Sachs
Julius Sachs
bzw.
Julius von Sachs
(*
2. Oktober
1832
in
Breslau
Provinz Schlesien
; †
29. Mai
1897
in
Würzburg
) war ein deutscher
Botaniker
und Hochschullehrer in
Bonn
Freiburg im Breisgau
und Würzburg. Er gilt als Begründer der experimentellen
Pflanzenphysiologie
und gemeinsam mit
Wilhelm Knop
als Mitbegründer der
Hydrokultur
. Sein offizielles
botanisches Autorenkürzel
lautet „
Sachs
“.
Leben und Wirken
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Sachs war das siebtes Kind und der zweite Sohn von Christian Gottlieb Sachs († 1848), einem Graveur und Kupferstecher, und dessen Frau Maria Theresia Hofbauer († 1849). Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Sachs besuchte vier Jahre lang eine
Seminarschule
und anschließend ab 1845
Elisabet-Gymnasium
in Breslau. Dort freundete er sich mit den beiden Söhnen von
Jan Evangelista Purkyně
Emanuel
(1831–1882) und
Karel
, an. Den naturwissenschaftlichen Unterricht am Gymnasium empfand Sachs unzureichend. Deshalb las er in seiner Freizeit naturkundliche und naturphilosophische Schriften, unter anderem von
Lorenz Oken
. Außerdem begann er wissenschaftliche Zeichnungen für Purkyně anzufertigen. 1848 erlitt sein Vater einen tödlichen
Schlaganfall
. Kurz darauf starb seine Mutter an der
Cholera
. Als mittellose
Waise
verließ er das 1850 das Gymnasium, um zur See zu fahren. Purkyně, seit 1850 in
Prag
, nahm Sachs in seinen Haushalt auf. 1851 legte er am
Akademischen Gymnasium
die
Reifeprüfung
ab und begann im Dezember 1851 an der
Karl-Ferdinands-Universität
ein Studium der
Naturwissenschaften
Am 17. Juli 1856 wurde er zum Dr. phil. promoviert. Das Verfassen einer
Dissertation
war an der Universität von Prag nicht notwendig. Sachs hatte bis dahin schon etwa 20, meist morphologisch-entwicklungsgeschichtliche, Übersichtsartikel verfasst. Er bezog eine eigene Wohnung in der
Prager Neustadt
. Im Folgejahr
habilitierte
Sachs sich. Nach einer Probevorlesung im März 1857, wurde er am 23. Juli 1857 als
Privatdozent
für
Pflanzenphysiologie
zugelassen.
Friedrich von Stein
machte
Julius Adolph Stöckhardt
auf einen 1857 veröffentlichten Artikel aufmerksam, in dem Sachs die Stellung der
Seitenwurzeln
untersuchte und dazu die Pflanzen in
Wasserkultur
heranzog.
Stöckhardt erkannte die Bedeutung dieser Herangehensweise für
ernährungsphysiologische
Fragen und wandte sich direkt an Sachs.
Im April 1859 wurde Sachs physiologischer Assistent von Stöckhardt an der
Königlich Sächsischen Akademie für Forst- und Landwirthe zu Tharandt
in
Tharandt
Dort wirkte er knapp zwei Jahre. Er beschäftigte sich unter anderem mit der „Abhängigkeit der Keimung von der Temperatur“
untersuchte „Chemische Vorgänge bei der Keimung ölhaltiger Samen (Kürbissamen)“
und führte „Vegetationsversuche in wässrigen Lösungen der Nährstoffe“
durch.
Im Februar 1861 ging er als „Lehrer der Physiologie der Thiere und Pflanzen“ und Leiter der landwirtschaftlichen Versuchsstation an die
Königliche Gewerbeschule
in
Chemnitz
. Nach nur zwei Monaten folgte Sachs einem Ruf von
Eduard Hartstein
und wurde „Lehrer für Naturgeschichte“ an der
Landwirtschaftlichen Akademie Poppelsdorf
in
Poppelsdorf
bei
Bonn
Kurz darauf, im Mai 1861, heiratete er in Prag Johanna Claudius (1837–1901). Das Paar hatte vier Kinder: Elisabeth (1862–1936), Hugo (1865, verstarb nach sechs Wochen), Richard (1867–1934) und Maria (1869–1932).
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Während der sechs Jahre, die er dort arbeitete, gelang ihm unter anderem der Nachweis, dass
Stärke
, die sich durch Kohlensäureassimilation in den
Chlorophyll
körnern bildet, im Dunkeln verschwindet und im Licht wieder neu auftritt. Diesen Nachweis erbrachte er mit der bekannten
Iodprobe
In dieser Zeit zeigte sich auch, dass Sachs ein hervorragender botanischer Schriftsteller war. 1865 veröffentlichte er das
Handbuch der Experimental-Physiologie der Pflanzen
, das in klarer Darstellung eine Übersicht interessanter und wichtiger Experimente zur Pflanzenphysiologie enthielt. Damit gelang es Sachs, dieses Fach einer breiten Fachöffentlichkeit bekannt zu machen.
Im April 1867 wurde er Nachfolger von
Heinrich Anton de Bary
an der
Albert-Ludwigs-Universität
in
Freiburg im Breisgau
. Dort hielt es ihn allerdings wegen der durchaus schlechten Arbeitsbedingungen kaum ein Jahr. Im Oktober 1868 folgte er einem Ruf an die
Universität Würzburg
, wo er trotz zahlreicher Rufe an andere Universitäten (unter anderem nach
Jena
Heidelberg
Wien
Berlin
Bonn
und
München
) über 30 Jahre lang wirkte. Das von ihm 1867 als „Spelunke“ bezeichnete Gebäude des botanischen Instituts (das „alte Epileptikerhaus“ in der heutigen Klinikstraße 3) baute er aus und ließ es 1869/1870 um zwei Stockwerke erhöhen.
Sachs erforschte unter anderem die Verzweigung von Wurzeln, die ihn zur Keimungsphysiologie führten. Er hat zur Klärung der Fotosynthese-Vorgänge Wesentliches beigetragen und schloss bei entwicklungsphysiologischen Untersuchungen auf das Vorhandensein „blütenbildender Stoffe“, eine Hypothese, die erst ein halbes Jahrhundert später wieder aufgegriffen und bestätigt wurde.
Von 1874 bis 1888 gab Sachs die Zeitschrift
Arbeiten des Botanischen Instituts in Würzburg
(3 Bände) heraus.
Sachs forschte vor allem auf dem Gebiet der Pflanzenphysiologie. Die Autoritäten auf diesem Gebiet waren zu seiner Zeit vor allem
Hugo von Mohl
Carl Wilhelm von Nägeli
und
Friedrich Wilhelm Hofmeister
. Diese beschäftigten sich vor allem mit Studien an Pflanzenzelle und -gewebe. Sachs belebte mit seiner Experimentalphysiologie
die früheren Ansätze von
Stephen Hales
Thomas Andrew Knight
Nicolas Théodore de Saussure
oder
Jean Baptiste Boussingault
Er entwickelte das „
Auxanometer
“, ein Gerät zur Messung des Pflanzenwachstums.
Neben seinen vielen weiteren Arbeiten auf dem Gebiet der Pflanzenphysiologie (zum Beispiel der Reizphysiologie) hat Sachs sich für andere Gebiete der Botanik und Biologie interessiert und engagiert. Er nahm beispielsweise Stellung zur Stammesgeschichte der Pflanzen sowie zur Deszendenztheorie von
Charles Darwin
, dessen Formulierung eines Selektionsprinzips er allerdings für eine unzureichende Erklärung für die Evolution hielt.
Viele Schüler und Assistenten von Sachs wurden später bekannte Botaniker, darunter
Julius Oscar Brefeld
Francis Darwin
Karl Ritter von Goebel
Adolf Hansen
Georg Albrecht Klebs
Spiridon Miliarakis
Hermann Müller-Thurgau
Gregor Kraus
Fritz Noll
Wilhelm Pfeffer
Karl Prantl
Ernst Stahl
Hugo de Vries
und
Otto Appel
Ehrungen
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Sachs wurde 1868 der Titel eines
Ehrendoktors
der Medizinischen Fakultät der
Universität Bonn
verliehen.
1874 wurde Sachs korrespondierendes und 1880 auswärtiges Mitglied der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Im Jahr 1880 wurde er zum Mitglied der
Leopoldina
gewählt,
1882 wurde Sachs in die
American Academy of Arts and Sciences
1885 in die
Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften
und am 31. Mai 1888 zum auswärtigen Mitglied der
Royal Society
gewählt.
10
Seit 1893 war er Mitglied der
Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique
11
und seit 1895 der
National Academy of Sciences
Schriften (Auswahl)
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Bücher
Handbuch der Experimental-Physiologie der Pflanzen. Untersuchungen über die allgemeinen Lebensbedingungen der Pflanzen und die Functionen ihrer Organe.
(=
Handbuch der physiologischen Botanik
Band 4). Wilhelm Engelmann, Leipzig 1865 (
Digitalisat
Digitalisat
).
Physiologie végétale. Recherches sur les conditions d'existence des plantes et sur le jeu de leurs organes.
Victor Masson et fil, Paris 1868 (
Digitalisat
) – übersetzt von Marc Micheli (1844–1902).
Lehrbuch der Botanik nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft.
Wilhelm Engelmann, Leipzig 1868 (
Digitalisat
Digitalisat
).
2. Auflage, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1870 (
Digitalisat
).
3. Auflage, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1873 (
Digitalisat
).
4., umgearbeitete Auflage, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1874 (
Digitalisat
).
Traité de botanique conforme à l'état présent de la science.
F. Savy, Paris 1874 (
Digitalisat
) – übersetzt nach der 3. Auflage von
Philippe Édouard Léon Van Tieghem
Text-book of botany. Morphological and physiological.
Clarendon Press, Oxford 1875 (
Digitalisat
) – übersetzt von
Alfred William Bennett
(1833–1902), unter Mitwirkung von
William Turner Thiselton-Dyer
Ueber den gegenwärtigen Zustand der Botanik in Deutschland. Rede zur Feier des 290. Stiftungstages der Julius-Maximilians-Universität gehalten […] am 2. Januar 1872.
Thein, Würzburg 1872 (
Digitalisat
Digitalisat
).
Geschichte der Botanik vom 16. Jahrhundert bis 1860.
Oldenbourg, München 1875 (=
Geschichte der Wissenschaften in Deutschland.
Band 15).
Digitalisierte Ausgabe
der
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Digitalisat und Volltext
im
Deutschen Textarchiv
Vorlesungen über Pflanzen-Physiologie.
Wilhelm Engelmann, Leipzig 1882 (
Digitalisat
).
2., neu bearbeitete Auflage, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1887 (
Digitalisat
).
Lectures on the physiology of plants.
Clarendon Press, Oxford 1887 (
Digitalisat
) – übersetzt von
H. Marshall Ward
Gesammelte Abhandlungen über Pflanzen-Physiologie.
2 Bände, Wilhelm Engelmann, Leipzig 1892–1893 (
Digitalisate
).
Zeitschriftenbeiträge
Rak [Der Flusskrebs.]
In:
Živa. Časopis přírodnický
Band 1, Prag 1853, S. 71–83 (
Digitalisat
).
Rozmluva o růstu bylin. [Ueber das Wachsthum der Pflanzen.]
In:
Živa. Časopis přírodnický.
Band 1, Prag 1853, S. 139–146, 229–236, 293–304, 336–343 (
Digitalisat
).
Morphologie des Crucibulum vulgare Tulasne.
In:
Botanische Zeitung.
Band 13, 1855, Sp. 833–845, 849–861 (
Digitalisat
) – Teil der
Habilitationsschrift
O travách. [Gramineae.]
In:
Živa. Časopis přírodnický.
Band 4, Prag 1856, S. 148–171 (
Digitalisat
).
Lilije. [Liliaceae.]
In:
Živa. Časopis přírodnický.
Band 4, Prag 1856, S. 233–252 (
Digitalisat
).
O výparu na povrchu rostlin. [Excretionen auf der Oberfläche der Pflanzen.]
In:
Živa. Časopis přírodnický.
Band 4, Prag 1856, S. 355–366 (
Digitalisat
).
Über die gesetzmässige Stellung der Nebenwurzeln der ersten und zweiten Ordnung bei verschiedenen Dicotyledonen-Gattungen.
In:
Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften.
Band 2, Wien 1857, S. 331–344 (
Digitalisat
).
Ueber das Auftreten der Stärke bei der Keimung ölhaltiger Samen.
In:
Botanische Zeitung.
Band 17, 1859, S. 177–183, 185–188 (
Digitalisat
).
Physiologische Untersuchungen über die Keimung der Schminkbohne (Phaseolus multiflorus).
In:
Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe.
Band 37, 1859, S. 57–119 (
Digitalisate
).
Über das abwechselnde Erbleichen und Dunkelwerden der Blätter bei wechselnder Beleuchtung.
In:
Berichte über die Verhandlungen der Königlich-Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig, Mathematisch-Physische Klasse.
Band 11, 1859, S. 226–240 (
Digitalisat
).
Ueber das Vorhandensein eines farblosen Chlorophyll-Chromogens in Pflanzentheilen, welche fähig sind, grün zu werden.
In:
Lotos. Zeitschrift fur Naturwissenschaften.
Band 9, Prag 1859, S. 6–14 (
Digitalisat
).
Über das Vergeilen der Pflanzen
.]: In:
Verhandlungen des Naturhistorischen Vereines der Preussischen Rheinlande und Westphalens.
Neue Folge, Band 9, Bonn 1862, S. 163–166 (
Digitalisat
).
Ueber den Einfluss des Tageslichtes auf die Neubildung und Entfaltung verschiedener Pflanzenorgane.
In:
Botanische Zeitung.
Band 21, Beilage Nr. 31–33, 1863, S. 1–30 (
Digitalisat
).
Ueber den Einfluss des Tageslichts auf die Stärkebildung in den Chlorophyllkörnern.
] In:
Verhandlungen des naturhistorischen Vereins der preussischen Rheinlande und Westphalens.
Band 21 (= 3. Folge, Band 1) Bonn 1864, S. 43–44 (
Digitalisat
).
Ueber die Auflösung und Wiederbildung des Amylums in den Chlorophyllkörnern bei wechselnder Beleuchtung.
In:
Botanische Zeitung.
Band 22, Nr. 38, 1864, S. 289–294 (
Digitalisat
).
Ueber orthotrope und plagiotrope Pflanzentheile.
In:
Arbeiten des Botanischen Instituts in Würzburg.
Band 2, 1882, S. 226–284 (
Digitalisat
).
Stoff und Form der Pflanzenorgane.
In:
Arbeiten des Botanischen Instituts in Würzburg.
Band 2, 1882, S. 452–488 (
Digitalisat
).
Stoff und Form der Pflanzenorgane. II.
In:
Arbeiten des Botanischen Instituts in Würzburg.
Band 2, 1882, S. 689–718 (
Digitalisat
).
Physiologische Notizen. VIII. Mechanomorphose und Phylogenie. (Ein Beitrag zur physiologischen Morphologie).
In:
Flora oder Allgemeine botanische Zeitung.
Band 78, 1894, S. 215–243 (
Digitalisat
).
Physiologische Notizen. IX. Weitere Betrachtungen über Energiden und Zellen.
In:
Flora oder Allgemeine botanische Zeitung.
Band 81, 1895, S. 405–434 (
Digitalisat
).
Physiologische Notizen. X. Phylogenetische Aphorismen und über innere Gestaltungsursachen oder Automorphosen.
In:
Flora oder Allgemeine botanische Zeitung.
Band 82, 1896, S. 173–223 (
Digitalisat
).
Sonstiges
[Beitrag] In: Arthur Kirchhoff (Hrsg.):
Die akademische Frau. Gutachten hervorragender Universitätsprofessoren, Frauenlehrer und Schriftsteller über die Befähigung der Frau zum wissenschaftlichen Studium und Berufe.
Hugo Steinitz, Berlin 1897, S. 279–281 (
Digitalisat
).
Literatur
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Ältere
Sitzung vom 2. Oktober 1932. Festsitzung anläßlich der hundertsten Wiederkehr des Geburtstages von Julius von Sachs.
In:
Verhandlungen der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft zu Würzburg.
Neue Folge, Band 57, 1932, S. 29–51 (
PDF
).
Karl Goebel
Julius Sachs.
In:
Flora oder Allgemeine botanische Zeitung.
Band 84, 1887, S. 101–130 (
Digitalisat
).
In:
Science Progress.
Neue Folge, Band 7, Nr. 7, 1898, S. 150–173 (
JSTOR
45451982
) – Übersetzung ins Englische.
P. Hauptfleisch:
Julius von Sachs.
In:
Anton Bettelheim
(Hrsg.):
Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.
Band 2, Georg Reimer, Berlin 1898, S. 262–275 (
Digitalisat
).
Ernst G. Pringsheim
Julius Sachs, der Begründer der neueren Pflanzenphysiologie 1832–1897.
Fischer, Jena 1932.
Ernst Wunschmann:
Sachs, Julius von
In:
Allgemeine Deutsche Biographie
(ADB). Band
53, Duncker & Humblot, Leipzig 1907, S.
682–685.
Neuere
Soraya De Chadarevian:
Laboratory science versus country-house experiments. The controversy between Julius Sachs and Charles Darwin.
In:
British Journal for the History of Science.
Band 29, Nr. 1, 1996, S. 17–41 (
doi:10.1017/S0007087400033847
JSTOR
4027510
).
Werner E. Gerabek
Sachs, Julius von
. In:
Neue Deutsche Biographie
. (NDB).
Band
22
. Duncker & Humblot, Berlin 2005,
ISBN 3-428-11203-2
S.
333–334
deutsche-biographie.de
).
Hartmut Gimmler (Hrsg.):
Julius Sachs und die Pflanzenphysiologie heute. Festschrift zum 150. Geburtstag des Würzburger Botanikers und Pflanzenphysiologen.
Verlag der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft, Würzburg 1984.
Hartmut Gimmler:
Julius von Sachs (1832-1897), Botaniker und Pflanzenphysiologe
. In:
Peter Baumgart
(Hrsg.):
Lebensbilder bedeutender Würzburger Professoren.
Degener, Neustadt an der Aisch 1995 (=
Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg.
Band 8),
ISBN 3-7686-9137-3
, S. 129–156.
Hartmut Gimmler, Gerlinde Gimmler, Wolfram Hartung:
Materialien zur Bibliografie und Biografie von Julius Sachs, 1832–1897.
Band 10: Julius Sachs in Briefen und Dokumenten. Teil I: 1832–1868. Julius-von-Sachs-Institut für Biowissenschaften der Universität, Würzburg 2003,
ISBN 3-00-011721-0
Ekkehard Höxtermann:
Von der Keimungsgeschichte zur Experimentalphysiologie der Pflanzen – ein Nachtrag zum 100. Todestag des Julius Sachs (1832–1897).
In: Eve-Marie Engels, Mathias Gutmann, Michael Weingarten (Hrsg.):
Jahrbuch für Geschichte und Theorie der Biologie.
Band 6, 1999, S. 173–194.
Ekkehard Höxtermann:
Julius Sachs (1832–1897).
In: Ilse Jahn, Michael Schmitt (Hrsg.):
Darwin & Co. Eine Geschichte der Biologie in Portraits.
Band 1, C. H. Beck, München 2001,
ISBN 3-406-44638-8
, S. 345–368.
Karl Mägdefrau
Geschichte der Botanik. Leben und Leistung großer Forscher.
2. Auflage, Gustav Fischer, Stuttgart 1992,
ISBN 3-437-20489-0
, S. 259–264.
Weblinks
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Commons
: Julius Sachs
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über Julius Sachs
im Katalog der
Deutschen Nationalbibliothek
Werke von und über
Julius Sachs
in der
Deutschen Digitalen Bibliothek
Autoreneintrag
für Julius Sachs beim
IPNI
Julius Sachs
In:
Ostdeutsche Biografie
(Kulturportal West-Ost)
Einzelnachweise
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A. Stöckhardt:
Rückblick auf die im akademischen Laboratorium zu Tharandt vorgenommenen forstlich- und physiologisch-chemischen Untersuchungen, eine Anregung zur Gründung forstlicher Versuchsanstalten.
In:
Tharander Jahrbuch, zugleich Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Akademie 1866
(=
Jahrbuch der Königl.-Sächs. Akademie für Forst- und Landwirthe zu Tharand
Band 17). 3. Abteilung, Leipzig 1866, S. 116–117 (
online
).
A. Stöckhardt:
Rückblick auf die im akademischen Laboratorium zu Tharandt vorgenommenen forstlich- und physiologisch-chemischen Untersuchungen, eine Anregung zur Gründung forstlicher Versuchsanstalten.
In:
Tharander Jahrbuch, zugleich Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Akademie 1866
(=
Jahrbuch der Königl.-Sächs. Akademie für Forst- und Landwirthe zu Tharand
Band 17). 3. Abteilung, Leipzig 1866, S. 118–119 (
online
).
A. Stöckhardt:
Rückblick auf die im akademischen Laboratorium zu Tharandt vorgenommenen forstlich- und physiologisch-chemischen Untersuchungen, eine Anregung zur Gründung forstlicher Versuchsanstalten.
In:
Tharander Jahrbuch, zugleich Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Akademie 1866
(=
Jahrbuch der Königl.-Sächs. Akademie für Forst- und Landwirthe zu Tharand
Band 17). 3. Abteilung, Leipzig 1866, S. 119–120 (
online
).
Andreas Mettenleiter
Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.
Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001,
ISBN 3-933964-04-0
, S. 382–383 und 480.
Vgl.
Hans Burgeff
Sachs und das Experiment.
In:
Verhandlungen der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft. Neue Folge.
Band 57, 1932, S. 41–51. Vgl. auch
Ernst G. Pringsheim
Julius Sachs, der Begründer der neuen Pflanzenphysiologie, 1832–1897.
Fischer, Jena 1932.
Mitgliedseintrag von
Prof. Dr. Julius von Sachs
(mit Bild)
bei der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften
, abgerufen am 8. Februar 2016.
Mitgliedseintrag von
Julius von Sachs
bei der
Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
, abgerufen am 8.
Februar 2016.
Members of the American Academy. Listed by election year, 1850–1899
PDF
) Abgerufen am 24. September 2015.
Past Members: J. von Sachs.
Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften
abgerufen am 4.
Juli 2023
Eintrag zu
Sachs, Julius von (1832–1897)
im Archiv der
Royal Society
, London
Académicien décédé: Ferdinand Gustav Julius von Sachs.
Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique
abgerufen am 27.
November 2024
(französisch).
Normdaten
(Person):
GND
118604600
lobid
GND Explorer
OGND
AKS
LCCN
n82239838
VIAF
76385061
Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME
Sachs, Julius
KURZBESCHREIBUNG
deutscher Botaniker und gilt als Begründer der experimentellen Pflanzenphysiologie
GEBURTSDATUM
2. Oktober 1832
GEBURTSORT
Breslau
STERBEDATUM
29. Mai 1897
STERBEORT
Würzburg
Abgerufen von „
Kategorien
Botaniker (19. Jahrhundert)
Pflanzenphysiologe
Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)
Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)
Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Rektor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst
Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften
Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)
Auswärtiges Mitglied der Royal Society
Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien
Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
Mitglied der National Academy of Sciences
Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino
Absolvent der Karls-Universität
Deutscher
Geboren 1832
Gestorben 1897
Mann
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