Miltenberg – Wikipedia
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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter
Miltenberg (Begriffsklärung)
aufgeführt.
Wappen
Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten
49°
42′

16′
49.703888888889
9.2644444444444
129
Koordinaten:
49°
42′

16′
Bundesland
Bayern
Regierungsbezirk
Unterfranken
Landkreis
Miltenberg
Höhe
129
m ü.
NHN
Fläche
60,25
km²
Einwohner:
9351
(31.
Dez.
2024)
Bevölkerungsdichte
155
Einwohner je km²
Postleitzahl
63897
Vorwahl
09371
Kfz-Kennzeichen
MIL, OBB
Gemeindeschlüssel
09
76
139
Stadtgliederung:
Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Engelplatz 69
63897 Miltenberg
Website
miltenberg.de
Erster Bürgermeister
Bernd Kahlert
CSU
Lage der Stadt Miltenberg im Landkreis Miltenberg
Karte
Miltenberg
ist die
Kreisstadt
des
gleichnamigen Landkreises
im
Regierungsbezirk Unterfranken
; es gehört seit 1816 zu
Bayern
Geografie
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Geografische Lage
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Luftbild
Blick vom Main auf Miltenberg
Das heutige Stadtzentrum und der historische Ortskern von Miltenberg liegen linksmainisch am Knie des
Mainvierecks
zwischen
Spessart
und
Odenwald
. Da sich im Gebiet Miltenbergs das Bett des Mains nahe am Fuß des Odenwaldes befindet, verbleibt auf der linken Mainseite nur ein schmaler Streifen nutzbarer Fläche, der in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder vom Mainhochwasser überspült wurde. Die
Altstadt
nahm durch diese
Hochwasser
teils beträchtlichen Schaden. Etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts breitete sich Miltenberg nach Landkäufen von der Nachbargemeinde
Großheubach
auch auf der rechten Mainseite aus. Der
topographisch
höchste Punkt der Stadt befindet sich mit
482
ü.
NHN
am Gipfel des Berges „Kohlplatte“, südlich von Miltenberg, der niedrigste liegt im Main auf
120,5
ü.
NHN
Miltenberg hat etwas über 9300 Einwohner, zusammen mit den direkt angrenzenden Nachbargemeinden
Großheubach
Kleinheubach
und
Bürgstadt
insgesamt mehr als 22.000.
Gemeindegliederung
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Es gibt acht
Gemeindeteile
(in Klammern ist der
Siedlungstyp
angegeben):
Berndiel
Weiler
Breitendiel
Kirchdorf
Geisenhof
Einöde
Mainbullau
(Kirchdorf)
Miltenberg (Hauptort)
Monbrunn
Dorf
Schippach
(Kirchdorf)
Wenschdorf
(Kirchdorf)
Der Hauptort selbst gliedert sich räumlich – jedoch nicht politisch – in mehrere Teile:
Altstadt
, bestehend aus:
historischer Siedlungskern, Teil des
Schwarzviertels
erste Stadterweiterung
westlich bis zum Schwerfegertor, Teil des
Schwarzviertels
östlich bis Wamessertor
zweite Stadterweiterung
westlich bis Mainzer Tor, zukünftiges
Mainzer Viertel
östlich bis Würzburger Tor
Außerhalb der historischen Stadtmauern schließen sich im Uhrzeigersinn an:
westlich des Mainzer Tors:
die
Monbrunner Siedlung
diesseits der Mud
Miltenberg-West
jenseits der Mud
am gegenüberliegenden Mainufer, über die alte Mainbrücke erreichbar:
Miltenberg-Nord
, das durch die Bahnlinie zweigeteilt wird und eng an das Großheubacher Gewerbegebiet Auweg angrenzt.
östlich des Würzburger Tors und südlich des Vögeleinstors:
Miltenberg-Ost
, das baulich nahtlos in die Nachbargemeinde Bürgstadt übergeht
das Villenviertel am
Grauberg
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die
Gemarkungen
Breitendiel, Mainbullau, Miltenberg, Schippach/Mil und Wenschdorf.
Die Gemarkung Miltenberg hat eine Fläche von 36,543
km². Sie ist in 6701
Flurstücke
aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5453,30
m² haben.
Name
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Etymologie
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Ihren Namen hat die Stadt Miltenberg von der oberhalb des Ortes liegenden
Mildenburg
Frühere Schreibweisen
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Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:
1226 Miltinberg
1272 Miltenberg
1291 Mildemberg
1675 Miltenberg
Ortsneckname
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Drei junge Staffelbrünnler brunsen von der Staffel in den Staffelbrunserbrunnen
Neben dem bekannteren alten Brunnen am „Schnatterloch“ (wie der Marktplatz umgangssprachlich auch genannt wird) gibt es noch den „Staffelbrunnen“, zu dem ein paar Stufen (süddeutsch:
Staffel
) hinabführen. Die Miltenberger benutzten in vergangener Zeit dieses Fließgewässer und wurden deshalb ganz städtisch-vornehm „Staffelbrünnler“ genannt. Der Volksmund nannte sie aber „Staffelbrunser“; allerdings mit s und nicht mit z.
Dem
Spottnamen
Staffelbrunser wurde ein
Zierbrunnen
gewidmet: der Staffelbrunserbrunnen.
10
Als
Brunnenfiguren
sind drei Knaben dargestellt, die in ein Wasserbecken
brunsen
(urinieren). Staffelbrunnen und Staffelbrunserbrunnen sind nicht identisch und befinden sich an verschiedenen Orten.
Geschichte
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Historische Altstadt und Mildenburg
Miltenberg (am linken Bildrand) in der Karte des
Spessarts
von
Paul Pfinzing
von 1594 (Norden ist rechts)
Bis zur Gemeindegründung
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Schon die Menschen der
Vor-
und
Frühgeschichte
wussten um die strategische Bedeutung des Engpasses am Mainknie zwischen Odenwald und Spessart und errichteten mächtige Ringwälle auf dem Greinberg (
Ringwall Greinberg
) oberhalb Miltenbergs und auf dem Bürgstadter Berg (
Ringwall Bürgstadter Berg
). Um 159/160 n.
Chr.
11
12
13
14
schlossen die
Römer
hier den fast schnurgerade nach Süden verlaufenden „Vorderen
Limes
“ an den Main an. In der Nähe des heutigen Miltenberges stieß der
Limes
auf den Main, der ab hier weiter nordwärts die natürliche Grenze des Römischen Reiches nach
Germanien
hin darstellte. Es befinden sich die Überreste zweier
römischer Kastelle
zwischen Miltenberg und
Kleinheubach
Kastell Miltenberg-Altstadt
ORL
38) sowie zwischen Miltenberg und
Bürgstadt
Kastell Miltenberg-Ost
, ORL 38a).
Computer-Rekonstruktion des Altstadt-Kastells Miltenberg
Mit dem
Limesfall
bis spätestens um 259/260 n.
Chr. und dem Abzug der römischen Truppen verloren die für den Grenzschutz zuständigen Kastelle ihre Funktion. Das Kastell Miltenberg-Altstadt war jedoch noch im 4. Jahrhundert bewohnt, was Münzfunde belegen. Für das 5. Jahrhundert lassen sich keine sicheren Besiedlungsspuren erbringen. Ab dem 7. Jahrhundert, möglicherweise bereits im 6. Jahrhundert waren die römischen Ruinen wieder bewohnt. In der Ostecke des ehemaligen Kastells wurde damals unter Ausnutzung der römischen Mauer eine Mörtelmauer errichtet. Sporenfunde deuten auf hochrangige Personen hin und sprechen dafür, dass das Kastell im Zusammenhang mit der
fränkischen Ostkolonisation
stand. In den folgenden Jahrhunderten war die Anlage kaum genutzt, bis im 12. Jahrhundert, wiederum in der Ostecke des alten Kastells, ein Wohnturm angelegt wurde. Hierbei könnte es sich bereits um den Sitz des Adelsgeschlechtes
Wallhausen
gehandelt haben, die kurz darauf hier bezeugt sind.
15
Die für Miltenberg namensgebende Mildenburg entstand nach Forschungsergebnissen von Wolfgang Hartmann (s. u.
Literatur
) ab 1144 auf Besitz des von
König Konrad III.
bevogteten Klosters Amorbach. Ihr Name erinnert an die Milde des ersten Stauferkönigs im Zusammenhang mit der weltberühmten
Weibertreu-Begebenheit von Weinsberg
Die im Schutz der Burg entstandene Siedlung und spätere Stadt Miltenberg wird 1226 anlässlich eines Besuches des Mainzer Erzbischofs Siegfried II. erstmals urkundlich erwähnt. Etwa ab 1379 begrenzten die beiden Stadttürme, das Mainzer und das Würzburger Tor, den zwischen Fluss und Berghang eng und lang gestreckt gewachsenen heutigen Altstadtbereich nach Westen und Osten. Bereits im
Mittelalter
war der Miltenberger
Buntsandstein
sehr begehrt. Daher wurden in den umliegenden Wäldern Objekte wie
Mahlsteine
oder Säulen gehauen. Bereits vor dem Jahr 1319 wurde das Spital St. Peter durch Erzbischof
Peter von Aspelt
gegründet. In Miltenberg existierte nach Daten der Gesellschaft für Leprakunde „vor der Stadt“, in der heutigen Eichenbühler Straße, bis Mitte des 18. Jahrhunderts ein mittelalterliches
Leprosorium
16
Hinweisplatte an der Heunen-Säule in Mainz
Miltenberg – Auszug aus der
Topographia Hassiae
von
Matthäus Merian dem Jüngeren
1655
Torhaus der
Mainbrücke
Bis 1803 gehörte Miltenberg zu
Kurmainz
und war dort Sitz des
Amtes Miltenberg
. Dies manifestiert sich bis heute im
Mainzer Rad
im Stadtwappen. Nach dem
Reichsdeputationshauptschluss
kam Miltenberg zum
Fürstentum Leiningen
, mit dem es 1806 dem
Großherzogtum Baden
einverleibt wurde. Nachdem die Stadt ab 13. November 1810 zum
Großherzogtum Hessen-Darmstadt
gehörte, wurde sie infolge des am 30. Juni 1816 zu Frankfurt a. M. zwischen Österreich, Preußen und Hessen Darmstadt abgeschlossenen Vertrags und nach Übereinkunft vom 7. Juli 1816 Teil des
Königreichs Bayern
. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem
Gemeindeedikt von 1818
die heutige städtische Gemeinde.
Jüdisches Leben in Miltenberg
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In der bis 1803 zum Erzstift Mainz gehörenden Stadt Miltenberg werden Juden seit der Mitte des 13. Jahrhunderts genannt. Sie lebten insbesondere vom Geldverleih und der Erhebung des erzbischöflichen Zolles. Eine letzte Nachricht über Juden in der mittelalterlichen Stadt stammt von 1464. 1631 erfolgte eine vorübergehende Vertreibung.
1933 lebten 99 jüdische Personen in der Stadt (2,1
% von insgesamt 4.663 Einwohnern). Im April und September 1942 wurden die letzten jüdischen Miltenberger deportiert.
17
Südlich der Stadtmauer befindet sich noch der bis ins Mittelalter reichende
Alte Jüdische Friedhof
Verwaltungsgeschichte
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Im Jahr 1862 wurde das
Bezirksamt Miltenberg
gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Miltenberg lag. Wie überall im
Deutschen Reich
wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Miltenberg war eine Gemeinde im
Altkreis Miltenberg
. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem
Landkreis Obernburg am Main
zum neuen
Landkreis Miltenberg
zusammen.
20. und 21. Jahrhundert
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Aus Miltenberg stammen auch die für den Bau des
Mainzer Domes
bestimmten
Heunensäulen
. Auf dem Mainzer Domplatz steht heute eine dieser Heunensäulen mit einer entsprechenden Hinweistafel.
Miltenberg verfügt über eine historische Altstadt mit zahlreichen
Fachwerkhäusern
, vor allem in der die eigentliche Altstadt bildenden Hauptstraße.
18
Am 22. Februar 1945 griffen sechs amerikanische
Jagdbomber
die Stadt mit Bomben und Bordwaffen an. Es gab 20 Tote. Die Mainbrücke wurde am 28. März 1945 von zurückweichenden deutschen Truppen gesprengt, ohne dass sie vorher für den Verkehr gesperrt worden war. Torhaus und Pfeiler blieben erhalten. Im Rahmen der heftigen
Schlacht um Aschaffenburg
rückten am 31. März US-Truppen in Miltenberg ein.
In den Jahren 1912 und 1955 erwarb Miltenberg Gelände auf der rechten Mainseite zur Erweiterung der Stadt. Die Mildenburg ist seit 1979 Eigentum der Stadt Miltenberg, 1971 wurden die Außenteile renoviert, eine mehrjährig angelegte Sanierung und Restaurierung wurde im Jahr 2011 abgeschlossen. Im Burginneren befindet sich nun das
Museum Burg Miltenberg
mit Kunstsammlungen der
Diözese Würzburg
. Im Burghof stand früher der
Toutonenstein
(jetzt im
Museum Stadt Miltenberg
), eine fünf Meter hohe Sandsteinsäule, deren
Inschrift
bis heute bezüglich ihrer Bedeutung ein Rätsel darstellt.
2008 fand in Miltenberg der 3.
Tag der Franken
im Rahmen der
Unterfränkischen Kulturtage
statt.
Eingemeindungen
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Im Zuge der
Gebietsreform in Bayern
wurde am 1. Januar 1971 die Gemeinde
Breitendiel
19
und am 1.
Januar 1976 die Gemeinden
Mainbullau
Schippach
(mit
Berndiel
) und
Wenschdorf
(mit
Monbrunn
) eingegliedert.
20
Einwohnerentwicklung
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1619 betrug die Einwohnerzahl über 3000.
Nach dem
Dreißigjährigen Krieg
1648 hatte sie sich in etwa halbiert.
Die Zahl von 3000 wurde erst Anfang des 19.
Jahrhunderts wieder überschritten.
Bis 1939 wuchs die Bevölkerung auf 5958 an.
Nach dem
Zweiten Weltkrieg
schnellte die Einwohnerzahl in die Höhe, 1950 wurden bereits 9657 Einwohner erfasst.
Diese Zahl sank bis 1970 wieder auf 7861.
Es folgten 2½
Jahrzehnte Wachstum. Der Höchststand wurde 1995 mit 9933 Einwohnern erreicht.
Nach einem deutlichen Rückgang in den späten 1990er und 2000er Jahren, war im vergangenen Jahrzehnt
wieder ein leichtes Plus zu verzeichnen.
Stand 31. Dezember 2024 beträgt die Einwohnerzahl 9351.
Jahr
Einwohner
1619
> 3000
21
1648
ca. 1500
21
1803
ca. 2500
21
1840
2985
22
1852
3230
22
1861
3377
22
1871
3252
22
1880
3683
22
1890
3534
22
1900
3802
22
1910
4050
22
1919
4403
22
1933
4663
22
1939
4974
22
1950
8241
22
1961
8088
23
1970
7861
24
1980
9332
25
1990
9443
25
2000
9729
25
2010
9177
25
2020
9288
25
Konfessionsstatistik
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Im Jahr 2011 war 58,1
% (5282 Personen) der Bewohner Miltenbergs
römisch-katholisch
(Zensus vom 9. Mai). Im Jahr 2022 war dieser Wert auf 45,9
% (4247 Personen) gesunken (Zensus vom 15. Mai). Der Anteil der
evangelisch-lutherischen
Bevölkerung sank zum gleichen Zeitpunkt von 16,6
% (1509 Personen) auf 14,2
% (1318 Personen). Der Rest -die einer anderen oder keiner Konfession angehört -stieg von 25,3
% auf 39,8
%.
26
27
Christentum
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Die römisch-katholischen Christen der Pfarrei
Pfarrei St. Jakobus
sind Teil der
Pfarreiengemeinschaft
St. Martin Miltenberg-Bürgstadt
28
im
Pastoralen Raum
Miltenberg des
Dekanats Miltenberg
im
Bistum Würzburg
29
Die protestantischen Christen der Stadt gehören zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Miltenberg
30
im
Evangelisch-Lutherischen Dekanat Aschaffenburg
des
Kirchenkreises Ansbach-Würzburg
der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
31
Politik
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Stadtrat
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Die
Stadtratswahl am 8. März 2026
führte zu folgendem Ergebnis:
Stadtratswahl Miltenberg 2026
Wahlbeteiligung: 58,2
% (2020: 56,7
%)
40
30
20
10
35,9
18,9
14,4
12,9
9,4
8,6
keine
CSU
SPD
Grüne
Liberale
AfD
ÖDP
UWM
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
%p
15
10
−5
−10
−15
−20
−25
+9,5
%p
−4,5
%p
−4,1
%p
+12,9
%p
−1,2
%p
+8,6
%p
−21,1
%p
CSU
SPD
Grüne
Liberale
AfD
ÖDP
UWM
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
2020: SPD und Grüne getrennt
Liberale Miltenberger
Unabhängige Wählergemeinschaft Miltenberg
Sitzverteilung im Stadtrat Miltenberg seit 2026
Insgesamt 20 Sitze
SPD/Grüne
: 4
ÖDP
: 2
UWM
: 2
Liberale
: 3
CSU
: 7
AfD
: 2
Rathaus Miltenberg (2012)
Parteien und Wählergemeinschaften
2026
Sitze
2026
2020
Sitze
2020
2014
Sitze
2014
2008
Sitze
2008
CSU
Christlich-Soziale Union in Bayern
35,9
26,4
32,9
39,8
SPD/Grüne
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
und
Bündnis 90/Die Grünen
18,9
Liberale
Liberale Miltenberger
14,4
18,5
19,2
15,0
AfD
Alternative für Deutschland
12,9
ÖDP
Ökologisch-Demokratische Partei
9,4
10,6
UWM
Unabhängige Wählergemeinschaft Miltenberg
8,6
SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
12,4
15,2
22,8
Grüne
Bündnis 90/Die Grünen
11,0
MWG
Miltenberger Wahlgemeinschaft
8,5
11,2
11,0
BM
Bürgerliste Miltenberg
7,0
FW
Landesvereinigung Freie Wähler Bayern
5,8
8,8
Grüne
und ödp
Bündnis 90/Die Grünen
und
Ökologisch-Demokratische Partei
12,6
11,4
Gesamt
100
20
100
20
100
20
100
20
Wahlbeteiligung
58,2
56,7
55,5
60,9
Weitere Wahlen
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In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse von Bundes-, Landtags- und Europawahlen in Miltenberg dargestellt.
32
Jahr
Wahl
Wbt.
CSU
AfD
SPD
Grüne
Linke
FDP
BSW
FW
Sonst.
2025
Bundestagswahl
81,9
36,9
20,6
12,6
10,9
5,9
4,8
3,8
2,2
2,6
2024
Europawahl
62,2
42,1
13,9
9,4
11,9
0,9
4,3
3,7
4,0
9,8
2023
Landtagswahl
67,5
40,4
16,5
7,7
16,3
1,5
2,8
12,2
2,6
2021
Bundestagswahl
75,7
31,7
8,6
20,1
13,4
2,4
12,6
4,4
6,8
2019
Europawahl
58,2
40,8
8,7
10,9
20,3
2,2
3,9
3,1
10,1
2018
Landtagswahl
66,1
40,6
10,0
9,6
17,7
3,1
6,1
8,8
4,1
2017
Bundestagswahl
75,7
39,1
10,7
17,2
9,8
7,1
11,6
1,2
3,3
2014
Europawahl
41,0
41,9
6,3
22,3
10,0
2,9
5,3
1,8
9,5
2013
Bundestagswahl
68,4
49,2
3,7
21,4
7,9
3,9
6,8
1,8
5,3
Landtagswahl
59,7
49,7
18,1
6,9
1,7
6,6
7,2
9,8
2009
Europawahl
41,3
53,5
11,2
9,8
2,2
10,3
2,5
10,5
2004
Europawahl
40,6
59,1
15,9
10,4
0,7
5,2
8,7
1999
Europawahl
46,8
67,1
19,7
4,9
0,7
2,2
5,4
1994
Europawahl
57,7
50,0
21,4
9,7
0,4
4,6
13,9
bis 2007:
PDS
Bürgermeister
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Wahl des ersten Bürgermeisters der Stadt Miltenberg 2026
60
50
40
30
20
10
58,8
29,3
12,0
Kahlert (
CSU
Balleier (
SPD
Grüne
Erdem (
AfD
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Jahr
Kandidaten
Partei
Ergebnis
Wahlbeteiligung
2026
Bernd Kahlert
CSU
58,8
66,2
Sabine Balleier
SPD/Grüne
29,3
Kerim Erdem
AfD
12,0
2020
Bernd Kahlert
CSU
59,0
65,3
Cornelius Faust
LiM
41,0
2020
Bernd Kahlert
CSU
35,5
56,8
Cornelius Faust
LiM
32,3
Sabine Balleier
SPD
15,5
Rainer Rybakiewicz
BM
8,5
Sabine Schmidt
Grüne
8,2
2014
Helmut Demel
LiM
53,2
53,5
Harald Blankart
CSU
46,8
2014
Harald Blankart
CSU
42,8
55,5
Helmut Demel
LiM
42,0
Rainer Rybakiewicz
FW
15,2
Stichwahl
Liste der Bürgermeister
Amtszeit
Name
1870–1905
Jakob Josef Schirmer (parteilos)
1906–1924
Franz Breitenbach (SPD)
1925–1930
Roland Schmid (DNVP)
1930–1933
Wilhelm Schwesinger (Zentrum)
1933–1935
Josef Funk (
NSDAP
1935–1945
Anton Burkart (NSDAP)
1945–1951
Oskar Sermersheim (parteilos)
1952–1966
Anton Blatz (MWG)
1966–1978
Ludwig Büttner (MWG)
1978–1990
Anton Vogel
33
1990–2014
Joachim Bieber (CSU)
2014–2020
Helmut Demel (LIM)
seit 2020
Bernd Kahlert (CSU)
34
Städtepartnerschaften
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Arnouville
Frankreich
île de France
, seit 1982
Duchcov
Tschechien
Böhmen
, seit 16. November 2004
Wappen
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Wappen der Stadt Miltenberg
Blasonierung
Geviert
von Rot und Silber; in Feld 1 und 4 ein sechsspeichiges silbernes Rad; in Feld 2 und 3 der rote Buchstabe M“
35
Patenschaft
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1960 wurde die
Patenschaft
für die
vertriebenen Sudetendeutschen
aus Stadt und Landkreis
Dux
übernommen, die 2004 in die Städtepartnerschaft mündete.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Bau- und Bodendenkmäler
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Hauptartikel
Liste der Baudenkmäler in Miltenberg
und
Liste der Bodendenkmäler in Miltenberg
Mildenburg
Historische Altstadt
Das „Schnatterloch“ am historischen Marktplatz
Hotel
Zum Riesen
(eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands)
Altes Rathaus
Würzburger Tor
Mainzer Tor
Stadtpfarrkirche St. Jakobus
Franziskanerkirche
Johanneskirche
(1895–1897, Architekt
Ludwig Hofmann
Laurentiuskapelle
mit dem angrenzenden Laurentiusfriedhof (ca. 14. Jahrhundert)
Alter Jüdischer Friedhof
Sehenswürdigkeiten
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Ein neues Konzept wurde mit der
Route der Industriekultur Rhein-Main
eröffnet. Darin werden Industriebauwerke auf den 160 Kilometern zwischen Miltenberg und
Bingen am Rhein
zu einer Erlebnisroute über das
Industriezeitalter
in Süddeutschland verknüpft.
36
Bereits 700 Bauwerke sind wissenschaftlich erfasst, so beispielsweise der
alte Miltenberger Hauptbahnhof
Hotel „Zum Riesen“
Stadtpfarrkirche St. Jakobus
Das Würzburger Tor östlich der Innenstadt
Schnatterlochtor
Der Marktplatz von Miltenberg
Die Hauptstraße mit dem alten Rathaus
Friedhofskapelle Sankt Laurentius
Museen
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Museum Stadt Miltenberg
Museum Burg Miltenberg
Apothekenmuseum Miltenberg
37
Regelmäßige Veranstaltungen
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Am ersten Wochenende im Juli findet im 2-Jahresrhythmus das „Mainfest“ statt, welches das traditionelle (Alt-)Stadtfest abgelöst hat.
Ende Juli finden die „Mildenburger Theatertage“ statt.
Ab dem letzten Wochenende im August bis zum ersten Wochenende im September findet zehn Tage lang die
Michaelismesse
, das größte Volksfest am Bayerischen Untermain, statt.
Von Ende September bis Anfang Oktober findet der „Miltenberger Weinherbst“ statt.
38
An den vier
Advents
wochenenden (Freitag bis Sonntag) ist der
Weihnachtsmarkt
geöffnet.
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigen
Panorama der Miltenberger Altstadt von der Brücke über den Main aus gesehen
Wirtschaft und Infrastruktur
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Wichtig ist vor allem der Tourismus, ferner der Buntsandstein und der Handel.
Im
Zukunftsatlas 2016
belegte der Landkreis Miltenberg Platz 197 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.
39
Verkehr
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Miltenberg ist an die hessischen Ballungsgebiete angebunden, in denen viele Einwohner Arbeit finden.
Wichtigste Verkehrsachse ist das Maintal.
Der Main wird seit der Antike als Wasserstraße genutzt und ist heute als Großschifffahrtsstraße ausgebaut.
Die Stadtwerke EMB betreiben zwei Anlegeplätze für
Flusskreuzfahrtschiffe
. 2019 legten hier über 500 Kreuzfahrtschiffe an, 2017 wurde ein Höchststand von 681 Schiffen gezählt, in Folge der Corona-Pandemie ist die Auslastung derzeit geringer.
40
41
Tagesausflugschiffe der Reederei Henneberger verkehren ab Miltenberg. Angeboten werden Fahrten mit Aufenthalt in
Wertheim
, sowie Rundfahrten bis
Freudenberg
42
Für Sportboote gibt es einen öffentlichen Anlegebereich. Der Yachtverein bietet Liegeplätze im Hafen (bis 11
m) und an der Außenmole (bis 20
m). Dort stehen auch eine Slipstelle und ein Kran zur Verfügung.
43
Wasserwanderer
können eine Einstiegsstelle (
Gelbe Welle
) nutzen.
44
Das neue Empfangsgebäude des Bahnhofs von 1977
Miltenberg ist Verknüpfungspunkt der 1876 eröffneten Eisenbahnstrecke
Aschaffenburg–Miltenberg
mit der 1880 in Betrieb genommenen
Strecke nach Seckach
und mit der 1912 eröffneten Bahnstrecke
Miltenberg West–Wertheim
, die mit einer neuen
Eisenbahnbrücke über den Main
angeschlossen wurde. Nach Aschaffenburg gibt es tagsüber halb-stündliche Verbindungen
45
. 1977 legte die
Deutsche Bundesbahn
den stadtnahen
Kopfbahnhof
Miltenberg Hauptbahnhof
) still und ersetzte ihn durch den nördlich des Mains gelegenen vom schon bestehenden
Haltepunkt
zum
Bahnhof Miltenberg
aufgewerteten
Durchgangsbahnhof
. Ein weiterer Haltepunkt befindet sich im Gemeindeteil Breitendiel.
Der öffentliche Nahverkehr ist in der
Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain
(VAB) organisiert.
Buslinien in die Stadt und die umliegenden Ortschaften verkehren ab Miltenberg Bahnhof.
Die Linie 977 verbindet Miltenberg direkt mit dem 70
km entfernten
Würzburg
Seit 1900 überspannt eine
Straßenbrücke den Main
und verbindet die Altstadt mit Miltenberg Nord. Im Jahr 2008 wurde die seit über 25 Jahren diskutierte und geplante Ortsumgehung fertiggestellt. Diese schließt mit der
Martinsbrücke
eine zweite Straßenbrücke über den Main ein. Die Finanzierung des Bauprojektes in Höhe von 55 Millionen Euro erfolgte erstmals in Bayern über das sogenannte
Public-Private-Partnership
-Modell.
Durch das Stadtgebiet führen die
Bundesstraße 469
sowie die Staatsstraßen
2309
und
2310
Im etwa drei Kilometer entfernten Gemeindeteil
Mainbullau
liegt ein
Verkehrs- und Sportflugplatz
Der nächstgelegene internationale
Flughafen Frankfurt Main
ist 78
km entfernt und in ca. 50 Minuten zu erreichen.
Radwanderwege
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Hinweisschilder an einer Rad- und Wanderwegekreuzung in Miltenberg
Durch das Stadtgebiet führen folgende
Radwanderwege
Entlang der
Mud
, durch den Stadtteil Breitendiel:
Der 225
km lange
3-Länder-Radweg
führt als Rundweg durch das Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Entlang von Mümling, Neckar und Main erkundet die Route den Odenwald.
Der
Deutsche Limes-Radweg
führt von
Bad Hönningen
durch
Westerwald
Taunus
und Odenwald zum 818 Kilometer entfernten
Regensburg
und orientiert sich dabei am historischen Verlauf des
Obergermanisch-Raetischen Limes
Entlang des Mains:
Der
Main-Radweg
führt von den beiden Quellen des
Mains
entlang des Flusses bis zu dessen Mündung in den Rhein bei
Mainz
. Er hat eine Gesamtlänge von etwa 600 Kilometern.
Der
Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter
Die
D-Route
D5 (Saar-Mosel-Main)
. Sie führt über 1021 Kilometer von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze.
Wanderwege
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Der etwa 180
km lange
Jakobsweg Main-Taubertal
beginnt in Miltenberg.
46
Durch das Schnatterloch, die Altstadt und entlang des Mains verläuft der
Nibelungensteig
, ein 130 Kilometer langer, mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierter
Fernwanderweg
. Ebenfalls führt der 794
km lange
Fränkische Marienweg
durch Miltenberg. Der
Limes-Wanderweg
des
Schwäbischen Albvereins
, ein Teilabschnitt des
Deutschen Limes-Wanderwegs
, beginnt in Miltenberg. Bis
Osterburken
wird dieser Weg als
Östlicher Limesweg
vom
Odenwaldklub
betreut.
Miltenberg liegt am
Fränkischen Rotwein Wanderweg
, der 1990 angelegt wurde und von
Großwallstadt
am Main entlang über Miltenberg nach Bürgstadt führt.
Der Buntsandstein Erlebnisweg führt von Miltenberg nach
Faulbach
Schulen
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In Miltenberg sind verschiedene Schularten vertreten:
Berufsschule Miltenberg-Obernburg
Grundschule
Miltenberg
Mittelschule Miltenberg
Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule
Förderzentrum
Johannes-Butzbach-
Gymnasium
Johannes-Hartung-
Realschule
Brauereien
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Heute existiert das
Brauhaus Faust
. Eine weitere Brauerei, die
Kalt-Loch-Bräu
, bestand bis Ende März 2010.
47
Papierfabrik
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Zum produzierenden Gewerbe zählt u.
a. die Hygienepapierfabrik
Fripa
, ein Hersteller von
Toilettenpapier
und
Papiertaschentüchern
. Ein Teil der bei der Papierherstellung anfallenden
Abwärme
wird in ein eigens dafür errichtetes
Nahwärmenetz
eingespeist und versorgt das Johannes-Butzbach-Gymnasium, die Johannes-Hartung-Realschule und die H.-E.-Stötzner-Schule. Für diese umweltfreundliche Wärmeversorgung erhielten der Landkreis Miltenberg und Fripa den vom
Bund Naturschutz
verliehenen Klimaschutzpreises 2018.
48
Energie
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Die Stadt ist Sitz der EMB Energieversorgung Miltenberg-Bürgstadt GmbH & Co. KG, an der die Stadt Miltenberg und der Markt Bürgstadt beteiligt sind. Die EMB ist für die Stromversorgung in Miltenberg mit dem Stadtteil Breitendiel und der Marktgemeinde Bürgstadt zuständig. Daneben ist sie ebenfalls für die Wasserversorgung der Stadt Miltenberg mit den Stadtteilen Breitendiel und Mainbullau sowie der Marktgemeinde Bürgstadt zuständig.
Energiesparende Elektromotoren
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In Miltenberg entwickelt und produziert das
1909
gegründete Unternehmen Oswald
49
Elektromotoren. Für deren hohen
Wirkungsgrad
wurden Johannes und
Bernhard Oswald
mit dem
Deutschen Umweltpreis 2017
ausgezeichnet.
50
Persönlichkeiten
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Ehrenbürger
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Hauptartikel
Liste der Ehrenbürger von Miltenberg
Söhne und Töchter der Stadt
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Johannes Butzbach
(1477–1516), Humanist
Johannes Hartung
(1505–1579), Gräzist und Hebräist
Christoph Wamser
(1575–1649), Barockarchitekt
Nikolaus Blöchinger (* 29. Juni 1659; † 17. September 1715 in
Seligenstadt
), Abt Franziscus II.
51
Joseph Martin Kraus
(1756–1792), Komponist
Joseph Anton Helfrich
(1762–1837), Domkapitular, Diplomat auf dem Wiener Kongress
Franz Ambros Alexander, Gründer der Musikinstrumentenfabrik
Gebr. Alexander Mainz
Gottlieb Leo
(1786–1837), Jurist, Bürgermeister von Aschaffenburg
Philipp Madler
(1799–1884), Forstbeamter und Heimatforscher
Philipp Wirth
(1808–1878), Maler
Carl Gerster
(1813–1892), Arzt und Begründer des Fränkischen Sängerbundes
August Krug
(1815–1856), deutsch-US-amerikanischer Unternehmer und Brauer
Valentin Blatz
(1826–1894), Unternehmer, Gründer der
Valentin Blatz Brewing Company
in Milwaukee
Joseph Georg von Ehrler
(1833–1905), Bischof von Speyer
Johann Jakob von Hauck
(1861–1943), Erzbischof von Bamberg
Josef Max Reichert
(1865–nach 1931), Jurist, Senatspräsident am Reichsgericht und Vorsitzender des Deutschen Richterbunds
Edmund Capitain
(1876–nach 1929), Architekt
Hermann Graml
(1928–2019), Historiker und Publizist
Bernhard Oswald
(1930–2023), Unternehmer
Erich Staudt
(1941–2002), Wirtschaftswissenschaftler
Norbert Walter
(1944–2012), Ökonom, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank AG
Joachim Maier
(* 1945), römisch-katholischer Theologe
Elisabeth von Dücker
(1946–2020), Kunsthistorikerin
Ernst Volland
(* 1946), Künstler
Thomas Huther
(* 1956), Fotograf, Künstler und Grafiker
Heiko Michael Hartmann
(* 1957), Jurist und Schriftsteller
Maria Bachmann
(* 1964), Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin
Bodo Kuhn
(* 1967), Leichtathlet
Bernd Roos
(* 1967), Handballspieler
Jürgen Schwab
(1967–2023), rechtsextremer Publizist
Vince Ebert
(* 1968), Kabarettist, Comedian und Physiker
Anke Elisabeth Ballmann
(* 1969), Pädagogin, Psychologin und Autorin
Mathias Herweg
(* 1971), Germanist und Professor am Karlsruher Institut für Technologie
Nikolaus Wolf
(* 1973), Wirtschaftswissenschaftler
Philipp Weber
(* 1974), Kabarettist
Björn Hertl
(* 1976), Fußballspieler
Heiko Grimm
(* 1977), Handballspieler
Hülya Düber
(* 1978), Juristin, Sozialreferentin und Politikerin
Eva-Maria Grein von Friedl
(* 1980), Schauspielerin und Musicaldarstellerin
Isabell Polak
(* 1981), Schauspielerin
Andreas Kunz
(* 1982), Handballspieler
Dominik Klein
(* 1983), Handballspieler und Weltmeister 2007
Philipp Grimm
(* 1985), Handballspieler
Sebastian Heidinger
(* 1986), Fußballspieler
Matthias Schwarz
(* 1987), Fußballspieler
Marcel Kaupp
(* 1988), Sänger und Dragkünstler
Mario Stark
(* 1992), Handballspieler
Nikola Kostadinov (* 2009), 3-facher Landessieger des
Landeswettbewerb Mathematik Bayern
52
53
Teilnehmer der Spitzenförderung
54
Mathematik Bayern,
55
Preisträger der zweiten Runde
56
des
Bundeswettbewerb Mathematik
Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
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Matthias von Buchegg
(?–1328), Erzbischof von Mainz und Reichserzkanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
Johann Draconites
auch Johannes Drach oder Trach(e) (≈1494–1566), Theologe und Reformator; 1522–23 Pfarrer in Miltenberg
Die
Bildhauerfamilie Juncker
(Ende 16. bis Ende 17. Jahrhundert)
Johann Martin Schmidt
(1700–1763), Baumeister des Barock und Rokoko
Johann Robert von Capitain
(1824–1881), kaiserl. türkischer Major, Besitzer des „Weißen Schlösschens“ auf dem Grauberg
Wilhelm Conrady
(1829–1903), provinzialrömischer Archäologe
Rudolf Hirth du Frênes
(1846–1916), Maler
Ludwig Hofmann (1862–1933), Architekt der ev. Kirche 1895–1897, der ev. Schule ca. 1900, der Synagoge 1903–1904 und der Villa des Kommerzienrates Gustav Jacob
Jakob Fischer-Rhein
(1888–1976), Maler
Petrus Karl Mangold
(1889–1942), Franziskaner, 1920–31 Seelsorger und Volksmissionar im Kloster Miltenberg
Werner Beierwaltes
(1931–2019), Philosophieprofessor
Anton Schlembach
(1932–2020), Bischof von Speyer
Ulrich Boom
(* 1947), seit dem 6. Dezember 2008 Weihbischof in Würzburg (2000–2008 Pfarrer in St. Jakobus, Miltenberg)
Kurioses
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Theater Lilli Chapeau (2018)
Lilli Chapeau und Clemens Bauer führten von 2004 bis 2020 in Miltenberg (ohne Angestellte) das kleinste professionell geführte Theater der Welt. Es maß 20
m² und bot dem Publikum 27 Plätze.
57
Im Jahr 2006 fand in Miltenberg auf dem Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur katholischen Stadtpfarrkirche St. Jakobus eine Demonstration einer
NPD
-Jugendorganisation statt. Der damalige Pfarrer
Ulrich Boom
(später Weihbischof von Würzburg) ließ aus Protest die Glocken 20
Minuten lang läuten. Das zweitschwerste Glockengeläut im Bistum Würzburg war dabei so laut, dass die Kundgebung nach kurzer Zeit aufgegeben werden musste. Die Aktion, für die Boom mit dem
Aschaffenburger Mutig-Preis
ausgezeichnet wurde, erlangte bundesweit mediale Aufmerksamkeit.
58
Filmkulisse
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In der Stadt wurden mehrere Spielfilme gedreht. 1934 entstanden einige Außenaufnahmen für die
Gottfried-Keller
-Verfilmung
Regine
in Miltenberg. In dem 1954 von
Wolfgang Schleif
inszenierten
Heimatfilm
Ännchen von Tharau
ist u.
a. der Marktplatz zu sehen. Das Haus Hauptstraße 185 diente dabei als „Gasthaus zum goldenen Anker“. Die Eingangssequenzen von
Das Wirtshaus im Spessart
und
Das Spukschloss im Spessart
entstanden ebenfalls auf dem Marktplatz. In Letzterem war auch die alte Brücke über die
Mud
mit der
Laurentiuskapelle
zu sehen.
Das Haus Hauptstraße 185 diente in dem Film
Ännchen von Tharau
als „Wirtshaus zum goldenen Anker“
Literatur
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Wolfgang Hartmann:
Das Burgenrätsel Miltenberg – Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig
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Bernhard Oswald:
Das Limes-Kastell Miltenberg-Altstadt
ISBN 978-3-937996-18-9
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Jahre Stadt Miltenberg 1237–1987. Beiträge zur Geschichte, Wirtschaft und Kultur einer fränkischen Stadt
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871122626
DNB
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Rudolf Vierengel:
Miltenberg am Main. Ein kultur- und kunstgeschichtlicher Wegweiser durch die alte Stadt am Main mit Betrachtungen über Großheubach, Kloster Engelberg, Kleinheubach und Bürgstadt.
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Volltext
Wikisource
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Matthäus Merian
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Topographia Hassiae et Regionum Vicinarum
(=
Topographia Germaniae
Band
). 2. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1655,
S.
14
Volltext
Wikisource
).
Weblinks
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Weitere Inhalte
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Webpräsenz der Stadt Miltenberg
Ehemalige jüdische Gemeinde in Miltenberg
Jüdische Friedhöfe
Industriekultur im Landkreis Miltenberg
Memento
vom 3. Dezember 2008 im
Internet Archive
Miltenberg: Amtliche Statistik
des
Bayerischen Landesamtes für Statistik
Virtueller 360-Grad-Rundgang durch die Miltenberger Altstadt
Einzelnachweise
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; 4,1
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Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß
Anleitung
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Kreis Miltenberg erhält Klimaschutzpreis für Nahwärmenetz
Seite dauerhaft
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Suche im Internet Archive
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Abt Franziscus II. – Kontakt zu Großen der Welt
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Leserbeitrag: Landessieger in Mathe
Foto: Schuhmann.
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Leserbeitrag: Kluger Kopf am HSG.
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Mathematik Aktuelles.
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April 2024
Lilli Chapeau
Die Macht der Kirchenglocken
. FAZ, 9. Dezember 2008
Gemeinden im
Landkreis Miltenberg
Altenbuch
Amorbach
Bürgstadt
Collenberg
Dorfprozelten
Eichenbühl
Elsenfeld
Erlenbach am Main
Eschau
Faulbach
Großheubach
Großwallstadt
Hausen
Kirchzell
Kleinheubach
Kleinwallstadt
Klingenberg am Main
Laudenbach
Leidersbach
Miltenberg
Mömlingen
Mönchberg
Neunkirchen
Niedernberg
Obernburg am Main
Röllbach
Rüdenau
Schneeberg
Stadtprozelten
Sulzbach am Main
Weilbach
Wörth am Main
Gemeindefreie Gebiete:
Forstwald
Hohe Wart
Gemeindeteile der Kreisstadt
Miltenberg
Berndiel
Breitendiel
Geisenhof
Mainbullau
Miltenberg
Monbrunn
Schippach
Wenschdorf
Normdaten
(Geografikum):
GND
4039383-5
GND Explorer
lobid
OGND
AKS
LCCN
n79055122
VIAF
246483537
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Miltenberg
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Ort im Landkreis Miltenberg
Weinort in Franken
Ort am Main
Kreisstadt in Bayern
Ersterwähnung 1237
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