Krieg in Israel und Gaza seit 2023 – Wikipedia
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Krieg in Israel und Gaza seit 2023
Teil von:
israelisch-palästinensischer Konflikt
Lage am 10. April 2026: Die von der
Hamas
kontrollierten Teile des
Gazastreifens
in rot, westlich des Gazastreifens das
Mittelmeer
. Im Gebiet bis zur rot gestrichelten Linie waren Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 in
Israel
aktiv. Die gelbe Fläche markiert den ab dem 8. Oktober evakuierten
Gazagürtel
. Blau sind die Gebiete abgegrenzt, die vom
israelischen Militär
gehalten werden.
Datum
seit 7. Oktober 2023
Ort
v.
a.
Israel
Israel
und
Gazastreifen
Casus Belli
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023
Ausgang
offen
Konfliktparteien
Gazastreifen
Hamas
Islamischer Dschihad in Palästina
PFLP
DFLP
u.
a. involvierte Einheiten:
Qassam-Brigaden
al-Quds-Brigaden
al-Aqsa-Märtyrerbrigaden
Abu-Ali-Mustafa-Brigaden
Israel
Israel
IDF
Israelische Polizei
Grenzschutz
Kriegsführung unterstützt durch:
Vereinigte Staaten
Vereinigte Staaten
Befehlshaber
Ismail Haniyya
Yahya Sinwar
Chalid Maschal
Marwan Issa
Saleh al-Arouri
Chalil al-Hayya
Mohammed Sinwar
Mohammed Deif
Abu Obaida
Murad Abu Murad
Izz al-Din al-Haddad
Ziyad an-Nachala
Nayef Hawatmeh
Israel
Benjamin Netanjahu
Israel
Jitzchak Herzog
Israel
Benny Gantz
Israel
Joaw Galant
Israel
Herzi Halewi
Israel
Ya’akov Schabtai
(2023 – Juli 2024)
Israel
Avschalom Peled
(Juli 2024 –)
Truppenstärke
etwa 3.000 nach Israel eingedrungene Terroristen
(israelische Militärangaben)
mehr als 30.000 Kämpfer im Gazastreifen
(israelische Schätzung)
etwa 160.000 Soldaten und 360.000 Reservisten
Verluste
insgesamt:
etwa 15.000 getötete Hamas-Mitglieder,
davon etwa 14.000 seit Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen
, sowie Hunderte weitere Gefangengenommene
(israelische Militärangaben);
insgesamt:
700 getötete Soldaten, beim Terrorangriff in Israel oder später im Kampf oder durch Terroranschläge,
davon 337 im Gazastreifen seit Beginn der Bodenoffensive
10
11
Opferzahlen durch Hamas-Terrorangriff in Israel:
laut
israelischen Regierungs-
und Militärangaben:
etwa 1.200 Tote
(10. November 2023),
12
13
darunter 57 Polizisten;
14
mindestens 4.100 Verletzte
(17. Oktober 2023);
15
etwa 240 Geiseln;
12
16
17
100–200 Vermisste
(19. Oktober 2023)
18
19
Opferzahlen im Gazastreifen seit Beginn der israelischen Militäroperation:
laut
Gesundheitsministerium der PNA
(Hamas-kontrolliert) und den Vereinten Nationen (
OSHA
):
(Anm. zur Glaubwürdigkeit)
mindestens 71.667 Tote (ohne Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kämpfern)
(28. Januar 2026);
20
davon Kinder: 20.179
(28. Januar 2026);
20
davon Schüler und Studenten: >16.879
(19. August 2025);
21
davon Frauen: 10.427
(28. Januar 2026);
20
davon medizinisches Personal: >1.700
(28. Januar 2026);
20
davon Bildungsfachkräfte: 734
(19. August 2025);
21
davon
UNO-Personal
: 388
(28. Januar 2026);
20
davon Presse- und Medienvertreter: 258
(28. Januar 2026)
20
171.343 Verletzte
(28. Januar 2026)
20
Vertriebene in Israel:
etwa 250.000 Evakuierte/
Binnenvertriebene
(6. November 2023)
22
Vertriebene im Gazastreifen seit Beginn der israelischen Militäroperation:
rund 1,9 Millionen Binnenvertriebene (laut
UN
23
Der
Krieg in Israel und Gaza seit 2023
ist ein
bewaffneter Konflikt
zwischen der israelischen Armee (
IDF
) und der Terrororganisation
Hamas
sowie den mit ihr verbündeten militanten Gruppierungen im
Gazastreifen
. Er begann mit dem langfristig von der Hamas geplanten
Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023
, an dem auch der mit der Hamas verbündete
Islamische Dschihad in Palästina
(PIJ) und andere im Gazastreifen operierende Terrorgruppen beteiligt waren. Darauf reagierte Israel ab dem Folgetag mit der
Operation „Eiserne Schwerter“
, die das Ziel hatte, die am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppten Geiseln zu befreien und die militärischen Fähigkeiten der Hamas dauerhaft auszuschalten.
Dieser Gazakrieg ist der bislang jüngste
bewaffnete Konflikt
in der
Region Palästina
. In dessen Verlauf griff auch die im
Libanon
operierende islamistische Terrororganisation
Hisbollah
, die sich mit der Hamas solidarisiert hatte, seit Oktober 2023 wiederholt und im verstärkten Maß Städte und Dörfer im Norden Israels mit Raketen an, woraufhin die IDF im Herbst 2024 im Rahmen der
Bodenoffensive im Südlibanon
die
Blaue Linie
zum Libanon überschritten und Ziele der von der
Islamischen Republik Iran
unterstützten libanesischen Hisbollah attackierten.
Am 7. Oktober 2023 ermordeten Terroristen der Hamas und anderer mit ihr verbündeter militanter Gruppierungen 1139 Menschen und verschleppten nach
Geiselnahmen während des Terrorangriffs
250 Menschen in den Gazastreifen. Eine Reihe der Geiseln konnten während zwischen Israel und der Hamas vereinbarten
Waffenstillständen
im November 2023 sowie von Mitte Januar bis Mitte März 2025 nach Israel zurückkehren, andere wurden ermordet oder starben und konnten nur noch tot nach Israel zurückgeführt werden. Anfang März 2025 hielt die Hamas nach Angaben der israelischen Regierung noch 24 männliche erwachsene Geiseln sowie 35 Leichen von Verschleppten im Gazastreifen fest.
Bei den israelischen
Militäroperationen
im Gazastreifen wurden laut Angaben des von der
Hamas
kontrollierten
Gesundheitsministeriums in Gaza
und der Vereinten Nationen über 71.000 Bewohner getötet und zehntausende weitere schwer verletzt; Experten sehen die offiziellen Opferzahlen als konservative Schätzungen an. Bis Mitte Dezember 2023 mussten rund 1,9 der etwa 2,2 Millionen Einwohner Gazas ihre Häuser und Wohnungen wegen der Kämpfe verlassen und in von der IDF ausgewiesene Evakuierungsgebiete fliehen. Dort war und ist nicht sichergestellt, dass die Evakuierungen unter zufriedenstellenden Bedingungen hinsichtlich Hygiene, Gesundheit, Sicherheit und Ernährung ablaufen.
Israel blockierte wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen; Experten und Hilfsorganisationen warnten regelmäßig vor dem Risiko einer
Hungersnot
. Am 22. August 2025 rief die von den Vereinten Nationen unterstützte
IPC-Initiative
offiziell eine
Hungersnot im Gouvernement Gaza, einschließlich der Stadt Gaza
aus. Am 19. Dezember 2025 teilten die Vereinten Nationen in ihrem
IPC
-Report mit, in keinem Gebiet des Gazastreifens gebe es mehr eine Hungersnot, der gesamte Gazastreifen sei aber hinsichtlich die Lebensmittelversorgung weiterhin ein
humanitärer Notfall
Beiden Kriegsparteien werden
Kriegsverbrechen
und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
vorgeworfen. Im November 2024 erließ der
Internationale Strafgerichtshof
Haftbefehle
gegen Israels Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu
und Verteidigungsminister
Joaw Galant
sowie den Hamas-Führer
Mohammed Deif
. Der
Internationale Gerichtshof
prüft in einem
Verfahren
den Vorwurf, Israel begehe im Gazastreifen einen
Völkermord
. Auch Menschenrechtsorganisationen, Historiker und Genozidforscher erhoben
Völkermordvorwürfe gegen Israel
Am 10. Oktober 2025 trat auf amerikanische Initiative eine Waffenruhe in Kraft, die zu einem dauerhaften Frieden führen soll.
Nachdem die Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen über die Opferzahlen lange Zeit als überhöht bezeichnet wurden, bestätigte die israelische Armee Ende Januar 2026 nach Berichten renommierter israelischer Zeitungen die Angaben, es wurden seit Ausbruch des Kriegs mindestens 70.000 Menschen im Gazastreifen direkt durch Angriffe getötet. Diese Zahl enthält nicht diejenigen Opfer, die noch vermisst werden oder indirekt infolge des Kriegs gestorben sind.
24
25
Kontext und kriegsauslösender Terrorangriff der Hamas
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Hauptartikel
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023
Die Hamas hatte den Angriff vom 7. Oktober 2023 langfristig geplant und vorbereitet. Mehr als 1000 Beteiligte drangen vom Gazastreifen aus in Israel ein, ermordeten und vergewaltigten gezielt Bewohner grenznaher
Kibbuzim
und Besucher eines Musikfestivals, verschleppten etwa 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen, darunter Babys, Mütter und betagte Holocaustüberlebende. Zugleich beschossen die Hamas und ihre Verbündeten Israel mit Raketen.
26
27
Insgesamt 1.139 Menschen wurden am 7. Oktober ermordet, die weitaus meisten an einem einzelnen Tag in der
Geschichte des Staates Israel
28
Im bereits seit Jahrzehnten andauernden
Israelisch-Palästinensischen Konflikt
war es im Frühjahr 2023 zu
Siedlergewalt in der palästinensischen Kleinstadt Huwara
und zu den
Al-Aqsa-Konfrontationen in Jerusalem
gekommen. Im Februar 2023 versprach der israelische Minister für Nationale Sicherheit,
Itamar Ben-Gvir
, erneut in das palästinensische
Westjordanland
einzumarschieren.
29
In Israel hatte es monatelange
Großdemonstrationen
gegen die
geplante Justizreform
der von Premierminister
Benjamin Netanjahu
geführten
israelischen Regierung
gegeben.
30
Im Mai 2023 gab Netanjahu den Forderungen seiner ultrarechten Minister nach und ließ den Gazastreifen bombardieren (
Operation „Schild und Pfeil“
).
31
Ab März 2023 hatten
Saudi-Arabien
und Israel eine Normalisierung ihrer Beziehungen angestrebt.
32
Der Terrorangriff der Hamas, so wurde vielfach vermutet, sollte diese Bemühungen torpedieren.
Nach einem Bericht der
New York Times
vom November 2023 kannten die israelischen Nachrichtendienste den Angriffsplan der Hamas schon mehr als ein Jahr zuvor, hatten aber nicht an die Ausführung geglaubt.
33
Im Februar 2026 berichtete das Nachrichtenportal
Ynet
unter Berufung auf Geheimdienstdokumente und Aussagen hochrangiger Beamter, dass Premierminister
Benjamin Netanjahu
seit 2018 wiederholt mit dem Angriffsplan/den Angriffsplänen der Hamas konfrontiert worden sei.
34
Die palästinensische Führung in Ramallah betonte direkt nach dem 7. Oktober das Selbstverteidigungsrecht des palästinensischen Volkes gegen Siedlergewalt und israelische Armee. Später verurteilte sie allgemein Gewalt gegen israelische Zivilisten, ohne sich aber klar auf den 7. Oktober zu beziehen. Erst im Frühjahr 2024 distanzierte sich die Fatah scharf von der Hamas-geführten Operation.
35
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigen
Satellitenbild von Israel und dem Gazastreifen am 7. Oktober. Rauch über israelischem Territorium infolge des Terrorüberfalls der Hamas.
Kriegsziele
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Israel
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte nach dem Terrorangriff gegen Israel die Absicht, die Hamas zu vernichten.
36
Das
israelische Kriegskabinett
legte sich im Oktober 2023 auf vier Hauptziele im Kampf gegen die Hamas und den mit ihr verbündeten
Islamischen Dschihad in Palästina
fest:
37
Sturz der Hamas-Regierung und Zerstörung ihrer militärischen Fähigkeiten.
Beseitigung der terroristischen Bedrohung Israels durch Angriffe, die vom Gazastreifen aus geführt werden.
Maximale Anstrengungen zur Befreiung der mehr als 200 israelischen Geiseln im Gazastreifen.
Verteidigung der Grenzen Israels und seiner Zivilbevölkerung.
Schon früh wurden Schwierigkeiten bei der Realisierung dieser Ziele gesehen: Unter Berufung auf hochrangige Beamte der US-Regierung berichtete beispielsweise die
New York Times
in der Nacht vom 18. zum 19. Oktober 2023, dass die IDF noch nicht in der Lage seien, die gesteckten Ziele zu erreichen. Bedenken am Erfolg der Operation bestanden dem Bericht der NYT zufolge vor allem deshalb, weil sich die IDF mit einer Bodenoffensive auf einen Kampf im urbanen Gelände einlassen müsse. Zudem habe die Hamas im Gazastreifen Heimvorteile: Ihre Kämpfer trügen zivile Kleidung, verschanzten sich in zivilen Gebäuden und könnten dank eines weitverzweigten Tunnelsystems jederzeit überall auftauchen und wieder rasch verschwinden, sodass hohe Verluste unter israelischen Soldaten zu erwarten seien.
37
Am 7. Januar 2024 äußerte Netanjahu, der Krieg dürfe nicht beendet werden, bevor Israel seine Ziele erreicht habe.
38
Entgegen dem von US-Präsident Biden
am 31. Mai 2024 präsentierten Plan
für eine
Waffenruhe
erklärte Israels Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
am 1. Juni 2024, dass es keinen dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen geben werde, solange die militärischen Kapazitäten der Hamas und deren Fähigkeiten zum Regieren nicht zerstört seien; andere Vorstellungen hätten keine Perspektive.
39
Vor allem das Kriegsziel der Verteidigung Israels wird dabei auf unterschiedliche Weise inhaltlich gefüllt. Etwa ein Drittel der israelischen Minister,
40
darunter besonders prominent der rechtsextreme und religiös-fundamentalistische Politiker
Itamar Ben-Gvir
41
vertritt die Ansicht, dass die Sicherheit Israels nur durch eine israelische Wiederbesiedlung Gazas gewährleistet werden könne.
42
Eine mögliche Umsetzung dieses Ziels
43
wäre der sog. „Plan der Generäle“: Dieser sieht vor, Palästinenser durch eine Belagerung und Hungerblockade aus dem nördlichen Teil des Gazastreifens zu vertreiben.
44
So ließe sich unter anderem verhindern, dass sich in Zukunft in der nördlich gelegenen Stadt
Gaza
und dem großen Flüchtlingslager
Dschabalija
Konzentrationen von Palästinensern in der Nähe der israelischen Großstädte
Aschdod
und
Aschkelon
bilden.
45
Bisher wurde der Plan jedoch weder von der israelischen Regierung noch vom Generalstab offiziell übernommen. Laut US-Außenminister
Antony Blinken
hat Premierminister
Benjamin Netanjahu
versichert, dass man ihn nicht verfolge.
46
47
Ebenso äußerte sich der israelische Verteidigungsminister
Yoav Galant
48
Allerdings berichten
IDF
-Soldaten
49
50
und vermutet auch die
UNO
, dass er inoffiziell bereits in die Tat umgesetzt werde.
44
Der ehemalige israelische Verteidigungsminister
Moshe Ya’alon
konstatierte im Dezember 2024 eine auf „Eroberung,
Annexion
und
ethnische Säuberung
“ ausgerichtete, von
messianischem Denken
beeinflusste Kriegsführung.
51
Pläne zur Vertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen
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Zerstörung der Lebensgrundlagen im Gazastreifen.
Pläne zur Vertreibung der Palästinenser wurden innerhalb der israelischen Regierung seit Kriegsbeginn diskutiert.
Vorschläge, die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben bzw. umzusiedeln, wurden innerhalb der israelischen Regierung seit Kriegsbeginn diskutiert. Im Oktober 2023 legte das
israelische Ministerium für Geheimdienste
ein Papier zur Zukunft des Gazastreifens vor, in dem es die dauerhafte Umsiedlung der 2,2 Millionen Palästinenser auf die ägyptische
Sinai-Halbinsel
empfahl.
52
Dort sollten zunächst Zeltstädte und später permanente Städte für die vertriebene Bevölkerung errichtet werden; eine „sterile Zone von mehreren Kilometern“ sollte die Rückkehr der Menschen an Wohnorte nahe der israelischen Grenze verhindern.
53
Das israelische Medium
Zman Yisrael
berichtete Anfang Januar 2024 unter Berufung auf eine hochrangige Quelle im Sicherheitskabinett, israelische Beamte befänden sich in Gesprächen mit dem
Kongo
und weiteren Ländern über die Aufnahme von Vertriebenen aus dem Gazastreifen. Wenige Tage zuvor hatte Ministerpräsident Netanjahu in einer Fraktionssitzung seiner
Likud
-Partei geäußert, Israel arbeite daran, die „freiwillige Auswanderung“ der Palästinenser aus dem Gazastreifen zu ermöglichen. Ein Problem sei es aber, Länder zu finden, die zur Aufnahme der Menschen bereit seien.
54
In einer Befragung von größtenteils US-amerikanischen Nahost-Forschern zwischen Mai und Juni 2024 sahen über 57
% die Vertreibung der Palästinenser aus Gaza als das primäre Kriegsziel Israels an, nur 15
% glauben, es sei die Zerstörung der Hamas.
55
56
Kurz nach seinem Amtsantritt äußerte US-Präsident
Donald Trump
Anfang Februar 2025 während eines Treffens mit Netanjahu seinen Plan zur Zukunft des Gazastreifens: Die USA würden die Kontrolle über das Gebiet übernehmen, es wiederaufbauen und in eine „Riviera des Nahen Ostens“ entwickeln. Die Bevölkerung des Gazastreifens solle umgesiedelt werden, unter anderem nach Jordanien und Ägypten.
57
Der Plan sorgte international für Kritik und Widerspruch, insbesondere wurde die damit einhergehende
Zwangsmigration
als völkerrechtswidrig erachtet.
58
59
Der Sprecher des Generalsekretärs der
Vereinten Nationen
und die Generalsekretärin von
Human Rights Watch
bezeichneten die Pläne als „
ethnische Säuberung
“.
60
Ein Recht auf Rückkehr in den Gazastreifen sieht Trumps Plan für die Palästinenser nicht vor.
61
Israels Regierung begrüßte den Plan Trumps.
62
Mitte März 2025 berichtete die
Associated Press
unter Berufung auf israelische und US-amerikanische Beamte, die beiden Staaten hätten die Regierungen
Sudans
Somalias
und
Somalilands
als mögliche Zielländer für die Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza angefragt.
63
Ebenfalls im März richtete Israels Regierung eine Behörde ein, die die „freiwillige Ausreise“ von Palästinensern „in Übereinstimmung mit der Vision von US-Präsident Donald Trump“ vorbereiten solle.
64
65
Netanjahu formulierte die Umsetzung von Trumps Gaza-Plan am 21. Mai 2025 erstmals öffentlich als Bedingung für die Beendigung des Krieges.
66
Hamas
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Über die Motive der Hamas für den Angriff vom 7. Oktober 2023 besteht in der Forschung weitgehend Einigkeit hinsichtlich eines zentralen Grundmotivs. In den Jahren vor dem Angriff hatte sich die Lage aus Sicht der Hamas trotz verschiedener politischer Initiativen – darunter
das moderatere Politikdokument von 2017
mit seiner Bereitschaft zu einer
Zweistaatenlösung
und der „
Große Marsch der Rückkehr
“ von 2018/19 – kontinuierlich verschlechtert. Hamas habe vor diesem Hintergrund versucht, die festgefahrene Konfliktkonstellation aufzubrechen. Als offen kommunizierte Ziele beschreibt
Muriel Asseburg
, die Palästinafrage wieder auf die internationale Agenda zu setzen, bei der israelischen Bevölkerung durch die demonstrative Brutalität einen „Schock“ auszulösen, der die Hamas als ernsthafte Bedrohung erscheinen lassen sollte, und international eine Solidarisierungswelle auszulösen, die laufende Normalisierungsprozesse zwischen arabischen Staaten und Israel gefährden würde.
67
Ähnlich analysiert
Tareq Baconi
den Angriff als Versuch, aus einer durch Blockade und wiederholte Militäroperationen erzwungenen „Einhegung“ auszubrechen.
68
Auch
Jeroen Gunning
deutet den Angriff so; zusätzlich verweist er auf die konkrete Ausgestaltung – 14 Durchbruchspunkte entlang der gesamten Gaza-Grenze – als Indiz für ein weiteres maximalistisches Ziel: Israel als nicht unbesiegbar auf eigenem Territorium darzustellen.
69
Daneben vermutet Asseburg innenpolitische Motive: Die Hamas hatte in Gaza an Rückhalt verloren, und
Yahya Sinwar
setzte mit iranischer Unterstützung gegen Teile der Führung einen konfrontativen Kurs durch – auch verfolgte er als ehemaliger Gefangener ein persönliches Interesse an der Freipressung palästinensischer Häftlinge.
70
Umstritten bleibt, inwieweit die Tötung von Zivilisten gezielt geplant war. Hamas stellte den Angriff öffentlich als rein militärische Operation dar;
71
Mohammed Deif
rief in seiner Rede ausdrücklich dazu auf, Alte und Kinder zu verschonen.
72
73
74
Asseburg hält diese Darstellung für „wenig überzeugend“ und verweist auf sichergestellte Dokumente, wonach Tötung von Bewohnern der Kibbuzim Teil der Planung waren.
75
Joseph Croitoru
ergänzt, dass außerdem verhörte Kämpfer angaben, Befehle zur Tötung von Zivilisten erhalten zu haben
76
– wobei Gunning darauf hinweist, dass diese Aussagen womöglich bei Folter-Verhören gegeben wurden
77
und
Human Rights Watch
Zweifel an der Authentizität der Angriffspläne angemeldet hat.
78
Asseburg urteilte 2025: Ob die Gräueltaten geplant waren oder teilweise auf unkontrolliertes Handeln zurückgehen, lasse sich auf Basis der zugänglichen Quellen nicht abschließend beurteilen.
79
Kriegsverlauf
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Der Verlauf des Krieges ist tagesbezogen auch Inhalt des Artikels der
Chronik des Kriegs in Nahost seit 2023
Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit Mai 2024
nicht mehr aktuell
zu sein
Kriegsverlauf zwischen Start der Rafah-Offensive im Mai 2024 und Waffenstillstand im Januar 2025 fehlt hier komplett.
Bitte hilf uns, die fehlenden Informationen zu
recherchieren
und
einzufügen
Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Unmittelbare Reaktionen Israels und erste Luftangriffe auf Gaza
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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte in einer Fernsehansprache am 7. Oktober, sein Land befinde sich im Krieg.
80
Er kündigte eine harte Reaktion Israels sowie lange andauernde Kampfhandlungen an und sagte: „Wir werden alle Orte, an denen die Hamas organisiert ist und sich versteckt, in Trümmerinseln verwandeln“.
81
Am 8. Oktober verhängte die israelische Regierung offiziell den Kriegszustand.
82
Die israelischen Streitkräfte gaben der Militäroperation zum Kampf gegen die Hamas den Namen
Eiserne Schwerter
Der israelische Verteidigungsminister Galant rief den Ausnahmezustand im Umkreis von 80 Kilometern um die Grenze zum Gazastreifen aus.
83
Auf den Flughäfen in Zentral- und Südisrael wurde der Flugverkehr unterbrochen.
84
Die von dem Terrorüberfall der Hamas betroffenen Bewohner der
Kibbuzim
und Ortschaften, die in Grenznähe zum Gazastreifen liegen, wurden wegen der von dort ausgehenden Terrorgefahr
evakuiert
85
86
Zehntausende Israelis, die in den Städten und Gemeinden nahe der libanesischen Grenze wohnen, flohen aus Angst vor drohenden Angriffen der Terrororganisation
Hisbollah
ins Landesinnere.
87
Die israelische Regierung bildete ein
Kriegskabinett
und
mobilisierte
360.000
Reservisten
88
die das
stehende Heer
Israels von 160.000 Soldaten unterstützen.
Die Hamas hatte bereits vor dem laufenden Gazakrieg zwischen 25.000 und 30.000 Kämpfer für die
Qassam-Brigaden
, den militärischen Flügel ihrer Organisation, mobilisiert. Dazu kamen Tausende Angehörige der palästinensischen Polizei und die Kämpfer der im Gazastreifen operierenden
palästinensischen Milizen
89
90
Die
israelischen Luftwaffe
begann noch am 7. Oktober 2023 mit Angriffen auf den Gazastreifen. Dabei seien nach Angaben der IDF unter anderem Militärgelände und Hauptquartiere der Hamas sowie zwei Hochhäuser, in denen Vermögenswerte der Hamas aufbewahrt wurden, getroffen worden. Die Luftwaffe habe mehr als 17 Tonnen Munition auf Hamas-Ziele im Gazastreifen abgeworfen.
83
Am 9. Oktober lag die Zahl der bisher bombardierten Ziele laut IDF-Angaben bei über 1.000. Das von der Hamas kontrollierten
Gesundheitsministeriums Gazas
teilte mit, bei den Luftangriffen auf den Gazastreifen seien mindestens 560 Menschen getötet worden, darunter mindestens 78 Kinder und 41 Frauen; etwa 2.900 Menschen seien verletzt worden.
91
Ebenfalls am 9. Oktober meldeten die IDF, die Kontrolle über die angegriffenen Ortschaften im Süden Israels wiedererlangt zu haben; am 10. Oktober erklärten sie, den Grenzzaun zum Gazastreifen wieder zu kontrollieren.
92
Am 9. Oktober verhängte Israel eine vollständige
Blockade des Gazastreifens
. Die Belieferung von Gaza mit Strom, Trinkwasser, Lebensmitteln und Treibstoff wurde eingestellt. Hinzu kam ein Einfuhrverbot für alle Waren, darunter auch medizinische Güter.
93
Seit dem 13. Oktober führten die IDF „begrenzte Vorstöße“ in Nordgaza durch und forderten die dortige palästinensische Zivilbevölkerung, rund 1,1 Millionen Menschen, das Kampfgebiet innerhalb von 24 Stunden zu verlassen.
94
Zwischen dem Gazastreifen und Israel gibt es mehrere Grenzübergänge, von denen jedoch in jüngerer Vergangenheit nur noch zwei genutzt wurden:
Erez
im Norden war dem Personenverkehr vorbehalten, während
Kerem Schalom
im Süden für den Warenumschlag genutzt wurde. Infolge des Terrorangriffs der Hamas wurden beide Grenzübergänge teilweise zerstört und von Israel abgeriegelt. Nach israelischen Luftangriffen auf die palästinensische Seite des
Grenzübergangs Rafah
, der Ägypten mit dem Gazastreifen verbindet, wurde dieser bis auf Weiteres geschlossen.
95
Beginn der israelischen Bodenoffensive
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In der Nacht vom 27./28. Oktober 2023 überschritten die Bodentruppen der IDF im Norden des Gazastreifens die „
Grüne Linie
“ und eröffneten damit die zweite Phase der Militäroperation „Eiserne Schwerter“.
96
Die israelische Bodenoffensive wurde weiter von schweren Luftangriffen auf den Gazastreifen begleitet. Laut einer Recherche der
New York Times
feuerte Israel in den ersten sieben Wochen des Krieges fast 30.000 Stück Munition in den Gazastreifen ab – mehr als in den folgenden acht Monaten zusammen. 90
% der in den ersten 2 Wochen eingesetzten Munition waren 1000- und 2000-Pfund-Bomben. Außerdem lockerten die IDF deutlich ihre Einsatzregeln im Vergleich zu vorherigen Kämpfen. Bei jedem Luftangriff durfte nun der Tod von bis zu 20 Zivilisten riskiert werden; bei Angriffen auf Hamas-Anführer gar der Tod von über 100 Zivilisten. Dies hatte u.
a. zur Folge, dass Hamas-Kämpfer niedrigen Ranges nun zu Hause, umgeben von Nachbarn und Verwandten, bombardiert werden konnten.
97
Bei israelischen Luftangriffen wurden mehrere Fälle dokumentiert, in denen die IDF gemäß
Völkergewohnheitsrecht
98
99
die zivile Bevölkerung per Telefon, mit Flugblättern oder mittels „
Dachklopfen
“ vorgewarnt hatten, wenn auf Ziele, die in Wohngebieten lagen, ein Luftangriff bevorstand;
100
101
102
verschiedentlich wurde den IDF aber auch vorgeworfen, dass sie dieser Pflicht nur ungenügend nachgekommen seien.
103
104
105
106
Laut der
New York Times
hatte die israelische Militärführung nach dem Terrorangriff der Hamas das „Dachklopfen“ für optional erklärt, was in der Praxis dazu führte, dass es nur noch selten zum Einsatz kam.
97
Infolge der Aufforderung der IDF den Norden des Gazastreifens in Richtung Süden zu verlassen und israelischer Luftangriffe auf die militärische Infrastruktur der Hamas wurden große Teile der Bevölkerung Gazas zu
Binnenvertriebenen
107
Auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 24. Oktober wies Guterres den israelische Außenminister
Eli Cohen
darauf hin, dass Schutz der Zivilbevölkerung nicht bedeuten würde, mehr als eine Million Menschen zur Evakuierung in den Süden zu befehlen, wo es keine Unterkünfte, keine Nahrung, kein Wasser, keine Medikamente und keinen Treibstoff gibt, und dann den Süden selbst weiter zu bombardieren.
108
Einnahme vom AI-Shifa-Klinikkomplex durch die IDF
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In der Nacht zum 15. November 2023 drangen israelische Bodentruppen in das
Al-Shifa-Krankenhaus
, das größte Krankenhaus des Gazastreifens, ein. Zum Zeitpunkt der Stürmung des Krankenhauses befanden sich dort Schätzungen zufolge über 2.000 Menschen, darunter neben den Patienten auch rund 1.500 Flüchtlinge.
109
Ein Arzt berichtete laut der
Washington Post
es habe stundenlange Schusswechsel und Bombardements gegeben.
109
Die israelische Armee begründete den Einsatz damit, eine Kommandozentrale der Hamas befinde sich in Bunkern unter dem Krankenhaus; es gebe außerdem ein kilometerlanges unterirdisches Tunnelnetz der Hamas, das über Eingänge in der Klinik zugänglich sei. Israelische Geheimdienstquellen sprachen gegenüber der
New York Times
von mehreren Etagen unter der Erde, über die sich Besprechungs-, Wohn- sowie Lagerräume erstreckten und die Platz für hunderte Menschen böten.
110
111
Wie der Völkerrechtler
Daniel-Erasmus Khan
von der Universität der Bundeswehr München erläuterte, sind laut dem
humanitären Völkerrecht
Angriffe auf ein ziviles Ziel wie ein Krankenhaus nur erlaubt, wenn es für militärische Zwecke missbraucht werde. Das Völkerrecht akzeptiere in dem Fall sogar unbeabsichtigte zivile Opfer; Israel müsse allerdings alles dafür tun, Zivilisten aus der Klinik zu
evakuieren
109
Nach offizieller Darstellung des Sprechers der IDF
Daniel Hagari
sei ein Zimmer mit spezieller Technologie und Kampfausrüstung sowie ein Einsatzzentrum der Hamas gefunden worden. Auch sei das Krankenhaus von ca. 200 Hamas-Terroristen, die am Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen seien, danach als Unterschlupf genutzt worden. Der IDF-Sprecher Jonathan Conricus zeigte in einem Video eine Tasche mit einem Sturmgewehr, Munition, Handgranaten, einer Uniform sowie andere Waffen, die in einem Schrank gefunden worden seien. Außerdem seien zahlreiche nachrichtendienstlich relevante Informationen gefunden worden. Die Angaben der IDF ließen sich zunächst nicht von unabhängiger Seite überprüfen. Die Hamas dementierte die Berichte der IDF als „offensichtliche Lüge und Farce“.
109
Eine am 21. Dezember 2023 veröffentlichte Analyse der Washington Post kam zu dem Schluss, die von Israel vorgelegten Materialien hätten nicht den Nachweis erbracht, dass das Krankenhaus tatsächlich als eine Kommandozentrale der Hamas fungiert hätte. Die von den IDF entdeckten, mit dem Tunnelnetzwerk verbundenen Räumlichkeiten zeigten keine Beweise auf militärische Nutzung durch die Hamas. Es gebe keine Beweise, dass vom Krankenhaus aus der Zugang zu unterirdischen Tunneln möglich gewesen sei.
112
Achttägiger Waffenstillstand ab 24. November 2023
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Infolge eines Abkommens zwischen der Hamas und Israel trat am 24. November 2023 um 07:00 Uhr Ortszeit (06:00 Uhr MEZ) ein
Waffenstillstand
in Kraft, der acht Tage später am 1. Dezember 2023 um 07:00 Uhr Ortszeit (06:00 Uhr MEZ) endete. In dieser Zeit hatte die Hamas 105 Geiseln freigelassen, 81 Israelis, 23 Thailänder und einen Philippiner.
113
Israel hatte im Gegenzug 240 palästinensische Frauen und Kinder aus Gefängnissen entlassen.
114
Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu wurden die Kampfhandlungen von den IDF fortgesetzt, da die Hamas nicht wie vereinbart alle Frauen und Kinder freigelassen habe. Zudem warfen die IDF der Hamas vor, die Waffenruhe vor Fristende durch Beschuss von israelischem Gebiet gebrochen zu haben.
115
Die Hamas gab Israel die Schuld am Ende der Waffenruhe: Israel habe Angebote zur Freilassung weiterer Geiseln und der Freigabe von Leichen abgelehnt. Die Hamas habe eine israelische Liste freizulassender Frauen abgelehnt, da es sich um Soldatinnen gehandelt habe.
116
Fortsetzung der Kämpfe im Norden Gazas
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Bis Ende des Jahres 2023 gelang es dem israelischen Militär
Gaza-Stadt
einzuschließen und zu erreichen, dass die Hamas die Kontrolle über die dortigen Verwaltungssitze verlor. Die Hamas-Strukturen und Einheiten wurden Ende 2023 im Norden für zerschlagen erklärt.
Kämpfe im Süden Gazas
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Kampf um Chan Yunis
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Um den 4. Dezember 2023 drang das israelische Militär nahe der Stadt
Chan Yunis
in den südlichen Gazastreifen ein.
117
Die IDF ging davon aus, dass sich in Chan Yunis, der zweitgrößten Stadt des Gazastreifens, die Führung der Hamas in einem Tunnelnetzwerk verschanzt hätte. Angesichts der massiven Angriffe der IDF auf Chan Yunis flüchteten tausende Zivilisten aus dem Gebiet in Richtung der an der Grenze zu
Ägypten
gelegenen Stadt
Rafah
. Von der IDF waren zuvor mehrere Fluchtaufrufe in arabischer Sprache veröffentlicht worden, in denen die Einwohner von vier Stadtvierteln von Chan Yunis aufgefordert wurden, sich in eine bestimmte Küstenregion am Mittelmeer zu begeben.
118
Am 1. Februar 2024 teilte der israelische Verteidigungsminister
Joav Galant
mit, die IDF habe ihre Operationen in Chan Yunis fast abgeschlossen. Die Armee sei nun bereit, weiter nach Süden in Richtung der ägyptischen Grenze vorzurücken.
119
Anwohner berichteten von israelischen Bombenangriffen auf die Stadt Rafah und von Panzerbeschuss auf den Osten der Stadt.
120
Nach Belagerung vom
Nasser Medical Complex
in Chan Yunis, dem größten Krankenhaus im südlichen Teil des Gazastreifens, stürmte das israelische Militär am 15. Februar 2024 das Krankenhaus. Der israelische Militärsprecher
Daniel Hagari
begründete den Einsatz mit der Suche nach von der Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln. Hagari zufolge hätte es sich um einen „präzisen und begrenzten Einsatz“ gehandelt, dem glaubhafte Informationen von freigelassenen israelischen Geiseln und andere Quellen zu Grunde gelegen hätten. Ihm zufolge sei es Ziel der IDF gewesen, sicherzustellen, dass das Krankenhaus trotz der Militäroperation weiter betrieben werden könne. Ärzte des Krankenhauses berichteten hingegen, die Armee habe seit Dienstag auf verschiedenen Wegen zur Räumung des Spitals aufgefordert. Wie die Hilfsorganisation
Ärzte ohne Grenzen
(MSF) berichtete, zerstörte ein Bulldozer das nördliche Tor der Klinik und rief alle dazu auf, das Gelände zu verlassen; auch sei das Krankenhaus am Morgen des 15. Februar 2024 beschossen worden. Zuvor sei den Ärzten vom israelischen Militär versichert worden, dass sie dort weiterhin bleiben könnten. Zivilisten, die auf dem Gelände Schutz gesucht hätten, seien zwei Tage zuvor von den IDF zur Räumung der Klinik aufgefordert worden. Israels Gründe für den Sturm auf den Nasser Medical Complex ähnelten den Vorwürfen, mit denen die IDF im November 2023 auch die Stürmung des
Schifa-Krankenhauses
im Norden Gazas gerechtfertigt hatten.
121
IDF-Truppenverlegung aus Gaza-Süd
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Wie ein Militärsprecher der IDF am 7. April 2024 mitteilte, wurden alle Bodentruppen aus dem südlichen Gazastreifen abgezogen. Nur noch eine Kampfeinheit werde im
Netzarim-Korridor
verbleiben, um diesen zu sichern.
122
123
Bei diesem
Korridor
handelt es sich um einen nur sechs Kilometer langen und zwei Kilometer breiten Streifen von der israelischen Grenze südlich von
Gaza-Stadt
bis zum Mittelmeer. Dieser teilt den Gazastreifen in Nord- und Südgaza und verbindet den nahe der „
Grünen Linie
“ zum Gazastreifen gelegenen Kibbuz
Be’eri
im Süden Israels über eine von der israelischen Armee gebaute Straße mit der Mittelmeerküste.
122
124
125
Eine unmittelbare Folge der israelischen Kontrolle über den
Netzarim-Korridor
war, dass die Hamas keine Personen und Güter zwischen dem Norden und dem Süden Gazas bewegen konnte.
124
Andererseits hindert dieses
Sperrgebiet
aber auch
Binnenflüchtlinge
daran, in ihre Wohnorte im Norden Gazas zurückzukehren. Der Korridor könnte es aber auch ermöglichen,
humanitäre Hilfsgüter
direkt in den Norden des Gazastreifens zu bringen. Ob er aber auch tatsächlich dafür genutzt werden darf, liegt im Ermessen von
Netanjahus Kriegskabinett
. Die Option
Rafah
einzunehmen – die letzte von der Hamas kontrollierte Stadt im Gazastreifen – ließ das israelische Militär offen. Künftig wollen sich die IDF auf gezielte
Operationen
konzentrieren, hieß es. Ein ranghoher Offizier der IDF betonte der israelischen Tageszeitung
Jerusalem Post
zufolge, dass der Rückzug nichts mit dem wachsenden Druck der Vereinigten Staaten auf Israel zu tun habe, eine großangelegte Bodenoffensive in Rafah zu unterlassen.
122
123
Kampf um Rafah
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Hauptartikel
Rafah-Offensive
Zeltlager an der Küste des Gazastreifens
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu erteilte den Streitkräften seines Landes am 9. Februar 2024 den Befehl, eine
Offensive
auf die an der ägyptischen Grenze gelegene Stadt
Rafah
vorzubereiten.
126
Zuvor hatte Israel Medienberichten zufolge Ägypten im Januar über einen möglichen Militäreinsatz in Grenznähe informiert.
127
Die Stadt war zu diesem Zeitpunkt ein riesiges Flüchtlingslager; mehr als die Hälfte der Bevölkerung Gazas – rund 1,5 Millionen der Menschen – waren aus Städten, Flüchtlingslagern und Dörfern weiter nördlich hierher geflohen.
128
129
Das Stadtgebiet war der einzige Ort im gesamten Gazastreifen, den die Hamas noch kontrollierte und in dem bisher noch keine israelischen Bodentruppen im Einsatz waren.
130
In den frühen Morgenstunden des 12. Februar 2024 meldete die IDF die Befreiung von zwei Geiseln im Zentrum Rafahs. Begleitet wurde die Operation von Luftangriffen, die mehrere Gebäude vollständig zerstörten und laut Gazas Gesundheitsministerium zum Tod von mindestens 67 Palästinensern führten.
131
Indessen bereitete die IDF eine auf die Einnahme der Stadt gerichtete Offensive vor, deren Ziel es Angaben der IDF zufolge sein sollte „die verbliebenen Hamas-Bataillone zu zerschlagen und dort vermutete Geiseln zu befreien“. Geplant war, die rund 1,5 Millionen Zivilisten, die sich zu dieser Zeit in Rafah aufhielten, zu
evakuieren
, bevor es zu Kampfhandlungen kam. Für die Unterbringung der Evakuierten hatte die IDF ein nördlich der Stadt gelegenes Gebiet zwischen
Chan Yunis
und dem Flussbett
Wadi Gaza
, das Nord- und Südgaza voneinander trennt, vorgesehen.
128
132
Die IDF legte am 25. Februar 2024 dem
israelischen Kriegskabinett
seinen Plan zur Evakuierung der Zivilisten aus Kampfgebieten und den Einsatzplan für die Bodenoffensive gegen Rafah vor. Außerdem war ein Plan für die Bereitstellung
humanitärer Hilfe
im Gazastreifen gebilligt worden. Medienberichten zufolge sollte damit eine Einfuhr von Hilfslieferungen im Norden des Gazastreifens ermöglicht werden.
133
Zeitgleich fanden Verhandlungen über eine
Waffenruhe
und die Freilassung der israelischen Geiseln in
Doha
Kairo
und
Paris
statt. Beteiligt waren daran Vermittler aus den USA, Katar, Ägypten und Gesandte aus Israel. Hamas hatte in den Gesprächen u.
a. die Freilassung inhaftierter Palästinenser aus israelischen Gefängnissen sowie den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen gefordert.
129
134
135
International stand der geplante Angriff auf Rafah in heftiger Kritik. Aus ägyptischen Regierungskreisen wurden Drohungen bekannt, dass bei einer Offensive auf Rafah der im Ergebnis der
Camp-David-Verhandlungen
am 26. März 1979 abgeschlossene
Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten
ggf. ausgesetzt werden könne.
136
Auch Verbündete Israels wie die USA riefen zur Zurückhaltung beim militärischen Vorgehen gegen Rafah auf. Die von
Joe Biden
geführte US-Regierung formulierte wiederholt ihre Ablehnung einer Offensive auf Rafah wegen der hunderttausenden Flüchtlinge aus ganz Gaza, die dort Schutz vor den Kämpfen gesucht hatten.
137
Biden selbst bezeichnete einen Einmarsch der IDF in Rafah im März 2024 als „
rote Linie
“.
138
Am 6. Mai 2024 rief die IDF rund 100.000 Menschen in den östlichen Teilen der Stadt auf, Rafah zu verlassen und sich in das als „sichere Zufluchtsstätte“ deklarierte Gebiet
Al-Mawasi
zu begeben. Laut einer Mitteilung der Streitkräfte sei die humanitäre Hilfe in diesem Gebiet ausgeweitet worden. Die IDF sprach in ihren Evakuierungsaufrufen zunächst von einer „begrenzten Operation“.
139
Am 7. Mai 2024 besetzte die IDF den
Philadelphi-Korridor
an der Grenze zu Ägypten und übernahm die Kontrolle über den Grenzübergang Rafah.
140
Israels Verteidigungsminister
Joʾav Galant
teilte mit, der Einmarsch sei Teil einer mehrstufigen Militäroperation, die jedoch gestoppt werden könne, wenn ein Durchbruch in den Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln erzielt werde.
141
Nach Start der Offensive auf Rafah stellte US-Präsident Biden den Stopp von Waffenlieferungen in Aussicht, sollte Israel zu einer Großoffensive auf die gesamte Stadt übergehen.
142
Am 9. Mai 2024 genehmigt das israelische Sicherheitskabinett eine Ausweitung des Einsatzgebiets der IDF in Rafah.
143
Zwei Tage darauf rief das israelische Militär die Menschen in weiteren Stadtteilen im Osten und Zentrum Rafahs zur Evakuierung auf. Dort befanden sich zu dieser Zeit hunderttausende Zivilisten.
144
Diese Räumungsanordnung der IDF betraf erstmals auch dicht besiedelte Teile der Stadt. Viele der aus Rafah fliehenden Menschen machten sich auf den Weg zu der „erweiterten humanitären Zone“ bei Al-Mawasi an der Küste, wo die Bedingungen nach Angaben von Helfern schon zuvor „entsetzlich“ waren. Auch im Norden des Gazastreifens gab es neue
Evakuierungsbefehle
144
Die jüngste Verhandlungsrunde der indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in Kairo waren ergebnislos verlaufen.
145
Nach Angaben der Vereinten Nationen waren bis zum 15. Mai schätzungsweise 600.000 Menschen aus Rafah und weitere 100.000 aus dem Norden geflohen.
146
Waffenstillstand ab 19. Januar 2025
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Hauptartikel
Waffenstillstand im Gazastreifen Januar–März 2025
Der am 15. Januar 2025 im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und der Hamas ausgehandelte zeitweilige
Waffenstillstand
trat am 19. Januar 2025 um 10:15 Uhr (
MEZ
) in Kraft und sollte zunächst 42 Tagen dauern und am 1. März 2025 enden.
Einwohner bei ihrer Rückkehr vom Süden in den Norden des Gazastreifens nach Öffnung des
Netzarim-Korridors
Wie für die erste Phase des Waffenstillstands vereinbart, zog die israelische Armee (
IDF
) am 9. Februar 2025 ihre Truppen aus dem
Netzarim-Korridor
vollständig ab.
147
Nachdem die IDF zuvor am 27. Januar den monatelang gesperrten Korridor geöffnet hatte, machten sich zehntausende Palästinenser aus den ihnen von der IDF zugewiesenen Evakuierungsgebieten im Süden Gazas auf den Weg in ihre Heimatorte im Norden des Gazastreifens.
148
Am 1. Februar 2025 wurde während des Waffenstillstands auch der
Grenzübergang in Rafah
wieder geöffnet.
149
Nach israelischen Luftangriffen auf die palästinensische Seite des Grenzübergangs war dieser am 19. Oktober 2023 bis auf Weiteres geschlossen worden.
150
Am 9. Februar 2025 traf eine israelische Delegation im
Emirat Katar
ein, um Gespräche mit den Vermittlern der Hamas über eine Fortsetzung des Waffenstillstands nach Ende von dessen erster Phase zu führen. Angehörige der noch im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln warfen der
Regierung Netanjahu
vor, die nächste Gesprächsrunde nicht mit angemessener Entschlossenheit anzugehen. Wie israelische Medien unter Berufung auf Regierungskreise berichteten, habe der israelische Ministerpräsident die Unterhändler der israelischen Regierung angewiesen, zunächst nur über „technische Einzelheiten“ zu verhandeln.
151
Nach Ablauf der ersten Phase des Waffenstillstandsabkommens am 1. März 2025 war die weitere Fortsetzung des laufenden Waffenstillstands ungewiss. Hauptgrund für den ungewissen Fortgang war, dass wichtige Punkte, die für die zweite Phase des Abkommens geplant waren, nicht umgesetzt wurden: Bereits Anfang Februar 2025 sollten Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen, die Bedingungen für die Freigabe der verbliebenen 59 israelische Geiseln und den vollständigen Rückzug der IDF aus Gaza stattfinden. Eine israelische Delegation kehrte jedoch ohne Verhandlungsergebnis aus der ägyptischen Hauptstadt
Kairo
zurück.
152
Wiederaufnahme von Kampfhandlungen im Gazastreifen
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Am 18. März 2025 beendete Israel mit schweren Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen den Waffenstillstand. Primäre
militärische Ziele
waren nach Angaben der israelischen Armee (
IDF
) hochrangige politische Führer sowie Tunnelschächte, Waffenproduktionsstätten und Waffendepots der Hamas. Die für den Gazastreifen zuständige Gesundheitsbehörde der Hamas meldete am Abend des 18. März mehr als 400 Tote.
153
International wurde der Bruch des Waffenstillstandsabkommens unter anderem von der EU, den Staaten des Nahen Ostens sowie UN-Generalsekretär Antonio Guterres scharf kritisiert.
154
Ein Funktionär der Hamas erklärte, die Wiederaufnahme der Kämpfe sei ein „Todesurteil“ für die Geiseln. Bereits von der Hamas freigelassene Geiseln sowie Geisel-Angehörige reagierten entsetzt auf das Ende des Waffenstillstands.
155
Dennoch begannen die Bodentruppen der IDF am 19. März 2025 mit einer „begrenzten“ Militäroperation im Norden Gazas. Nach Aussage der IDF sei das Ziel der Bodenoffensive eine „Pufferzone“ zwischen dem Norden und dem Süden des Gazastreifens zu schaffen. Auch zwischen den im Süden Gazas gelegenen Städten
Rafah
und
Chan Yunis
wird von der IDF ein
Korridor
als „Sicherheitszone“ eingerichtet.
156
Außerdem beabsichtigt Israel eine größere „Sicherheitszone“ zum Gazastreifen entlang der „
Grünen Linie
“ einzurichten.
157
Die IDF erließ nach Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Gazastreifen zwischen 18. und 28. April 2025 laut den
Vereinten Nationen
(UN) zehn Evakuierungsanordnungen, welche für die Zivilbevölkerung in weiten Teilen des Gazastreifens galten. Diese verstießen nach Ansicht des
Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte der UN
gegen „die Anforderungen des
humanitären Völkerrechts
“. Nach Aussage eines Sprechers der UN hatte die IDF keinerlei Maßnahmen getroffen, um die Unterbringung der Flüchtlinge in den ihnen zugewiesenen Evakuierungsgebieten abzusichern. Auch war nicht sichergestellt, dass die Evakuierungen „unter zufriedenstellenden Bedingungen hinsichtlich Hygiene, Gesundheit, Sicherheit und Ernährung ablaufen“.
158
Obwohl Israel im Rahmen des am 15. Januar 2025 mit der Hamas abgeschlossenen Waffenstillstandsabkommens zugestimmt hatte, die israelischen Truppen bis zum 50. Tag nach Inkrafttreten des Abkommens vollständig aus dem
Philadelphi-Korridor
abzuziehen, werden weiterhin israelische Truppen in diesem zwischen Ägypten und dem Gazastreifen liegenden militärischen Sperrgebiet verbleiben und ihre Präsenz dort sogar noch ausgeweitet. Auch über den
Netzarim-Korridor
, der das nördliche Drittel des Gazastreifens, einschließlich
Gaza-Stadt
, vom Rest des schmalen Küstenstreifens abschneidet und wie auch der Philadelphi-Korridor von der israelischen Grenze bis zum Mittelmeer verläuft, übernahm die IDF wieder die Kontrolle, sodass dieses militärische Sperrgebiet nunmehr nicht mehr von Palästinensern passiert werden kann.
159
160
Die Militär-Korridore der IDF im Gazastreifen
Die Vermittler aus Ägypten und Katar bemühen sich weiterhin um einen erneuten Waffenstillstand im Gazastreifen. Der israelische Verteidigungsminister,
Israel Katz
, hingegen erklärte, dass Israel den Kampf gegen die Hamas vorerst nicht einstellen werde.
153
Am 2. April 2025 kündigte der israelische Verteidigungsminister die Ausweitung der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen an; es folgte eine weitere Bodenoffensive.
161
162
Laut einer Sprecherin des
UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten
(OCHA) waren aufgrund israelischer Evakuierungsanordnungen Anfang April 2025 bereits mehr als 60 Prozent des Gazastreifens „No-Go-Zonen“.
163
Am 12. April erklärte Israel Katz, dass die IDF den geplanten Korridor eingerichtet und große Teile im Süden Gazas übernommen habe, wodurch – wie Katz offiziell erklärte – das gesamte Gebiet zwischen dem Philadelphi-Korridor und dem
Morag-Korridor
Teil einer „israelischen Sicherheitszone“ wird.
164
Das als „Morag-Korridor“ bezeichnete israelische
Sperrgebiet
befindet sich dort, wo einst die gleichnamige israelische Siedlung stand, bevor sie beim
Rückzug Israels aus dem Gazastreifen 2005
geräumt wurde.
159
160
Im August 2025 kontrollierte Israel bereits 75 Prozent der Fläche des Gazastreifens und fasste den Plan, auch
Gaza-Stadt
einzunehmen. Diese Ankündigung stieß international auf starke Kritik, es wurde vor einer weiteren Eskalation und weiteren zivilen Todesopfern gewarnt.
165
Israel zog im Rahmen der Vorbereitungen der Offensive 60.000 zusätzliche Reservisten ein.
166
Die Bewohner der Stadt sollen zwangsumgesiedelt werden.
167
Mitte September 2025 begann Israel mit der Bodenoffensive in Gaza-Stadt.
168
Relative Waffenruhe seit 10. Oktober 2025
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Durch die
Amerikanische Friedensinitiative im September und Oktober 2025
kam es ab 10. Oktober zu einer relativen Waffenruhe, bei der es in den ersten Wochen weiter zu Angriffen kam, jedoch mit weit geringeren Opferzahlen als vorher. Nach Angaben der palästinensischen Seite vom 13. November 2025 starben seit Beginn der relativen Waffenruhe 260 Menschen und 632 wurden verletzt;
169
der bislang schwerste Gewaltausbruch ereignete sich dabei am 29. Oktober 2025 mit über 90 Todesopfern.
170
171
Seit Beginn der Waffenruhe ist der Gazastreifen zweigeteilt in den von der Hamas kontrollierten Bereich innerhalb der „gelben Linie“, der u.
a. die weitgehend zerstörte
Großstadt Gaza
enthält, und den von der israelischen Armee kontrollierten Bereich außerhalb dieser Demarkationslinie, der 53 Prozent des Gesamtterritoriums ausmacht und einen Großteil der landwirtschaftlichen Fläche enthält (Sachstand November 2025).
172
Durch die einsetzenden starken Winter-Regenfälle wurde die Lage Mitte November für die vielen in Zelten wohnenden Binnenvertriebenen zusätzlich erschwert.
173
Am 19. Dezember 2025 teilten die Vereinten Nationen in ihrem
IPC
-Report mit, in keinem Gebiet des Gazastreifens gebe es mehr eine Hungersnot (entspricht Stufe 5, also die schlechteste Stufe gemäß der
IPC-Skala
), der gesamte Gazastreifen sei aber hinsichtlich die Lebensmittelversorgung weiterhin ein humanitärer Notfall (Stufe 4 der IPC-Skala).
174
Der US-Gesandte und Vermittler der Waffenruhe
Steve Witkoff
erklärte am 20. Dezember 2025, dass Phase 1 des Friedensplans Erfolge erzielt habe wie die Reduzierung der Feindseligkeiten und die Ausweitung der humanitären Hilfe, es nun aber Zeit für den Eintritt in Phase 2 sei und rief beide Seiten auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen, Zurückhaltung zu üben und mit den Überwachungsmechanismen zusammenzuarbeiten.
175
176
Einzelaspekte
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Evakuierung der Zivilbevölkerung Gazas
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Palästinensische Flüchtlinge
Bis Mitte Dezember 2023 mussten rund 1,9 der etwa 2,2 Millionen Einwohner Gazas ihre Häuser und Wohnungen wegen der Kämpfe verlassen. Das israelische Militär forderte sie auf, „sichere Zonen“ aufzusuchen, die auf von den IDF veröffentlichten Landkarten eingezeichnet waren. Nach Angaben der
Vereinten Nationen
(UN/UNO) gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Karten allerdings noch kein Gebiet im Gazastreifen, das nach UN-Maßstäben als sicher gilt. Ein solches müsse mindestens Aufenthaltsmöglichkeiten, Schutz, Sanitäranlagen sowie genügend Nahrung und Trinkwasser bieten.
177
Israel hatte im Dezember 2023 eine Ausdehnung der Bodenoffensive auf weitere Gebiete im Gazastreifen angekündigt. Die Zivilbevölkerung im Norden des Gazastreifens wurde bereits Wochen zuvor dazu aufgefordert, sich zu ihrer eigenen Sicherheit in den Süden des abgeriegelten Küstenstreifens zu begeben. Die etwa 150.000 Palästinenser im Flüchtlingslager
Al-Bureidsch
, das im Zentrum des Gazastreifens liegt, wurden am 22. Dezember 2023 von der IDF dazu aufgefordert, den mittleren Abschnitt Gazas umgehend zu verlassen und sich nach
Deir al-Balah
rund sechs Kilometer weiter südlich zu begeben; dort stünden Schutzräume vor den bevorstehenden Kampfhandlungen für sie bereit. Diese Aufforderung galt auch für Flüchtlinge aus dem Norden sowie andere Palästinenser, die im Zentrum des Gazastreifens beheimatet waren; ein Zeitrahmen für die angeordnete
Evakuierung
wurde von der IDF nicht genannt. Am Abend des gleichen Tages soll es dort Luftangriffe gegeben haben. Eine Analyse der
New York Times
bestätigte, dass auch zuvor von den IDF als sicher ausgewiesene Gegenden bombardiert wurden.
177
178
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) wurden von Seiten Israels Ende Dezember 2023 auch großflächige Evakuierungen in der Stadt
Chan Yunis
angeordnet. Wie das
Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten
(OCHA) erklärte, habe Israel am 20. Dezember 2023 Landkarten veröffentlicht, in denen ca. 20 Prozent des Stadtgebiets als zu räumendes Gebiet neu ausgezeichnet sind. Nach Angaben der UN lebten dort vor Beginn der Kämpfe mehr als 110.000 Menschen. Außerdem befänden sich dort 32 Notunterkünfte, in denen mehr als 140.000
Binnenflüchtlinge
aus anderen Gebieten Gazas leben würden; die meisten von ihnen seien Flüchtlinge aus dem Norden Gazas.
179
Kriegsführung Israels
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Am 14. Dezember 2023 berichtete CNN unter Berufung auf US-Geheimdienste, nahezu die Hälfte der 29.000 von Israel bisher verwendeten Bomben seien
ungelenkt
gewesen, der Rest sei
präzisionsgelenkte Munition
gewesen. Experten zufolge würden ungelenkte Bomben inmitten der israelischen Bombardierung des Gazastreifens aufgrund ihrer Ungenauigkeit die Wahrscheinlichkeit ziviler Opfer in dem dicht besiedelten Gebiet erhöhen. Laut einem Offiziellen geht die US-Regierung allerdings davon aus, dass israelische Kampfjets die ungelenkten Bomben in Kombination mit einer Sturzflugtaktik einsetzen und somit ihre Treffsicherheit auf ein Niveau präziser Munition erhöhen.
180
Im israelischen Einsatzplan gibt es vier Risikostufen für zivile Opfer: Stufe null verbietet es Soldaten, Zivilisten einem Risiko auszusetzen; Stufe eins erlaubt bis zu fünf zivile Todesopfer; Stufe zwei bis zu zehn; und Stufe drei bis zu zwanzig – letztere wurde am 7. Oktober zum Standard erklärt. Auch wurde sieben Stunden nach dem Angriff der Hamas vom israelischen Oberkommando das
Dachklopfen
mittels eines kleinen Sprengsatzes, bei dem Zivilisten vor einem bevorstehenden Angriff gewarnt wurden, für optional erklärt. In der Praxis wurde es laut Offizieren nur selten angewendet.
181
Israel verwendet
Künstliche Intelligenz
für eine automatisierte Zielgenerierung. Ein System mit dem Namen „Lavender“ erfasste bis April 2024 automatisiert 37.000 Palästinenser als mutmaßliche Mitglieder von Hamas und Islamischem Dschihad und markierte sie samt ihrer Wohnhäuser als Ziele für Luftangriffe. Die Zielvorschläge von „Lavender“ wurden laut sechs beteiligten Geheimdienstoffizieren meist ohne gründliche menschliche Prüfung übernommen. Soldaten verbrachten oft nur etwa 20 Sekunden pro Ziel, um sicherzustellen, dass es sich um männliche Personen handelte. Dabei war bekannt, dass das System in etwa 10 Prozent der Fälle fehlerhafte Zuordnungen vornahm – auch bei Personen ohne militärische Verbindung.
182
Ein weiteres System namens „Where’s Daddy?“ verfolgte die Aufenthaltsorte der markierten Personen und ermöglichte gezielte nächtliche Angriffe, wenn sich die Zielpersonen in ihren Familienhäusern befanden. Dabei wurden bevorzugt ungelenkte („dumme“) Bomben eingesetzt, insbesondere bei Angriffen auf niedrig eingestufte Zielpersonen, um Kosten zu sparen. Laut den Quellen wurde dabei eine hohe Zahl ziviler Opfer in Kauf genommen – bis zu 15 oder 20 pro Zielperson. Bei hochrangigen Hamas-Kommandeuren genehmigte das Militär in Einzelfällen sogar den Tod von über 100 Zivilisten. Ein weiteres System namens „Habsora“ erfasst Gebäude und Strukturen, die angeblich militärisch genutzt werden.
182
Die Völkerrechtlerin Oona A. Hathaway von der
Yale Law Shool
führt in einem Essay im April 2024 aus, dass Israel bei seiner Kriegsführung eine sehr breite Auslegung des
Ersten Zusatzprotokolls der Genfer Konventionen von 1977
vornehme. Im Zusatzprotokoll wird das
Proportionalitätsprinzip
in
bewaffneten Konflikten
ausgeführt; Streitkräfte dürfen beim Verfolgen ihrer militärischen Ziele nur dem operationalen Zweck angemessene zivile Opfer und Schäden in Kauf nehmen. Generell seien diese zu vermeiden und möglichst gering zu halten. Laut Hathaway lege Israel dieses Proportionalitätsprinzip nicht Fall für Fall, also am jeweiligen spezifischen militärischen Ziel der Operation gemessen aus, sondern setze die
Kollateralschäden
immer ins Verhältnis zum von Israel angestrebten Hauptziel des laufenden Gazakrieges – der Zerstörung der Hamas als Ganzes. Dadurch handle Israel entgegen dem Geiste des Zusatzprotokolls und rechtfertige
Militäroperationen
, unabhängig davon, wie massiv der Schaden für die Zivilbevölkerung auch ausfalle.
183
Tötung von Führern militant-islamistischer Gruppierungen
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In den ersten Wochen nach dem
Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023
wurden nach Angaben der
israelischen Armee
(IDF) eine Reihe von Führern der für den Angriff verantwortlichen militant-islamistischen Terrororganisation
Hamas
bei israelischen Luftangriffen auf
Ziele
im Gazastreifen getötet:
der Wirtschaftsminister Jawad Abu Shamala,
184
der Bildungsminister und Vorsitzende des Schura-Rates der Hamas, Osama Mazini,
185
der Chef der Lufteinheiten der Hamas,
Murad Abu Murad
186
Ali Qadhi, Kompaniechef der
Nuchba-Kommandoeinheit
der Hamas, der wegen der Entführung und Ermordung israelischer Zivilisten verhaftet und im Rahmen des
Gilad-Schalit
-Gefangenenaustauschs 2011 in den Gazastreifen entlassen worden war,
187
Billal al-Qedra, dessen Nuchba-Bataillon laut Armeeangaben für die Massaker in den Kibbuzim
Nirim
und
Nir Oz
verantwortlich gewesen war
188
und
Ayman Nofal, Brigadekommandeur der Hamas und Mitglied des
Militärrats der Hamas
189
Rafat Abu Hilal, Anführer des militärischen Flügels der Terrorgruppe
Volkswiderstandskomitee
190
wurden bei der Bombardierung seines Hauses getötet,
dazu auch Jamila al-Shanti, die Witwe des Hamas-Mitbegründers
Abd al-Aziz ar-Rantisi
und die erste Frau, die in das
Politbüro der Hamas
gewählt worden war,
191
und
Jihad Muheisen, Chef der
Nationalen Sicherheitskräfte Palästinas
im Gazastreifen.
192
193
Nach Angaben der IDF töteten Bodentruppen die Kommandeure der Nuchba-Kommandoeinheit Amr Alhandi und Ahmed Musa sowie Muhammed Kahlout, den Anführer der Scharfschützengruppe in der nördlichen Gaza-Brigade der Hamas. Zudem hätten Truppen der 252. Division der IDF 19 Kämpfer der Hamas getötet, die einen Angriff auf israelische Soldaten geplant haben sollen.
194
Der israelische Verteidigungsminister
Joaw Galant
gab bekannt, dass mit Stand vom 4. November 2023 im laufenden Gazakrieg bislang 12 Bataillonskommandeure der
Qassam-Brigaden
, des militärischen Arms der Hamas, getötet worden seien.
195
Im Verlauf des Gazakrieges wurden weitere Führer der Hamas
gezielt getötet
Am 2. Januar 2024 gaben die Hamas und auch der
Hisbollah
-nahe Nachrichtensender
Al Mayadeen
bekannt, dass der hochrangiger Repräsentant der Hamas im Libanon,
Saleh al-Arouri
und sechs weitere Mitglieder der Terrororganisation, darunter zwei weitere Kommandeure, bei einem israelischen Drohnenangriff in
Dahieh
, einem Vorort von
Beirut
(Libanon), getötet worden seien.
196
Im März 2024 wurde
Marwan Issa
, der stellv. Kommandeur der Qassam-Brigaden, bei einem israelischen Luftangriff getötet; Issa galt bis zu diesem Zeitpunkt als die „Nummer drei“ in der Führungshierarchie der Hamas und soll an der Planung des Terrorüberfalls auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein.
197
Am 13. Juli 2024 wurde Mohammed Deif, der oberste Befehlshaber der Qassam-Brigaden, bei einem Luftangriff getötet.
198
In der Nacht vom 30./31. Juli 2024 wurde der Chef des Politbüros der Hamas
Ismail Haniyya
bei einem Sprengstoffattentat des
Mossads
in der iranischen Hauptstadt
Teheran
gezielt getötet.
199
200
Am 16. Oktober 2024 wurde
Yahya Sinwar
, der Nachfolger von Haniyya und einer der Drahtzieher des Terrorangriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, zunächst bei einem Feuergefecht verwundet und anschließend durch einen Kopfschuss getötet.
201
202
Am 11. November 2024 wurde der Kommandeur der militant-islamistischen Terrororganisation
Islamischer Dschihad in Palästina
(PIJ),
Mohammed Abu Sachil
, bei einem Angriff auf eine ehemalige Schule im Norden Gazas von der
israelischen Armee
(IDF) getötet. Bei dem Angriff kamen auch seine Tochter und drei weitere Personen ums Leben. Im Mai 2024 war bereits Abu Sachils Vorgänger von der IDF getötet worden. Der Tod ihres militärischen Führers wurde von der PIJ bestätigt.
203
Iranische Einflussnahme
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Die
Islamische Republik Iran
unterstützt sowohl die Hamas in Gaza, die
Huthi
im
Jemen
, als auch die in einer festgelegten
Pufferzone zu Israel
(a)
entgegen dem Abkommen operierende
Hisbollah
; diese
Terrororganisation
ist mit der Hamas verbündet, verfügt über größere militärische Fähigkeiten als die Hamas und ist infolgedessen deutlich schlagkräftiger.
129
204
Die
Paramilitärs
der Huthi im Jemen, die Hamas in den
palästinensischen Autonomiegebieten
und die Hisbollah im Süden Libanons verstehen sich als Teil des als „
Achse des Widerstands
“ bezeichneten primär antiwestlich und antiisraelisch ausgerichtetes Bündnisses von sowohl
sunnitischen
als auch
schiitischen
Kräften der
Arabische Welt
unter der Führung der iranischen Regierung. Dieses militant-islamistische Bündnis richtet sich primär gegen Israel und die Staaten der „
Westlichen Welt
“, die Israel politisch und militärisch unterstützen.
205
206
Um nicht direkte in einen kriegerischen Konflikt mit Israel zu geraten, vermied Iran bisher, offen in den laufenden Gazakrieg einzugreifen. Der Historiker
Michael Wolffsohn
spricht von einem „strukturellen Konflikt um die Dominanz im Nahen Osten“. Es gehe um sehr viel mehr, als um die Gegenreaktion auf den schrecklichen Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023; er verweist dabei auf die Abhängigkeit Europas vom Öl und Erdgas im
Nahen Osten
und zieht aus seiner Analyse das Fazit, Iran sei der „eigentliche Regisseur“ des Hamas-Angriffs.
207
Wie
Guido Steinberg
2021 in einem Arbeitspapier der
Bundesakademie für Sicherheitspolitik
(BAKS) schreibt, hat sich der schon seit Jahrzehnten andauernde Konflikt zwischen Iran und
Saudi-Arabien
zu einem „regelrechten
Kalten Krieg
“ im
Nahen Osten
ausgeweitet. Die jüngst zwischen einigen
Golfstaaten
und Israel abgeschlossenen Friedensabkommen seien ein Indiz dafür, dass die regionalen Gegner Irans ein Bündnis gegen den von einem
Mullah
-Regine regierten Staat schmieden. Iran setzt in der Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten und seinen regionalen Gegnern indes auf die Entwicklung und den Bau von
Atomwaffen
, die Aufrüstung des iranischen Militärs mit Trägerraketen für atomare Sprengköpfe und die Unterstützung proiranischer militanter Gruppierungen. Letztere organisierten sich, laut Steinberg, in einer Art „schiitischer Internationale“, einem vom
Korps der iranischen Revolutionsgarde
angeführten Bündnis, dem unter anderem die libanesische
Hisbollah
, im Irak operierenden Paramilitärs, die palästinensische Hamas und die
Huthi
im Jemen angehören. Diese Allianz proiranischer Kräfte nutzte die auf den
Arabischen Frühling
folgenden Wirren und Bürgerkriege, um ihre Positionen im
Libanon
, in
Syrien
, im
Irak
und im
Jemen
so weit auszubauen, dass, wie Steinberg schreibt, „zumindest die militärische Präsenz Irans in den vier Ländern auf Jahre gesichert scheint.“
208
In
Syrien
hatte Iran bereits in der Zeit vor dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 große Militärpräsenz aufgebaut, zu der auch Waffenlager, Hauptquartiere und Kasernen zur Unterbringung der ihm angeschlossenen Milizen gehören. Die
Islamischen Revolutionsgarden
(IRGC) und die
Libanesische Hisbollah
(LH) verlegten zwei Tage nach dem Terrorüberfall auf Israel Truppen an die südwestliche Grenze Syriens. Die von Iran und der LH gesteuerten Einsätze gehörten nach Einschätzung des
Institute for the Study of War
(ISW) zu einem Szenario, in dem sich der laufende Gazakrieg zu einem Mehrfrontenkrieg um Israel ausweiten würde. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums,
Nasser Kanani
, drohte am 9. Oktober 2023, dass sein Land auf jeden israelischen Angriff eine „verheerende Antwort“ geben würde. Das ISW hatte zuvor eingeschätzt, dass Angriffe von LH und palästinensischen Milizen den Krieg der Hamas gegen Israel zu einer zweiten Front ausweiten könnten.
209
(a)
Die
Pufferzone
im Südlibanon war nach dem
Zweiten Libanonkrieg
(2006) festgelegt worden.
129
Cyberkrieg
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Mit dem Angriff der Hamas wurde Israel zeitgleich mit den ersten Raketen Ziel von
Hackerangriffen
, darunter
DDoS-Attacken
. Bis zum 12. Oktober 2023 beteiligten sich 58 Gruppierungen am
Cyberkrieg
, von denen die Mehrzahl gegen Israel agierten; einige wenige waren zugunsten Israels aktiv und legten palästinensische Websites vorübergehend lahm. Unter den antiisraelischen Gruppierungen sind prorussische Hackergruppen, die auch im
Cyberkrieg im Bezug zum Russland-Ukraine-Krieg
gegen die Ukraine und ihre Verbündeten vorgingen.
210
Die prorussische Gruppe
Killnet
, die im Januar 2023 Hackerangriffe gegen deutsche Behörden und Unternehmen startete,
211
ist verantwortlich für Angriffe gegen die Ukraine sowie gegen Israel. Die als prorussisch aufgefallene Hacker-Gruppierung Anonymous Sudan brüstete sich: Die Website des Radarwarnsystems
Farbe Rot
(Tzeva Adom)
sollte die israelische Bevölkerung vor Gefahren wie Raketenangriffen warnen – jetzt sei sie nicht mehr funktional.
210
212
Außerdem gelang es der
Hacktivistengruppe
AnonGhost die
mobile App
Red Alert
mit falschen Raketenmeldungen, Spamnachrichten und Morddrohungen zu fluten.
213
Der Stuttgarter Cybersicherheitsforscher Mirko Ross gab hierbei zu bedenken, dass es sehr schwierig sei, die Angriffe konkreten Gruppen zuzuordnen, weil es auch Operationen von Geheimdiensten unter
falscher Flagge
geben könne.
214
Ausweitung des Nahostkonflikts im Kriegsverlauf
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Kämpfe zwischen der libanesischen Hisbollah und Israel
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Karte mit der „Blauen Linie“ –
Demarkationslinie
zwischen Israel und dem Libanon
Die entgegen der
Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates
im Süden des
Libanon
nahe der
Blauen Linie
stationierte
Hisbollah
hatte sich nach dem
Terrorüberfall der Hamas auf Israel
am 7. Oktober 2023 mit der
Hamas
im Kampf gegen die
israelische Armee
(IDF) solidarisch erklärt und seitdem nahezu täglich Ortschaften im Norden Israels mit Raketen und Drohnen angegriffen. Um die Zivilbevölkerung vor den Angriffen der Hisbollah zu schützen, mussten ca. 60.000 Menschen dauerhaft in sicherere Gebiete Israels evakuiert werden.
215
216
217
Die Angriffe wurden von den IDF meist mit Artilleriefeuer, Panzerbeschuss und Angriffen auf Raketenstellungen beantwortet.
218
Ende November 2023 bezifferte der damalige israelische Verteidigungsminister
Joaw Galant
die Zahl der zerstörten Beobachtungsposten, Waffendepots und anderer militärisch genutzter Objekte der Hisbollah auf mehrere Dutzende, die Zahl der getöteten Kämpfer der
Paramilitärs
auf „mehr als Hundert“.
219
Zwischen Oktober 2023 und Mitte Dezember 2023 wurden nach Angaben der Hisbollah 100 ihrer Kämpfer an der israelisch-libanesischen Grenze getötet.
220
Die Hisbollah verfügt neben ihren Kampfeinheiten auch über ein beträchtliches Raketenarsenal, das Ziele in ganz Israel erreichen kann und groß genug ist, um die Raketenabwehrsysteme Israels zu überfordern.
221
Während das mobile bodengestützte Luftabwehrsystem
Iron Dome
das israelische Territorium gegen feindliche Raketen und
Mörsergranaten
aus kürzester Reichweite schützt, sind die Luftabwehrsysteme
David’s Sling
und
Arrow
auf die Abwehr von
Langstreckenraketen
und
Mittelstreckenraketen
ausgelegt.
Am 2. Januar 2024 wurde der stellvertretende Vorsitzende des Politbüros der Hamas
Saleh al-Aruri
bei einer Explosion in der libanesischen Hauptstadt
Beirut
gezielt getötet. Hamas und Hisbollah machten Israel für die Tötung al-Aruris verantwortlich.
222
Israel übernahm keine Verantwortung für die Tötung. Der Sicherheitsberater der israelischen Regierung
Mark Regev
äußerte in einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender
MSNBC
: „Wer auch immer diesen Angriff ausgeführt hat, ist sehr chirurgisch genau vorgegangen und hatte es auf ein Hamas-Ziel abgesehen. Denn Israel ist im Krieg.“ Ferner stellte Regev klar, dass der Angriff allein der Hamas, nicht aber der im Libanon stationierten
Hisbollah
gegolten habe.
223
Der Generalsekretär der Hisbollah,
Hassan Nasrallah
, warnte Israel vor einer Eskalation des bewaffneten Konfliktes im Grenzgebiet zum Libanon und bezeichnete die Tötung al-Aruris als „gefährliches Verbrechen, das nicht ohne Reaktion und Bestrafung bleiben wird“.
224
Am 5. Februar 2024 erklärte der damalige israelische Verteidigungsminister Joaw Galant bei einem Treffen mit US-Präsidentenberater
Amos Hochstein
, dass sein Land angesichts der gefährlichen Lage im Grenzgebiet zum Libanon zwar grundsätzlich zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit der libanesischen Hisbollah bereit sei, sich aber zugleich auch auf „jedes andere Szenario“ vorbereite.
225
Am 30. Juli 2024 wurde
Fuad Schukr
, ein ranghoher Kommandeur der
Hisbollah
, bei einem gezielten Luftangriff der IDF auf die libanesische Hauptstadt
Beirut
getötet.
226
Am 20. September 2024 flog die
israelische Luftwaffe
in mehreren Wellen Angriffe gegen rund 100 gefechtsbereite Raketenabschussrampen der Hisbollah. Nach Einschätzung der für die Sicherheit im libanesischen Luftraum zuständiger Kreise hat es sich dabei um einen der schwersten Luftangriffe auf Stellungen der im Südlibanon stationierten Paramilitärs seit Beginn des gegenseitigen Beschusses im Oktober 2023 gehandelt. Damit stieg die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Einmarsches der israelischen Armee in den Libanon und somit auch die Angst vor einem „großen Krieg“ im gesamten Nahen Osten.
227
Am 27. September 2024 wurde Hassan Nasrallah bei einem israelischen Luftangriff auf das Hauptquartier der Hisbollah in einem Vorort Beiruts getötet. Nach seinem Tod verschärften sich die Spannungen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah deutlich.
217
Nahostexperten schätzen die Lage im
Nahen Osten
Ende September 2024 als so gefährlich wie seit Jahrzehnten nicht mehr ein. Die
Vereinigten Staaten
als wichtigster Verbündeter Israels verlegten angesichts der zunehmend angespannten Lage im Nahen Osten zusätzlich Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Krisenregion.
217
Im Vorfeld des Einmarsches israelischer Bodentruppen in den Libanon ereigneten sich am 17. und 18. September 2024
Explosionen von Pagern und Walkie-Talkies der Hisbollah
. Mehrere tausend Geräte explodierten im gesamten Libanon. Zahlreiche Hisbollah-Kämpfer, aber auch Zivilisten wurden bei dieser, dem israelischen Geheimdienstes
Mossad
zugeschrieben
verdeckten Operation
getötet oder schwer verletzt. Aus militärischer Sicht gesehen wurde vor allem die Kommunikation innerhalb der Hisbollah so empfindlich gestört, dass ein wesentlicher Teil des militärischen Kommando- und Kontrollsystems der Terrororganisation schlagartig ausfiel.
228
Der neue Generalsekretär der Hisbollah,
Naim Kassim
, äußerte Anfang November 2024 in einer Fernsehansprache: „Die Tage werden kommen, an denen Raketen auf Israel niederregnen“ – eine Niederlage werde die Hisbollah keinesfalls hinnehmen. Aktuellen US-amerikanischen Schätzungen zufolge, verfügte die Hisbollah zu diesem Zeitpunkt über bis zu 50.000 bewaffnete Kämpfer. Kassims Vorgänger Hassan Nasrallah hatte vormals erklärt, die Hisbollah würde über ca. 100.000 ausgebildete Kämpfer verfügen.
229
Einmarsch israelischer Bodentruppen in den Libanon
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Hauptartikel
Israelische Bodenoffensive im Südlibanon 2024
Am 1. Oktober 2024 überschritten Bodentruppen der israelischen Armee (
IDF
) vom Norden Israels aus die „
Blaue Linie
“ und damit die Grenze zum Libanon. Die IDF sprach von „begrenzten, lokalisierten und gezielten Bodenangriffen auf der Grundlage präziser Geheimdienstinformationen“, die sich gegen militärische Ziele und Infrastruktur richteten, die vom IDF den im Süden Libanons stationierten, paramilitärischen Einheiten der
Hisbollah
zugeordnet wurden. Die Angriffsziele befänden sich in grenznahen libanesischen Dörfern und würden eine unmittelbare Bedrohung für die israelischen Gemeinden im Norden Israels darstellen. Die Bodentruppen der IDF wurden von der
israelische Luftwaffe
und durch
Artillerie
im Operationsgebiet unterstützt.
230
Bei den ersten Gefechten meldete die IDF sieben Soldaten, die zur IDF-Eliteeinheit
Egoz
gehörten, seien im Libanon gefallen und mehrere verletzt worden.
231
Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah endete im November 2024 mit einem von den USA vermittelten Waffenstillstand. Israel führte jedoch weiter Luftangriffe und Attentate im gesamten Libanon durch und IDF-Bodentruppen hielten zudem fünf Stützpunkte im Süd-Libanon entlang der gemeinsamen Grenze gegenüber den nordisraelischen Grenzorten
Schelomi
Sar’it
, Avivim/Malkia, Margaliot und
Metulla
weiterhin besetzt. Eine Forderung, die von Libanon abgelehnt wurde. Die fünf israelischen Stützpunkte lagen in der Nähe der libanesischen Städte
Chiyam
, Odaisseh,
Naqura
und Ramiyeh.
232
Am 19. Juni 2025 übergab Präsident Trumps Sondergesandter für Syrien und US-Botschafter in der Türkei,
Thomas Barrack
, libanesischen Behörden einen US-Vorschlag, in dem der libanesischen Staat zur Entwaffnung der Hisbollah aufgefordert wurde. Andernfalls riskiere der Libanon eine Übernahme durch „Regionalmächte“. Der Libanon könne verschwinden und wieder Teil von „
Großsyrien
“ (
Bilad Al-Sham
) werden. Im Dezember 2024 hatte der
Al-Qaida
-Ableger
Hayat Tahrir al-Sham
Damaskus
erobert und Syrien unter US-amerikanischen, israelischen und türkischen Einfluss gebracht.
233
234
235
Als Reaktion auf den US-Vorschlag legten die libanesischen Behörden ein siebenseitiges Dokument vor, in dem sie den vollständigen Rückzug Israels aus den besetzten libanesischen Gebieten, einschließlich der
Schebaa-Farmen
, forderten und sich verpflichten, die Waffen der Hisbollah im Südlibanon abzubauen.
236
Angriffe der Huthi auf Israel und die Schifffahrt
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Hauptartikel
Krise am Roten Meer
Rotes Meer
, der
Golf von Aden
und die angrenzende
Arabische Halbinsel
an deren Küste u.
a. der
Jemen
liegt
Die als
Huthi
bekannte Bewegung
Ansar Allah,
die Gebiete im
Jemen
einschließlich der Hauptstadt
Aden
kontrolliert und von Iran unterstützt wird, hatte sich nach Kriegsbeginn mit der Hamas solidarisiert. Sie führte ab Oktober 2023 Dutzende Angriffe durch, die sich direkt oder indirekt gegen israelisches Gebiet sowie vermeintliche israelische Interessen richteten. Insbesondere liegt die für den Handel zwischen Europa und dem
Indischen Ozean
sehr wichtige Route durch den
Golf von Aden
, die natürliche Meeresenge am
Bab al-Mandab
, das
Rote Meer
und die zwei Meeresarme
Golf von Akaba
und
Golf von Sues
an der
Sinai-Halbinsel
, und so mittelbar auch der Verkehr auf dem
Sueskanal
, teilweise im Einflussbereich der Huthi. Neben einem behördenartigen Auftreten gegenüber Handelsschiffen, um sie zum Einlaufen in eigene Häfen zu bewegen, und der Ermächtigung von
Enterkommandos
mit Schnellbooten, setzen sie verschiedene Waffensysteme ein, um entweder die Schifffahrt zu bedrohen oder israelisches Gebiet zu beschießen.
237
Die Huthis griffen wiederholt Schiffe vor der von ihnen kontrollierten Küste im Roten Meer an, die ihrer Meinung nach entweder mit Israel in Verbindung stehen oder israelische Häfen ansteuern. Die Huthi beabsichtigten so, die Hamas dabei zu unterstützen, die israelische Luft- und Bodenoffensive im Gazastreifen zu stoppen. Am 15. Dezember 2023 zählte das
United States Central Command
(Centcom) den 23. Angriff auf die internationale Schifffahrt seit dem 19. November 2023.
238
Die Huthis haben Iran als mächtigen Unterstützer hinter sich. Sie sind Teil der „
Achse des Widerstands
“ und stärken die Position Irans durch Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer.
239
Einige Reedereien kündigten Mitte Dezember 2023 an, vorerst keine eigenen Schiffe mehr entlang der Handelsroute durch den Bab al-Mandab senden zu wollen.
240
241
242
243
Evergreen Marine
kündigte darüber hinaus an, keine Fracht mehr für israelische Kunden befördern zu wollen.
244
Mit diesen Änderungen der Handelswege gingen steigende
Frachtraten
einher.
237
240
Die ägyptische Suezkanalbehörde teilte für den Zeitraum 19. November bis 17. Dezember 2023 mit, dass 2128 Schiffe den Kanal genutzt hätten und 55 auf die Route über das
Kap der Guten Hoffnung
ausgewichen seien.
245
Als Reaktion darauf wurde zum Schutz der Schifffahrt im Dezember 2023 die
Marineoperation „Prosperity Guardian“
von einer multinationalen Koalition, angeführt durch die USA, ins Leben gerufen.
246
Im Februar 2024 beschloss außerdem der
Rat der Europäischen Union
die eigenständige
Operation Aspides
. Im Unterschied zur amerikanisch geführten Operation werden die im Rahmen von Aspides eingesetzten Kräfte keine Stellungen der Huthi in Jemen angreifen.
247
Siehe auch
Raketenangriffe auf Huthi-Kräfte im Jemen 2024
Hintergründe
Eine Analyse des US-amerikanischen
Middle East Institute
aus dem Oktober 2023 legt dar, dass die Huthi
Drohnen
Marschflugkörper
Seezielflugkörper
sowie
ballistischen Raketen
unterschiedlicher Reichweiten aus iranischer Fertigung bzw. auf Basis iranischer Ausrüstung in großer Bandbreite einsetzen können. Die Angriffe der im Jemen stationierten Rebellen richten sich gegen Schiffe im
Roten Meer
und gehen vorrangig von der Küstengegend der im Westen Jemens gelegenen
Gouvernements
al-Hudaida
oder
Haddscha
aus. Sie richten sich auch gegen den in Reichweite der Waffen liegenden südlichsten israelischen Hafen in
Eilat
am
Golf von Akaba
248
Dieser Hafen ist für Israel bedeutsam, auch wenn er deutlich weniger Warenumschlag aufweist als der
Hafen von Aschdod
am Mittelmeer.
Eine Hintergrundinformation an die Nachrichtenseite
Naval News
legte am 16. Dezember 2023 dar, wie die Huthi-Angriffe im Roten Meer und an der Engstelle Bab al-Mandab bis dahin in der Regel abliefen
249
: Demnach würden Wellen von Angriffen mit je 15 bis 20 unbemannten Luftfahrzeugen über einen Zeitraum von zwei Stunden gestartet. Diese gingen untereinander nicht koordiniert gegen ein Ziel vor, so dass nicht von einem Drohnen-
Schwarm
die Rede sein könne. Es würden zudem ungelenkte ballistische Kurzstrecken-Boden-Boden-Raketen eingesetzt, die keinen Zielsuchkopf besitzen. Um dennoch Treffer auf Handelsschiffen zu erzielen, würden die Huthi die Schiffe entweder durch Funksprüche oder Beschuss zum Verringern der Fahrt und zum Einlaufen in einen unter Huthi-Kontrolle befindlichen Hafen auffordern, dann eine Drohne zur Feststellung von
Zielkoordinaten
einsetzen und diese Koordinaten mit den ungelenkten ballistischen Raketen beschießen.
Es wurden Drohnen des nach US-Nomenklatur
KAS-04
genannten Typs identifiziert, der aus iranischer Fertigung der Firma
Kimia Part Sivan Company
als
Samad-3
bekannt ist. Dieser sei zur Aufklärung und Zielauffassung
(Intelligence, surveillance, target acquisition, and reconnaissance)
sowie als Einwegwaffe mit einer 18-Kilogramm-Sprengladung nutzbar.
250
Eskalation zwischen Israel und Iran
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Siehe auch
Israelischer Luftangriff auf das iranische Konsulat in Damaskus 2024
Iranischer Angriff auf Israel im April 2024
und
Iranischer Angriff auf Israel im Oktober 2024
Siehe auch
Israelisch-iranischer Krieg 2025
In der Auseinandersetzung mit den USA und um sich gegenüber regionalen Gegnern behaupten zu können, setzte Iran in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf ein Programm zur atomaren Aufrüstung seines Militärs, das verbunden war mit der Entwicklung und den Bau der notwendigen Trägerraketen für atomare Sprengköpfe. Regional stützte sich Iran zur Durchsetzung seiner Hegemonialpolitik im Nahen Osten auf proiranisch-militante Gruppierungen, wie die
Hamas
und den
Islamischen Dschihad
in Palästina, die
Huthi
in Jemen und die
Hisbollah
im Libanon, die in vielen Staaten der
Westlichen Welt
als
Terrororganisationen
gelten. Die genannten Gruppierungen organisierten sich „in einer Art schiitischer Internationale“, einem von den
Korps der Islamischen Revolutionsgarde
angeführten Bündnis.
208
Nachdem der Republikaner
Donald Trump
am 20. Januar 2017 erstmals Präsident der Vereinigten Staaten geworden war, machte er nicht nur das im Jahr 2015 geschlossene Atomabkommen der Vereinigten Staaten mit Iran rückgängig, sondern überzog das Land mit
Sanktionen
und drohte dem
theokratischen Staat
wiederholt mit Krieg. Die Iranische Revolutionsgarde, die zusammen mit der regulären Armee zu den
iranischen Streitkräften
gehört, wurde in den USA als
Terrororganisation
eingestuft und deren General
Qasem Soleimani
am 3. Januar 2020 auf Weisung von Trump gezielt durch eine
Drohne
getötet.
207
Am 25. Dezember 2023 wurde bei einem israelischen Luftangriff ein General des
Korps der Islamischen Revolutionsgarde
(IRGC), das zusammen mit der regulären Armee die
Streitkräfte der Islamischen Republik Iran
bildet, nahe der syrischen Hauptstadt
Damaskus
getötet. Dieser war dort als
Militärberater
tätig; Iran drohte mit Vergeltung.
251
252
Am 1. April 2024 wurden bei einem
israelischen Luftangriff auf ein iranisches Konsulatsgebäude in Damaskus
16 Menschen getötet. Unter den Toten befanden sich sieben Mitglieder des IRGC und Offiziere der regulären iranischen Armee, darunter Brigadegeneral
Muhammad Reza Zahedi
, sein Stellvertreter Brigadegeneral
Haji Rahimi
sowie fünf weitere Offiziere der iranischen Streitkräfte.
253
254
Israels Armee verwies darauf, dass es sich bei dem in Damaskus bei einem Luftschlag getroffenen Objekt nicht um ein iranisches Konsulatsgebäude, sondern um „ein militärisches Gebäude der Quds-Kräfte, das als ziviles Gebäude getarnt war“, gehandelt habe.
255
Bei den
al-Quds-Brigaden
, denen der Luftschlag offenbar galt, handelt es sich um eine auf Auslandseinsätze spezialisierte Eliteeinheit der IRGC.
256
Daraufhin griff das IRGC am 13. April 2024 mit mehr als 300
Drohnen
Marschflugkörper
und
ballistische Raketen
militärische Ziele in Israel an. Zuvor hatte Iran die Militäroperation auf diplomatischer Ebene angekündigt und Israel und den Vereinigten Staaten so die Möglichkeit eingeräumt, sich vorzubereiten.
257
Die
israelische Luftverteidigung
konnte eigenen Angaben zufolge mit Unterstützung der USA, Großbritanniens, Frankreichs und
Jordaniens
den iranischen Luftangriff erfolgreich abwehren. Ein kleines Mädchen wurde bei der Abwehr des Angriffs schwer verletzt; die Sachschäden waren hingegen gering.
258
259
260
Als Reaktion auf den iranischen Angriff griff Israel am
19. April 2024 militärische Ziele in Iran an
In der Nacht vom
30./31. Juli 2024
erfolgte dann während dessen Aufenthalt in der iranischen Hauptstadt
Teheran
die gezielte Tötung von
Ismail Haniyya
, dem Chefs des Politbüros der Hamas, durch einen Sprengsatz, der im Schlafzimmer seines Domizils platziert worden war. Das Attentat auf Haniyya wurde dem israelischen Auslandsgeheimdienst
Mossad
zugeschrieben, dieser hatte sich nicht dazu bekannt.
261
262
263
Nach dem Tod Haniyyas wurde
Yahya Sinwar
– bisher Chef der Hamas im Gazastreifen – zu ihrem Anführer und zum Leiter des Politbüros ernannt.
264
Die Machthaber in Iran und die von ihnen unterstützte libanesische Hisbollah drohten Israel mit massiver Vergeltung für die Tötungen Haniyyas und des ranghohen Hizbollah-Kommandeurs
Fuad Schukr
. Schukr war am 30. Juli bei einem Luftangriff auf
Beirut
getötet worden.
265
Wechselseitige Luftangriffe erfolgten auch im Oktober des Jahres 2024. Im iranischen Staatsfernsehen wurde der vom
Korps der islamischen Revolutionsgarde
geführte
Raketenangriff auf Israel am 1. Oktober 2024
als Vergeltungsschlag für den Monate zuvor erfolgten
Sprengstoffanschlag auf Ismail Haniyya
, die
gezielte Tötung
des langjährigen Generalsekretärs der Hisbollah,
Hassan Nasrallah
und den Tod eines iranischen Generals dargestellt.
266
267
Am
26. Oktober 2024
übte die
Israelische Luftwaffe
Vergeltung für den iranischen Luftschlag vom 1. Oktober und griff militärische Ziele in Iran an. 100 israelische Militärflugzeuge griffen zunächst Luftabwehrsysteme in
Syrien
und im
Irak
an, um diese Länder daran zu hindern, die Angriffe der
israelischen Luftwaffe
abzufangen. Anschließend flogen israelische Kampfflugzeuge nach Iran und griffen dort stationierte Luftabwehrsysteme an. Eine zweite Angriffswelle der israelischen Luftwaffe hatte die Zerstörung iranischer Produktionsstätten für Langstreckenraketen zum Ziel.
268
269
270
271
Außerdem wurde eine streng geheime Forschungsanlage des
iranischen Atomprogramms
auf der vermeintlich stillgelegten Militärbasis Parchin zerstört.
272
Nahe der Hauptstadt
Teheran
bombardierten israelische Kampfflugzeuge die Militärbasen
Parchin
und
Khojir
. Ziel waren darin gelegene Produktionsanlagen von Feststoffmotoren für ballistische Raketen.
273
Im Juni 2025 mündete der Konflikt im
israelisch-iranischen Krieg
(„Zwölftagekrieg“).
Westjordanland
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Im von Israel seit dem
Sechstagekrieg
(1967) besetzten
Westjordanland
, das entgegen dem geltenden Völkerrecht immer noch von Israel als
Besatzungsmacht
kontrolliert wird, fanden seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mindestens 114 Palästinenser, zumeist bei Militäroperationen der israelischen Armee, den Tod; mindestens sechs von ihnen wurden jedoch von
israelischen Siedlern
getötet. Hatte das israelische Militär im Westjordanland die
Vertreibung von palästinensischen Bauern und die Landnahme durch israelische Siedler
vor dem 7. Oktober 2023 „nur“ toleriert, aber nicht aktiv unterstützt, beteiligten sich danach auch israelische Soldaten an der Vertreibung von Palästinensern aus ihren Wohnorten und von ihrem Land.
274
Am frühen Morgen des 22. Oktober 2023 bombardierte die Israelische Luftwaffe die
Al-Ansar-Moschee
in der palästinensischen Stadt
Dschenin
. Nach Angaben der IDF befand sich unter der Moschee eine „Kommandozentrale“ der Terrororganisationen Hamas und
Islamischer Dschihad in Palästina
, die dort zudem Waffen und Munition gelagert hätten. Zuvor war die israelische Armee im Juli in Dschenin eingerückt, um die Infrastruktur militanter Palästinenser zu zerstören, nachdem mehrere Israelis bei Terroranschlägen getötet worden waren.
275
Der UNO-Menschenrechtsrat hatte im Jahr 2021 eine „Unabhängige Internationale Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete, einschließlich Ostjerusalem“ im Jahr 2021 eingesetzt und diese beauftragt, zu untersuchen, ob es Verletzungen des internationalen Rechts in den von illegal
von Israel besetzt gehaltenen Gebiete Palästinas
, einschließlich
Ostjerusalem
, gegeben hat.
Ein Sprecher des
OCHA
zog am 18. Oktober 2024 eine erste Bilanz darüber, wie viel Tote es im besetzten Westjordanland seit dem Ausbruch des laufenden Gazakrieges bei Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten israelischen Besatzern und den ansässigen Palästinensern gegeben hat. In den vergangenen zwölf Monaten seien laut OCHA 728 Palästinenser überwiegend von Soldaten der
israelischen Armee
, aber mindestens auch zwölf von
israelischen Siedlern
getötet worden; die Palästinenser hätten im gleichen Zeitraum 32 Armeeangehörige und sieben israelische Siedler getötet. Nach israelischen Angaben wird auf Palästinenser nur geschossen, wenn diese israelische Siedler oder Armeeangehörige angreifen. OCHA-Sprecher, Jens Laerke, forderte die israelische Besatzungsmacht auf, die Palästinenser in den besetzten Gebieten Palästinas künftig vor Angriffen, Gewalt und Einschüchterung zu schützen.
276
Israel genehmigte im Mai 2025 über 22 neue, nach internationalem Recht illegale Siedlungen im Westjordanland als „vernichtende Antwort auf den palästinensischen Terrorismus“. Der Schritt diene auch dazu, eine
Zweistaatenlösung
zu verhindern und langfristig die Gebietshoheit über das Westjordanland zu erlangen. International steht Israel wegen des illegalen Siedlungsbaus in der Kritik.
277
Opfer
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Israel
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Opfer des Terrorangriffs der Hamas
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Hauptartikel
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023#Opfer
Während des Terrorangriffs am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet.
278
Am 15. Dezember 2023 berichtete
Agence France-Presse
basierend auf Daten der israelischen Sozialversicherungsbehörde, die endgültige Opferzahl beliefe sich auf 1.139 Tote, darunter 695 israelische Zivilisten, 71 Ausländer sowie 373 Sicherheitskräfte. Unter den Toten befanden sich 36 Minderjährige, darunter 20 Kinder im Alter von unter 15 Jahren. Nicht in den Opferzahlen enthalten seien fünf noch als vermisst gemeldete Personen. Die Daten unterschieden ferner nicht zwischen den von der Hamas ermordeten und den von den israelischen Streitkräften bei den Kämpfen um die Rückeroberung des Südens Israels möglicherweise versehentlich getöteten Zivilisten. Die Identifizierung benötigte Wochen, da viele Leichen verstümmelt oder verbrannt waren.
279
Die überwiegende Zahl der Opfer waren Juden, jedoch wurden auch mindestens 19
arabische Israelis
getötet, welche der
ethnischen Minderheit der Beduinen
angehörten.
280
In der Zeit nach dem
Holocaust
hatte es bis dahin keinen anderen Tag gegeben, an dem so viele Juden ermordet wurden.
281
Israelische Forensiker vom
Nationalen Zentrum für Forensische Medizin
, die versuchten die Leichen zu identifizieren, weil viele so entstellt waren, dass man sie nicht mehr erkennen konnte, berichteten über die Gewalt, die den Opfern vor oder nach ihrem Tod zugefügt worden war. Man sehe „Köpfe, zerschossen und zertrümmert auf viele verschiedene Arten, Körper mit Schüssen überall. Zerteilte Körper, ohne Köpfe – auch ein geköpftes Kind.“
282
Bei Ermittlern der israelischen Polizei gaben Augenzeugen Dinge zu Protokoll, die sie während oder nach den Angriffen gesehen hatten; es war von Demütigungen, Verstümmelungen und Grausamkeiten die Rede und davon, dass die Terroristen nicht zwischen Babys, Kleinkindern, Jungen, Mädchen, Frauen, Männern, Alten, Soldaten und Polizisten unterschieden hätten. Bei den Polizeiermittlungen wurde auch deutlich, dass die Terroristen sexualisierte Gewalt systematisch als Kriegswaffe benutzt hatten.
283
Siehe auch
Geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt durch die Hamas während des Terrorangriffs am 7. Oktober 2023
Geiseln der Hamas
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Hauptartikel
Geiselnahmen der Hamas während des Terrorangriffs auf Israel 2023
Während des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden 239 Geiseln in den Gazastreifen entführt. Die Geiseln waren mehrheitlich israelische Zivilisten, unter ihnen waren aber auch Soldaten und ausländische Staatsangehörige; teilweise hatten die Betroffenen eine doppelte Staatsbürgerschaft.
26
Während einer vom 24. November bis zum 1. Dezember 2023 andauernden
Feuerpause
kamen insgesamt 110 Geiseln frei, darunter 86 israelische und 24 ausländische Staatsbürger.
284
285
286
In den Wochen zuvor waren bereits vier Frauen freigelassen und eine israelische Soldatin frei gekommen.
287
Im Gegenzug wurden 249 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen freigelassen.
284
286
137 der von Terroristen in den Gazastreifen entführten Menschen blieben weiterhin in Geiselhaft – darunter laut Mitteilung der israelischen Regierung 2 Kinder, 20 Frauen und 115 Männer; 126 Geiseln seien israelische Staatsbürger und elf Ausländer.
286
287
Anfang Februar 2024 wurde bekannt, dass von den noch im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln nach Angaben der IDF 31 Menschen tot sind.
284
286
Deren Angehörige fordern von der
israelischen Regierung
, die Kämpfe in Gaza umgehend zu stoppen und wieder
Verhandlungen mit der Hamas zur Freilassung der Geiseln
aufzunehmen.
Wie das Magazin
Der Spiegel
vom 23. Juni 2024 unter Bezug auf das
Wall Street Journal
berichtete, könnte die Zahl der noch lebenden Geiseln bei nur noch etwa 50 liegen; offiziellen Angaben zufolge befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch rund 120 Israelis in palästinensischer
Geiselhaft
288
289
Israelische Militärangehörige
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Mit Stand vom 8. August 2024 wurden laut israelischen Angaben bei der laufenden Bodenoffensive der israelischen Armee im Rahmen der Operation „Eiserne Schwerter“ im Gazastreifen 329 israelische Soldaten getötet und 2.176 verletzt.
290
Anm. 2)
Palästinensische Zivilisten und Milizangehörige
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Der UN-Report vom 13. August 2025 dokumentierte die kritische humanitäre Lage im Gazastreifen. Er enthält Daten zu: Sicherheit (520+ getötete Helfer), Gesundheit (nur 50
% der Krankenhäuser teilweise funktionsfähig), Bildung (658.000+ der Kinder ohne Schulzugang), Unterkunft (92
% der Wohnungen zerstört/beschädigt), Ernährung (100
% der Bevölkerung erfährt eine akute Nahrungsunsicherheit; >92
% der Kleinkinder im Alter von 6 bis 23 Monaten sowie schwangere und stillende Frauen erfüllen ihren Nährstoffbedarf aufgrund mangelnder Ernährungvielfalt nicht; 470.000 Personen droht eine katastrophale Hungersnot), sanitäre Anlagen (89
% zerstört). 61.722 palästinensische Todesopfer sind dokumentiert. Basierend auf Angaben des
Gesundheitsministeriums von Palästina
UNICEF
und IRDNA-Daten.
(Anm. zur Glaubwürdigkeit)
Gemessen am getöteten Bevölkerungsanteil des Gazastreifens (2
% in den ersten zehn Kriegsmonaten) ist der Krieg einer der tödlichsten
Kriege des 21. Jahrhunderts
291
Nach Angaben des
Palästinensischen Gesundheitsministerium in Gaza
wurden mit Stand Ende Juli 2025 mindestens 61.722 Palästinenser getötet, darunter 18.430 Kinder und 9.735 Frauen. Frauen, Kinder und Alte bilden eine Mehrheit der identifizierten Kriegstoten. Darüber hinaus wurden 154.525 Verletzte gemeldet.
21
Nach einer Analyse der israelischen Zeitung
Haaretz
von Anfang Dezember 2023 lag der Anteil der Zivilbevölkerung unter den Opfern des Kriegs auf palästinensischer Seite mit 61 Prozent zudem auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.
292
293
Nach von israelischen Medien bestätigten Angaben israelischer Menschenrechtsgruppen töteten radikale
israelische Siedler
infolge des Terrorangriffs mindestens sechs Palästinenser im Westjordanland,
ohne dass Strafverfolgungsbehörden aktiv wurden
, und misshandelten und vertrieben, teils mit Unterstützung israelischer Soldaten, hunderte weitere, indem sie mit Erschießung drohten.
274
Insgesamt wurden seit dem 7. Oktober 2023 im Westjordanland 737 Menschen getötet und 6.699 Menschen verletzt.
294
Nach
UN
-Angaben waren Stand 5. Dezember 2023 etwa 1,9 Millionen Menschen im Gazastreifen wegen der Luftangriffe aus ihren Häusern vertrieben bzw. zu Binnenvertriebenen geworden; 60 Prozent aller Häuser und Wohnungen seien beschädigt oder zerstört.
295
296
Neben den direkten Kriegsopfern müssen auch indirekte Tote durch Verletzungen, Krankheiten und fehlenden Zugang zu Gesundheitsversorgung berücksichtigt werden. Eine Projektion durch Forscher der
London School of Hygiene and Tropical Medicine
und der
Johns Hopkins University
vom Februar 2024 berechnete, dass die
Übersterblichkeit
in Folge des Krieges in den darauffolgenden sechs Monaten 68.650 Tote durch die Folgen traumatischer Verletzungen, 2.680 Tote durch nicht-übertragbare Krankheiten und 2.720 Tote durch Infektionen betragen könnte, zuzüglich weiterer Tote, falls es zum Ausbruch einer
Epidemie
käme. Die Zahlen wurden für ein Szenario bei weiterer Eskalation berechnet.
297
Glaubwürdigkeit der Zahlen
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Die Zahlenangaben des
palästinensischen Gesundheitsministeriums
in Gaza bzgl. Toten und Verletzten können nicht unabhängig überprüft werden, wurden aber unter anderem von der
Weltgesundheitsorganisation
(die eine Organisation der
Vereinten Nationen
ist) als glaubwürdig eingestuft, da die Zahlen in der Vergangenheit zuverlässig gewesen seien.
298
299
Auch einer im Dezember 2023 in
The Lancet
publizierten Untersuchung zufolge gibt es keine Anhaltspunkte für den Verdacht, dass die Zahlen des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium in Gaza vorsätzlich manipuliert werden. Fachleute gehen eher von einer Unter- als einer Überschätzung der Opferzahlen aus.
300
301
Auch laut einem Beamten im US-Außenministerium und anderen Fachleuten könnten die wahren palästinensischen Opferzahlen sogar noch höher als die offiziellen Angaben sein.
300
302
303
Die Hilfsorganisationen UNRWA und
Airwars
gehen ebenfalls von glaubwürdigen Zahlen aus, denn sie stimmen mit eigenen Erhebungen überein. Im Verlaufe des Kriegs erschwerte sich die Bestimmung der Opferzahlen jedoch. Anfangs ermittelte das palästinensische Gesundheitsministerium diese basierend auf Berichten aus Krankenhäusern. Mit der zunehmenden Zerstörung von Gesundheitseinrichtungen durch das israelische Militär musste man sich auf andere Kanäle verlassen, in einigen Fällen sogar auf Berichte von Angehörigen. Da eine große Zahl an Palästinensern vertrieben und Familien getrennt wurden, ist es nicht einfach zu ermitteln, ob eine Person tot oder nur verschwunden ist. Dies könnte zu einer Überschätzung der direkten Kriegsopfer führen. Dennoch bewertet Michael Spagat, Professor an der
Royal Holloway
, die offiziellen Aufzeichnungen der Behörden als „sehr gut“ und insgesamt glaubwürdig, unter anderem auch wegen ihrer detaillierten und transparenten Informationsangaben.
297
Eine im Januar 2025 in
The Lancet
veröffentlichte
peer-reviewte
Analyse kam zu dem Schluss, dass die Zahlen des Hamas-Gesundheitsministeriums deutlich zu niedrig angesetzt seien, da angesichts des Zusammenbruchs der Verwaltungsstrukturen viele, die etwa unter zusammengestürzten Gebäuden verschüttet wurden, gar nicht als tot registriert worden seien. Die Zahl der durch Israels Luftangriffe und Bodenoperationen im Gazastreifen zwischen Oktober 2023 und Ende Juni 2024 verursachten Todesopfer liege wahrscheinlich bei etwa 64.300 (
Vertrauensintervall
55.298–78.525) statt den vom palästinensischen Gesundheitsministerium für diesen Zeitraum angegebenen 37.900. „Dies ist ein gutes Indiz dafür, dass die tatsächliche Zahl höher ist, wahrscheinlich wesentlich höher als die offiziellen Zahlen des Gesundheitsministeriums, höher als ich in den letzten Monaten gedacht hatte“, sagte Spagat.
304
305
306
Eine im Juni 2025 veröffentlichte wissenschaftliche Studie, die unabhängig von den Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza durchgeführt wurde, sprach von 75.200 Toten auf palästinensischer Seite allein im Zeitraum von Oktober 2023 bis Anfang Januar 2025.
307
Einer Schätzung des
Max-Planck-Instituts für demografische Forschung
in Rostock zufolge liegt die wahre Anzahl der in den ersten zwei Jahren des Kriegs bis Oktober 2025 durch Waffengewalt im Gazastreifen getöteten Menschen wesentlich höher, zwischen 99.997 und 125.915, die mittlere Schätzung der Forscher beträgt 112.069 Menschen.
308
UN-Mitarbeiter, UNRWA-Helfer und Journalisten
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Nach Angaben des
UNOCHA
vom 3. April 2025 wurden bislang 291
UN
-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter getötet, darunter 286 des Flüchtlingshilfswerks
UNRWA
. Insgesamt belaufe sich die Zahl der getöteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen auf mindestens 409, darunter neben den UN-Mitarbeitern auch 42 Angehörige des
Palästinensischen Roten Halbmonds
309
Die Organisation
Reporter ohne Grenzen
beklagte die Einschränkung der Pressefreiheit durch angeblich gezielten Beschuss von Reportern und Journalisten durch israelische Streitkräfte; es seien innerhalb der ersten Woche der Gefechte 11 Journalisten getötet worden.
310
311
312
Bis April 2024 seien über 100 Journalisten getötet worden.
313
Im Februar 2025 bezifferte Reporter ohne Grenzen die Zahl der getöteten Journalisten auf mindestens 180.
314
Anfang April 2024 suspendierten mehrere Hilfsorganisationen ihre Hilfslieferungen, nachdem bei einem israelischen Luftangriff mehrere Mitarbeiter von
World Central Kitchen
getötet worden waren.
315
Kriegsfolgen
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Humanitäre Katastrophe im Gazastreifen
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Lebensbedingungen und medizinische Versorgung im gesamten Kriegsgebiet
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Das zerstörte
Al-Schifa-Krankenhaus
Luftaufnahme der Zerstörung des
asch-Schati'-Flüchtlingslagers
im Gazastreifen. In der Ferne ist der Hafen von Gaza zu erkennen, der sich ins Mittelmeer erstreckt.
Der Leiter des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA,
Philippe Lazzarini
, berichtete im Januar 2024, Hunderttausende Menschen lebten auf der Straße und schliefen auf Betonböden.
Aufgrund der nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 verschärften Blockade besteht im Gazastreifen ein akuter Mangel an Trinkwasser, Essen, Strom und medizinischen Gütern.
299
Hilfslieferungen, die über Ägypten nach Gaza erfolgten, deckten danach anfangs etwas 5 Prozent und im Dezember 2023 knapp 20 Prozent des Bedarfs.
316
178
Die Versorgung der Bevölkerung mit
Trinkwasser
erfolgte nach Einstellung der Einspeisung aus Israel bis auf weiteres aus Anlagen zur
Meerwasserentsalzung
. Mit Stand vom 30. Oktober 2023 kam etwa wieder halb so viel Wasser wie zuvor aus Israel im Gazastreifen an.
316
Die Stromversorgung in Gaza wird bei 20
% der Haushalte mit Solarenergie abgedeckt.
317
Im Übrigen erfolgt die Stromversorgung durch
Generatoren
Patienten mit amputierten Gliedmaßen, schweren Verbrennungen und anderen lebensbedrohlichen Verletzungen würden in die überfüllten Kliniken eingeliefert, sagte der Leiter der Kinderklinik im Kamal-Alwan-Krankenhaus im Oktober 2023.
318
Der Arzneimittelmangel führte laut Vertretern der WHO dazu, dass Operationen und selbst Amputationen ohne Anästhesie durchgeführt werden müssten
319
sowie zu einem Anstieg von Durchfall, Atemwegsinfektionen und Hautkrankheiten unter den Vertriebenen.
320
Menschen mit Verbrennungen und anderen Wunden wurden nach Angaben eines Mitglieds von
Ärzte ohne Grenzen
sofort wieder aus den Krankenhäusern im Gazastreifen entlassen, weil diese zu überlastet seien. Außerdem gebe es Flüchtlingslager im Gazastreifen, in denen sich 50.000 Menschen ein paar wenige Toiletten teilen müssten und in denen es Wasser nur alle zwölf Stunden für ein paar Stunden lang gebe, außerdem würden junge Patienten mit schweren Verletzungen in ihnen herumlaufen.
321
Am 16. November 2023 erklärte das
Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen
(WFP), dass seit Beginn des Konfliktes nur 10 Prozent der für die Bevölkerung benötigten Lebensmittel in den Gazastreifen gelangt seien, wodurch der Gazastreifen sich mit einer massiven Nahrungsmittellücke und weitverbreitetem Hunger konfrontiert sehe.
322
Am 10. November 2023 wurde durch die WHO berichtet, dass 20 der 36 Krankenhäuser im Gazastreifen aufgrund von Zerstörung und Mangel an medizinischem Material den Betrieb hätten einstellen müssen.
323
Mit Stand von Ende Dezember 2023 konnten die letzten noch funktionsfähigen Krankenhäuser für die Behandlung der mehr als 50.000 Verletzten kaum noch mit Strom, Nahrungsmitteln und anderem Notwendigem versorgt werden. Wie der Nothilfeorganisator der WHO, Sean Casey bereits zuvor warnte, verhungern und verdursten die Menschen im Gazastreifen. Auf 700 Menschen kommt dem Sprecher der Kinderhilfsorganisation
UNICEF
James Elder
, zufolge eine Toilette; der Zugang zu sauberem Trinkwasser liege bei 5 Prozent. Laut WHO wurden seit Mitte Oktober 2023 aus dem Kriegsgebiet 100.000 Durchfallerkrankungen gemeldet, die Hälfte bei Kleinkindern unter fünf Jahren – 25-mal so viele wie vor dem Gazakrieg. Ähnlich rasant nimmt laut WHO aufgrund der katastrophalen Verhältnisse die Zahl der Erkrankungen an
Lungenentzündungen
und
Hepatitis
im Gazastreifen zu.
178
Unter den
Binnenflüchtlingen
im Gazastreifen und den noch in ihren Wohnorten verbliebenen Palästinensern befanden sich Mitte Dezember 2023 nach UN-Schätzungen rund 50.000 Schwangere – täglich werden dort mehr als 180 Kinder geboren. Laut einer Mitteilung des UN-Palästinenserhilfswerk
UNRWA
vom Dezember 2023 unternehmen Ärzte und Hebammen in den noch einsatzfähigen UNRWA-Gesundheitszentren Gazas ihr Möglichstes, um Hochrisiko-Schwangere ausreichend zu betreuen.
324
Wie der Leiter des UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA,
Philippe Lazzarini
, nach einem Aufenthalt im Gazastreifen Mitte Januar 2024 berichtete, hätten sich die Lebensumstände dort weiter verschlechtert: Hunderttausende Menschen lebten auf der Straße und schliefen auf Betonböden. Die Unterkünfte der Hilfsorganisation seien überfüllt und die sanitäre Ausstattung schlecht. Mancherorts hätten Frauen fast aufgehört zu essen oder zu trinken, weil sie die schmutzigen Toiletten nicht benutzen wollten. Durchfall und Hautkrankheiten breiteten sich schnell aus.
325
Laut der Sprecherin für das WFP, Abeer Etefa, hat sich die Lage der hungernden Menschen im Gazastreifen auch im Januar 2024 nicht verbessert, sie sprach von einer drohenden Hungersnot. Zwar seien genug Nahrungsmittel an den Grenzen vorhanden, um die zwei Millionen Menschen im Gazastreifen einen Monat ausreichend zu versorgen, wegen der andauernden Kampfhandlungen sei es jedoch nicht möglich die bereitstehenden Nahrungsmittel innerhalb des umkämpften Küstenstreifens – insbesondere im Norden Gazas – zu verteilen.
326
Das israelische Parlament, die
Knesset
, beschloss am 28. Oktober 2024, dass das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA seine Aktivitäten auf israelischem Staatsgebiet im kommenden Jahr einstellen muss. Damit wäre Mitarbeitern der UN-Hilfsorganisation der Zugang zu den an Israel angrenzenden autonomen Palästinensergebieten von israelischen Staatsgebiet aus verwehrt. Der Beschluss des israelischen Parlaments wurde damit begründet, dass Mitarbeiter der UN-Hilfsorganisation UNRWA an gegen Israel gerichtete Aktivitäten terroristischer Organisationen – u.
a. am
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023
– beteiligt gewesen seien. Ein im April 2024 veröffentlichter Prüfbericht, der von unabhängigen Experten unter Leitung der ehemaligen französischen Außenministerin
Catherine Colonna
erstellt wurde und israelische Vorwürfe gegen insgesamt zwölf UNRWA-Mitarbeiter untersuchte, teilte diese Einschätzung nicht.
327
Der
UN-Sicherheitsrat
sprach sich mit seltener Einstimmigkeit gegen den Beschluss des israelischen Parlaments aus. Eine Unterbrechung der Arbeit des Hilfswerks hätte „schwerwiegende humanitäre Folgen“. Laut UNRWA-Leiter Philippe Lazzarini sind etwa zwei Millionen Palästinenser in den palästinensischen Autonomiegebieten auf die lebenswichtige Hilfe des UNRWA angewiesen. Die Einstellung der Hilfeleistungen würde insbesondere im Gazastreifen die Lage der Menschen, die „seit mehr als einem Jahr durch die Hölle gehen“, weiter verschlimmern.
328
UN-Generalsekretär
António Guterres
sagte, die Welt müsse handeln, um die „
ethnische Säuberung
“ des Gazastreifens zu verhindern.
329
Im Dezember 2024 meldete UNRWA fehlende Unterkünfte, Decken und Matratzen für die Vertriebenen im Gazastreifen, die zu diesem Zeitpunkt bereits 90 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Die Folge sei, dass es den Menschen erschwert werde, bei den kalten Temperaturen nachts zu schlafen. Es komme zu Toten durch Unterkühlung. Laut dem Nachrichtensender CNN starben binnen einer Woche vier Kleinkinder an Unterkühlung.
330
Allein im Monat Juli 2025 sind laut WHO 63 Menschen in Gaza verhungert, darunter 24 Kinder; über 19.000 Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren wurden 1. Halbjahr 2025 wegen Unterernährung behandelt. UNRWA-Generalkommissar
Philippe Lazzarini
sprach aufgrund der Situation von „wandelnde[n] Leichen“. UNRWA zufolge leidet jedes fünfte Kind in Gaza unter Mangelernährung. Martin Frick vom Welternährungsprogramm beschrieb die Lage als die „Hölle auf Erden“: Menschen seien ausgehungert und entkräftet, Kinder würden vor den Augen ihrer Eltern zusammenbrechen.
331
332
Die IPC-Initiative (
Integrated Food Security Phase Classification
), die den Gazastreifen bisher mit der zweihöchsten Warnstufe „Humanitärer Notfall“ einstufte, warnte im Juli 2025, dass für Teile des Gazastreifens bereits Kriterien der höchsten Stufe „Hungersnot“ erfüllt seien. Mehr als eine halbe Million Menschen (ein Viertel der Bevölkerung) erlebe „hungersnotähnliche Bedingungen“. Dabei erschweren fehlende Zugangsmöglichkeiten sowie die Hamas-Kontrolle der Behörden, dass unabhängige, umfassende Daten erhoben werden können.
333
Die seit Mai 2025 für die Verteilung der Hilfsgüter zuständige
Gaza Humanitarian Foundation
wurde von Martin Mogge von der
Welthungerhilfe
als „vollkommen unausreichend“ kritisiert. Die Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen äußerten starke Zweifel an der Effektivität der humanitären Hilfe durch die Foundation. Es kam immer wieder zu Gewalt durch das Militär während der Verteilung von Hilfsgütern.
331
332
Israel rechtfertigte die Einschränkung der humanitären Hilfe und die Einrichtung der privaten
Gaza Humanitarian Foundation
mit der Behauptung, die Hamas habe die bisherige humanitäre Hilfe veruntreut. Im Juli 2025 konnte eine interne Analyse der US-Entwicklungsbehörde
USAID
keine Hinweise auf eine systematische oder großflächige Veruntreuung von humanitärer Hilfe durch die Hamas in Gaza finden. Die USAID-Analyse stützte sich auf Daten aus verschiedenen Quellen, darunter Partnerorganisationen vor Ort, und kommt zu dem Schluss, dass es zwar vereinzelt zu Missbrauch kommen könne, aber keine Belege für eine organisierte oder weitreichende Umleitung von Hilfsgütern durch Hamas vorliegen.
334
335
Eine Recherche der
Zeit
beschrieb das Gesundheitssystem im Juli 2025 als „zusammengebrochen“ und nicht mehr existierend. Keine Klinik sei mehr voll funktionsfähig. Die wenigen Verbleibenden seien „völlig überlastet“ und zum Beispiel nur noch zu einer notdürftigen Versorgung in der Lage. Das medizinische Personal riskiere, beschossen und getötet zu werden. Immer wieder komme es zu Verhaftungen durch die Streitkräfte.
336
Am 22. August 2025 wurde vom
Famine Review Committee
(FRC) der UN-gestützten
IPC-Initiative
offiziell eine „Hungersnot/Humanitäre Katastrophe“ für das
Gouvernement Gaza
(inklusive der Stadt
Gaza
) für den Analysezeitraum 1. Juli bis 15. August 2025 ausgerufen.
337
Über eine halbe Million Menschen waren dem Bericht zufolge in diesem Bezirk des Gazastreifens von Hungersbnot betroffen. Es handelte es sich um das erste Mal in der Geschichte, dass in der Region des Nahen Ostens offiziell eine Hungersnot festgestellt wurde.
338
Im gleichen Bericht wurde IPC-Phase 4 („Humanitärer Notfall“) für das
Gouvernement Deir al-Balah
und das
Gouvernement Chan Yunis
vermeldet und eine Fortsetzung der Hungersnot (IPC-Phase 5) im Gouvernement Gaza und deren Ausweitung auch auf die Gouvernements Deir al-Balah und Chan Yunis für die folgenden Wochen (16. August – 30. September 2025) prognostiziert, womit fast der gesamte Gazastreifen im September 2025 von einer Hungersnot katastrophalen Ausmaßes betroffen sein würde.
339
340
Das FRC schätzt die Schwere der Lage im
Gouvernement Nordgaza
in seinem Bericht ähnlich oder schlimmer ein als im Gouvernement Gaza, konnte aber aufgrund begrenzter Daten zur Bevölkerungslage in diesem Gebiet eine Einstufung als Hungersnot nicht empfehlen. Es hielt aber das Ergreifen von Maßnahmen für dringlich, um eine umfassende humanitäre Analyse in Nordgaza zu ermöglichen.
339
Mit dem IPC-Bericht vom 22. August 2025 war das FRC bereits zum fünften Mal beauftragt worden, die akute Ernährungs- und Ernährungslage im Gazastreifen auszuwerten. Der Bericht betonte, dass sich das FRC nie zuvor so oft mit derselben Krise habe befassen müssen, was verdeutliche, wie das Leid der Bevölkerung im betroffenen Gebiet nicht nur anhalte, sondern sich darüber hinaus trotz der Berichte noch verschärft und ausbreitet habe, bis schließlich eine Hungersnot ausgebrochen sei.
339
Der Bericht hielt fest, das Leben von 132.000 Kindern unter fünf Jahren sei bedroht, 41.000 davon würden als besonders akute Fälle betrachtet.
341
Der IPC-Bericht betonte, diese Hungersnot und humanitäre Katastrophe im Gazastreifen sei ausschließlich vom Menschen verursacht worden
342
und könne gestoppt werden, wenn ausreichend Lebensmittel in den Gazastreifen gelassen würden.
341
Ende 2025 ordnete Israel an, dass 37 Hilfsorganisationen binnen 60 Tagen ihre Arbeit im Gazastreifen und Westjordanland einstellen müssen, weil sie geforderte bürokratische Auflagen nicht erfüllt hätten, darunter
Ärzte ohne Grenzen
Care
und
Oxfam
. Daraufhin protestierten 53 Hilfsorganisationen gegen diese Entscheidung. Die Arbeit im Gazastreifen werde unterbunden, während die Zivilbevölkerung unter akuter Not leide. Die Hilfsorganisationen schätzten den humanitären Bedarf in den entsprechenden Gebieten weiterhin als „extrem hoch“ ein. Ds Vorgehen Israels stieß international auf Kritik. Die EU, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte
Volker Türk
sowie mehrere westliche Staaten warnten vor den Bedingungen in Gaza und warfen Israel vor, lebensrettende Hilfe zu blockieren.
343
344
Ende Dezember 2025 erklärten das Vereinigte Königreich, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Island, Japan, Norwegen, Schweden und die Schweiz in einer gemeinsamen Erklärung, dass die humanitäre Lage weiterhin katastrophal ist und sich durch den Winter weiter verschlechtert habe und forderten u.
a., dass die internationalen Hilfsorganisationen in Gaza nachhaltig und berechenbar arbeiten können („are able to operate in Gaza in a sustained and predictable way“).
345
346
Situation im Süden Gazas
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Seit dem 21. Oktober 2023 ist die Grenze zu Ägypten wieder geöffnet. Im Schnitt passieren nicht wie vor Beginn des Gazakriegs rund 500 Lastkraftwagen den
Grenzübergang Rafah
, sondern nur noch 70 Lkw pro Tag die Grenze, um humanitäre Güter in den Gazastreifen zu bringen.
347
Israel hat am 15. Dezember 2023 eigenen Angaben zufolge den
Grenzübergang Kerem Schalom
nach Gaza für Hilfslieferungen geöffnet. Damit wird laut einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Netanjahu einer im Geisel-Deal vereinbarten Verpflichtung entsprochen, die als Bedingung für die Freilassung von Geiseln vorsieht, dass täglich 200 Lastwagen mit Hilfsgütern die Grenze in den dicht besiedelten Gazastreifen passieren.
348
Anfang Januar 2024 warf die WHO der israelischen Armee „skrupellose“ Angriffe auf ein Krankenhaus in der derzeit im Süden Gazas umkämpften Stadt
Chan Yunis
vor. Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdienstes
Roter Halbmond
seien bei den Angriffen mindestens fünf Zivilisten getötet worden, darunter ein fünf Tage alter Säugling.
349
Im Dezember 2023 hatten die israelischen Streitkräfte
Al-Mawasi
als eines der einzigen „sicheren Gebiete“ im Süden des Gazastreifens ausgewiesen.
350
Hunderttausende Palästinenser waren aus den umkämpften Gebieten Gazas 2023 dorthin geflohen, um den Krieg dort zu überleben; sie fanden einen kargen Landstreifen ohne grundlegende Ressourcen wie Nahrung, Wasser oder sanitäre Einrichtungen vor.
351
In der südlichsten Stadt Gazas, in
Rafah
, hatten vor dem Gazakrieg 280.000 Menschen gelebt. Ende Dezember 2023 drängten sich dort auf immer kleiner werdenden Raum über eine Million Menschen. Wie der UNRWA-Chef Tom White im Dezember 2023 berichtete, wurden in Rafah „immer mehr Menschen zusammengetrieben, während auch diese Stadt fortwährend weiter bombardiert wird.“ Auch in Rafah reiche weder die Wasserversorgung noch die Kanalisation und nicht einmal der Platz zum Aufstellen von Zelten für die Flüchtlinge aus.
178
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation
Tedros Adhanom Ghebreyesus
warnte am 27. Januar 2024 vor einem Kollaps des
Nasser-Krankenhauses
in der zu dieser Zeit heftig umkämpften Stadt
Chan Yunis
; dem Krankenhaus gingen Treibstoff, Nahrungsmittel und andere Vorräte aus. Wegen der Kämpfe seien Hunderte Patienten und Klinikmitarbeiter geflohen und die Lieferungen von Nachschub seien schwierig. Derzeit befänden sich 350 Patienten und 5000
Binnenflüchtlinge
aus anderen Gegenden Gazas in der Klinik. UN-Angaben zufolge haben dort etwa 18.000 Geflüchtete Schutz gesucht. Die Hilfsorganisation
Ärzte ohne Grenzen
teilte mit, dass die medizinische Versorgung im Nasser-Krankenhaus im Wesentlichen zusammengebrochen sei. Die Klinik sei die größte noch funktionierende Gesundheitseinrichtung im Gazastreifen.
352
Die IDF teilte in der Nacht vom 25./26. Januar 2024 mit, dass sie mit deren Direktoren sowie dem medizinischen Personal vor Ort in Kontakt seien, um den Betrieb im Nasser-Krankenhaus und im
Amal-Krankenhaus
in Chan Yunis sicherzustellen. Vor den Einsätzen gegen die Hamas in der Gegend sei zudem sichergestellt worden, dass beide Krankenhäuser mit ausreichend Treibstoff und Vorräten versorgt worden seien. Nach Darstellung der IDF sei die israelische Armee nicht dazu verpflichtet, die Menschen aus den beiden Kliniken in Sicherheit zu bringen. Viele Menschen haben sich laut IDF aber freiwillig dafür entschieden, die Krankenhäuser zu verlassen. Für sie gebe es einen
Fluchtkorridor
. Laut Mitteilung des für Gaza zuständigen Direktors des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA, Thomas White, vom 25. Januar 2024 seien die beiden Kliniken umstellt. Die IDF hingegen wiesen Berichte über Belagerungen oder Angriffe auf die beiden Krankenhäuser als „eklatante Fehlinformationen“ zurück.
353
Wie die IDF am 13. März 2024 bekannt gab, sollte ein Großteil der 1,4 Millionen Binnenflüchtlinge, die sich z.
Z. in der Stadt Rafah aufhielten, noch vor dem Beginn des in der Stadt geplante Angriffs auf die Hamas evakuiert werden. Laut IDF-Militärsprecher
Daniel Hagari
sollte die
Evakuierung
der Palästinenser im Vorfeld der geplanten Offensive in ausgewiesene „humanitäre Inseln“ (
englisch
„humanitarian islands“
) im Zentrum Gazas in Abstimmung mit internationalen Akteuren (
englisch
„in coordination with international actors“
) erfolgen. In Rafah befanden sich laut Hagari zu dem Zeitpunkt noch vier Bataillone der Hamas.
354
Situation im Norden und in der Mitte Gazas
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Die überwiegende Mehrheit der Zivilbevölkerung verließ den Norden des Gazastreifens, nachdem Israel die Bewohner aufgefordert hatte, nach Süden zu fliehen, da die IDF sich zu Beginn der Bodenoffensive zunächst auf den Norden Gazas als Operationsgebiet konzentriert hatten.
355
Nach Angaben der WHO gibt es seit Ende Dezember 2023 kein betriebsfähiges Krankenhaus im Norden Gazas mehr – es fehle an Treibstoff, Mitarbeitern und Materialien. Auch das letzte Krankenhaus, die
Al-Ahli-Klinik
, sei nur noch minimal funktionsfähig.
356
Im nördlichen Teil des Gazastreifens wurde eine
Hungersnot
befürchtet.
357
Das
Welternährungsprogramm
(WFP), das
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen
(UNICEF) und die
Weltgesundheitsorganisation
(WHO) forderten in einer gemeinsamen Erklärung Israel dazu auf, zusätzlich zum
Grenzübergang Kerem Schalom
und dem
Grenzübergang Rafah
auch den dringend für humanitäre Hilfslieferungen in den Norden Gazas benötigten
Hafen von Aschdod
zur Verfügung zu stellen. Die Hilfsorganisationen wiesen darauf hin, dass die Nutzung des Hafens es ermöglichen würde, wesentlich größere Mengen an Hilfsgütern in den schwer betroffenen Norden Gazas zu transportieren, den bisher nur wenige
Konvois
erreichen konnten.
358
Am 29. Februar 2024 kam es in
Gaza-Stadt
zu einem Ansturm der hungernden Menschen auf einen eintreffenden Hilfskonvoi. Nachdem rund 30 Lastwagen am frühen Morgen Gaza-Stadt angekommen waren, seien Tausenden auf diese zugestürmt. Bewaffnete Palästinenser sollen auf einige der Lastwagen geschossen haben. Daraufhin sollen israelischen Soldaten zunächst Warnschüsse abgegeben haben, um die Menschen aufzuhalten. Auf diejenigen aber, die sich den Soldaten trotzdem genähert hätten, seien von den Soldaten Schüsse auf die Beine abgegeben worden. Augenzeugen gaben an, dass es Schüsse von israelischen Soldaten auf
Plünderer
gegeben habe, die sich gewaltsam Mehl und Konservendosen aus den Lastwagen des Hilfskonvois holen wollten. Die Gesundheitsbehörde Gazas meldete mehr als 100 Tote bei dem Zwischenfall, während nach israelischen Angaben mindestens 24 Menschen durch Rempeleien und Getrampel getötet worden seien und es zudem zahlreiche Verletzte gegeben hätte.
359
In einer gemeinsamen Erklärung beschrieben die Organisationsleiter des
Ständigen interinstitutionellen Ausschusses der Vereinten Nationen
(IASC) die Situation in Norden Gazas Ende Oktober 2024 als „apokalyptisch“. Das Gebiet werde seit fast einem Monat belagert, grundlegende Hilfe und lebensrettende Güter würden verweigert, während die Bombardierung und andere Angriffe andauerten. Allein in den letzten Tagen seien Hunderte von Palästinensern, die meisten davon Frauen und Kinder, getötet worden, Tausende seien erneut vertrieben worden. Die gesamte palästinensische Bevölkerung im nördlichen Gazastreifen sei in unmittelbarer Gefahr, an Krankheiten, Hunger und Gewalt zu sterben.
360
Laut Angaben der
NRC Flüchtlingshilfe
(NRC) hat deren Generalsekretär,
Jan Egeland
, nach einem Besuch in
Gaza-Stadt
und in anderen urbanen Gebieten im Norden und im Zentrum Gazas Anfang November 2024 die Lage der dort verbliebenen Zivilbevölkerung als unvorstellbar schlimm eingeschätzt: „Die komplette Zerstörung, die ich in dieser Woche in der Stadt Gaza und anderen urbanen Gebieten des nördlichen und zentralen Gazastreifens gesehen habe, ist schlimmer als alles, was ich mir als ein langjähriger Helfer vorstellen kann.“ Weiter heißt es, dass Jan Egeland berichtet habe, dass sich die Lage der Zivilbevölkerung in den genannten Gebieten Gazas seit dessen letzten Besuch dort, im Februar 2024, drastisch verschlechtert habe. Was er im Norden Gazas gesehen habe, sei eine gebrochene Bevölkerung, die seit Tagen ohne Nahrung gewesen sei und nirgendwo Trinkwasser finden könne. Einige Familien hätten nicht einmal ihre Toten begraben können – eine Szene absoluten Verzweiflung folge der anderen.
361
Am 8. November 2024 forderten internationale Experten für
Ernährungssicherheit
in einem Aufruf der
IPC-Initiative für die Analyse von Nahrungskrisen
alle am laufenden Gazakrieg beteiligten Staaten und Organisationen und solche die auf dessen Verlauf Einfluss haben auf, eine „unmittelbar bevorstehende Hungersnot“ im umkämpften Norden Gazas abzuwenden.
362
Im Dezember 2024 zerstörte Israel das letzte noch funktionierende Krankenhaus im Norden Gazas. Die Patienten wurden in ein weiteres, allerdings bereits funktionsuntüchtiges Krankenhaus evakuiert. Die WHO verurteilte die Angriffe Israels auf das Krankenhaus und unterstrich, dass damit die medizinische Versorgung für die Menschen in Nordgaza zum Erliegen komme.
330
Maßnahmen zur Eindämmung der humanitären Krise
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Teile dieses Kapitels scheinen seit April 2024
nicht mehr aktuell
zu sein
Bitte hilf uns, die fehlenden Informationen zu
recherchieren
und
einzufügen
Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Zur Abwendung einer Hungersnot wurden anfänglich Lebensmittel lediglich aus der Luft über dem u.
a. kriegsbedingt auf dem Land- und Seeweg schwer zugänglichen Gazastreifen abgeworfen; Hilfsorganisationen kritisierten dies als unzureichend. Sowohl der Weltsicherheitsrat als auch der
Internationale Gerichtshof
forderten Israel im März 2024 dazu auf, die Lieferung von Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung des Gazastreifens auszubauen. Auf Druck von US-Präsident
Joe Biden
wurde im April 2024 der Grenzübergang
Erez
im Norden des Gazastreifens zeitweilig geöffnet, um mehr Hilfslieferungen auch auf dem Landweg zu ermöglichen. Zudem wurde die Nutzung des Hafens der israelischen Stadt
Aschdod
für Hilfslieferungen erlaubt.
363
Ein von den Vereinigten Staaten im Mai 2024 errichteter
temporärer Pier
wurde auf Grund des wiederholten Auftretens von Wetterschäden und logistischer Probleme bereits zwei Monaten nach der Inbetriebnahme wieder abgebaut.
Als Sofortmaßnahme zur Abwendung einer
Hungersnot
warfen die Vereinigten Staaten im März 2024 – wie zuvor bereits Frankreich, Großbritannien und Nordirland, Ägypten und Jordanien – Lebensmittel aus der Luft ab. Nach einem Hintergrundbericht der
New York Times
war der Anlass, dass die Waffenstillstandsgespräche von Israel und der Hamas in einer Sackgasse steckten. Zum anderen führte der
Vorfall bei der Lebensmittellieferung am 29. Februar
2024 und die Luftaufnahmen zum Vorfall bei der US-Regierung zur Einschätzung, dass die Versorgungslage im nördlichen Teil des Gazastreifens sehr schlecht war.
364
Um größere Mengen an Hilfsgütern und Lebensmitteln liefern zu können, ist von den USA die Errichtung
eines temporären Hafens
geplant.
365
Die Dauer für die Errichtung beträgt ein bis zwei Monate.
366
Stand März 2024 entsandte auch Zypern Schiffe mit humanitären Gütern.
367
Die
Europäische Kommission
aktivierte am 12. März 2024 das
Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union
, um den Menschen im Gazastreifen mehr Hilfe zu bringen. Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
sagte, die Lage vor Ort sei dramatischer denn je und habe nun einen Kipppunkt erreicht. Sie forderte eine Feuerpause. Nur so könne ausreichend
humanitäre Hilfe
nach Gaza kommen.
Udo Bullmann
, der Vorsitzende des
Menschenrechtsausschusses im EU-Parlament
schätzte die Situation vor Ort als „katastrophal“ ein: Die Menschen seien täglich vom Hungertod bedroht; es gebe kaum Wasser oder medizinische Versorgung.
368
Materielle Schäden in Gaza
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Ein Kind läuft vor einer eingestürzten Moschee und einem beschädigten Wasserturm in Khuza'a im Gazastreifen.
Bombenschäden.
Viele Gebäude sind vollkommen zerstört.
Nach Angaben der
Vereinten Nationen
(UN) wurde der Gazastreifen seit Beginn des Krieges gegen die Hamas so stark bombardiert, dass knapp ein Fünftel der
Infrastruktur
zerstört ist (Stand: Ende November 2023). Auf einem am 26. November 2023 aufgenommenen Satellitenbild wurden laut dem Satellitenbeobachtungsprogramm
UNOSAT
des Ausbildungs- und Forschungsinstituts der Vereinten Nationen 37.379 beschädigte Gebäude identifiziert – davon besonders viele im
Norden Gazas
Anm. 3)
und in
Gaza-Stadt
369
Wie das
Wall Street Journal
unter Berufung auf die US-Geheimdienstbehörde
Office of the Director of National Intelligence
(ODNI) berichtete, hat die israelische Luftwaffe im Jahr 2023 bis Mitte Dezember 29.000 Bomben über Gaza abgeworfen und dort nahezu 70 Prozent der 439.000 Häuser und Wohnungen beschädigt oder zerstört.
370
Nach Angaben des UN-Satellitenbeobachtungsprogramms
UNOSAT
waren Ende Januar 2024 ca. 22.000 Gebäude aller Art zerstört, ca. 14.000 wurden schwer und fast 33.000 leicht beschädigt. Betroffen seien fast 94.000
Wohneinheiten
. Die US-Universitäten
City University of New York
und die
Oregon State University
hatten laut einem
BBC
-Bericht Anfang Februar 2024 deutlich höhere Zahlen genannt.
371
Auch die Industriezone im Norden Gazas war, wie
Die Welt
am 31. Dezember 2023 unter Berufung auf eine Analyse der
Weltbank
berichtete, bereits Mitte Dezember 2023 fast völlig zerstört.
370
Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen vom September 2025 wurden so viele Gebäude und Einrichtungen im Gazastreifen durch Israels Militäroperation zerstört, dass sich die Menge an Trümmern auf 61 Millionen Tonnen belaufe. 78 Prozent der insgesamt 250.000 Gebäude sollen zerstört worden seien.
372
Im Gazastreifen ist nach Schätzung der UN mehr zerstört worden, als in den
zwei Kriegsjahren in der gesamten Ukraine
. Unter dem Schutt befinden sich laut dem UN-Minenräumdienst
Unmas
außerdem viele Blindgänger. Auch Asbest sei ein Problem.
373
Wiederholt sprengte das israelische Militär öffentliche Gebäude im Gazastreifen, die es bereits unter Kontrolle hatte und von denen keine Gefahr mehr ausging, wie die
NZZ
im Dezember 2023 berichtete. Darunter das Parlament, der Justizpalast, die Fakultät für Medizin an der
al-Azhar-Universität
und Schulgebäude. Kritiker wie der Friedensaktivist
Gershon Baskin
sehen darin einen gezielten Angriff auf Symbole der palästinensischen Souveränität. UNRWA kritisiert das Vorgehen ebenfalls und verweist auf das Völkerrecht, wonach öffentliche Einrichtungen geschützt seien.
374
Umweltschäden
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Das
Umweltprogramm der Vereinten Nationen
schätzte im Mai 2024 das Gesamtgewicht des Schutts, der aus der großflächigen Bombardierung des Gaza-Streifens resultierte, auf über 39 Millionen Tonnen. Es wird befürchtet, dass der Schutt gefährliche Substanzen wie
Asbest
oder
Schwermetalle
enthalten könnte.
375
Laut Pehr Lodhammar, Experte für die Beseitigung von Kriegsschäden, könnte die Entsorgung der Trümmer bis zu 14 Jahre in Anspruch nehmen.
376
Des Weiteren ist die
Landwirtschaft
in Gaza infolge des Krieges beinahe vollständig zusammengebrochen. Laut UNOSAT-Satellitenbildern waren im Juli 2025 86 Prozent der Ernteflächen in Gaza in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt.
377
Auswertungen von Satellitenbildern durch Forschende der
Goldsmiths, University of London
ergaben, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen nicht nur durch Bombardements aus der Luft in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern auch durch israelische Bodentruppen, die z. B. gezielt mit Bulldozern über Äcker fahren und diese so unbrauchbar machen.
378
Auch viele Gewächshäuser in Gaza sind mittlerweile beschädigt oder gänzlich zerstört.
379
Aufgrund der anhaltenden Zerstörung landwirtschaftlich genutzter Flächen durch die israelische Armee, die oftmals mit dem Entzug der Lebensgrundlage für die lokalen Landwirte einhergeht, sprechen verschiedene Forschende
378
380
381
und palästinensische Nichtregierungsorganisationen
379
382
von einem
Ökozid
, der aktuell in Gaza stattfindet.
Im Februar 2026 versprühten Flugzeuge der IDF Chemikalien im Süden des Libanon. Nach Angaben des libanesischen Ministeriums für Landwirtschaft handelte es sich dabei um
Glyphosat
, ein
Totalherbizid
, das sich gegen alle Arten von Pflanzen richtet. Das Pflanzengift habe der Flora des betroffenen Gebiets schweren Schaden zugefügt und die Lebensgrundlage der dortigen Landwirte untergraben, so das Ministerium weiter.
383
Im Süden Libanons werden vor allem Oliven, Tabak und Zitrusfrüchte angebaut. Für einen Großteil der Bevölkerung ist die Landwirtschaft die Haupteinkommensquelle. Bereits zuvor war der Boden vielerorts aufgrund des Bombardements mit Munition, die
weißen Phosphor
enthielt, verseucht gewesen.
384
385
Nach Angaben des
Euro-Mediterranean Human Rights Monitors
soll die israelische Armee auch im Süden Syriens Glyphosat eingesetzt haben.
386
Kristian Brakel von der
Heinrich-Böll-Stiftung
mutmaßte, dass Israel Herbizide versprühe, um
Pufferzonen
zu schaffen. Deren Kontrolle werde durch fehlende Vegetation erheblich erleichtert, da sich dann weder feindliche Kämpfer im Unterholz verbergen noch Zivilisten wieder ansiedeln könnten.
387
Inhaftierte Palästinenser
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Am 7. August 2023 befanden befanden sich rund 1100 Menschen in israelischen Gefängnissen in Administrativhaft.
388
Nach dem
Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023
wurden vom israelischen Militär in großer Zahl Palästinenser in den palästinensischen Autonomiegebieten
Westjordanland
und
Ostjerusalem
verhaftet. Hinzu kamen zahlreiche Palästinenser, welche die israelische Armee im Kriegsgebiet
Gazastreifen
aus Verdacht, es handele sich um „illegale Kämpfer“, in Administrativhaft genommen hat und die teilweise in umgerüsteten Militärbasen
interniert
wurden.
389
Nach Angaben palästinensischer und israelischer
Nichtregierungsorganisationen
wie
B’Tselem
sind gegenwärtig über 10.000 Palästinenser in Israel inhaftiert, davon 3340 ohne Anklage oder Gerichtsverfahren.
390
Nach Angaben der israelischen Gefängnisverwaltung befanden sich Mitte November 2024 rund 3.400 Palästinenser/-innen ohne
Anklage
in israelischer Administrativhaft.
391
Haftgründe seien unter anderem die Teilnahme an Protesten gegen den
Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland
oder gegen den Siedlungsbau gerichtete Beiträge in sozialen Medien gewesen. Kinder seien inhaftiert worden, weil sie Steine auf Soldaten der Israelischen Armee geworfen haben sollen.
390
Laut einer gemeinsamen Recherche von
The Guardian
+972 Magazine
und
Local Call
zeigt eine israelische Militärdatenbank, dass lediglich rund ein Viertel der in Gaza seit Oktober 2023 inhaftierten Personen als Kämpfer von Hamas oder Islamischem Dschihad klassifiziert sind. Bis Mai 2025 habe Israel 6.000 Personen in Gazastreifen festgenommen; zum gleichen Zeitpunkt stufte Israel 1.450 mutmaßliche Kämpfer als „verhaftet“ ein. Menschenrechtsorganisationen und israelische Soldaten berichteten von massenhaften Festnahmen von Zivilisten im Zuge einer neuen Gesetzgebung, die die unbegrenzte Inhaftierung ohne Anklage oder Prozess von vermeintlichen „unrechtmäßigen Kombattanten“ (englisch: „unlawful combatants“) erlaubt.
392
Binnenvertriebene in Israel
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Stand 23. Oktober 2023 gab es laut einem israelischen Regierungssprecher mehr als 200.000 israelische
Binnenvertriebene
, die Hälfte davon aus mindestens 105 Gemeinden in der Nähe der Grenzen zum Gazastreifen und zum Libanon. Diese seien von der Regierung aufgefordert worden, das Gebiet zu verlassen. Die andere Hälfte habe die frontnahen Gebiete aus eigenem Entschluss verlassen.
393
394
In
Ramat Gan
wurde eine Zeltstadt für Menschen errichtet, die aus dem Süden oder Norden Israels vertrieben wurden. In
Eilat
wurde eine Zeltstadt für Vertriebene vorbereitet.
393
Am 6. November 2023 wurde bekanntgegeben, dass bislang etwa 130.000 Israelis evakuiert worden seien und weitere rund 120.000 Israelis freiwillig die nördlichen und südlichen Grenzgebiete verlassen hätten.
395
2024 gab es noch 135.000 Binnenvertriebene in Israel.
396
Schäden durch Raketen in Israel
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Der massenhafte Raketenbeschuss der Hamas am 7. Oktober 2023 überforderte die israelische Luftabwehr (ein sogenannter „Sättigungsangriff“). Es kam zu Raketeneinschlägen mit Sachschäden und/oder Verletzten unter anderem in den Städten
Aschkelon
397
Rischon LeZion
und
Tel Aviv
398
sowie dem
Jerusalemer
Vorort
Mewasseret Zion
399
Auch danach wurden noch Raketen aus Gaza abgefeuert. Zwischen Oktober 2023 und März 2024 erreichten Israel schätzungsweise 12.000 Raketen, die größtenteils aber abgefangen wurden. Durch den Raketenbeschuss starben 15 Zivilisten und 700 wurden verletzt.
396
Die Raketenangriffe des Irans im Juni 2025 steckten Autos in Brand und beschädigten Häuser, darunter laut israelischen Medien auch ein Schulgebäude.
400
401
Ende Juni kam es in einigen Orten im Süden des Landes zu
Stromausfällen
, da eine wichtige Infrastrukturanlage getroffen wurde.
402
Psychische Traumata israelischer Soldaten
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Yair Bar-Haim vom National Center for Trauma and Resilience der
Universität Tel Aviv
warnte im Mai 2025 vor einem psychischen Gesundheits-Notstand in Israel. Etwa 12
% der Reservisten, die nach einem Einsatz in Gaza aus dem Militärdienst entlassen wurden, zeigen einer Studie zufolge signifikante Anzeichen einer
posttraumatischen Belastungsstörung
403
Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen und Völkermords
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Die
Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt
berichtete, es gebe eindeutige Beweise dafür, dass Kriegsverbrechen von beiden Seiten begangen worden sein könnten
404
Die
Nichtregierungsorganisationen
Human Rights Watch
(HRW)
405
und
Amnesty International
(AI)
406
sowie die
Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen
407
erklärten, dass sowohl das Verhalten der Hamas als auch Israels im Krieg Kriegsverbrechen darstellten.
Hamas und palästinensische militante Gruppen
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Während des Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 drangen Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen in Häuser Dutzender Dörfer ein, erschossen massenhaft Zivilisten oder ermordeten sie auf andere Weise und nahmen zahlreiche israelische Zivilisten als Geiseln nach Gaza. Laut Human Rights Watch stellt das gezielte Angreifen von Zivilisten, willkürliche Angriffe auf und die Geiselnahme von Zivilisten Kriegsverbrechen nach dem humanitären Völkerrecht dar.
405
Diese Handlungen wurden von Rechtsexperten als Kriegsverbrechen und vermutlich als
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
beschrieben.
408
409
Der Angriff palästinensischer Gruppen wurde von der israelischen Regierung als Kriegsverbrechen eingestuft.
410
Der Schweizer Völkerrechtler
Oliver Diggelmann
wertete den Großangriff der Hamas auf Israel als „bestialisches Kriegsverbrechen“, bei dem es sowohl Enthauptungen wie beim
Islamischen Staat
gegeben habe als auch Massaker an Kindern.
411
Die auch nach dem 7. Oktober fortgesetzten Raketenangriffe auf israelische Städte und Dörfer werden ebenfalls nahezu einhellig als Kriegsverbrechen gewertet.
407
Der Völkerrechtler
Stefan Talmon
beurteilte das massenhafte Morden der Hamas während des Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 als Völkermord. „Denn die Hamas will das jüdische Volk als Ganzes vernichten.“ Dieser Einschätzung schlossen sich mehr als 250 Juristen in einem Offenen Brief weltweit an.
412
Laut dem israelischen Militärhistoriker
Danny Orbach
war die Absicht der Hamas für den Angriff
genozidal
, und er warnte im Oktober 2023 vor einem „zweiten Holocaust“.
413
Gideon Greif
setzte den Angriff der Hamas mit dem Holocaust gleich, wie auch weitere Historiker, die laut
Joseph Croitoru
unter dem Eindruck der Gräueltaten der Hamas bekannten, ihre Meinung bezüglich der
Unvergleichbarkeit der Judenvernichtung
revidiert zu haben.
414
Die Historiker
Omer Bartov
Christopher R. Browning
Jane Caplan
Debórah Dwork
David Feldman
et al.
weisen die Vergleiche mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust allerdings zurück. Die Bedingungen seien heute andere, und der Antisemitismus sowie die Gewalt in der Region Israel-Palästina habe heute andere Ursachen.
415
416
Opfer der Kriegsverbrechen der Hamas sind nicht nur Israelis, sondern auch die eigene Bevölkerung. Diese wird von der Hamas als Geisel gehalten. Dieser Missbrauch als
menschliche Schutzschilde
stellt gemäß der deutsch-schweizerischen Völkerrechtlerin
Anne Peters
ebenfalls ein Kriegsverbrechen dar.
417
Äußerungen der Hamasführer
Haniyya
und
Sinwar
zeigen zudem, dass die zivilen Opfer auf palästinensischer Seite von der Hamas zumindest billigend in Kauf genommen werden.
418
So hat Haniyya im Oktober 2023 geäußert: „Das Blut der Frauen, Kinder und Alten – wir sind diejenigen, die dieses Blut brauchen, damit es in uns Entschlossenheit erweckt (…).“
419
420
421
Des Weiteren gab es Vorwürfe über Misshandlungen und sexualisierte Gewalt an den Geiseln, die die Hamas aus Israel verschleppte, siehe dazu:
Geiselnahmen der Hamas während des Terrorangriffs auf Israel 2023# Misshandlungen und sexualisierte Gewalt
Vorwürfe gegen Israel
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Hauptartikel
Völkermordvorwürfe gegen Israel im Gaza-Krieg seit 2023
Der israelische Genozidforscher
Raz Segal
schrieb angesichts der israelischen Bombardierungen und der vollständigen Blockade des Gazastreifens am 13. Oktober 2023 in
Jewish Currents
von einem „Fall von Völkermord aus dem Lehrbuch“.
422
422
Segal wurde für seine Artikel teilweise scharf kritisiert.
423
424
425
Der Völkerrechtler
William Schabas
sprach Ende Oktober 2023 von einem „ernsthaften Risiko eines
Völkermords
“.
426
Im Dezember sprach Barry Trachtenger, Professor für
jüdische Geschichte
an der
Wake Forest University
, von einem „laufenden Völkermord an den Palästinensern in Gaza“. Er warnte vor der „Logik des ewigen
Antisemitismus
“, die dazu benutzt werde, Kritiker des
Zionismus
als „Feinde des jüdischen Volkes“ hinzustellen.
427
Über 800 Akademiker unterzeichneten bis Mitte November 2023 einen Brief, der vor einem möglichen Völkermord in Gaza warnte.
428
Der israelisch-amerikanische Historiker
Omer Bartov
schrieb am 10. November 2023 in der
New York Times
, Israel stünde hart am Rande des Genozids.
429
Demgegenüber sah der Direktor des Instituts für Völkerrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,
Matthias Herdegen
, im November 2023 die Rechtsverstöße „allesamt“ auf der Seite der Hamas.
430
Zeit Online
wies im November 2023 darauf hin, dass Israel eine Vernichtungsabsicht gegenüber den Palästinensern als ethnischer Gruppe nachgewiesen werden müsse, um Genozid strafrechtlich zu ahnden. „Diese Intention sehen die meisten Experten nicht.“
431
Jürgen Habermas
Nicole Deitelhoff
, Rainer Forst und Klaus Günther betonten am 13. November 2023,
432
dass der Gegenschlag Israels infolge des Massakers der Hamas vom 7. Oktober „prinzipiell gerechtfertigt“ sei. Die Maßstäbe würden „vollends verrutschen“, wenn Israel genozidale Absichten zugeschrieben würden.
433
434
Die Erklärung der Intellektuellen um Habermas wurde von einer Gruppe von über 100 Intellektuellen, u.
a.
Adam Tooze
Diedrich Diederichsen
und
Beate Rössler
, eine Woche später kritisiert: Die Unterzeichner zeigten sich „tief beunruhigt“ („deeply troubled“), dass die Sorge um die
Menschenwürde
nicht in gleichem Maße auf die Palästinenser ausgedehnt werde.
435
436
437
Als Israel zu Beginn des Krieges eine Million Einwohner Nordgazas dazu aufrief, binnen 24 Stunden die Region zu verlassen, wurden Vorwürfe laut, dies sei ein Kriegsverbrechen. Matthias Herdegen wies dies im November 2023 als „abenteuerlich“ zurück. Es werde von ethnischer Säuberung oder Massenaustreibungen gesprochen. Das seien Diskussionsformen, die das Völkerrecht geradezu pervertierten.
438
Auch der deutsch-britische Völkerrechtler
Stefan Talmon
erklärte, dass die von Israel geforderte Evakuierung nicht völkerrechtswidrig gewesen sei, da es sich um eine Maßnahme zum Schutze der Zivilbevölkerung handelte. Ferner würde es sich bei zivilen Objekten, die von der Hamas militärisch genutzt werden, um legitime militärische Ziele handeln. Verboten wäre nur der bewusste, vorsätzliche Angriff auf Zivilisten zum alleinigen Zweck, Menschen zu töten und Terror zu verbreiten. Der Vorwurf von Kriegsverbrechen diene auch als politische Waffe.
417
Anlässlich des Antrags der Anklagebehörde des
Internationalen Strafgerichtshofs
(IStGh) auf Haftbefehl gegen den israelischen Premier- und den Verteidigungsminister sowie gleichzeitig gegen Führer der Hamas im Mai 2024 schrieb Herdegen: „Kein Zweifel: Aushungern und Angriffe direkt gegen die Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ […] „Dass die israelische Regierung die Zivilbevölkerung gezielt bekämpft, ist trotz allem unsäglichen Leiden der Menschen in Gaza, einzelner schwerer Übergriffe und maßlosen Ausfällen mancher israelischer Politiker nicht erkennbar.“
439
Demgegenüber sagte William Schabas im Januar 2024 anlässlich einer
Völkermordklage Südafrikas gegen Israel
vor dem
Internationalen Gerichtshof
(IGH), es lägen inzwischen noch überzeugendere Indizien vor, dass Israel nicht das Ziel habe, die Hamas zu besiegen, sondern vielmehr, die Bevölkerung des Gazastreifens zu entwurzeln oder auszulöschen.
426
Die Klage gegen Israel sei von allen derzeit am IGH anhängigen Verfahren die am besten begründete.
440
Mehrfach wurde berichtet, tote und lebendige Palästinenser seien absichtlich von schweren israelischen Militärfahrzeugen überfahren worden.
441
442
443
Euro-Med Monitor
beschrieb diese Praktiken, bei denen Dutzende und vermutlich Hunderte von Palästinensern überfahren wurden, als Kriegsverbrechen.
444
445
Der traumatisierte Fahrer eines israelischen Militärbulldozers berichtete der
Knesset
im Juni 2024, Soldaten hätten bei mehreren Gelegenheiten „Hunderte von Terroristen, tot oder lebendig, überfahren müssen“.
446
447
448
449
In einer Befragung von größtenteils US-amerikanischen Nahost-Forschern zwischen Mai und Juni 2024 meinten 34
%, Israel begehe in Gaza einen Genozid. Weitere 41
% sahen „schwere, Genozid-ähnliche Kriegsverbrechen“. 16
% sahen Kriegsverbrechen ohne Nähe zu einem Genozid, nur 4
% beschrieben die Militäraktion als „gerechtfertigt im Rahmen des Rechts auf Selbstverteidigung“.
55
56
Im August 2024 wurde den israelischen Streitkräften in
Haaretz
basierend auf Aussagen israelischer Soldaten und Kommandanten vorgeworfen, sie hätten seit Monaten palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde eingesetzt. Demnach wurden Menschen verhaftet und anschließend – in israelischer Armeekleidung, mit verbundenen Händen und Bodycam – in Gebäude und Tunnel geschickt, um zu sehen, ob dort Sprengfallen sind. Dies sei mit dem vollen Wissen hochrangiger israelischer Offiziere geschehen, obwohl solche Praktiken offiziell verboten und nach internationalem Recht Kriegsverbrechen sind.
450
451
Omer Bartov schrieb im August 2024, es könne seit spätestens Mai 2024 nicht mehr geleugnet werden, dass Israel im Gazastreifen „systematische Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und völkermörderische Handlungen“ begangen habe,
452
und führte im Oktober 2024 aus, dass es inzwischen „viele Beweise“ dafür gebe, „dass Israel systematisch vorgeht“ und darauf abziele, das „kulturelle Fortbestehen der Palästinenser im Gazastreifen“ zu verunmöglichen.
453
Der israelische Historiker
Amos Goldberg
sah ebenfalls eindeutige Beweise für einen Genozid.
454
Matthias Herdegen äußerte sich im November 2024 besorgt über die „massiven Beschränkungen“ von Hifslieferungen für Gaza, betonte aber, dass der „gezielte Missbrauch der Zivilbevölkerung durch die Hamas als Schutzschild für Kämpfer und militärische Infrastruktur“ eine klare Analyse der Verhältnismäßigkeit sehr erschwere.
455
In einem UN-Report kritisierte die Rechtswissenschaftlerin
Francesca Albanese
allerdings, dass Israel die Behauptung, Hamas würde Zivilisten als Schutzschilde einsetzen, viel zu weitläufig gebrauche. Ein solches Vorgehen sei nicht durch internationales Recht gedeckt. Israel verschleiere dadurch begangene Kriegsverbrechen.
456
Papst Franziskus
erklärte im November 2024 in seinem neuen Buch, es sollte sorgfältig untersucht werden, ob das Geschehen in Gaza der von Juristen und internationalen Gremien formulierten technischen Definition eines Völkermords entspreche.
457
Am 14. November 2024 veröffentlichte Human Rights Watch einen 154 Seiten starken Bericht, in dem die Organisation Israel systematische Vertreibungen und „
ethnische Säuberungen
“ vorwarf. Dem Schutz der Zivilbevölkerung, zu dem das humanitäre Völkerrecht jede
Besatzungsmacht
verpflichte, komme Israel nur unzureichend nach. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte würden die häufigen Vertreibungen als Evakuierungen rechtfertigen, doch treffe dies nicht zu, da sie allzu häufig zu spät oder über Social-Media-Kanäle erfolgten, die wegen des weiträumigen Ausfalls der Telekommunikation im Gazastreifen gar nicht abrufbar seien.
458
Amnesty International veröffentlichte im Dezember 2024 einen 300 Seiten langen Bericht, wonach Israel in Gaza „über Monate einen Völkermord begangen hat und weiterhin begeht“. Israel bezeichnete den Bericht als „auf Lügen“ basierend, Amnesty sei eine „schändliche und fanatische Organisation“. Matthias Goldmann, Völkerrechtler an der
EBS
, betonte hingegen: „Die Anzeichen für einen Genozid verdichten sich.“
459
460
461
Das niederländische
NRC Handelsblad
befragte im Mai 2025 sieben internationale Genozid-Forscher, die übereinstimmend von einem „Genozid“ sprachen und dies auch als Konsens innerhalb ihrer Kollegschaft beschrieben. Vor allem das Gesamtbild spreche für diese Einschätzung: die Zerstörung der zivilen Infrastruktur, unzureichende humanitäre Hilfe, die ungewöhnlich hohe Zahl ziviler Opfer, vor allem Frauen und Kinder, sowie offen genozidale Statements von Regierungsmitgliedern. Befragt wurden Shmuel Lederman
Anm. 5)
Dirk Moses
, Melanie O’Brien
Anm. 6)
Raz Segal
Martin Shaw
Uğur Üngör
und Iva Vukusic
Anm. 7)
462
Ab Frühsommer 2025 mehrten sich Berichte, dass bei Verteilerzentren für Lebensmittel regelmäßig Zivilisten erschossen werden. Fast alle dieser Verteilerzentren wurden von der
Gaza Humanitarian Foundation
(GHF) betrieben. Die Vereinten Nationen gingen Anfang Juli 2025 in diesem Zusammenhang von 410 toten Palästinensern aus.
463
Human Rights Watch warf Israel deshalb, sowie wegen unzureichender Versorgung mit Nahrungsmitteln und Hilfsgütern, Völkerrechtsverstöße vor. Israel lasse die Bevölkerung in Gaza absichtlich hungern.
464
Der israelisch-deutsche Völkerrechtler Itamar Mann erklärte im Juli 2025 gegenüber dem
Spiegel
, er „komme immer mehr zu der Überzeugung, dass Israel in Gaza einen Genozid begeht“. Er habe das anders gesehen, bis US-Präsident Trump im Februar 2025 anlässlich eines Besuchs von Israels Premier Benjamin Netanyahu seinen Gaza-Riviera-Plan verkündete – einen Neuaufbau des Gebiets ohne die Palästinenser, die den Gazastreifen „freiwillig“ verlassen sollen. Israel habe den Krieg dann brutal weitergeführt, die Palästinenser systematisch ausgehungert, und ein dysfunktionales Hilfssystem aufgesetzt. Nun würden fast täglich Menschen beim Versuch erschossen, ein wenig Reis oder Mehl zu ergattern. Es gebe ein Tabu bezüglich des Völkermordvorwurfs; es sei aber wichtig, dieses zu brechen.
Kai Ambos
äußerte sich ähnlich, als einer der ersten deutschen Völkerrechtler: das Konfliktgeschehen spreche insgesamt „mittlerweile eher für statt gegen einen Genozid.“ Irgendwann müsse man sagen: „Das läuft alles auf die Zerstörung der Gruppe der Palästinenser hinaus.“ Die Völkerrechtsexpertin Janina Dill, Professorin in Oxford, erklärte, sie könne sich inzwischen vorstellen, dass der IGH tatsächlich den Völkermord bejahen würde; sie habe ihre Meinung geändert: „So weit ist das, was in Gaza passiert, von den historischen Idealtypen von Völkermord nicht entfernt.“
Stefan Talmon
dagegen sah eindeutige Kriegsverbrechen, aber den traditionell eng gefassten juristischen Tatbestand des Völkermords nicht erfüllt.
465
Die beiden israelischen Menschenrechtsorganisationen
B’Tselem
und
Physicians for Human Rights – Israel
veröffentlichten am 28. Juli 2025 Berichte, in denen sie Israels Vorgehen als Genozid an der Bevölkerung Gazas einstufen.
466
467
468
In einer von
Legal Tribune Online
Mitte August 2025 durchgeführten Befragung von elf internationalen Völkerrechtlern sah eine Mehrheit den Tatbestand des Völkermords inzwischen als erfüllt an.
307
Die weltweit führende Vereinigung von Völkermord-Forschern, die 500 Mitglieder umfassende
International Association of Genocide Scholars
, veröffentlichte am 31. August 2025 eine offizielle Resolution, in der es heißt: „Israels Politik und Aktionen in Gaza erfüllen die rechtliche Definition von Völkermord in Artikel II der
Konvention der Vereinten Nationen zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes
(1948)“. Die Resolution erklärt darüber hinaus, dass die Politik und das Vorgehen Israels im Gazastreifen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne des humanitären Völkerrechts und des
Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs
darstellten. Die Resolution wurde mit einer Mehrheit von 86 Prozent der abstimmenden Mitglieder verabschiedet, meldete Melanie O’Brien, die Präsidentin der Organisation.
469
470
471
Bei einer Tagung des Zentralausschusses im Juni 2025 in Johannesburg stufte der
Ökumenische Rat der Kirchen
(ÖRK) das Vorgehen der Armee Israels gegen die Palästinenser als „
Apartheid
“ ein.
Heinrich Bedford-Strohm
machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass diese Einordnung keinen Antisemitismus darstellt, sondern in „universalistischen Werten“ begründet liegt, aufgrund derer sich der ÖRK auch mit jüdischen Menschen solidarisiert, die wegen des Krieges angefeindet werden.
472
Behandlung palästinensischer Kriegsgefangener
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Am 11. Dezember 2023 gab das israelische Militär bekannt, in Zusammenarbeit mit dem
Schin Bet
mehr als 500 Terroristen im Gazastreifen festgenommen zu haben, davon 140 seit dem Ende der Feuerpause. Etwa 350 der Festgenommenen würden der Hamas angehören, 120 weitere dem Islamischen Dschihad. Einige hätten sich freiwillig ergeben und würden befragt.
473
Von israelischen Medien verbreitete Bilder halbnackter Gefangener hatten für Empörung gesorgt. Die israelische Armee rechtfertigte das Vorgehen damit, dass die Gefangenen durchsucht werden müssten, wollte die Verbreitung solcher Bilder aber in der Zukunft unterbinden. Laut der Nachrichtenagentur
AP
berichteten einige kurzzeitige Gefangene von Schlägen und der Verweigerung von Essen und Trinken. Israel kommentierte diese Vorwürfe nicht, verwies aber darauf, dass die Festnahmen in Einklang mit internationalem Recht seien.
474
Das israelische Militär richtete auf dem Gelände von drei Militärbasen,
Sde Teiman
in der Negev-Wüste sowie Anatot und Ofer im besetzten Westjordanland, Auffanglager für festgenommene Palästinenser aus Gaza ein.
475
Bezüglich des Gefangenenlagers im Wüstencamp Sde Teiman gab es wiederholt Medienberichte über schwere Misshandlungen der dort befindlichen Gefangenen. Die israelische Zeitung
Haaretz
berichtete Anfang April, ein Arzt habe israelische Regierungsminister in einem Brief darauf hingewiesen, dass die in dem Lager herrschenden Zustände gesetzeswidrig seien. Unzureichend versorgte Fesselwunden würden regelmäßig zur Amputation von Gliedmaßen führen. Gefangene würden mit verbundenen Augen gehalten und gezwungen, Windeln zu tragen.
476
Anonym bleibende israelische Whistleblower und entlassene Gefangene sprachen einige Wochen später gegenüber dem amerikanischen Sender
CNN
und der
Tagesschau
von einer Vielzahl medizinisch-ethischer Regelverstöße sowie gegenüber CNN von weiteren Misshandlungen, etwa durch Prügelstrafen und das Aufhetzen von Hunden gegen gefesselte Gefangene.
477
478
479
Auf Anfrage von CNN wies das israelische Militär die Vorwürfe zurück. Es werde eine korrekte Behandlung der in Gewahrsam befindlichen Personen gewährleistet, Beschwerden hinsichtlich Fehlverhalten von IDF-Soldaten würden geprüft und gegebenenfalls Ermittlungen der Militärpolizei eingeleitet. Die Fesselung von Gefangenen basiere auf ihrem Risikolevel und Gesundheitsstatus, Vorfälle rechtswidriger Fesselung seien den Behörden nicht bekannt.
475
480
Die israelische Menschenrechtsorganisation
B’Tselem
veröffentlichte im August 2024 einen Bericht mit dem Titel „Welcome to Hell“, der die israelischen Gefangenenlager als Foltercamps beschrieb.
481
482
Mehrere Berichte sexueller Gewalt in Sde Teiman erregten besondere Aufmerksamkeit.
483
Ein geleaktes Überwachungsvideo aus Sde Teiman, das offenbar zeigte, wie israelische Soldaten einen palästinensischen Häftling sexuell missbrauchten, führte zu scharfer Kritik vom US-Außenministerium.
484
485
Die Verhaftung von neun Soldaten in Sde Teiman, die im Verdacht standen, schweren sexuellen Missbrauch verübt zu haben, wurde von rechtsextremen israelischen Politikern, darunter Polizeiminister
Itamar Ben-Gvir
und Finanzminister
Bezalel Smotrich
, scharf kritisiert.
486
Siehe auch
Folter während des Kriegs in Israel und Gaza ab 2023
Israelische Blockade des Gazastreifens 2023
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Hauptartikel
Israelische Blockade des Gazastreifens 2023
Am 9. Oktober 2023 ordnete der israelische Verteidigungsminister Joaw Galant die „vollständige Belagerung“ des Gazastreifens an. Israel stellte die Lieferung von Strom, Lebensmitteln, Treibstoff und Wasser von seinem Staatsgebiet aus ein.
487
Ab dem 15. Oktober 2023 wurde die Blockade stückweise gelockert.
488
Seitdem erreichten zunehmend größer werdende Mengen an Hilfsgütern den Gazastreifen, laut UN ist allerdings insbesondere der Bedarf an medizinischer Ausrüstung, Wasser, Sanitäranlagen und Treibstoff deutlich größer.
489
Am 7. November 2023 durften erstmals rund 400 Doppelstaatler über Rafah den Gazastreifen verlassen.
490
Die Zulässigkeit der Blockade ist umstritten, teilweise wird in ihr ein Kriegsverbrechen gesehen.
407
Von verschiedenen Stellen gibt es Vorwürfe, die israelischen Angriffe auf Gaza würden auf eine kollektive Bestrafung hinauslaufen, die ein Kriegsverbrechen darstelle.
405
407
491
Angriffe auf Vertreter internationaler Organisationen
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Im März 2025 warf die
Welthungerhilfe
der israelischen Armee vor, eine Gesundheitsstation im Norden des Gazastreifens zerstört zu haben. Die Einrichtung wurde von
Juzoor
, einem lokalen Ableger der Welthungerhilfe, betrieben. Generalsekretär
Mathias Mogge
sprach von einem „Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht“.
492
WHO-Generaldirektor
Tedros Adhanom Ghebreyesus
warf den israelischen Truppen im Juli 2025 vor, Lagerhäuser und eine Mitarbeiterunterkunft der Organisation in
Deir al-Balah
gestürmt zu haben. Anschließend seien Frauen und Kinder von WHO-Mitarbeitern gezwungen worden, zu Fuß inmitten von Kampfhandlungen zu fliehen. Männliche WHO-Mitarbeiter sowie männliche Angehörige wurden nach Angaben der Organisation fixiert, durchsucht und mit vorgehaltener Waffe verhört. Es kam zu vier Festnahmen.
493
Reporte von UN-Kommissionen
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OHCHR-Bericht zu Verstößen gegen das humanitäres Völkerrecht ausgehend von Israel
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Im Juni 2024 veröffentlichte das
Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte
(OHCHR) seinen Untersuchungsbericht zu sechs israelischen Bombardierungen des Gazastreifens, bei denen mitunter besonders viele Zivilisten zu Tode gekommen sind. In dem Bericht erklärt OHCHR, dass das Muster der sechs untersuchten Angriffe darauf hindeutet, dass die israelische Armee gegen zentrale Prinzipien des
humanitären Völkerrechts
, darunter „gegen die Grundsätze der Unterscheidung [
von militärischen Zielen und Zivilisten
], der Verhältnismäßigkeit und der Vorsichtsmaßnahmen bei Angriffen“ verstoßen habe und dies „möglicherweise systematisch“.
494
495
Ein Bericht vom Oktober 2024 sprach von Beweisen für Kriegsverbrechen und dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Ausrottung ("Extermination") bei israelischen Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Gazastreifen und bei der Behandlung von Gefangenen.
496
OHCHR-Sonderkommission sieht Anzeichen für Völkermord ausgehend von Israel
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Im November 2024 veröffentlichte die UN-Sonderkommission für die Untersuchung der israelischen Praktiken einen Bericht über die Kriegsführung Israels vom Oktober 2023 bis Juli 2024. Die Kommission kommt zu dem Schluss, Israels Kriegsführung in Gaza erfülle die Merkmale eines Völkermords, insbesondere durch den Einsatz von Aushungern als Kriegswaffe.
497
UNHCR-Bericht zu systematischer sexueller Gewalt und Hunger in Gaza ausgehend von Israel
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Im März 2025 veröffentlichte die
Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt
einen Bericht über die systematische Anwendung
sexueller Gewalt
durch israelische Sicherheitskräfte seit dem 7. Oktober 2023. Der Bericht beschreibt gezielte Angriffe auf Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie die Folgen des Zusammenbruchs der medizinischen Infrastruktur in Gaza. Zudem wird ein starker Anstieg sexueller Gewalt, etwa
Vergewaltigung
, durch israelische Sicherheitskräfte und Siedler festgestellt, sowohl online als auch vor Ort. Die Gewalt habe unterschiedliche Formen angenommen, je nachdem ob sie sich gegen männliche oder weibliche Mitglieder der palästinensischen Bevölkerung richtete, mit dem Ziel, diese zu unterdrücken, zu dominieren und teilweise zu zerstören. Die Verwendung von
Hunger als Kriegsmittel
hat zu schwerwiegenden reproduktiven Schäden bei der Bevölkerung geführt. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass diese Praktiken als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wurden und in ihrer Häufigkeit und Schwere auf eine gezielte Strategie zur Destabilisierung und Vernichtung des palästinensischen Volkes hindeuten.
498
EU-Assoziierungsabkommen
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Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel erklärt in Artikel 2 die Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts zum „wesentlichen Element“ der Partnerschaft. Bei Vertragsverletzungen können geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Die „Kann-Regelung“ in Assoziierungsabkommen erlaubt zwar Ermessensspielraum, doch bei schweren Völkerrechtsverstößen – etwa bei Verletzungen des Gewaltverbots oder Völkermord – kann sich dieser Spielraum zu einer Pflicht verdichten.
499
Ein vertraulicher Bericht des EU-Auswärtigen Dienstes von Juni 2025 bestätigt Vorwürfe der Vereinten Nationen, wonach Israel sich unter anderem dem Aushungern, der Folter, Apartheid und gezielter Tötung von Journalisten schuldig gemacht habe. Der Bericht stellt fest, dass Israel gegen Artikel 2 des Abkommens sowie gegen eine vorläufige Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs verstoßen habe.
500
501
Da bei mehreren Treffen der EU-Außenminister im Sommer 2025 keine Einigung erzielt werden konnte, blieb eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens aus.
502
Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH)
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Hauptartikel
Haftbefehle gegen Netanjahu und Galant
Der
Internationale Strafgerichtshof
(IStGH) führt zur Situation in Israel und den palästinensischen Gebieten Ermittlungen durch.
Karim Khan
, der
Chefankläger
, erklärte am 3. Dezember 2023, nach einem vorangegangenen Besuch Israels und der palästinensischen Gebiete, es müsse gezeigt werden, dass Recht an allen Frontlinien herrsche und es in der Lage sei, alle zu schützen. Khan bot Israel, obwohl es kein Vertragsstaat des Gerichts ist, Unterstützung bei den Ermittlungen zu den Attacken der Hamas an und sprach von „einigen der schlimmsten internationalen Verbrechen, die das Gewissen der Menschheit schocken.“ Die Hamas müsse alle festgehaltenen Geiseln sofort freilassen. Er betonte, dass auch Israel bei seinen Angriffen auf den Gazastreifen an internationales Recht gebunden sei. Israel habe allerdings „ein robustes System, das die Einhaltung des internationalen humanitären Rechtes garantieren soll.“ Hinweise zu mutmaßlichen Kriegsverbrechern müssten unabhängig und schnell geprüft werden. Bedenken äußerte er außerdem hinsichtlich Angriffen bewaffneter Siedler im Westjordanland.
503
504
Am 24. April 2024 drohten 12 amerikanische Senatoren dem Chefankläger Karim Khan und anderen UN-Juristen sowie ihren Familien mit persönlichen Konsequenzen, sollte der
IStGH
einen internationalen Haftbefehl gegen
Benjamin Netanjahu
oder andere Mitglieder der israelischen Regierung erlassen und verwiesen dabei auf den
American Service-Members’ Protection Act
, der ausdrücklich „alle Mittel“ einschließt.
505
506
Im Mai 2024 gab Khan bekannt, dass er gegen Netanjahu und den israelischen Verteidigungsminister
Joaw Galant
sowie gegen die Hamas-Führer
Yahya Sinwar
Mohammed Deif
und
Ismail Haniyya
Haftbefehle auf Grund von Kriegsverbrechen und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
beantragt habe.
507
508
Die Regierungen von Ländern wie den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Deutschland verurteilten die Anträge gegen die israelischen Regierungsmitglieder, unter anderem wegen der zeitgleichen Veröffentlichungen mit denen gegen die Hamas-Führer.
509
510
511
Andere Regierungen, unter anderem die Frankreichs, Belgiens und Sloweniens, verteidigten den Chefankläger gegen diese Vorwürfe.
512
513
Spätestens im August 2024 wurde publik, dass Israel Ermittlungen des IStGH behindert, weil Israel die Ermittler nicht in den
Gazastreifen
einreisen lässt.
514
Die zuständige Vorverfahrenskammer des Internationalen Strafgerichtshofs erließ am 21. November 2024 einstimmig Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu, Joaw Galant und Mohammed Deif. Die
Haftbefehle gegen Netanjahu und Galant
beinhalten den Vorwurf von Kriegsverbrechen und
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
, darunter das Kriegsverbrechen des vorsätzlichen Aushungerns von Zivilpersonen als nach humanitärem Völkerrecht verbotene Methode der Kriegsführung sowie die Menschlichkeitsverbrechen anderer unmenschlicher Handlungen und der Verfolgung. Deif war zu diesem Zeitpunkt der letzte Beschuldigte auf Seiten der Hamas, dessen Tod noch nicht bestätigt war. Auch ihm wurden verschiedene Kriegs- und Menschlichkeitsverbrechen nach Art. 7 und 8 des
Römischen Statuts des IStGH
vorgeworfen, darunter sexualisierten und geschlechtsbezogenen Gewalt gegen Frauen sowie das Menschlichkeitsverbrechens der Ausrottung.
515
Klageerhebung vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH)
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Klage Südafrikas gegen Israel
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Hauptartikel
Südafrika gegen Israel (Völkermordkonvention)
Am 29. Dezember 2023 reichte Südafrika beim
Internationalen Gerichtshof
(IGH) eine Klage
516
ein, in der es Israel beschuldigte, bei seinen Angriffen auf die Palästinenser im Gazastreifen gegen seine Verpflichtungen aus der
Völkermordkonvention von 1948
verstoßen zu haben. Darüber hinaus ersuchte Südafrika den Internationalen Gerichtshof um einstweilige Maßnahmen, die Israel anweisen sollen, seine Militäraktion im Gazastreifen einzustellen. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die Rechte des palästinensischen Volkes vor weiteren schweren und nicht wiedergutzumachenden Beeinträchtigungen zu schützen.
517
Israel wies die Anschuldigungen entschieden zurück, erklärte, diese entbehrten sowohl der faktischen als auch der juristischen Grundlage, und beantragte die Abweisung der Klage. Südafrika arbeite mit der Terrororganisation Hamas zusammen, diese allein sei für das Leid der Palästinenser im Gazastreifen verantwortlich. Bei deren militärischer Bekämpfung tue Israel alles, um den Schaden für die Zivilbevölkerung so gering wie möglich zu halten.
518
519
Vor dem IGH wird Israel durch den britischen Juristen und Professor für
Völkerrecht
an der
University of Leicester
Malcolm Shaw
vertreten.
520
Der IGH hörte die Parteien im Eilverfahren am 11. und 12. Januar 2024 an. Zunächst durfte Südafrika seine Argumente vortragen,
521
am folgenden Tag verteidigte sich Israel gegen die Vorwürfe.
522
Die Entscheidung des Gerichtshofs ist völkerrechtlich bindend, allerdings verfügt er über keinen Durchsetzungsmechanismus. Er kann allerdings den UN-Sicherheitsrat anrufen, dort besitzen die ständigen Mitglieder ein Vetorecht.
518
Am 26. Januar 2024 entschied der Gerichtshof im Eilverfahren mit großer Mehrheit, dass Israel umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen müsse, um sicherzustellen, dass im Rahmen des Kriegs in Israel und Gaza keine Handlungen stattfänden, die unter die
Völkermordkonvention von 1948
fallen. Israel wurde aufgefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die militärischen Handlungen nicht gegen Art. II der Völkermord-Konvention verstoßen und zudem dazu angehalten, die Versorgungslage in Gaza zu verbessern und Genozid-Anstachelungen im Land zu sanktionieren. Diese Maßnahmen muss Israel laut Beschluss des Gerichts zum Eilantrag Südafrikas in einem Bericht dokumentieren. Beschlossen wurden die Maßnahmen, da der Gerichtshof die Klage Südafrikas gegen Israel für plausibel hielt. Ein Ende des Militäreinsatzes ordnete das Gericht nicht an. Eine Entscheidung, ob es sich beim Vorgehen Israels um einen Völkermord handelt, traf der Gerichtshof nicht, für diese wird er mehrere Jahre brauchen.
523
524
525
Ein zweiter Eilantrag Südafrikas, mit welchem die geplante Offensive Israels auf
Rafah
gestoppt werden sollte, wurde vom IGH am 18. Februar 2024 abgelehnt.
526
Ende Februar reichte Israel den vom IGH geforderten Bericht ein.
527
Am 28. März 2024 erklärte der Internationale Gerichtshof, „dass die Palästinenser im Gazastreifen nicht mehr nur von einer Hungersnot bedroht sind, sondern dass die Hungersnot bereits begonnen hat“ und wies den Staat Israel mit einstimmigen Beschluss an, die Blockade der Nahrungsmittelhilfe aufzuheben.
528
529
Am 10. Mai 2024 reichte Südafrika angesichts der begonnenen
Offensive auf Rafah
einen weiteren Eilantrag ein.
530
Die Richter des
Internationalen Gerichtshofs
entschieden am 24. Mai 2024 mit 13:2 Stimmen, Israel müsse seine Offensive und anderen Maßnahmen im
Gouvernement Rafah
, die Lebensbedingungen schüfen, die zur vollständigen oder teilweisen Vernichtung der palästinensischen Zivilbevölkerung führen könnten, angesichts der „katastrophalen humanitären Lage“ unverzüglich stoppen. Israel müsse zudem den Grenzübergang in
Rafah
für humanitäre Hilfslieferungen öffnen und UN-Ermittlern Zugang zum Gazastreifen gewähren. Außerdem wiederholten die Richter ihre Forderung, dass die israelischen Geiseln sofort und ohne Vorbedingungen freigelassen werden sollten.
530
531
532
533
Die genaue Bedeutung der Anordnung zur Beendung der Rafah-Offensive wurde kontrovers diskutiert; einige Juristen sahen in der Formulierung des IGH keine uneingeschränkte Aufforderung zum Stopp der Offensive, sondern nur eine Anordnung, solche Operationen einzustellen, die gegen Israels Verpflichtungen aus der Völkermordkonvention verstoßen würden.
534
535
Israel setzte seine Rafah-Offensive fort.
536
Klage Nicaraguas gegen Deutschland
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Hauptartikel
IGH-Gerichtsverfahren Nr. 193 Nicaragua gegen Deutschland
Am 8. April 2024 erhob
Nicaragua
, das laut der englischsprachigen Wochenzeitung
Politico Europe
„seit langem ein Verfechter der palästinensischen Sache ist“
537
, vor dem
Internationalen Gerichtshof
(IGH) Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland. Nach Ansicht des mittelamerikanischen Landes kommt Deutschland als zweitgrößter
Rüstungsexporteur
an das kriegsführende Israel nicht der völkerrechtlichen Verpflichtung nach, einen
Völkermord
zu verhüten. Nicaragua forderte per Eilentscheid die sofortige Einstellung der
deutschen Waffenlieferungen
an Israel sowie die Wiederaufnahme der finanziellen Unterstützung für das
Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten
(UNRWA).
538
539
Politico Europe
und
Die Welt
(beide Teil der Verlagsgruppe
Axel Springer SE
) berichteten, dass ihnen Dokumente westlicher Geheimdienste vorlägen, aus denen hervorgehe, dass Russland, das enge Beziehungen zu Nicaragua unterhält, das Land zu einer Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland vor dem IGH gedrängt habe. Laut dieser unbestätigten Einschätzung wurde die am 9. Dezember 1948 beschlossene
Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes
genutzt, um Deutschland und auch den IGH international zu diskreditieren.
537
540
541
Der IGH lehnte es am 30. April 2024 mit 15:1 Stimmen ab, Deutschland im Eilverfahren
542
zur Einstellung seiner Rüstungslieferungen an Israel zu verpflichten und die Finanzierung der UN-Hilfsorganisation im Gazastreifen zu erneuern, da die Voraussetzungen für eine solche Anordnung aus tatsächlichen Gründen nicht erfüllt seien.
543
Über die Zulässigkeit der Klage im Hauptverfahren haben die Richter noch nicht entschieden.
543
544
545
546
Nicaragua hat Deutschland beschuldigt, durch politische, finanzielle als auch militärische Unterstützung Israels – dem Staat Israel wird
Völkermord
im laufenden Gazakrieg vorgeworfen – Beihilfe zum Bruch des
humanitären Völkerrechts
zu leisten.
545
Ein Antrag Deutschlands auf Abweisung der Klage im Hauptverfahren wurde wegen Unzulässigkeit abgelehnt; der IGH entschied, die Zulässigkeit erst hier zu prüfen.
543
544
545
546
Beistandsmaßnahmen
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Waffenlieferungen
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Deutschland
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Auf eine israelische Unterstützungsanfrage hin stimmte die Bundesregierung am 11. Oktober 2023 zu, zwei von fünf geleasten
Heron-TP
Kampfdrohnen
an Israel zum Kampf gegen die Hamas zurückzugeben.
547
Die deutsche
Bundesregierung
genehmigte bis einschließlich 2. November 2023 Rüstungsexporte in Höhe von 303 Millionen Euro nach Israel, der Großteil davon wurde nach dem Terrorangriff der Hamas genehmigt. Aus dem
Bundeswirtschaftsministerium
hieß es, die Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel werde derzeit prioritär bearbeitet und beschieden. Im Jahr 2022 waren Ausfuhren im Wert von 32 Millionen Euro genehmigt worden.
548
Von Unternehmen aus Deutschland kamen im Jahr 2023 nach einer Studie des
Stockholm International Peace Research Institute
die zweitmeisten Rüstungsgüter nach Israel.
549
550
Im Laufe des Jahres 2024 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von mehr als 160 Millionen Euro nach Israel. Schwerpunkte der 2024 erfolgten Exporte waren Ersatzteile für Panzer und andere Gefechtsfahrzeuge (48 Millionen Euro) und verschiedene Munitionssorten (37 Millionen Euro).
551
Im Jahr 2025 wurden bis zum 8. August Rüstungsexporte im Wert von etwa 250 Millionen Euro erteilt.
552
Im Mai 2025 hat sich in Deutschland die Diskussion über die Fortsetzung von Waffenlieferungen intensiviert. Mehrere Bundestagsabgeordnete der SPD forderten wegen der Lage im Gazastreifen ein Ende der Waffenlieferungen an Israel, während Abgeordnete von CDU/CSU und den Grünen dagegen hielten.
553
Wegen der Waffenlieferungen und zu geringem politischem Druck auf Israel kritiseren Hilfsorganisationen die Mitverantwortung Deutschlands. Christine Binzel, Nahost-Forscherin an der
Universität Erlangen-Nürnberg
, sagte im Juli 2025 in der
Bundespressekonferenz
: „Sowohl die aktuelle als auch die vorherige Bundesregierung tragen eine Mitverantwortung an einem der größten Verbrechen unserer Zeit: der systematischen Zerstörung der Lebensgrundlage der palästinensischen Bevölkerung und ihrer Vertreibung und Vernichtung“.
554
Nachdem Israel im August 2025 einen Plan vorlegte,
Gaza-Stadt
einzunehmen, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz an, Waffenlieferungen an Israel einzuschränken. Rüstungsgüter, die dem Einsatz in Gaza dienen können, sollen nicht mehr genehmigt werden. Zuvor war Deutschland zweitgrößter Waffenlieferant Israels mit einem Anteil von 30 Prozent an Israels Waffenimporten.
555
556
Danach sank die Zahl der genehmigten Rüstungsexporte zunächst auf Null, ab 13. September wurden jedoch wieder Exporte in geringem Umfang genehmigt (2,46 Millionen bis 22. September). Laut Angaben der Bundesregierung für „sonstige Rüstungsgüter“ und nicht für Kriegswaffen.
552
Am 17. November 2025 teilte die Bundesregierung mit, dass die Beschränkungen für Rüstungsgüterexporte wieder aufgehoben werden und begründete dies mit der Waffenruhe seit Oktober 2025.
557
Vereinigte Staaten von Amerika
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Der US-amerikanische Verteidigungsminister
Lloyd Austin
sichert dem israelischen Premierminister Netanjahu und Verteidigungsminister Galant die uneingeschränkte Unterstützung für das israelische Volk zu.
Schon vor dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gewährten die Vereinigten Staaten Israel
Militärhilfe
in Milliardenhöhe und versorgten ihren wichtigsten Verbündeten im
Nahen Osten
mit Waffen und Munition.
558
Wie eine Beamtin des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums (
Pentagon
) Ende Oktober 2023 sagte, würden täglich Waffen und Munition nach Israel geschickt werden. Die Verwendung der gelieferten Waffen schränke die USA nicht ein. US-Verteidigungsminister
Lloyd Austin
weise aber regelmäßig darauf hin, dass die für bewaffnete Konflikte geltenden Gesetze befolgt und zivile Opfer weitmöglichst vermieden werden müssten.
559
Flugzeuge der US-Luftwaffe transportieren Munition vom Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland nach Israel, 15. Oktober 2023.
Das
Wall Street Journal
(WSJ) berichtete am 6. November 2023, dass die USA Israel
präzisionsgelenkte Bomben
im Wert von 320 Millionen US-Dollar übergeben wollten. Gemäß der Vereinbarung sollte der Waffenhersteller
Rafael USA
die Bomben über seine israelische Muttergesellschaft
Rafael Advanced Defense Systems
an das israelische Verteidigungsministerium senden.
560
Wie das WSJ am 1. Dezember 2023 unter Berufung auf US-Beamte berichtete, lieferten die Vereinigten Staaten bisher bis zu 15.000
gelenkte
und
ungelenkte
Bomben, darunter sollen 100
Panzersprengbomben
vom Typ
BLU-109
gewesen sein, die entwickelt wurden, um Bunker und andere tief eingegrabene, massiv gehärtete Ziele – wie die von der Hamas genutzten Tunnel und unterirdischen Kommandozentralen im Gazastreifen – punktgenau zerstören zu können. Außerdem sollen etwa 1.000 gelenkte Bomben vom
GBU-39 SDB
, 5.000 ungelenkte Bomben vom
Mark 82
und über 5.400 vom
Mark 84
geliefert worden sein. Für etwa 3.000 der ungelenkten Bomben seien
JDAM-Nachrüstsätze
mitgeliefert, um diese in präzisionsgelenkte Bomben umzuwandeln. Zudem seien Israel bisher rund 57.000
Artilleriegranaten
geliefert worden. Verbunden mit den Waffenlieferungen forderten die Vereinigten Staaten Israel auf, beim Einsatz der Waffen darauf zu achten, dass übermäßige Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
561
562
US-Lieferung gepanzerter Fahrzeuge an Israel
Am 8. Dezember 2023 machte die US-Regierung von einer Notfallermächtigung des US-Waffenexportkontrollgesetzes (
Arms Export Control Act
) Gebrauch, um etwa 14.000 Panzergranaten im Wert von 106,5 Millionen US-Dollar ohne Überprüfung durch den US-Kongress nach Israel liefern zu können. Die Granaten sind Teil einer größeren Waffenlieferung, für welche die Biden-Regierung den US-Kongress um Genehmigung ersucht hatte. Die Waffenlieferung aus Beständen der
U.S. Army
hatte einen Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar und umfasste 45.000 Panzergranaten für israelische
Merkava-Kampfpanzer
563
Ende Dezember 2023 machten die Regierung der Vereinigten Staaten erneut von der Notfallermächtigung Gebrauch, um die Lieferung von Zubehör für 155-mm-Artilleriegranaten zu ermöglichen.
564
Während Menschenrechtsaktivisten die umfänglichen Waffenlieferungen der Vereinigten Staaten angesichts der extrem hohen Zahl ziviler Opfer kritisch sahen, forderte die US-Regierung Israel nach wie vor lediglich dazu auf, das humanitäre
Völkerrecht
einzuhalten und die Zivilbevölkerung möglichst vor Schäden zu bewahren.
565
Am 25. Dezember 2023 berichtete die
Times of Israel,
dass seit Kriegsbeginn bisher 244 US-
Transportflugzeuge
und 20 Schiffe mehr als 10.000 Tonnen Bewaffnung und Ausrüstung nach Israel geliefert hätten, israelische Produktionsstätten würden zudem „rund um die Uhr“ Munition erzeugen.
566
Am 29. März 2024 berichtete die
Washington Post
, dass die USA den Transfer von Bomben und Kampfflugzeugen im Wert von Milliarden von Dollar genehmigt hätten, während sich Washington gleichzeitig über eine
mögliche Offensive der IDF in Rafah
sorgte. Das Paket beinhalte u.
a. mehr als 1.800 Bomben des Typs
MK84
sowie bis zu 500 Stück
MK82
. Das Paket ist Teil jährlicher Militärhilfe der USA an Israel.
567
Zu den Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung Gazas siehe Abschnitt:
Vereinigte Staaten
Waffenlieferung Russlands an die Hisbollah
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Anfang November 2023 wurde bekannt, dass sich ein russisches Flugabwehrsystem auf dem Weg von Syrien zur Hisbollah im Libanon befinde.
568
Initiativen zur Einstellung der Waffenlieferungen
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Am 19. März 2024 erklärte die Regierung
Kanadas
, die Waffenlieferungen an Israel auszusetzen. Diese Ankündigung erfolgte auf eine entsprechende Entschließung des kanadischen Parlaments.
569
Anfang April 2024 forderten 600 britische Juristen den Premierminister des
Vereinigten Königreichs
auf, die Waffenlieferungen an Israel zu suspendieren.
570
Sonstige Beistandsmaßnahmen
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Die
Streitkräfte der Vereinigten Staaten
bestätigten am 3. November 2023, dass die US-Armee im Gazastreifen seit Anfang Oktober 2023 unbewaffnete
Reaper
-Drohnen zur Aufklärung und zur Suche nach den entführten Geiseln einsetze. Sie würden nicht dazu benutzt, Israel bei der Koordinierung von Militäraktionen zu helfen.
571
Die USA stationierten Kriegsschiffe im östlichen Mittelmeer mit dem Ziel, Iran und die von der Islamischen Republik Iran unterstützte Hisbollah im Libanon abzuschrecken.
572
Um die Führung des israelischen Militärs bei der Operation „Eiserne Schwerter“ zu beraten, schickte die US-Regierung einem Bericht zufolge Generalleutnant
James F. Glynn
und andere US-Offiziere nach Israel. Diese sollten dort ihre im urbanen Kampf gegen den
Islamischen Staat
(IS) in
Mossul
gesammelten Erfahrungen mit IDF-Offizieren teilen.
573
Gespräche und Verhandlungen
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Gespräche über die Freilassung von Geiseln zwischen Israel und der Hamas im Oktober 2023
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Am 9. Oktober 2023 berichtete
Reuters
dass Katar Gespräche zwischen Israel und der Hamas vermittelte, um die Freilassung weiblicher israelischer Geiseln sicherzustellen, als Gegenleistung dafür, dass Israel 36 palästinensische Frauen und Kinder freilasse.
574
Ein ägyptischer Beamter teilte der
Associated Press
(AP)
mit, dass Israel Ägypten um Hilfe ersucht habe, die Sicherheit der von palästinensischen Militanten festgehaltenen Geiseln zu gewährleisten, und dass der ägyptische Geheimdienstchef, die Hamas und der Islamische Dschihad in Kommunikation seien.
575
Im November 2023 wurden im Rahmen einer einwöchigen Feuerpause mehr als 100 Geiseln der Hamas im Austausch gegen 240 in Israel inhaftierte Palästinenser freigelassen. Danach waren die Gespräche über einen längerfristigen Waffenstillstand und die Freilassung der noch in Haft befindlichen Geiseln eingefroren. Israel und die Hamas beschuldigen sich gegenseitig nicht daran interessiert zu sein.
576
Vorstellungen über die Zukunft des Gazastreifens 2023 / 2024
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Mitte Oktober 2023 reiste US-Außenminister
Antony Blinken
zu Gesprächen nach Israel, Jordanien, Katar, Bahrain und Saudi-Arabien.
577
Blinken drängte Katar zur Distanz zur Hamas, Katar signalisierte jedoch, dass es das
Politbüro der Hamas
nicht schließen werde.
578
Blinken traf sich am 5. November 2023 mit dem palästinensischen Präsidenten
Mahmud Abbas
und sprach sich dafür aus, dass die
Palästinensische Autonomiebehörde
wieder die Kontrolle im Gazastreifen übernehmen sollte, und setzte sich mit Abbas für eine umfassende politische Lösung für die palästinensischen Autonomiegebiete
Gazastreifen
Westjordanland
und
Ostjerusalem
ein.
579
Der Premierminister von Katar,
Mohammed bin Abdulrahman Al Thani
, erklärte am 10. Dezember 2023 in Bezug auf eine neue Waffenruhe, dass nicht dieselbe Bereitschaft bei den Kriegsparteien wie beim ersten Mal vorhanden sei, aber die Bemühungen fortgesetzt werden.
580
Versöhnungsgespräche zwischen Fatah und Hamas in Peking im Juli 2024
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Am 23. Juli 2024 erzielte die chinesische Regierung einen diplomatischen Erfolg, als alle vierzehn rivalisierenden Gruppen Palästinas zu Versöhnungsgesprächen in der chinesischen Hauptstadt
Peking
(auch
Beijing
genannt) zusammenkamen und die „
Erklärung von Beijing
“, eine Deklaration über die Stärkung der palästinensischen Einheit, unterschrieben. Die Hamas und die Fatah einigten sich auf ein Ende ihrer seit fast zwei Jahrzehnten andauernden Feindseligkeiten. Das Westjordanland, Ostjerusalem und der Gazastreifen sollen damit das erste Mal seit 2006 wieder gemeinsam verwaltet werden.
Mousa Abu Marzouk
, Mitglied des Politbüros der Hamas, erklärte: „Wir sind der nationalen Einheit verpflichtet und fordern sie.“ Diplomatische Vertreter aus Ägypten, Algerien, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien, Syrien, dem Libanon, Russland und der Türkei sowie Vertreter der 14 wichtigsten palästinensischen Fraktionen nahmen an der Abschlusszeremonie teil. Im Gegensatz zu vielen westlichen Staaten betrachtete China die Hamas nicht als terroristische Organisation und will dessen Rolle als wichtiger Akteur bei der Befriedung des Gazastreifens und auf der internationalen Bühne geltend machen. Ma Xiaolin, Spezialist für internationale Beziehungen an der Zhejiang International Studies University, bezeichnete die Vereinbarung als bedeutenden Durchbruch. Das Abkommen bekräftigte auch die
Zwei-Staaten-Lösung
, laut Ma bedeutete es, dass Hamas und PIJ Israel als Staat anerkennen und nicht beabsichtigen, ganz Palästina zurückzuerobern – und dies sei ein großer Schritt nach vorn.
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Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Hamas und Israel im Verlauf des Jahres 2024
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Hauptartikel
Waffenstillstand im Gazastreifen Januar–März 2025#Verhandlungsprozess
Im Mai 2024 fand in
Kairo
eine Verhandlungsrunde statt. Die Vermittler aus den USA, Ägypten und Katar waren dabei immer wieder an der Frage gescheitert, ob ein dauerhaftes Ende der Kämpfe im Gazastreifen vereinbart werden solle oder nur eine befristete Feuerpause. Die Forderung nach einem Ende der Kämpfe hatte die Hamas aufgemacht. Die israelische Regierung dagegen war nur zu einer befristeten Waffenruhe bereit; danach wollte Israel den Gazakrieg mit dem Ziel fortsetzen, die Hamas wie geplant vernichtend zu schlagen.
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US-Präsident Joe Biden präsentierte daraufhin am 31. Mai 2024 einen dreistufigen Plan für eine
Waffenruhe
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Ein Berater von Israels Premierminister Netanjahu sagte gegenüber der britischen
Sunday Times
, der Deal sei zwar „kein guter Deal“, habe aber in den Verhandlungen die Unterstützung Israels erhalten.
590
Öffentlich bekannte sich Israel jedoch nicht zu dem Plan. Die sehr weit rechts stehenden Koalitionspartner Netanjahus bestanden darauf, den Krieg so lange fortzusetzen, bis die Hamas vollständig vernichtet sei und drohten damit, die Koalition zu verlassen.
39
589
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Die Pläne, die im Juni 2024 auch vom UN-Sicherheitsrat mit der
Resolution 2735
gebilligt wurden
592
, beinhalteten:
Phase 1
begänne mit einer sechswöchigen
Waffenruhe
und dem Abzug der israelischen Streitkräfte aus allen bewohnten Gebieten des Gazastreifens. Die Hamas würde einige Geiseln freilassen, darunter Frauen, ältere Menschen und Verletzte, im Austausch für die Freilassung Hunderter palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen. Auch die sterblichen Überreste einiger israelischer Geiseln würden an die Familien überführt. Palästinenser könnten an ihre Wohnorte in ganz Gaza zurückkehren. Hilfslieferungen würden auf 600 Lastwagen pro Tag angehoben werden. Währenddessen würden die Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien fortgesetzt; bei Erfolg könnte Phase 2 beginnen.
Phase 2
würde mit der Freilassung aller restlichen Geiseln der Hamas einschließlich männlicher Soldaten eingeleitet werden. Die israelischen Streitkräfte würden sich dann ganz aus Gaza zurückziehen. Einer vorübergehenden Waffenruhe könnte dann „eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten“ folgen.
Phase 3
wäre die Rückführung etwaiger sterblicher Überreste israelischer Geiseln und der Wiederaufbau der Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser im Gazastreifen mit der Unterstützung der USA und der internationalen Gemeinschaft.
589
Eine weitere, am 15. August 2024 begonnene Verhandlungsrunde über ein Waffenstillstandsabkommen endete ohne Einigung. Insbesondere konnte keine Einigung in der Frage erzielt werden, ob Israel während einer Feuerpause den
Philadelphi-Korridor
und somit das Grenzgebiet Gazas zu Ägypten militärisch kontrollieren dürfe.
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Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas vom 15. Januar 2025
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Hauptartikel
Waffenstillstand im Gazastreifen Januar–März 2025
Am 15. Januar 2025 wurde zwischen der Hamas und Israel ein Waffenstillstandsabkommen vereinbart, das 19. Januar um 10:15 Uhr (MEZ) mit einem Waffenstillstand in Kraft trat und drei Implementierungsphasen beinhalten sollte;
595
vorausgegangen waren mehrwöchige Verhandlungen in
Doha
596
Im Rahmen des
Abkommens
war nicht nur ein Geiselaustausch zwischen Israel und der Hamas vorgesehen, sondern es sollte internationalen Hilfsorganisationen auch möglich sein,
humanitäre Hilfsgüter
in den Gazastreifen zu bringen.
597
598
Zwischen den Kriegsparteien war vereinbart worden, das Waffenstillstandsabkommen in drei Phasen umzusetzen:
In der
erste Phase
des Abkommens verpflichteten sich die Kriegsparteien einen Waffenstillstand ab dem 19. Januar 2025 einzuhalten, der zunächst auf 42 Tagen befristet war. Während des Waffenstillstands sollte ein Austausch von im Gazastreifen in Geiselhaft befindlichen Israelis gegen in Israel inhaftierte Palästinenser stattfinden. 33 der noch im Gazastreifen in Geiselhaft befindlichen 98 Israelis, sollten im Austausch gegen 1904 bisher in Israel inhaftierte Palästinenser freikommen.
599
Außerdem war der Abzug der israelischen Armee aus den dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens ebenso wie aus dem
Netzarim-Korridor
, der den Süden vom Norden Gazas trennt, im Abkommen vorgesehen. Die in den Süden Gazas geflohenen Einwohner sollten nach Abzug der israelischen Truppen ungehindert in ihre Wohngebiete im Norden des Küstenstreifens zurückkehren können.
148
595
In der
zweiten Phase
des Abkommens sollten am 16. Tag nach dessen Inkrafttreten weitere Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien erfolgen. Der in der
ersten Phase
des Abkommens in Kraft getretene Waffenstillstand sollte solange andauern, bis diese Verhandlungen beendet wurden – auch wenn diese länger als sechs Wochen andauern sollten. Ziel der Verhandlungen sollte der Abschluss einer Vereinbarung sein, in welcher festzulegen war, unter welchen Bedingungen die noch in Geiselhaft verbliebenen Israelis von der Hamas freigegeben werden sollten. Des Weiteren sollten Vereinbarungen über einen zeitlich unbefristeten Waffenstillstand getroffen werden und die Bedingungen für den vollständigen Abzug des israelischen Armee aus dem Gazastreifen verhandelt werden.
595
In einer
dritten Phase
des Abkommens sollte über die Übergabe aller in den Händen der Hamas noch verbliebenen toten Israelis zwischen den Kriegsparteien verhandelt werden. Auch der Wiederaufbau des Gazastreifens sollte während dieser Phase der Waffenstillstandsvereinbarung begonnen und von Ägypten, Katar und den Vereinten Nationen (UN) überwacht werden.
595
Israel und die Hamas, vereinbarten, dass während des ausgehandelten Waffenstillstands insgesamt 98 im Gazastreifen in Geiselhaft befindlichen Israelis im Tausch gegen 1904 in Israel inhaftierte Palästinenser freikommen sollen. Dabei handelte es sich einerseits um knapp 300 verurteilte Straftäter und Terroristen.
600
Zudem sollten Palästinenser freigelassen werden, die sich in Israel in „
Administrativhaft
“ befanden.
600
389
388
Am 1. März 2025 endete die erste Phase des zwischen Israel und der Hamas geschlossenen Waffenstillstandsabkommens. Wie zwischen den Kriegsparteien vereinbart, kamen 33 Geiseln frei – 25 lebend und acht tot. Aus israelischer Haft kamen vereinbarungsgemäß hunderte Palästinenser frei.
601
Danach herrschte jedoch Uneinigkeit zwischen den Kriegsparteien über die Fortsetzung. Während die Hamas einen sofortigen Übergang in die vereinbarte zweite Phase des Abkommens forderte, lehnte Israel dies ab. Israel schlug stattdessen eine Verlängerung des laufenden Waffenstillstands für weitere 42 Tage und damit eine Fortsetzung der ersten Phase des Abkommens vor. Währenddessen sollten, so der Vorschlag Israels, weitere israelische Geiseln gegen in Israel inhaftierte Palästinenser ausgetauscht, aber keine Verhandlungen über die Bedingungen für ein Ende des Gazakrieges und den vollständigen Truppenabzug geführt werden. Die Hamas lehnte die israelischen Vorschläge ab und forderte stattdessen Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand inklusive Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen ein. Israel reagierte auf die Ablehnung des Angebots mit einem Einfuhrstopp für sämtliche Güter, inklusive humanitärer Hilfslieferungen, in den Gazastreifen.
602
Außerdem stoppte Israel am 9. März 2025 die Stromlieferungen in den Gazastreifen. Davon betroffen war auch die Stromversorgung einer
Meerwasserentsalzungsanlage
in
Deir el-Balah
603
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Auch den eigentlich am 1./2. März 2025 vorgesehenen Abzug der israelischen Armee aus dem
Philadelphi-Korridor
, der den Süden des Gazastreifens von der Grenze zu Ägypten trennt, lehnte Israel inzwischen offen ab.
605
In der zweiten Phase des Abkommens sollten zwischen den Kriegsparteien auch die Bedingungen für die Freilassung der nach der ersten Phase des Waffenstillstandsabkommens noch in Geiselhaft der Hamas verbliebenen 59 Israelis ausgehandelt werden – dazu kam es jedoch nicht. Nach israelischen Geheimdienstinformationen sollen von den 59 Geiseln noch 24 am Leben gewesen sein, während 35 vermutlich in Gefangenschaft ermordet oder am 7. Oktober 2023 bereits tot in den Gazastreifen verschleppt wurden.
606
Am 18. März 2025 beendete Israel einseitig mit schweren Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen den Waffenstillstand und brach damit das mit der Hamas vereinbarte Waffenstillstandsabkommen, ohne dass Verhandlungen über wesentliche in der zweiten Phase des Waffenstillstandsabkommens geplante Inhalte geführt worden sind.
153
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Amerikanische Friedensinitiative September/Oktober 2025
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US-Präsident Donald Trump stellte Ende September 2025 einen neuen Plan zur Beendigung des Krieges vor, der zunächst einen sofortigen Waffenstillstand und die Freilassung aller Geiseln und die Freilassung von 1.700 palästinensischen Gefangenen vorsieht, dann die Entwaffnung der Hamas und die Ankunft einer multinationalen Friedenstruppe und schließlich die Einrichtung einer Übergangsregierung für den Gazastreifen (Gaza International Transitional Authority). Der Plan wird u.
a. von Saudi-Arabien, Katar, den Vereinten Arabischen Emiraten, Ägypten, Jordanien und der Türkei unterstützt.
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Ab dem 6. Oktober verhandelten Vermittler aus Katar, Ägypten und der Türkei mit Vertretern Israels und der Hamas im ägyptischen
Scharm al-Scheich
über die Umsetzung der ersten Phase des 20-Punkte-Plans. Am 8. Oktober stießen der US-Sondergesandte
Steve Witkoff
sowie
Jared Kushner
und Katars Premierminister
Mohammed bin Abdulrahman Al Thani
hinzu.
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Am Abend des 8. Oktobers wurde ein Durchbruch in den Verhandlungen erzielt; Trump verkündete eine Einigung über die Umsetzung der ersten Phase.
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Hamas-Anführer
Chalil al-Hayya
erklärte am Abend des 9. Oktober, die Hamas habe von den Vermittlern Garantien erhalten, dass der Krieg beendet ist.
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Das israelische Kabinett stimmte dem Abkommen in der Nacht auf den 10. Oktober zu.
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Noch am 10. Oktober 2025 trat die Waffenruhe in Kraft.
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Reaktionen unter Palästinensern
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Umfragen
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Eine Umfrage des
Palästinensischen Zentrums für Politik- und Umfrageforschung
(PCPSR,
arabisch
المركز الفلسطيني للبحوث السياسية والمسحية
), die vom 22. November 2023 bis 2. Dezember 2023 im Gazastreifen und im Westjordanland stattfand, zeigte, dass die Popularität der Hamas im Westjordanland sich in den vergangenen drei Monaten mehr als verdreifacht hatte. Im Gazastreifen war die Unterstützung für die Hamas zwar gestiegen, aber nicht signifikant. Trotz des Anstiegs ihrer Popularität unterstützt die Mehrheit sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen die Hamas nicht. Es ist erwähnenswert, dass die Unterstützung für die Hamas in der Regel während oder unmittelbar nach einem Krieg vorübergehend ansteigt und dann einige Monate nach Kriegsende wieder auf das vorherige Niveau zurückgeht.
Die überwältigende Mehrheit der Befragten gab an, keine Videos in internationalen oder sozialen Medien gesehen zu haben, die Grausamkeiten von Hamas-Mitgliedern gegenüber israelischen Zivilisten zeigten, wie zum Beispiel die Ermordung von Frauen und Kindern in ihren Häusern. Über 90 Prozent glaubten nicht daran, dass Hamas-Kämpfer solche Gräueltaten begangen hätten. Auf die Frage, was im Krieg nach dem humanitären Völkerrecht erlaubt sei und was nicht, äußerte die große Mehrheit der Befragten die Meinung, es sei nicht zulässig, Zivilpersonen in ihren Häusern anzugreifen oder zu töten. Die Mehrheit (außer im Gazastreifen) war auch der Meinung, dass es nicht zulässig sei, Zivilpersonen als Geiseln zu nehmen.
Während im Westjordanland 82 Prozent die zu dem Angriff führende Entscheidung der Hamas für richtig hielten, waren es im direkt betroffenen Küstenstreifen nur 57 Prozent. Die überwältigende Mehrheit (81 Prozent insgesamt; 89 Prozent im Westjordanland und 69 Prozent im Gazastreifen) sagte, der Angriff sei eine Reaktion auf Siedlerangriffe auf die Al-Aqsa-Moschee und auf palästinensische Bürger gewesen und hätte außerdem auf die Befreiung von Gefangenen in israelischen Gefängnissen abgezielt. Die überwältigende Mehrheit der Befragten (87
%) war der Meinung, dass die Reaktion der USA, Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs auf die israelische Bombardierung des Gazastreifens zeige, dass diese westlichen Länder das humanitäre Völkerrecht nicht ernst nähmen; nur 10 Prozent (4 Prozent im Westjordanland und 19 Prozent im Gazastreifen) sagten, die Reaktion dieser Staaten zeige, dass ihnen das humanitäre Völkerrecht wichtig sei. Dass Israel sein Kriegsziel der Eliminierung der Hamas erreichen könnte, glaubten indes nur 1 Prozent der Befragten im Westjordanland und 17 Prozent im Gazastreifen. Nur 13 Prozent der Befragten (3 Prozent im Westjordanland und 29 Prozent im Gazastreifen) nahmen an, es werde Israel gelingen, die Palästinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben. Bei der Umfrage wurden 750 Bewohner des Westjordanlandes und 481 des Gazastreifens befragt.
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Proteste
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2025 protestierten in Gaza wiederholt tausende Palästinenser gegen die Hamas und für ein Ende des Krieges. Die Teilnehmer sprachen von einem „Hilferuf“ und stellten klar, dass die Hamas nicht in ihrem Namen spreche. Auch die Freilassung der Geiseln wurde gefordert.
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Die Hamas reagierte auf die Proteste mit bewaffneten Einschüchterungsversuchen. Ein 22-Jähriger, der als „einer der Anführer der Proteste“ galt, wurde mutmaßlich von der Hamas ermordet.
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Reporter ohne Grenzen
verurteile die Hamas dafür, Journalisten bedroht zu haben, die über die Proteste berichteten.
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Reaktionen in Israel
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In Israel kam es im November 2023 zu Protesten gegen die Regierung mit Rücktrittsforderungen an Premierminister Netanjahu. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie die Opfer des Hamas-Überfalls vom 7. Oktober 2023 und die im Rahmen des Krieges Evakuierten im Stich lasse, finanzielle Unterstützung gebe es nur durch private Spenden und (nichtstaatliche) Organisationen. Die Regierung wurde zudem aufgefordert, der Freilassung der Geiseln oberste Priorität zu geben.
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Ami Ajalon
, ehemaliger Chef des Inlandsgeheimdienstes von der israelischen Arbeiterpartei, kritisierte die
israelische Regierung
unter Führung von
Benjamin Netanjahu
für eine fehlende politische Zielstellung abseits des militärischen Ziels, die Hamas zu vernichten. Hohe zivile Opferzahlen bei gleichzeitig fehlenden Bemühungen um einen
palästinensischen Staat
würden nur zu weiterer Radikalisierung führen und den Konflikt nicht lösen. Die Strategie der Regierung, den Konflikt „zu managen, nicht zu lösen“, sei gescheitert.
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Am 23. Juni 2024 fanden in den Städten
Tel Aviv
Jerusalem
Haifa
Beʾer Scheva
und in anderen Orten Israels Massenproteste statt. Die Angehörige der Geiseln forderten von der
Regierung Netanjahu
, die Kämpfe in Gaza umgehend zu stoppen und wieder
Verhandlungen mit der Hamas zur Freilassung der Geiseln
aufzunehmen. Zehntausende Demonstranten forderten Neuwahlen und die Befreiung der von der Hamas Festgehaltenen aus der Geiselhaft –
„Lebendig und nicht in Leichensäcken“.
Ministerpräsident
Netanjahu
warfen die Demonstranten vor, sich den Forderungen einiger rechtsextremer Minister seiner Koalitionsregierung zu beugen und eine mögliche Vereinbarung zu verhindern, die Geiseln freizulassen.
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Am 18. Juli 2024 verabschiedete das
israelische Parlament
eine Resolution gegen die
Anerkennung Palästinas
. In der Resolution heißt es: „Ein palästinensischer Staat würde eine existenzielle Bedrohung für den Staat Israel und seine Bürger darstellen.“
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Der TV-Produzent Elad Barashi, der für den Netanjahu-nahen Sender Channel 14 arbeitet, äußerte Ende Februar 2025 über die Menschen in Gaza: „Sie verdienen den Tod! Männer, Frauen und Kinder – egal wie, wir müssen einfach einen Holocaust an ihnen ausüben.“ Israelische und palästinensische Menschenrechtsorganisationen kritisierten die Aussage heftig. Allerdings hatte der Vorfall keine Konsequenzen für Barashi und er betonte später noch einmal, dass er weiter hinter seiner Aussage stehe.
Die Tageszeitung
urteilte, es sei nicht überraschend, dass „öffentliche Aufrufe zum Genozid gegen die Menschen in Gaza folgenlos bleiben. Barashis Holocaustfantasien reihen sich ein in zahllose Aufrufe israelischer Spitzenpolitiker seit der Hamas-Terrorattacke vom 7. Oktober.“
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Als die israelische Regierung im März 2025 nach Ende der sechzigtägigen Waffenruhe die Angriffe wieder fortsetzte, protestierten tausende Menschen dagegen.
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Die Proteste richteten sich auch gegen Netanjahu persönlich.
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Viele Reservisten der israelischen Streitkräfte weigerten sich, zu den Kämpfen in Gaza zurückzukehren.
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Im April 2025 lag die Zahl der Verweigerer israelischen Medien zufolge bereits bei 100.000, rund einem Drittel der Reservisten, die insgesamt eingezogen wurden. Nadav Weiman von der Nichtregierungsorganisation
Breaking the Silence
machte der Netanjahu-Regierung basierend auf Berichten von Soldaten schwere Vorwürfe. Der Krieg diene nicht mehr nur dazu, die Hamas zu bekämpfen, sondern „Rache“ an Palästinensern zu nehmen und die Bevölkerung in Gaza umzusiedeln.
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Ebenfalls im April 2025 forderten israelische Kampfpiloten in einem offenen Brief ein Ende des Krieges. Zehntausend weitere zivile und nicht-zivile Bürger Israels schlossen sich binnen einer Woche dem Protest mit eigenen Briefen an. Laut der israelischen Soziologin Yael Berda stellt die Erwähnung palästinensischer Opfer in den Briefen dabei eine „wesentliche Neuerung“ innerhalb der Protestbewegung dar, da die meisten Israelis durch den Schock des 7. Oktobers zunächst „blind“ für palästinensisches Leid gewesen seien.
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Bei den Angehörigen der Geiseln steht der israelische Ministerpräsident in der Kritik, weil er „keinen Plan“ zur Befreiung der Geiseln habe, dies aber „mit vielen Worten und Slogans“ zu verschleiern trachte.
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Der frühere israelische Ministerpräsident
Ehud Olmert
, der die Kriegsführung im Gazakrieg lange Zeit verteidigt hatte, war im Mai 2025 entsetzt vom Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung, es sei ein „wahlloses, grenzenloses, grausames und kriminelles Töten von Zivilisten“. Er setzte seine Hoffnung auf Donald Trump: er sei der Einzige, der den israelischen Premierminister dazu zwingen könne, sich mit der „moralischen Realität dessen, was diese Regierung vollbringt, auseinanderzusetzen“.
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In einem Kommentar in der israelischen Tageszeitung
Haaretz
vom 27. Mai 2025 verstärkte Olmert seine Vorwürfe. Unter dem Titel „Jetzt reicht es. Israel begeht Kriegsverbrechen“ führt er aus, dass die jüngsten Operationen im Gazastreifen nichts mit legitimen Kriegszielen Israels zu tun haben.
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Seit dem 7. Oktober 2023 haben israelische Völkerrechtsexperten, darunter Mitglieder des Israeli Law Professors’ Forum for Democracy (ILPFD), zahlreiche juristische Stellungnahmen zur israelischen Kriegsführung verfasst. Diese Dokumente analysieren das Vorgehen sowohl der Hamas als auch der israelischen Regierung aus der Perspektive des humanitären Völkerrechts. Die Texte richten sich unter anderem an den Generalstaatsanwalt, den Militärischen Generalanwalt, den Verteidigungsminister, das Oberste Gericht Israels sowie an Medienvertreter. Einige der Stellungnahmen wurden öffentlich gemacht, andere zunächst vertraulich behandelt. Die bislang einzige offiziell veröffentlichte Erklärung stammt vom 10. Juli 2025 und bezieht sich auf den Vorschlag zur Errichtung einer „Humanitären Stadt“ im Süden des Gazastreifens. Der
Verfassungsblog
hat insgesamt 18 dieser Stellungnahmen gesammelt und in englischer Übersetzung veröffentlicht.
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Im August 2025 kam es erneut zu Protesten für ein Ende des Krieges und die Freilassung der Geiseln. Geisel-Angehörige riefen zu einem
Generalstreik
auf, im Zuge der Proteste wurden Straßen blockiert. In Tel Aviv gingen laut den Organisatoren 200.000 Menschen auf die Straße. Der Gewerkschafts-Dachverband
Histadrut
schloss sich dem Aufruf zwar nicht an, unterstütze aber die Forderungen. Der rechtsextreme israelische Finanzminister
Smotrich
verurteilte die Demonstrationen hingegen, er nannte sie „eine perverse und schädliche Kampagne, die der Hamas in die Hände spielt“.
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Internationale Reaktionen
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Staaten im Nahen Osten
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Siehe auch
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023#Staaten im Nahen Osten
Saudi-Arabien, Ägypten, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Jordanien riefen nach dem Terrorangriff zur Zurückhaltung und Deeskalation auf.
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Die Türkei und Jordanien betonten die Notwendigkeit einer
Zweistaatenlösung
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Die Islamische Republik Iran gab an, sie sei am Angriff unbeteiligt, begrüßte jedoch die Attacke auf Israel.
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Katar
Kuwait
und
Irak
sahen die Ursache der Eskalation in Israels jahrzehntelanger Besatzung.
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Im Juli 2025 unterstützten 17 Länder bei einer UNO-Konferenz in New York eine Forderung nach dem Ende der Herrschaft durch die Hamas, darunter arabische Länder wie Katar, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien. In einem siebenseitigen Dokument verlangten sie konkrete Schritte für ein Ende des Krieges. „Im Rahmen der Beendigung des Krieges im Gazastreifen muss die Hamas ihre Herrschaft im Gazastreifen beenden und ihre Waffen mit internationalem Engagement und Unterstützung an die Palästinensische Autonomiebehörde übergeben“, heißt es in dem Dokument, das auch den Hamas-Terroranschlag auf Israel vom 7. Oktober verurteilt und das israelische militärische Vorgehen kritisiert. Israel müsse sich klar zu einer
Zweistaatenlösung
bekennen. Unterstützt wird das Papier unter anderem von Großbritannien, Frankreich, Kanada, Brasilien, Italien, Spanien, Norwegen und Irland.
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Der Nahost-Experte
Daniel Gerlach
berichtete, dass in den türkischen Medien die israelischen Opfer gegenüber der fünffachen Zahl palästinensischer Opfer (Stand 30. Oktober 2023) aufgerechnet werden. In der dritten, der arabischen und muslimischen Welt sei es ein „weitverbreitetes Gefühl“, dass die westlichen Staaten eine
Doppelmoral
zeigen: die israelischen Opfer beklagen, aber für die palästinensischen Opfer nicht die gleiche
Empathie
empfinden. Diese Misere werde nach seiner Einschätzung noch sehr lange Auswirkungen haben.
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Vereinigte Staaten
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Politisch
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Das Weiße Haus in Washington in den Farben Israels
US-Präsident Biden sichert Israels Premierminister Netanjahu am 18. Oktober 2023 die amerikanische Unterstützung zu
Die Flugzeugträger
Dwight D. Eisenhower
und
Gerald R. Ford
mit
Carrier Strike Group
werden zur Unterstützung Israels in das östliche Mittelmeer entsandt, 3. November 2023
Pro-palästinensische Demonstration vor dem Weißen Haus
Die USA verurteilten die Terrorangriffe der Hamas und sicherten Israel die Unterstützung zu. Der amerikanische Präsident
Joe Biden
sprach vom „tödlichsten Tag für Juden seit dem Holocaust“.
648
Ähnlich äußerte sich die Sonderbeauftragte für Antisemitismus in den USA,
Deborah Lipstadt
649
Die US-Luftwaffe verstärkte ihre Präsenz in der Region.
650
In seiner Rede an die Nation am 7. März 2024 verteidigte Joe Biden das Recht Israels auf
Territoriale Integrität
und damit auch auf das mit dem
Völkerrecht
im Einklang stehende Recht alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor existenzbedrohenden Angriffen aller Art zu treffen. Er erinnerte aber auch eindringlich an Israels fundamentale Verantwortung für den Schutz von Leben und Gesundheit der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gazastreifen.
651
Brian Mast
von den zum damaligen Zeitpunkt oppositionellen
Republikanern
sagte im Februar 2024, es gebe in Palästina – wie einst in
Nazi-Deutschland
– keine unschuldigen Zivilisten.
652
Seine Aussage rief starke Kritik von amerikanischen Historikern hervor.
415
Am 23. Oktober 2024, nach der weitgehenden Niederlage der Hamas gegen Israel, drängte
US-Außenminister
Antony Blinken
auf eine baldige Beendigung des Krieges durch Israel, da es die meisten seiner strategischen Ziele erreicht habe. Auch mahnte er weitere Fortschritte in der dauerhaften Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen mit Hilfsgütern an.
653
Im Mai 2025 scheiterte die von mehreren Kongressabgeordneten der Republikaner und der Demokraten eingebrachte Gesetzesänderungsvorlage
H.R. 867
, die den Boykott israelischer Unternehmen zu einer Straftat erklärt hätte, auch am Widerstand aus der MAGA-Gruppe unter den Republikanern, so erklärte
Marjorie Taylor Greene
: „I will be voting NO. It is my job to defend American's rights to buy or boycott whomever they choose without the government harshly fining them or imprisoning them.“
654
Präsident
Donald Trump
drohte im August 2025 amerikanischen Städten und den Gliedstaaten der USA, Mittel des föderalen Katastrophenschutzes (
FEMA
) vorzuenthalten, wenn sie israelische Unternehmen boykottierten,
655
was zu Kritik bei prominenten (bisherigen) Unterstützern führte.
656
Gesellschaftlich
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In den USA haben sich aus Protest gegen die israelische Kriegsführung, beziehungsweise die Rolle, die die US-Streitkräfte dabei spielen, drei Menschen
selbst verbrannt
. Eine in eine
palästinensische Flagge
gehüllte, nicht namentlich genannte Frau verbrannte sich am 1.
Dezember 2023 in
Atlanta
657
Sie überlebte schwer verletzt. Der 25-jährige US-Soldat
Aaron Bushnell
setzte sich am 25.
Februar 2024 vor der israelischen Botschaft in
Washington, D.C.
in Brand und starb an seinen Verletzungen.
658
Am 11. September 2024 hat sich ein Mann vor dem israelischen Konsulat in Boston in Unterstützung der Anklage Benjamin Netanjahus vor dem Internationalen Gerichtshof selbst verbrannt.
659
Er wurde mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.
659
Die
Jewish Voice for Peace
forderte im Oktober 2023 mit mehr als hundert Teilnehmern vor dem Weißen Haus einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende des „Genozid“.
660
An US-Universitäten kam es zu Protesten gegen den israelischen Militäreinsatz.
661
Diese führten zu heftigen Kontroversen: Zum einen wurden jüdische Mitstudierende beschimpft und belästigt, was als Ausdruck von Antisemitismus gewertet wurde.
662
663
Andererseits zogen auch die Reaktionen der Polizei und der Universitäten Bedenken wegen möglicher Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nach sich.
664
665
3000 Studierende wurden festgenommen.
666
Die Proteste wurden teils mit den Studentenprotesten während des
Vietnamkriegs
verglichen,
667
668
wenngleich sie nicht an die damaligen Dimensionen heranreichten.
661
Die
American Historical Association
, die größte Historikervereinigung der USA, stimmte im Januar 2025 für eine Resolution, die die militärischen Aktionen Israels in Gaza verurteilt und als „Scholasticide“ (massenhafte Zerstörung von Bildungseinrichtungen) anprangert. Hierzu verweist die Vereinigung auf die Zerstörung von 80 Prozent der Schulen, allen 12 Universitäten sowie zahlreichen Archiven, Museen, und weiteren kulturellen Einrichtungen.
669
Deutschland
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Siehe auch
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023#Westliche Staaten
Politisch
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Solidaritätskundgebung mit Israel auf dem Pariser Platz in Berlin
Pro-palästinensische Demonstration in Berlin
Der deutsche Bundeskanzler
Olaf Scholz
SPD
) und die deutsche Bundesaußenministerin
Annalena Baerbock
Grüne
) verurteilten den Angriff der Hamas. Baerbock unterstrich das „völkerrechtlich verbriefte Recht, sich gegen Terror zu verteidigen.“
670
Michael Roth
(SPD), Vorsitzender des
Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages
, forderte in Anbetracht der erwarteten militärischen Reaktion Israels, „dass die deutsche Öffentlichkeit jetzt lernen müsse, schlimme Bilder zu ertragen, wenn die israelische Armee die komplette Infrastruktur der Terrororganisation Hamas vernichten werde. Und auch im Angesicht dieser Bilder trotzdem solidarisch das israelische Vorgehen unterstützt“.
671
Die deutsche
Bundesregierung
setzte zudem ihre staatlichen Finanzhilfen für Palästinenser vorübergehend aus und stellte sie auf den Prüfstand.
672
673
Die Unterstützung für die Palästinenser wurde im Dezember 2023 wieder aufgenommen, nachdem eine Überprüfung keine Hinweise auf eine Zweckentfremdung von Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit ergeben hatte.
674
Im Juni 2024 und erneut im September 2024 stellte sich Baerbock hinter den von US-Präsident Biden vorgeschlagenen
dreistufigen Plan
, der eine Beendigung des Kriegs zum Ziel hatte. Israel sollte sich demnach unter anderem auf eine temporäre Waffenruhe einlassen und sich schrittweise zurückziehen, die Hamas Geiseln freilassen.
675
676
Baerbock betonte gegenüber Israel, ein rein militärisches Vorgehen sei keine Lösung für den Konflikt und forderte die israelische Regierung zur Änderung ihrer Strategie auf. Durch das harte militärische Vorgehen setze Israel sein internationales Vertrauen aufs Spiel.
676
Unter der
schwarz-roten Koalition
unter
Friedrich Merz
bekräftigte Außenminister
Johann Wadephul
(CDU) im Juli 2025, Israel nicht im Stich lassen zu wollen. Man arbeite auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas hin.
677
Aus der SPD-Fraktion kamen Forderungen nach einem Kurswechsel in der Israel-Politik, bis hin zu Forderungen nach einem Stopp von Waffenexporten.
678
Im August 2025 kündigte Merz Einschränkungen bei den Waffenexporten an. Er kritisierte das Vorgehen der israelischen Regierung, die beabsichtigte,
Gaza-Stadt
einzunehmen. Das „noch härtere militärische Vorgehen“ lasse immer weniger erkennen, wie Israel seine legitimen Kriegsziele erreichen soll. Außerdem rief er Israel dazu auf, weitere Schritte „hin zu einer Annexion des Westjordanlands“ zu unterlassen.
555
556
Auf ihrem Parteitag vom 30. November 2025 erklärte
Bündnis 90/Die Grünen
in Bezug auf die Unterstützung der israelischen Regierung: „Der Einsatz für die Sicherheit Israels als Teil deutscher Staatsräson bedeutet nicht, dass Unterstützung für die israelische Regierung über Verpflichtungen gegenüber dem Völkerrecht und dem Schutz der Menschenrechte gestellt werden dürfen.“
679
Gesellschaftlich
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Am Abend des Überfalls am 7. Oktober 2023 wurde das
Brandenburger Tor
zum Zeichen der Solidarität mit der Flagge Israels illuminiert.
680
Am Tag nach dem Angriff wurde auf wichtigen Gebäuden des Landes die israelische Flagge gehisst.
681
Regelmäßig werden pro-palästinensische Demonstrationen mit teils zehntausenden Teilnehmern veranstaltet. Zum einen geht es um Ausdruck der Solidarität mit Palästina, andererseits werden die Demonstrationen auch von islamistischen Gruppierungen für
israelfeindliche
und antisemitische Parolen genutzt.
682
Im April 2025 fand in Stuttgart auch erstmals ein palästinensischer Anti-Hamas-Protest mit etwa 50 Teilnehmern statt, der vom
Gaza Youth Movement
organisiert worden war. Die Journalisten
Thomas von der Osten-Sacken
und Niklas Noack erklärten die geringe Teilnehmerzahl damit, dass die Veranstalter den Protest aus „Sicherheitsbedenken“ kaum beworben hätten und potentielle Teilnehmer aus „Angst vor der Hamas, die ihre Fühler bis nach Deutschland ausstreckt“, ferngeblieben seien.
683
Mitte Juni 2025 demonstrierten in Berlin laut Polizeiangaben 15.000 und laut Veranstalter 30.000 Menschen gegen die israelischen Angriffe auf Gaza, die inzwischen zu einer katastrophalen humanitären Lage geführt haben. Neben der Solidarisierung mit dem palästinensischen Volk forderten die Demonstrierenden auch ein Ende der Waffenlieferungen an Israel.
684
Auch Pro-Israel-Demos wurden veranstaltet. Anlässlich des ersten Jahrestags des Terrorangriffs kamen in
München
8000 und in
Berlin
500 Menschen zusammen. In Berlin forderten dem Demonstrierenden die „Freilassung der Geiseln und das Ende der Hamas Herrschaft in Gaza“. Am Berliner
Bebelplatz
erinnerten zeitweise leere Stühle symbolisch an die Opfer und Geiseln der Hamas.
685
Eine im Juni 2025 veröffentlichte repräsentative Umfrage ergab, dass den meisten Deutschen (63 Prozent) das Vorgehen Israels zu weit gehe. Mehrheitlich wird mindestens eine Begrenzung der Waffenlieferung gefordert. 30 Prozent fordern einen vollständigen Stopp. Nur 17 Prozent wollen die Waffenlieferungen unverändert gewähren lassen.
686
Laut einer Umfrage vom Juli 2025 sind 74 Prozent der Deutschen für eine schärfere Haltung gegenüber Israel.
332
Im September 2025 kam es in Berlin zu einer weiteren Demonstration gegen den Gaza-Krieg und die israelische Kriegsführung. Laut Veranstalter kamen 100.000 Teilnehmer, laut Polizeiangaben mindestens 60.000. Der jüdische Musiker
Michael Barenboim
war dabei einer der Mitinitiatoren. Es gehe ihm darum, „den
Völkermord in Gaza
auf der Straße sichtbar zu machen“ und er betonte: „
Völkermord
verhindern und bestrafen, ist die Pflicht von uns allen“.
687
Laut einer
YouGov
-Umfrage vom September 2025 stimmten 62 Prozent der Aussage zu, dass man Israels Vorgehen in Gaza als Genozid bezeichnen kann.
688
Europa und Nordamerika
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Politisch
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Verschiedene Staaten, darunter die Ukraine,
689
Frankreich,
690
Spanien,
691
und das Vereinigte Königreich
692
verurteilten noch am 7. Oktober den Terrorangriff der Hamas.
Die EU kündigte zunächst an, Gelder für Palästina einfrieren zu wollen. Spanien und Irland kritisierten das.
693
Im November 2023 erklärte der Vizepräsident der Europäischen Kommission,
Valdis Dombrovskis
, dass es keine Hinweise gebe, wonach Gelder an die Hamas geflossen seien. Die Hilfen sollen daher weiter fortgsetzt werden, aber zusätzliche Maßnahmen sollen die Zweckentfremdung der Gelder erschweren.
694
Polens Präsident
Andrzej Duda
warnte, dass die Eskalation zwischen der Hamas und Israel Russland zugutekommen könnte. Sie lenke die internationale Aufmerksamkeit vom
russischen Krieg gegen die Ukraine
ab und könne zu einem neuen
Migrationsdruck
auf Europa durch weitere Flüchtlinge aus dem Nahen Osten führen.
695
Der ukrainische Präsident
Wolodymyr Selenskyj
warf auf
Russland zudem vor, im Nahen Osten einen Krieg lostreten zu wollen, warnte vor der Gefahr eines Weltkriegs und zog eine Verbindung zu „Moskaus iranischen Freunden“. Bereits zuvor hatte er in einer Videoansprache erklärt, dass Israel von einer „Terrororganisation“ und die Ukraine von einem „Terrorstaat“ angegriffen würden.
696
697
Am 15. Dezember 2023 wurde vom französischen Außenministerium ein gemeinsamer Appell der Außenministerien vom Vereinigten Königreich, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Norwegen, Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, Spanien, Schweden, Luxemburg, der Niederlande und der Europäischen Union veröffentlicht gegen die massive und ungehinderte Gewalt der Siedler gegen die palästinensische Bevölkerung.
698
699
700
Gesellschaftlich
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Aus
Barcelona
, Washington, New York, Chicago und
Ottawa
wurde wenige Tage nach dem Überfall der Hamas über Solidaritätsaktionen mit Palästina berichtet.
701
Einer pro-palästinensischen Großdemonstration in London am 21. Oktober 2023, die das Ende des israelischen Bombardements in Gaza forderte, wohnten nach Angaben der britischen Polizei bis zu 100.000 Teilnehmende bei.
702
703
Die
T’ruah
, ein politisch linkes Netzwerk von 2.300 Rabbinern in Nordamerika, veröffentlichte ebenfalls im Oktober per Statement: „Wir setzen uns in diesem Moment für das Leben unschuldiger Palästinenser ein.“ Viele andere jüdische Organisationen lehnen jedoch einen Waffenstillstand ab oder gehen nicht auf zivile Opfer in Palästina ein.
660
In Italien kam es am 22. September 2025 und am 3. Oktober 2025 zu Massenprotesten gegen den Krieg in Gaza mit mehreren Zehntausend bzw. mehreren Hunderttausend Teilnehmern und landesweiten Streiks.
704
705
Weitere Staaten
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Siehe auch
Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023: Weitere Staaten
Laut israelischem Außenministerium äußerten bis zum 8. Oktober 2023 (dem Tag nach dem Überfall der Hamas auf Israel) 80 Staaten ihre Solidarität mit Israel.
706
Südafrika
bekundete zunächst seine Solidarität mit Israel, weitete dies jedoch in der Folge auf alle zivilen Opfer in Israel und Palästina aus und unterstrich die Wichtigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung.
707
Am 30. Oktober 2023 forderte die südafrikanische Regierung eine Untersuchung gegen Israel wegen
Völkermordes
708
709
Im Juli 2025 legten 28 Staaten, darunter Großbritannien und Frankreich, eine gemeinsamen Erklärung vor, in der sie ein sofortiges Ende des Krieges forderten. Die Erklärung verurteilte die unzureichende Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen und die Tötung von Zivilisten beim Versuch, an Lebensmitteln zu gelangen.
710
Einschränkung diplomatischer Beziehungen zu Israel
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Innerhalb des ersten Monats des Kriegs kam es zu Einschränkungen beziehungsweise Abbruch diplomatischer Beziehungen einiger Länder zum Staat Israel.
Kolumbien
Chile
Honduras
und
Jordanien
riefen ihre Botschafter zurück.
711
712
713
714
Am 31. Oktober 2023 brach
Bolivien
seine diplomatischen Beziehungen zu Israel ab.
715
Am 1. November 2023 beschloss das Parlament in
Bahrain
die Ausweisung des israelischen Botschafters und die Beendigung der wirtschaftlichen Beziehungen.
716
Israels Botschafterin wurde laut Presseberichten vom 19. Oktober 2023 aus der Türkei zurückgezogen.
717
Die
Türkei
berief ihrerseits am 4. November ihren Botschafter zu Konsultationen aus Israel zurück, und Präsident Erdogan sagte über Netanjahu, er sei „nicht mehr jemand, mit dem wir sprechen können. Wir haben ihn abgeschrieben“.
718
719
Der
Tschad
rief seinen Botschafter am 4. November aus „Entrüstung“ über den Konflikt zurück.
720
Südafrika
beorderte seinen Botschafter am 6. November aus Israel zurück und beschuldigte Israel des
Völkermords
in Gaza.
721
Anerkennung der palästinensischen Staatlichkeit
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Siehe auch
Internationale Anerkennung des Staates Palästina
Kurz vor Beginn der Sitzung der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. September 2025 erklärten Frankreich, Großbritannien, Kanada und Australien die Anerkennung der palästinensischen Staatlichkeit, als wichtigen Schritt zum Frieden.
722
723
Internationale Organisationen
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Im Gazastreifen sind diverse Hilfsorganisationen aktiv:
Islamic Relief
, das
Deutsche Rote Kreuz
, die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung,
Aktion Deutschland Hilft
Ärzte ohne Grenzen
SOS-Kinderdorf
Medico international
sowie
Save the Children
Vereinte Nationen
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Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zur Lage im Nahen Osten, 24. Oktober 2023
António Guterres
, der
Generalsekretär der Vereinten Nationen
, verurteilte unmittelbar den Angriff der Hamas und forderte laut seinem Sprecher Stéphane Dujarric diplomatische Anstrengungen, „um einen größeren Flächenbrand zu verhindern“.
724
Am 24. Oktober 2024 warnte Guterres Israel auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates vor einer „kollektiven Bestrafung“ der Palästinenser.
108
Er kritisierte ferner, durch die israelischen Luftangriffe werde eine humanitäre Katastrophe ausgelöst und Israel verletze durch Angriffe auf Krankenhäuser, Flüchtlingslager, Moscheen, Kirchen und UNO-Einrichtungen eindeutig das Völkerrecht.
725
108
Angesichts der an die Zivilbevölkerung gerichteten Aufrufe der israelischen Armee, von dieser als Kampfgebiete deklarierte Landstriche im Gazastreifen zu verlassen und als sicher deklarierte „humanitäre Zonen“ wie
Al-Mawasi
aufzusuchen sowie angesichts der
israelischen Blockade des Gazastreifens
appellierte er an Israel:
108
„Der Schutz der Zivilbevölkerung bedeutet nicht, mehr als eine Million Menschen zur Evakuierung in den Süden zu befehlen, wo es keine Unterkünfte, keine Nahrung, kein Wasser, keine Medikamente und keinen Treibstoff gibt, und dann den Süden selbst weiter zu bombardieren.“
UN-Generalsekretär
António Guterres
Guterres verurteilte abermals die Verbrechen der Hamas aufs Schärfste, sagte aber auch: „Es ist wichtig zu erkennen, dass die Angriffe der Hamas nicht im luftleeren Raum stattfanden“ und dass die Palästinenser seit 56 Jahren unter „erstickender Besatzung“ leiden würden.
726
Vertreter der israelischen Regierung reagierten empört auf Guterres' Äußerungen und forderten seinen Rücktritt; es folgte die Ankündigung Israels, Vertretern der Vereinten Nationen keine Visa zur Einreise mehr zu erteilen.
108
727
Die UN kritisierten die
israelische Blockade des Gazastreifens
scharf. Der
UN-Hochkommissar für Menschenrechte
(UNHCHR),
Volker Türk
, sagte: „Die Verhängung von Belagerungen, die das Leben von Zivilisten gefährden, indem sie ihnen überlebenswichtige Güter vorenthalten, ist nach dem
humanitären Völkerrecht
verboten“.
728
Der Generalkommissar des
Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten
(UNRWA), Philippe Lazzarini beschrieb die Belagerung Gaza als „nichts anderes als kollektive Bestrafung“.
729
Die
UN-Sonderberichterstatterin für Palästina
Francesca Albanese
, stellte den Ausbruch der Gewalt in den Kontext des andauernden Konfliktes und betonte die Rolle der Militärherrschaft Israels über den Gazastreifen für die Aggression von palästinensischer Seite: „Die heutige Gewalt muss im Kontext gesehen werden. Fast sechs Jahrzehnte feindseliger Militärherrschaft über eine ganze zivile Bevölkerungsgruppe (welche von allzu vielen offiziellen Erklärungen und Medien unverständlicherweise ignoriert wird) sind an sich schon eine Aggression und das Rezept für mehr Unsicherheit für alle.“
730
Der Vorsitzende der
Weltgesundheitsorganisation
Tedros Adhanom Ghebreyesus
sprach sich klar gegen den Evakuierungsbefehl Israels für den nördlichen Gazastreifen und die damit einhergehende Räumung der Krankenhäuser aus. Die Organisation fordert einen unmittelbaren Waffenstillstand, eine Rücknahme der Evakuierung und sicheren Zugang zu Kliniken in Gaza.
731
732
Am 21. Oktober 2023 kam es zu einer gemeinsamen Erklärung von
UNICEF
, dem
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen
, dem
Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen
, dem
Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen
und der Weltgesundheitsorganisation mit einem Aufruf zum Waffenstillstand und der humanitären Versorgung der Bevölkerung.
733
Am 28. Oktober 2023 legte
Craig Mokhiber
, der Leiter des New Yorker
Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte
, im Protest sein Amt nieder. Seiner Stellungnahme zufolge komme die UNO ihrer Pflicht nicht nach, das zu verhindern, was er als Völkermord an der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gazastreifen unter israelischem Bombardement bezeichnet, und nannte die USA, das Vereinigte Königreich und weite Teile Europas als mitschuldig an dem grausamen Angriff.
734
UN-Organisationen, darunter das
Nothilfebüro
(OCHA), das
Flüchtlingshilfswerk
(UNHCR), das Kinderhilfswerk
UNICEF
, die
Weltgesundheitsorganisation
(WHO) und das
Welternährungsprogramm
(WFP), sowie die Hilfsorganisationen
Care
und
Save the Children
verurteilten in einer seltenen gemeinsamen Erklärung am 5. November 2023 die Tötung Tausender Zivilisten in Gaza und forderten eine sofortige Feuerpause: „Es sind jetzt 30 Tage. Genug ist genug!“
735
736
UN-Vollversammlung
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Abstimmungsverhalten aller Länder (alphabetisch) für die UN-Resolution ES-10/21 (Forderung eines humanitären Waffenstillstands und die Einstellung der Feindseligkeiten) am 27. Oktober 2023
Abstimmungsverhalten aller Länder (Weltkarte): grün-Zustimmung, rot-Ablehnung, gelb-Enthaltung, hellblau-bei der Abstimmung nicht anwesend
Am 27. Oktober 2023 verabschiedete die
Generalversammlung der Vereinten Nationen
die Resolution ES-10/21, in der ein „sofortiger und dauerhafter humanitärer Waffenstillstand und die Einstellung der Feindseligkeiten“ gefordert werden. Die Resolution wurde von Jordanien eingebracht, nachdem vorherige Versuche von Resolutionen zu humanitären Pausen und Waffenstillständen im UN-Sicherheitsrat gescheitert waren. Die Resolution erzielte eine klare Mehrheit und wurde mit 121 Stimmen bei 14 Gegenstimmen und 44 Enthaltungen angenommen.
737
Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung. Die deutsche Außenministerin
Annalena Baerbock
begründete die Enthaltung damit, dass „die Resolution den Hamas-Terror nicht klar beim Namen nennt, die Freilassung aller Geiseln nicht deutlich genug fordert und das Selbstverteidigungsrecht Israels nicht bekräftigt“.
738
Der israelischen Botschafter in Deutschland
Ron Prosor
und die
Deutsch-Israelische Gesellschaft
kritisierten die Enthaltung und forderten, Deutschland hätte mit Nein stimmen sollen.
738
739
Der israelische Außenminister Eli Cohen äußerte nach der Abstimmung: „Wir lehnen den verabscheuungswürdigen Ruf der UN-Generalversammlung nach einem Waffenstillstand entschieden ab“.
738
Am 12. Dezember 2023 verabschiedete die
Generalversammlung der Vereinten Nationen
mit großer Mehrheit eine Resolution, in der ein sofortiger humanitärer
Waffenstillstand
, die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln und die Einhaltung des
Völkerrechts
durch die Kriegsparteien – insbesondere in Bezug auf den Schutz der Zivilbevölkerung – gefordert wurde. Zehn Staaten stimmten dagegen, darunter die USA und Israel. Die UN-Botschafter der USA,
Linda Thomas-Greenfield
, erklärte vor der Abstimmung, ihr Land unterstütze einige Aspekte der Resolution – unter anderem die Notwendigkeit, die katastrophale humanitäre Lage im Gazastreifen zu verbessern, Zivilisten zu schützen und Geiseln zu befreien, einen Waffenstillstand aber lehne ihr Land als „gefährlich für die Israelis, die unerbittlichen Angriffen ausgesetzt wären und auch gefährlich für die Palästinenser, die die Chance verdienen, sich eine bessere Zukunft aufzubauen – frei von der Hamas –, ab.“
740
UN-Sicherheitsrat
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Absprache zwischen den Außenministern der USA und Israels,
Antony Blinken
und
Eli Cohen
, im Rahmen eines Treffens der Vereinten Nationen in New York, am 24. Oktober 2023
Der
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
wurde auf Verlangen der nichtständigen Mitglieder
Malta
und
Vereinigte Arabische Emirate
zu einer nichtöffentlichen Dringlichkeitssitzung am 8. Oktober 2023 zur Lage im Nahen Osten einberufen. Neben den 15 Ratsmitgliedern waren anders als bei öffentlichen Sitzungen keine weiteren Staaten – auch nicht die in den Konflikt involvierten – als Beisitzer zugelassen.
741
742
Der Hamas-Angriff wurde in dem Gremium durch eine Mehrheit verurteilt, aber es kam zu keiner einstimmigen Beschlussfassung.
743
Am 17. Oktober 2023 schlug die russische UN-Delegation dem Sicherheitsrat eine
UN-Resolution
vor, in der humanitärer Zugang, die sichere Evakuierung von Zivilisten und die Freilassung von Geiseln gefordert wurden. Sie erhielt nicht die erforderlichen neun Stimmen im UN-Sicherheitsrat, sondern nur fünf Ja-Stimmen (China, Gabun, Mosambik, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate), vier Nein-Stimmen (Frankreich, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten) und sechs Enthaltungen (Albanien, Brasilien, Ecuador, Ghana, Malta und die Schweiz).
744
Am 18. Oktober 2023 legte Brasilien dem Sicherheitsrat den Entwurf einer UN-Resolution vor, in der ein
Waffenstillstand
zwischen den Kriegsparteien gefordert wird, damit
Humanitäre Hilfsleistung
die Zivilbevölkerung Gazas leichter erreichen können. Darüber hinaus wurde im Resolutionsentwurf auch der
Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023
ausdrücklich verurteilt. Gegen den brasilianische Resolutionsentwurf legten jedoch die USA ein
Veto
ein; der Resolutionsentwurf wurde somit abgewiesen. Die Delegation der USA begründete ihr Veto damit, dass im brasilianischen Resolutionsentwurf, das für alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im
Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen
verbriefte
Recht zur Selbstverteidigung
, nicht explizit erwähnt wurde.
745
Am 15. November 2023 nahm der UN-Sicherheitsrat eine völkerrechtlich bindende Resolution an, die zur Sicherstellung humanitärer Hilfe „dringende und ausgedehnte humanitäre Pausen und Korridore im gesamten Gazastreifen für eine ausreichende Anzahl von Tagen“ forderte. Alle Parteien wurden angehalten, das Völkerrecht zu respektieren. Eine „Zwangsumsiedlung der Zivilbevölkerung“ wurde abgelehnt. Den Menschen im Gazastreifen dürften lebensnotwendige Dienste nicht vorenthalten werden. Die Hamas wurde aufgefordert, die Geiseln freizulassen. Zwölf Nationen stimmten für die Resolution, die USA, Russland und das Vereinigte Königreich enthielten sich der Stimme.
746
Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen nannte die Resolution „realitätsfern“ und „bedeutungslos“.
747
Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am 22. Dezember 2023 Resolution 2720 für eine umfassende humanitäre Hilfe für den Gazastreifen, wobei die USA und Russland sich der Stimme enthielten. Die Kriegsparteien werden darin aufgefordert, „sichere und ungehinderte Lieferung von humanitärer Hilfe“ zu ermöglichen.
748
Nachdem seit Beginn des seit 2023 fortdauernden Gazakrieges im Weltsicherheitsrat der Versuch der Mitglieder sich auf eine UN-Resolution zum Gazakrieg zu einigen, dreimal am
Veto
der Vereinigten Staaten und einmal an dem Chinas und Russlands gescheitert war, konnte die
Resolution 2728 des UN-Sicherheitsrates
am 25. März 2024 verabschiedet werden.
749
Darin wurde von den Kriegsparteien die sofortige Vereinbarung einer
Feuerpause
für die verbleibende Zeit des muslimischen Fastenmonats
Ramadan
und von der Terrororganisation Hamas die bedingungslose Freilassung aller nach den
Geiselnahmen am 7. Oktober 2023
in den Gazastreifen verschleppten Menschen gefordert. Betont wurde auch die Notwendigkeit, dass wesentlich mehr humanitäre Hilfsgüter als bisher in das Kriegsgebiet geliefert werden müssen. Vierzehn Mitglieder des Weltsicherheitsrats stimmten für die UN-Resolution. Die Vereinigten Staaten verzichteten auf ein Veto und ermöglichten so deren Annahme.
558
750
751
Israel hielt auch nach Annahme der UN-Resolution im Weltsicherheitsrat am eingeschlagenen Kurs fest:
Benny Gantz
, der zu diesem Zeitpunkt als
Minister ohne Geschäftsbereich
dem
israelischen Kriegskabinett
angehörte, stellte klar, dass die UN-Resolution „keine operative Bedeutung“ für sein Land habe – schon am Morgen des folgenden Tages griff die
israelische Luftwaffe
über 60 Ziele im Gazastreifen an.
752
Israels Regierung reagierte verärgert auf die Enthaltung der USA; eine schon geplante Reise einer Regierungsdelegation nach Washington sagte Israel ab.
752
Die US-Regierung reagierte darauf mit Unverständnis und betonte, dass die Stimmenthaltung der USA im Weltsicherheitsrat keinen „Politikwechsel“ gegenüber Israel bedeute.
558
Appell des UN-Generalsekretärs vom 7. Dezember 2023
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Der UN-Generalsekretär informierte am 7. Dezember 2023 den Weltsicherheitsrat über die dramatische humanitäre Lage im Gazastreifen und appellierte unter Anwendung von Artikel 99 der
UNO-Charta
an die 15 Mitglieder des Weltsicherheitsrats, eine Resolution für eine humanitäre Waffenruhe zu beschließen. Am 8. Dezember wurde über einen Resolutionsentwurf abgestimmt und dieser erhielt die Zustimmung der Regierungen von 13 der 15 Ratsmitglieder, bei Enthaltung des Vereinigten Königreichs. Da aber die Regierung der Vereinigten Staaten ein Veto einlegte, scheiterte die Resolution.
753
Europäische Union
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Solidaritätsbekundung mit den Opfern des Terroranschlags vor dem
Europäischen Parlament
in Brüssel, in Anwesenheit von
Roberta Metsola
Präsidentin des Europäischen Parlaments
),
Ursula von der Leyen
Präsidentin der Europäischen Kommission
) und
Charles Michel
Präsident des Europäischen Rates
) am 11. Oktober 2023
Die
Präsidentin der Europäischen Kommission
Ursula von der Leyen
, nannte die Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 „Terrorismus in seiner verabscheuungswürdigsten Form“.
670
Der Sitz der
Kommission
wurde am Abend des Überfalls mit der Flagge Israels angestrahlt.
754
Die
Europäische Union
verkündete am 9. Oktober als Reaktion auf die Ereignisse die Aussetzung aller Hilfsgeldzahlungen nach Gaza. Den Worten des
Kommissars für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik
Olivér Várhelyi
, zufolge werden „alle Zahlungen sofort ausgesetzt. Alle Projekte werden überprüft.“
755
Diese Entscheidung wurde jedoch auf Druck mehrerer
Mitgliedstaaten der Europäischen Union
einen Tag später wieder zurückgenommen.
756
Am 23. Oktober 2023 wurde im Rahmen eines EU-Außenministertreffens in
Luxemburg
über die europäische Position zu einem Waffenstillstand sowie der Einrichtung humanitärer Korridore zur Versorgung der Zivilbevölkerung debattiert. Dem Treffen ging die UNO-Forderung nach einem Waffenstillstand voraus; es erfolgte auf Initiative mehrerer EU-Länder und mit Unterstützung des
Hohen Vertreters der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Josep Borrell
(„Der UN-Generalsekretär hat dazu aufgefordert. […] Wie können wir nicht darüber diskutieren“). Es wurde jedoch keine einheitliche Position gefunden, da einige Außenminister wie beispielsweise Annalena Baerbock für Deutschland gegen einen Waffenstillstand stimmten.
757
758
Im Beschluss eines EU-Außenministertreffens am 13. November 2023 forderten die Außenminister von 28 EU-Staaten in einer gemeinsamen Erklärung eine unmittelbare Feuerpause.
759
Vertreten durch Annalena Baerbock lehnte Deutschland weiterhin ab, sich Forderungen nach einem Waffenstillstand anzuschließen.
760
Am 19. Februar 2024 beschloss der
Rat für Auswärtige Angelegenheiten
die defensive
Operation Aspides
im Rahmen der
gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik
, „mit der die Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden wiederhergestellt und gewahrt werden soll.“
247
Am 22. März 2024 forderte der
Europäische Rat
in einer Erklärung eine sofortige humanitäre Waffenruhe.
761
Arabische Liga
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Die Außenminister der 22 Mitgliedstaaten der
Arabischen Liga
trafen sich am 11. Oktober 2023 in Kairo zu einer Dringlichkeitssitzung. Es wurde ein sofortiger Stopp der israelischen Angriffe auf Gaza gefordert. In einer Abschlusserklärung des Sondertreffens wurde die Notwendigkeit betont, den Friedensprozess wiederzubeleben.
762
Die Abschlusserklärung rief beide Seiten dazu auf, die Waffen ruhen zu lassen. „Wir verurteilen das Töten von Zivilisten auf beiden Seiten. Unbeteiligte müssen, wie es die menschlichen Werte und das internationale Recht verlangen, geschützt werden. Alle Gefangengenommenen und entführten Zivilisten müssen freigelassen werden“ hieß es unter anderem in der Abschlusserklärung.
763
Organisation für Islamische Zusammenarbeit
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Die
Organisation für islamische Zusammenarbeit
verurteilte die anhaltende israelische Militäraggression gegen die Palästinenser und bekräftigte, dass die fortgesetzte Besetzung die „Ursache der Instabilität“ sei.
764
Rotes Kreuz
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Laut Fabrizio Carboni, Regionaldirektor Naher und Mittlerer Osten für das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz
, hat die Blockade maßgebliche Auswirkungen auf die zivile Bevölkerung in Gaza, wobei die alltägliche Versorgung grundlegend zum Erliegen kommt: „Gaza ohne Strom bedeutet Spitäler ohne Strom: Dies gefährdet das Leben von Neugeborenen in Brutkästen und älteren Patienten mit künstlicher Sauerstoffzufuhr. Dialysebehandlungen werden unterbrochen, Röntgenuntersuchungen sind nicht mehr möglich. Ohne Strom besteht die Gefahr, dass die Spitäler zu Leichenhäusern werden. Für die Familien in Gaza ist es bereits heute schwer, sauberes Trinkwasser zu erhalten. Kein Vater und keine Mutter möchte gezwungen sein, dem durstigen Kind schmutziges Wasser zu trinken geben zu müssen.“
765
766
Der WHO-Chef
Tedros Adhanom Ghebreyesus
forderte, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) solle sofort Zugang zu den aus Israel entführten Geiseln erhalten. Er forderte außerdem die sofortige Freilassung aller Geiseln, die im Zuge des Terrorangriffs der islamistischen Hamas Anfang Oktober 2023 verschleppt worden waren.
767
Human Rights Watch
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Human Rights Watch
forderte am 6. November 2023 ein Waffenembargo gegen Israel und bewaffnete palästinensische Gruppen. „Länder, die Waffen liefern, riskieren Mitschuld an schweren Menschenrechtsverletzungen“, warnte die Organisation. Israels wichtigste Verbündete – die Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien und Kanada – sollten ihre „Militärhilfen und Waffenverkäufe an Israel aussetzen, solange die israelischen Streitkräfte ungestraft umfangreiche, schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begehen, die Kriegsverbrechen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung gleichkommen. Irans Regierung und Regierungen anderer Staaten sollten die Lieferung von Waffen an bewaffnete palästinensische Gruppen, einschließlich der Hamas und des Islamischen Dschihad, einstellen, solange diese systematisch Angriffe verüben, die Kriegsverbrechen gegen israelische Zivilisten darstellen.“
768
769
Save The Children
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Die Hilfsorganisation
Save the Children
ließ Ende Oktober 2023 verlauten, die Anzahl der in den ersten drei Wochen des Konflikts in Gaza getöteten Kinder sei höher als die Anzahl durch Kampfhandlungen getöteter Kinder in jedem ganzen Jahr seit 2019 in Konflikten weltweit.
770
771
Sie bezog sich dabei auf UN-Berichte, in denen nur die Anzahl der von der UN verifizierten Toten aufgeführt werden.
772
Antisemitische und antimuslimische Vorfälle
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Siehe auch
Antisemitische Vorfälle während des Krieges in Israel und Gaza
In diversen britischen Städten (darunter London, Manchester und Brighton) und schwedischen Städten (darunter Malmö, Stockholm, Kristianstad, Helsingborg) sowie in einem Flüchtlingsaufnahmelager auf der griechischen Insel
Samos
bejubelten muslimische Gruppen die Attacken vom 7. Oktober 2023 auf Israel.
773
774
775
Auch in der Türkei wurde über Feiern und anti-israelische Slogans berichtet.
701
In der darauffolgenden Zeit kam es in mehreren Ländern zu einem Anstieg
antisemitischer Vorfälle
Noch am Tag des Überfalls wurde die Sicherung jüdischer Einrichtungen in Deutschland erhöht.
776
Neben dem Anstieg
antisemitischer Vorfälle
, berichtet die
Initiative gegen Muslimfeindlichkeit
aus Berlin auch einen parallelen Anstieg
antimuslimischer
Vorfälle seit dem 7. Oktober.
777
Der Krieg in den Medien
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Der Krieg zwischen Israel und der Hamas wird in den verschiedensten Medien in aller Welt ausführlich berichtet; die Berichterstattung ist vielfältig und reicht von traditionellen Nachrichtenkanälen bis hin zu verschiedenen Social-Media-Plattformen und umfasste eine große Bandbreite an Perspektiven und Erzählungen. Die Frage nach der Ausgewogenheit und kritischen Distanz in der Berichterstattung ist Gegenstand zahlreicher Kontroversen und Debatten weltweit. Kritik geht oft mit dem Vorwurf der Parteinahme für eine jeweilige Konfliktpartei einher. Von Ländern der arabischen Welt und des globalen Südens wird der westlichen Presse eine Doppelmoral im Verhältnis zur Darstellung anderer Kriege und Konflikte vorgeworfen; andererseits wird der Gegenseite oft eine Fokussierung auf zivile Opfer in Gaza ohne Erwähnung der vorhergehenden Terrorangriffe kritisiert.
778
779
Erschwert wird die Berichterstattung dadurch, dass der internationalen Presse seit Monaten von Israel und Ägypten der freie Zugang zum Gazastreifen verwehrt wird. Die lokalen palästinensischen Journalisten arbeiten unter widrigsten Umständen: Laut
Reporter ohne Grenzen
wurden bis April 2025 etwa 200 Medienschaffende durch Angriffe der israelischen Armee getötet, mindestens 43 davon direkt bei der Arbeit. Gleichzeitig arbeiten sie unter einer Hamas-Diktatur, die auf Propaganda statt auf kritische Berichterstattung setzt und Journalisten bedroht, die kritisch über sie berichten.
780
781
782
783
619
Im Oktober 2025 gab der deutsche Fernsehsender
ZDF
bekannt, dass ein externer Mitarbeiter des ZDFs laut Erkenntnissen des israelischen Militärs ein Angehöriger des militärischen Arms der Hamas gewesen war. Er hatte für die Produktionsfirma Palestine Media Productions gearbeitet, war dort als Ingenieur für die Abwicklung der Übertragungstechnik zuständig und war am 19. Oktober bei einem israelischen Angriff ums Leben gekommen.
784
Desinformation und Fake-News
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In den
sozialen Medien
gab es laut
ZDF
zahllose
Desinformationen
und Falschbehauptungen, sogenannte „Gaza-Fakes“. So behaupteten erstens führende Hamas-Vertreter immer wieder in Interviews, es habe „gar keine oder nur kaum zivile Opfer bei dem Großangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 gegeben. Israelische Soldaten seien angeblich die primären Opfer gewesen.“ Zweitens behaupteten Social-Media-Nutzer zum Bild eines verbrannten Babys, das Netanjahu am 12. Oktober bei X verbreitet hatte, das Foto sei „durch Künstliche Intelligenz erzeugt worden, also ein Fake“. Grundlage dafür sei das Foto eines Hundewelpen gewesen. Untersuchungen des ZDF legten jedoch nahe, dass ebendieses Welpenbild manipuliert worden war. Ebenfalls auf X wurde behauptet, die „Explosion am Al-Ahly-Krankenhaus habe sich eine Stunde später abgespielt als von allen Medien recherchiert“, darum sei Israel verantwortlich. Auch wurde behauptet, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe angedroht, im Gazastreifen zu „intervenieren“, um den „israelischen Krieg“ zu beenden. Zudem ist es laut ZDF so, dass alte Bilder und Videos oft als aktuell ausgegeben werden, dies geschehe allerdings in jedem Konflikt. Viele Nutzer verbreiteten dann ungeprüft alte Aufnahmen. Bilderrückwärtssuchen und andere Werkzeuge seien jedoch hilfreich, um frühere Versionen eines Medieninhalts im Netz aufzuspüren und dadurch solche Manipulationen zu entlarven.
785
Während des Kriegs in Israel und Gaza hätten sich nach Meinung eines Militärexperten vom
King’s College
die israelischen Streitkräfte auch einiger Desinformationen bedient.
786
Am 13. November 2023 veröffentlichte das israelische Militär ein Video, das nach Eigenangaben den als Geiselversteck und Waffenlager genutzten Keller des al-Rantisi-Kinderkrankenhauses zeigen sollte, wenngleich es Zweifel an der Authentizität gibt.
787
In dem Video hatte der IDF-Sprecher Daniel Hagari unter anderem auf einen Kalender verwiesen, auf der Hamas-Terroristen namentlich ihre Schicht zur Bewachung von Geiseln eingetragen hätten – bei den angeblichen Namen der Terroristen in
arabischer Schrift
handelte es sich jedoch lediglich um die Wochentage.
788
Von pro-israelischen Accounts, sowie von offiziellen Konten staatlicher Stellen und von israelischen Funktionsträgern wurde wiederholt die Falschinformation verbreitet, palästinensische Verletzte und Tote seien inszeniert worden, in Wahrheit handle es sich um Schauspieler oder Puppen. Dazu wird das Schlagwort „
Pallywood“
verwendet.
789
790
791
792
793
Dieser Vorwurf der Inszenierung wurde angesichts des außergewöhnlichen Leides, das die Palästinener erfahren haben, als Desinformation und Propaganda bezeichnet sowie im Zusammenhang mit der
Entmenschlichung
der Palästinenser gesehen.
793
Auch in den Medien gab es Falschbehauptungen über den 7. Oktober 2023. Berichte über Babys, die in einem Ofen verbrannt, einer schwangeren Frau aus dem Leib geschnitten oder
zu Dutzenden geköpft worden seien
, erwiesen sich als monatelang verbreitete Falschmeldungen.
794
795
Spätere Recherchen von
Haaretz
und
Le Monde
ergaben, dass am 7. Oktober genau zwei Babys ums Leben kamen, die 10 Monate alte Mila Cohen und das ungeborene Baby einer hochschwangeren Beduinin, in beiden Fällen durch Schussverletzungen; den israelischen Behörden seien keine weiteren Fälle bekannt.
795
796
Julia Smirnova vom
Institute for Strategic Dialogue
Germany (ISD) sagte, Russland instrumentalisiere „auf zynische Weise diese Tragödie, um antiwestliche und antiukrainische
Narrative
zu verbreiten“. So behaupteten der russische
Duma
-Chef
Wjatscheslaw Wiktorowitsch Wolodin
wie auch der Sender
RT
, die Ukraine habe vom Westen gelieferte Waffen an Länder des Nahen Ostens sowie die Hamas weiterverkauft. Auch die rechte US-Politikerin
Marjorie Taylor Greene
äußerte sich ähnlich. In prorussischen Kanälen wie dem der deutschen Bloggerin
Alina Lipp
wurde geschrieben, ukrainische Geflüchtete arbeiteten für die Hamas. In einigen propalästinensischen und
verschwörungsideologischen
Kanälen werden die Angriffe als lediglich von Israel inszeniert dargestellt. Laut
Josef Holnburger
vom
Center für Monitoring, Analyse und Strategie
(CeMAS) wird auf vielen deutschsprachigen verschwörungsideologischen Plattformen die Behauptung aufgestellt, Israel habe die Angriffe der Hamas bewusst geschehen lassen, um einen Vorwand zu haben, selbst anzugreifen. Israel sei nach dieser Logik der Mörder an der eigenen Bevölkerung und profitiere von den Angriffen, laut Holnburger eine „starke Umkehr der Täter-Opferperspektive“. Ebenfalls geläufig sei die Dämonisierung Israels; so wurde ein angebliches Zitat des israelischen Verteidigungsministers Joaw Galant verbreitet, nach dem Israel alle Regeln der Kriegführung aufgehoben habe und die Soldaten für nichts verantwortlich gemacht würden, was Galant jedoch nie gesagt hatte. Häufig werde Israel auch eine Teil- oder Alleinschuld an den Angriffen zugewiesen.
797
Im Oktober 2023 leitete die
EU
-Kommission nach zahlreichen Hinweisen auf Falschinformationen sowie illegale und irreführende Beiträge und Videos zum Angriff der Hamas auf Israel ein Verfahren gegen den Online-Dienst
ein.
798
Im Juli 2025 veröffentlichte das
Auswärtige Amt
eine Mitteilung, der zufolge das Portal
Red
, das zum Krieg propalästinensische und antiisraelische Positionen vertreten sowie Hetzkampagnen gegen einen Journalisten gestartet hatte, Teil der
russischen Propaganda
war. Die im Mai geschlossene Plattform wurde mit Sanktionen wegen „ausländischer Informationsmanipulation“ belegt.
799
Die niederländische Nationale Koordinierungsstelle für Terrorismusbekämpfung und Sicherheit (NCTV) stufte Israel 2025 unter anderem wegen gezielter Desinformationskampagnen als Bedrohung für die nationale Sicherheit ein. Israel verbreitete aus Sicht des NCTV Desinformationen zu den
Ausschreitungen in Amsterdam
und behauptete fälschlicherweise, es gebe Verbindungen von niederländischen NGOs zu Terrororganisationen.
800
Als die IPC-Initiative im August 2025 für Teile des Gazastreifens eine Hungersnot feststellte (
siehe oben
), verbreitete Israel Falschinformationen über angeblich nur für Gaza gesenkte Kriteren, um eine Hungersnot zu „fingieren“. Tatsächlich waren die in dem Fall angewendeten, vereinfachten IPC-Standards bereits seit 2019 für Kriegs- und Krisengebiete vorgesehen und wurden 2024 im Sudan und 2020 im Südsudan genutzt, also nicht speziell für Gaza entwickelt. Die IPC-Einschätzung basiert auf mehreren Faktoren und bezieht den Gesamtkontext mit ein, was der schwierigen Datenerhebung geschuldet ist. Israel führte eine millionenschwere PR-Kampagne mit Werbeanzeigen bei
Google
, um Zweifel an der Hungersnot in Gaza zu schüren.
801
Nach dem 7. Oktober nahm die Nutzung von computergenerierten 3D-Animationsvideos durch die israelische Armee zu. Diese Videos sollen militärische Operationen, insbesondere in Gaza, visuell rechtfertigen und zeigen angeblich unterirdische Einrichtungen wie Tunnel, Waffenlager oder Kommandozentralen von Hamas. Sie werden von der Medieneinheit des IDF-Sprechers produziert und über soziale Medien sowie internationale Nachrichtenkanäle verbreitet. Eine Analyse von 43 dieser Animationen ergab jedoch, dass viele der gezeigten Szenen nicht auf geheimdienstlichen Erkenntnissen beruhten, sondern auf frei verfügbaren digitalen Modellen. Einige Objekte stammten etwa aus einem schottischen Schifffahrtsmuseum.
802
Vertrauen in die Medienberichterstattung
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Der Kommunikationswissenschaftler
Kai Hafez
bewertete die deutsche Medienberichterstattung – vor allem in den ersten Monaten nach dem 7. Oktober 2023 – als „stark einseitig“, wie es auch schon in der Vergangenheit bei Konfliktberichterstattung über den Nahostkonflikt der Fall gewesen sei. In den letzten Jahren habe es diesbezüglich „kaum Lernentwicklungen“ gegeben. Friedensorientierte Initiativen etwa für eine realisierbare
Zweistaatenlösung
fänden kaum mediale Beachtung.
803
Das Medienmagazin
ZAPP
berichtete im August 2024 über eine repräsentative Umfrage von
Infratest Dimap
. Der Umfrage zufolge hatten 48
% der Befragten wenig oder kein Vertrauen in deutsche Medien hinsichtlich der Berichterstattung über den Israel-Gaza-Krieg. Nur 38
% bewerteten die Berichterstattung als ausgewogen. Etwa jeder Dritte (31
%) gab dabei an, die Medien ergriffen zu sehr für Israel Partei. Nur 5
% glaubten das bezüglich der palästinensischen Seite. Die Zahlen gehen dabei laut einer Einschätzung von
Carola Richter
über das Grundmisstrauen gegenüber den Medien hinaus. Palästinensische Stimmen kritisierten fehlende Berücksichtigung ihrer Perspektive und dass die Berichterstattung über palästinensische Opfer „oft so distanziert, fast herzlos“ sei. ARD-Chefredakteur
Oliver Köhr
sprach bezüglich der Umfrageergebnisse von „erschreckende[n] Zahlen“. Eine Ursache wird vor allem darin gesehen, dass sich journalistische Fehler in sozialen Medien stark verbreiten und mehr Aufmerksamkeit erlangten als ausgewogene Berichte. Dadurch entstehe dann ein verzerrtes Bild und Menschen wendeten sich stärker von traditionellen Medien ab. Kritik übt ZAPP aber auch am
Axel-Springer-Verlag
Bild
Die Welt
), der aus seiner Unternehmensverfassung heraus ableite, „Palästinenser und alle, die sich kritisch gegenüber Israel äußern [zu] diskreditieren […]“ und polemisch über pro-palästinensische Proteste berichtet habe.
Meron Mendel
warnt auf der anderen Seite davor, trotz berechtigter Kritik, in Verschwörungsmythen über gezielte Kampagnen zu verfallen.
804
805
806
Eine Untersuchung durch Forschende der
Freien Universität Berlin
ergab, dass deutsche Medien in der Anfangszeit des Krieges israelische und palästinensiche Todefälle sehr unterschiedlich dargestellt hätten. Über Israelische Leben sei in der Regel mit Würde und Empathie berichtet worden, während palästinensische Todesfälle als unvermeidlich oder gar gerechtfertigt dargestellt worden seien. Darüber hinaus habe die Medienberichterstattung die Realität dieser Todesfälle regelmäßig in Frage gestellt, sowie entmenschlichende und rassistische Sprache gegenüber den Palästinensern verwendet, wie die Bezeichnung als „Bestien“.
807
Dem britischen BBC wurde von verschiedenen Seiten Ungenauigkeiten und Einseitigkeit in der Berichterstattung vorgeworfen.
808
(→ Hauptartikel
British_Broadcasting_Corporation#Nahost-Berichterstattung
Perspektiven
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Der US-amerikanische Diplomat
Edward P. Djerejian
beschrieb im Juli 2025 die Option eines friedlichen Zwei-Staaten-Modells als einzige Lösung für die Zukunft:
„Lassen Sie mich eines klarstellen: Zwischen dem Jordan und dem östlichen Mittelmeer, also dort, wo Israel und Palästina liegen, leben etwa 7,2 Millionen palästinensische Araber und ungefähr ebenso viele israelische Juden. Keine der beiden Gruppen wird verschwinden. Beide werden letztlich die nationale Selbstbestimmung und Staatlichkeit der jeweils anderen anerkennen müssen. Darauf läuft es hinaus.“
809
In der Popkultur
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Am 17. September 2025 fand ein von
Brian Eno
organisiertes
Benefiz
Konzert
unter dem Namen
Together for Palestine
in der
Wembley Arena
in
London
statt. Im Dezember desselben Jahres veröffentlichte Eno gemeinsam mit
Nai Barghouti
Neneh Cherry
Celeste
Mabel
und weiteren
Musikern
als
Together for Palestine
die Single
Lullaby
810
die Platz 5 der britischen Single-Charts erreichte. Der englischsprachige Teil des
Liedtextes
wurde von
Peter Gabriel
geschrieben.
811
812
813
Siehe auch
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Chronik des Kriegs in Nahost seit 2023
Literatur
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Muriel Asseburg
Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza. Hintergrund, Eskalation, Folgen.
C. H. Beck, München 2025,
ISBN 978-3-406-82892-8
Katrin Glatz Brubakk:
Tagebuch aus Gaza. Der Bericht einer Kinderpsychologin über Verlust, Traumata und Hoffnung.
Westend, Neu Isenburg 2025,
ISBN 978-3-9879131-3-6
Pankaj Mishra
Die Welt nach Gaza
. S. Fischer, 2025,
ISBN 978-3-10-397704-2
(englisch:
The World After Gaza
. Übersetzt von Laura Su Bischoff).
Lihi Ben Shitrit (Hrsg.):
The Gates of Gaza: Critical Voices from Israel on October 7 and the War with Hamas.
De Gruyter, Berlin/Boston 2024,
ISBN 978-3-11-144735-3
Samar Yazbek
Gaza. Überlebensberichte aus einem zerstörten Land.
Unionsverlag, Zürich 2026,
ISBN 978-3-293-00643-0
Weblinks
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Commons
: Krieg in Israel und Gaza seit 2023
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
UN-Berichte:
Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt
Report of the Independent International Commission of Inquiry on the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and Israel.
27.
Mai 2024
abgerufen am 21.
Oktober 2024
Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt
Detailed findings on attacks carried out on and after 7 October 2023 in Israel.
(PDF)
10.
Juni 2024
abgerufen am 21.
Oktober 2024
Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt
Detailed findings on the military operations and attacks carried out in the Occupied Palestinian Territory from 7 October to 31 December 2023.
(PDF)
10.
Juni 2024
abgerufen am 12.
Dezember 2025
(englisch).
Raketenwarnsystem der Israelis (mehrsprachig).
Mit Livewarnung.
tzevaadom.co.il
abgerufen am 13.
Oktober 2023
Karte bzw. Übersicht des Kriegsgeschehens und teils nicht verifizierte Meldungen mit Zeitleiste
auf
Liveuamap.com
(mehrsprachig)
Krieg in Nahost – Wie der Gazastreifen zum Pulverfass wurde.
In:
deutschlandfunk.de
25.
Oktober 2023
abgerufen am 13.
Dezember 2023
(Wie der Gazastreifen zum fünften Mal binnen der vergangenen 20 Jahre zum Dauerkonfliktherd im
Nahen Osten
wurde – Ein Überblick).
Palästinensische Autonomiegebiete: Anzahl der Binnenflüchtlinge in Gaza durch die israelischen Gegenschläge gegen die Hamas seit dem 7. Oktober 2023.
Humanitäre Situation in Gaza.
In:
Statista
(deutschsprachige Seite).
Abgerufen am 7.
Januar 2024
Die wichtigsten Gruppierungen im Nahostkonflikt – eine Übersicht.
srf.ch
22.
März 2024
abgerufen am 14.
April 2024
Sechs Monate nach dem Angriff der Hamas auf Israel: Chronologie des Kriegsgeschehens.
In:
Bundeszentrale für politische Bildung
(bpb).
12.
April 2024
abgerufen am 13.
April 2025
Commission of Inquiry on the Occupied Palestinian Territory Concludes that Israeli Authorities and Hamas Are Both Responsible for War Crimes – UN Human Rights Council
(„Untersuchungskommission für die besetzten palästinensischen Gebiete kommt zu dem Schluss, dass sowohl die israelischen Behörden als auch die Hamas für Kriegsverbrechen verantwortlich sind - UN-Menschenrechtsrat“), 19. Juni 2024,
Internetportal der Vereinten Nationen zur Palästinafrage
, Sprache: Englisch, abgerufen am 17. November 2024.
Anm. 4)
Gaza: Doctors Under Attack.
In:
Channel 4.
2.
Juli 2025
abgerufen am 2.
August 2025
(englisch).
Amnesty International
Targeting Civilians: Murder, Hostage-Taking and Other Violations by Palestinian Armed Groups in Israel and Gaza.
In:
amnesty.de.
Dezember 2025
abgerufen am 12.
Dezember 2025
Anmerkungen
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Anm. 2)
Hinweis zur Datenlage bei
Statista
hinsichtlich der „Anzahl von Todesopfern und Verletzten im Krieg zwischen Hamas und Israel 2023–2024“: „Die Zahlen zu den Todesopfern und Verletzen beruhen laut UNOCHA (
United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs
) auf den Angaben der einzelnen Kriegsparteien und individuellen Zählungen. Die jeweilige Datenquelle ist im Sinne der Transparenz über die Hinweise und Anmerkungen kenntlich gemacht. Grundsätzlich muss bei Statistiken aus dem unmittelbaren Kriegs- und Konfliktgeschehen beachtet werden, dass eine objektive Zählung häufig kaum möglich ist und auf Schätzungen zurückgegriffen werden muss. Gleichzeitig nutzen die unterschiedlichen Konfliktparteien immer wieder Zahlen und Daten selektiv für Ihre eigenen Interessen.“
814
Anm. 3)
Norden des Gazastreifens: Als „Norden“ werden die Gebiete oberhalb des
Wadi-Gaza
bezeichnet – ein Feuchtgebiet mit einem Flüsschen, das sich etwas oberhalb der Mitte quer durch den Gazastreifen zieht. Dort lebte vor dem Krieg die Mehrheit der Einwohner: 1,2 Millionen. Hier liegt insbesondere die Stadt Gaza, die vor dem Krieg mit ihren Universitäten, Museen und ihrem Fußballstadion das kulturelle Zentrum der Küsten-Enklave war.(Quelle: nzz.ch vom 5. Dezember 2023)
Anm. 4)
Der UN-Artikel betrifft den „Report of the Independent International Commission of Inquiry on the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and Israel – Advance unedited version“ vom 27. Mai 2024 (
A/HRC/56/26
Anm. 5)
Israelischer Forscher an der
Open University of Israel
Anm. 6)
Australische Anwältin, Forscherin an der
University of Western Australia
und Präsidentin der
International Association of Genocide Scholars
Anm. 7)
Kroatische Genozid-Forscherin an der Utrecht University
Einzelnachweise
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West Bank-Based Al-Aqsa Martyrs Brigades Urges Lone Wolves To ‘Restore Glory’ Of Suicide Attacks, Raid Settlements, Calls On Palestinians To Seize ‘Golden Opportunity’ To Strike ‚With All Force To End Faltering Israel‘.
Middle East Media Research Institute
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abgerufen am 3.
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Biden signs aid package with $17B for Israel, $1B extra humanitarian aid for Gazans.
In:
The Times of Israel
24.
April 2024
abgerufen am 3.
November 2024
»Wir haben gezeigt, dass man sich auf uns nicht verlassen kann«.
In:
Der Spiegel
3.
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abgerufen am 3.
November 2024
Emanuel Fabian:
IDF believes 3,000 Hamas terrorists invaded Israel in initial Oct. 7 assault.
In:
The Times of Israel
1.
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November 2023
Hunderte Hamas-Terroristen in Gefangenschaft: Israels Armee erlangt Kontrolle über Grenze zu Gaza.
In:
Tagesspiegel
10.
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abgerufen am 3.
Oktober 2025
Israels Verteidigungsminister: „Bin verantwortlich“.
In:
N-tv
19.
Oktober 2023
abgerufen am 3.
Oktober 2025
Bodenoffensive in Gaza: „Die Hamas wird Hinterhalte planen“.
In:
Redaktionsnetzwerk Deutschland
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Oktober 2023
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Weeks into the war, how much closer is Israel to its goal?
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Gaza airstrike takes out senior Hamas recruiter as IDF raises troop death toll to 246
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The Times of Israel
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Emanuel Fabian:
Authorities name 700 soldiers, 63 police officers killed in Gaza war.
In:
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Emanuel Fabian:
IDF says reservist Uriel Aviad Silberman killed in battle in Gaza over the weekend
In:
The Times of Israel
. 21. Januar 2024, abgerufen am 21. Januar 2024.
Israel: Neue Frist für Flucht aus Gaza abgelaufen.
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tagesschau.de
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Jacob Magid:
Israel revises death count from Oct. 7 Hamas onslaght, dropping it from 1,400 to 1,200.
In:
The Times of Israel.
10.
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Emanuel Fabian:
Authorities name 395 soldiers, 59 police officers killed in Gaza war.
In:
The Times of Israel
. 8. Oktober 2023, abgerufen am 4. Dezember 2023.
Liveblog zu Nahost: Deutsche sollen Libanon verlassen.
In:
tagesschau.de.
19.
Oktober 2023
abgerufen am 3.
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Israelische Geiseln im Gazastreifen.
In:
Die Zeit
17.
Oktober 2023
abgerufen am 17.
Oktober 2023
Israel-News: Israels Parlament billigt Notstandsregierung
. In:
Der Spiegel
. 12.
Oktober 2023,
ISSN
2195-1349
spiegel.de
abgerufen am 13.
Oktober 2023
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Yaniv Kubovich:
Israel Believes Some of Those Missing After Hamas’ Attack Will Not Be Found.
In:
Haaretz
19.
Oktober 2023
abgerufen am 27.
Oktober 2023
(englisch).
Liveblog: Israel vermutet 239 Geiseln in Händen der Hamas.
In:
tagesschau.de.
30.
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Abgerufen am 30.
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Reported impact snapshot
Gaza Strip (20 August 2025).
United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - Occupied Palestinian Territory
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: „In etlichen, vor allem von Autokameras der Opfer oder auch der Täter aufgenommenen Videos, die im Internet zirkulierten, ließ sich beobachten, wie an ihren grünen Stirnbändern erkennbare Qassam-Mitglieder unbewaffnete israelische Zivilpersonen erschossen. Ein dem israelischen Militär in die Hände gefallener detaillierter Angriffsplan der Gaza-Division der Qassam-Brigaden für den Kibbuz Saad enthielt die ausdrückliche Anweisung, möglichst große menschliche Verluste zu verursachen. Gefangen genommene Terroristen, die vom Schabak verhört und dabei aufgenommen wurden, berichteten, dass sie den ausdrücklichen Befehl zum Töten von Zivilisten hatten. Für jede entführte Person, so habe es geheißen, würde man eine Wohnung und 10.000 Dollar bekommen.“
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Klaas-Wilhelm Brandenburg und Noura Mahdhaoui:
Deutsche Berichterstattung über Nahost-Krieg erweckt wenig Vertrauen.
In:
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Jannis J. Grimm, Justus M. Könneker, Mariam Salehi
Hierarchies in death: coverage of Palestinian and Israeli victims in the context of October 7 and the war on Gaza
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Peacebuilding
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Oktober 2025,
ISSN
2164-7259
S.
1–16
doi
10.1080/21647259.2025.2569080
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Oktober 2025
).
David Aaronovitch:
The Prescott memo flunks the impartiality test.
Abgerufen am 17.
November 2025
„This is certainly true. But it has also faced considerable criticism from pro-Palestinians. Both “sides” have drawn up detailed dossiers (I have read all of them) and are equally tendentious.“
Original:
„Let me make one point: in between the Jordan River and the eastern Mediterranean, where Israel and Palestine are, there are approximately 7.2 million Palestinian Arabs and approximately the same number of Israeli Jews. Neither one is going anywhere. They have to eventually come to recognize each other’s self determination and statehood. That is the end game.“
Edward P. Djerejian: Transcript extracted from CBS News clip, about Prime Minister Netanyahu’s trip to the U.S. to meet with President Trump and Congress members in July, 2025. In:
25th Anniversary of the Camp David Summit: Where Do We Stand Now?
11. Juli 2025.
Peter Gabriel Ltd.:
Together for Palestine single ‘Lullaby’ - 26th November, 2025.
PeterGabriel.com,
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November 2025
abgerufen am 5.
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(britisches Englisch).
Together for Palestine:
Together for Palestine - Lullaby.
In:
Together for Palestine.
2025
abgerufen am 5.
Februar 2026
(britisches Englisch).
Laura Snapes:
Neneh Cherry, Celeste, Nadine Shah and Brian Eno join Christmas No 1 race with Palestine charity single.
Lullaby, a reimagining of a traditional Palestinian song, will be released on December 12 to raise money for Choose Love’s Together for Palestine Fund.
In:
theguardian.com.
The Guardian
28.
November 2025
abgerufen am 5.
Februar 2026
(britisches Englisch).
Together for Palestine – Lullaby.
In:
officialcharts.com.
Official Charts Company
abgerufen am 5.
Februar 2026
(britisches Englisch).
Israel / Palästinensische Autonomiegebiete: Anzahl der Todesopfer und Verletzten im Krieg zwischen Hamas und Israel seit dem 7. Oktober 2023.
Hinweis zur Datenlage.
In:
Statista.
12.
November 2024
abgerufen am 13.
November 2024
Arabisch-israelische Kriege
Kriege Israels mit arabischen Staaten:
Palästinakrieg 1947–1949
Suezkrise 1956/57
Sechstagekrieg 1967
Abnutzungskrieg 1968–1970
Jom-Kippur-Krieg 1973
Kriege und Konflikte Israels
mit nichtstaatlichen Akteuren im Libanon:
Operation Litani 1978
Libanonkrieg 1982
Operation Verantwortlichkeit 1993
Operation Früchte des Zorns 1996
Libanonkrieg 2006
Israelische Bodenoffensive im Südlibanon 2024
Israelisch-palästinensische Konflikte:
Erste Intifada 1987–1993
Zweite Intifada 2000–2005
Gazakrieg 2008–2009
Operation Wolkensäule 2012
Operation Protective Edge 2014
Krieg in Israel und Gaza seit 2023
Bürgerkriege:
Libanesischer Bürgerkrieg 1975–1990
Normdaten
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AKS
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