Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden – Wikipedia
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Sächsische Landesbibliothek –
Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Außenaufnahme der SLUB
Gründung
1556 und 1828
Bestand
17 Mio. Medien
Bibliothekstyp
Universalbibliothek
und
Landesbibliothek
Ort
Dresden
51.028331
13.73677
Koordinaten:
51°
1′
42″
13°
44′
12,4″
ISIL
DE-14
Betreiber
Freistaat Sachsen
und
TU Dresden
Leitung
Katrin Stump
Website
www.slub-dresden.de
Die
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
SLUB
) in
Dresden
entstand 1996 aus dem Zusammenschluss der Bibliothek der
Technischen Universität
und der Sächsischen Landesbibliothek (SLB). Hervorgegangen aus der (kur-)fürstlichen Büchersammlung aus dem 16. Jahrhundert ist sie eine der ältesten Bibliotheken Deutschlands und als Landesbibliothek seit 1788 öffentlich zugänglich. Die scheinbar redundante Bezeichnung der Bibliothek soll darauf hinweisen, dass die Landesbibliothek sowohl die
Staatsbibliothek
des Freistaates Sachsen als auch
Universitätsbibliothek
der TU Dresden ist (
Abs. 2 SächsLBG).
Die SLUB bezog 2002 einen
großen Neubau
vom Architekturbüro
O&O Baukunst
am Zelleschen Weg, in dem die Bestände zusammengeführt wurden. Mit einem Bestand von über 17 Millionen Medien gehört sie zu den vier größten Bibliotheken in Deutschland und besitzt als Einrichtung der
Landesbibliografie
das
Pflichtexemplarrecht
für in Sachsen publizierte Literatur.
Die SLUB verzeichnete 2025 etwa 1,4 Millionen Bibliotheksbesuche.
Geschichte
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Geschichte der Landesbibliothek
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Buchkatalog aus Annaburg (1574)
Die Sächsische Landesbibliothek wurde 1556 von Kurfürst
August I.
gegründet und ist damit eine der ältesten Bibliotheken in Deutschland. Als alte Hofbibliothek begründet sich ihr Wert als Sammlung der Buchkunst und ihr Gehalt an Informationen für die
sächsische Landesgeschichte
. Die ursprünglich im
Dresdner Residenzschloss
untergebrachte Buchsammlung wurde bereits 1574 von Dresden nach
Schloss Annaburg
verlagert. Im Zuge der Verlagerung legte man einen ersten Fachkatalog an.
Der Katalog umfasste 2.736 Texte in 1.674 Bänden.
Detail des
Codex Dresdensis
, der sich seit 1739 im Besitz der Bibliothek befindet und 1853 als
Maya-Handschrift
identifiziert werden konnte
Kurfürst
Christian I.
ließ die Bibliothek nach seinem Amtsantritt 1586 wieder in das Dresdner Residenzschloss zurückführen. 1589 wurde der Bestand um die 3.312 Werke umfassende Sammlung der Thüringer
Grafen von Werthern
erweitert.
Die Bibliotheksverwaltung oblag im 17. Jahrhundert den Oberhofpredigern am sächsischen Hof, darunter u. a.
Polykarp Leyser der Ältere
(Leitung 1593–1610),
Paul Jenisch
(Leitung 1610–1612),
Matthias Hoë von Hoënegg
(Leitung 1613–1645),
Jacob Weller
(Leitung 1645–1664) und
Martin Geier
(Leitung 1664–1680). Ab 1640 übernahmen Dichter und Poeten die Betreuung der Bibliothek, darunter u. a.
Christian Brehme
und der Barocklyriker
David Schirmer
. Die Sammlung umfasste Ende des 17. Jahrhunderts weniger als 7.000 Bände.
Ab 1680 wechselte die Bibliotheksleitung von geistlichen in weltliche Hände, von nun an übernahmen verschiedene Personen, welche der Elite des Adels am sächsischen Hof angehörten, die Leitung der Bibliothek. In dieser Funktion wirkten u.
a.
Friedrich I. Vitzthum von Eckstädt
(Leitung 1714–1726) und
Heinrich Friedrich von Friesen
(1727–1733). 1738 übernahm der Premierminister
Heinrich von Brühl
selbst die Führung der Bibliothek (Leitung bis 1763).
Der Bestand der Bibliothek wuchs im 18. Jahrhundert stetig an. 1718 wuchs der Bestand um knapp 1.000 Bücher aus dem Nachlass von Herzog
Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz
, darunter einen achteckigen
Koran
von 1184 und ein Exemplar der 1462 von
Peter Schöffer
gedruckten Mainzer Bibel. Aus dem Nachlass von
Johann von Besser
gelangten 1727 etwa 18.000 Bände in den Besitz der Bibliothek.
Bis 1728 war die Bibliothek im
Dresdner Residenzschloss
untergebracht und wurde dann in den
Zwinger
verlegt. Damit war die Buchsammlung erstmals auch baulich repräsentativ untergebracht.
1739 gelangte die Bibliothek in den Besitz des
Codex Dresdensis
, der im 19. Jahrhundert als Handschrift der
Maya
identifiziert werden konnte. Der Codex Dresdensis gehört heute zu den wertvollsten Exemplaren der Bibliothek, weltweit existieren aufgrund der von Bischof
Diego de Landa
angeordneten Zerstörung von Maya-Handschriften derzeit nur noch drei weitere Maya-Codices.
Das Japanische Palais beherbergte die Landesbibliothek 159 Jahre
Lesesaal im Japanischen Palais
Nach dem Zukauf weiterer Sammlungen
unter anderem der Bibliothek des
Grafen von Brühl
und der des
Grafen von Bünau
, die
Johann Joachim Winckelmann
als Bibliothekar auf
Schloss Nöthnitz
betreute
reichten die Platzkapazitäten des Pavillons im Zwinger nicht mehr aus. Die Bibliothek wurde daher 1786 in das
Japanische Palais
in der
Neustadt
verlegt, wo sie bis 1945 verblieb.
1788 wird die Bibliothek dort unter dem Namen
Bibliotheca Electoralis Publica
der Öffentlichkeit zugänglich. Damit erfolgte die öffentliche Präsentation der kurfürstlichen Büchersammlung etwa 50
Jahre später als die der Schatzkammer im
Grünen Gewölbe
. Mit der Gründung des
Königreichs Sachsen
erfolgte 1806 die Benennung in
Königliche Öffentliche Bibliothek
. Ab 1825 stand sie unter der Leitung von
Friedrich Adolf Ebert
. Ende des 19.
Jahrhunderts wurde die Bibliothek um
kartografische
und
musikalische
Sammlungen erweitert.
Durch die Einrichtung des Freistaates
Sachsen
erhielt die Bibliothek 1918 erstmals den Namen
Sächsische Landesbibliothek
, den sie so durchgängig bis in die Gegenwart trägt. 1935 wurde das
Buchmuseum
eröffnet, nachdem der Standort im Japanischen Palais noch einmal modernisiert wurde.
1945 wurde die Bibliothek bei den
Luftangriffen auf Dresden
getroffen und zerstört. Auch infolge von Kriegsbeute der
Sowjetunion
halbierte sich der Bestand. Nach dem Krieg wurde die Bibliothek in die
Albertstadt
verlegt und ab 1949 wieder zugänglich. 1966 kam die Bibliothek durch einen Zusammenschluss an die sehr große Sammlung
stenografischer
Schriften des
Stenographischen Instituts
. Auch 1983 wurde die Bibliothek noch einmal erweitert, indem ihr die Deutsche Fotothek zugeordnet wurde.
Geschichte der Universitätsbibliothek
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Die Universitätsbibliothek wurde 1828 als Bibliothek der
Königlich-Sächsischen Bildungsanstalt
angelegt. Zwischen 1851 und 1890 wurde die Bildungsanstalt als Königlich-Sächsische Polytechnische Schule bezeichnet. 1872 wurden dann Hochschule und Bibliothek in die Nähe des heutigen Hauptbahnhofs verlagert. 1890 wurde aus der Sammlung die Bibliothek der
Technischen Hochschule
und damit eine
Hochschulbibliothek
nach heutigem Ermessen.
Die Villa des Rektorats enthielt das Hauptgebäude der Universitätsbibliothek bis 1995
Bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 wurde auch die Universitätsbibliothek zerstört und der Buchbestand großteils vernichtet. Es erfolgte die Verlegung der Bibliothek (mit 55.000 geretteten Bänden) in eine Villa auf dem gegenwärtigen Campus der Universität, in das ehemalige Verbindungshaus der Sängerschaft „Erato“.
(Dort befindet sich jetzt das Rektorat der
Technischen Universität Dresden
.) Unter der Leitung von
Helene Benndorf
erfolgte der Neuaufbau des vernichteten Sachkatalogs, aber auch die Errichtung des Hochschul-Zentralkatalogs und die Wiedereröffnung der Patentschriftenstelle. Die Umbenennung in
Technische Universität
erfolgte 1961, womit sich auch die Bezeichnung als
Universitätsbibliothek
ergab. Seit 1977 wurden die Ausleihen in den Sektions- bzw. heutigen Zweigbibliotheken zentral gesteuert.
Forum in der Zentralbibliothek
Nach 1990 wurde die TU Dresden zur Volluniversität ausgebaut und so die Bibliothek um die Zweigbibliotheken der
Wirtschafts-
und
Rechtswissenschaften
ergänzt. 1992 erfolgte die Zusammenführung von TU und der
Hochschule für Verkehrswesen
und damit auch die Übernahme
deren Bibliothek
. Auch 1993 wurde die Universitätsbibliothek noch einmal um eine Zweigbibliothek erweitert, als die Forschungs- und Lehreinrichtungen der aufgelösten
Medizinischen Akademie Dresden
der TU zugeordnet wurden.
1997 zog die Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften in die August-Bebel-Straße um.
Im darauffolgenden Jahr erfolgte die Eröffnung der Bereichsbibliothek Dre.Punct, in der mehrere Fakultäts-Bibliotheken aufgingen.
Mit dem Zusammenschluss mit der Landesbibliothek begann 1999 der Neubau des Zentralgebäudes im Campus der TU Dresden. Am 1. August 2002 erfolgte die Öffnung der SLUB für die Nutzer. Am 14. Januar 2003 erfolgte dessen offizielle Einweihung. Dieser bietet vor allem durch den großen
Lesesaal
und die
Carrels
gute Arbeitsbedingungen.
Gebäude
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Detailaufnahme der Zentralbibliothek
Hauptartikel
SLUB Dresden (Gebäude)
Das Zentralgebäude der SLUB wurde von 1999 bis 2002 erbaut und vom Architektenbüro
O & O Baukunst
entworfen.
Das Bauwerk bietet auf mehr als 40.000 Quadratmetern 1000 Leseplätze, davon 200 im großen Lesesaal, die Verwaltung und die zahlreichen Sonderbestände. Mit diesem Neubau wurden die zahlreichen Standorte in Dresden (
Albertstadt
Martinskirche
sowie an den einzelnen Fakultäten) aufgegeben und hier zentral zusammengefasst. Die Baukosten betrugen etwa 90 Millionen Euro.
Von besonderer Bedeutung sind zwei Räumlichkeiten im Nordflügel des Hauptgebäudes: das
Zimelienzimmer
des
Buchmuseums der SLUB
und der Klemperer-Saal.
Klemperer-Saal
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Klemperer-Saal 2022
Marmorbüste Goethes von Pierre Jean David d’Angers
Das nördliche Bibliotheksgebäude beinhaltet in der 1. Etage einen Vortragssaal, der 2002 eröffnet wurde. Mittlerweile hat sich dessen Nutzung neben Vorträgen um Konzerte, Filmaufführungen, Empfängen, Lesungen und Tanzveranstaltungen erweitert. Insbesondere werden dort seit 2008 in loser Folge Werke aus dem sogenannten
Schranck No: II
zu Gehör gebracht.
10
2018 erfolgte die Namensgebung
Klemperer-Saal
nach den sowohl für die Bibliothek der TUD als auch für die TUD als solche verdienten Persönlichkeiten: dem
Romanisten
Victor Klemperer
, dem Dresdner
Bankier
Victor Klemperer von Klemenau
und dessen Vater Gustav Klemperer (1852–1926), Direktor der
Dresdner Bank
und
Ehrensenator
der TUD.
11
Vor dem Klemperer-Saal befindet sich die Marmorbüste
Goethes
, ein Geschenk des
französischen
Bildhauers
und
Medailleurs
Pierre Jean David d’Angers
von 1831 an die damalige Königlich öffentliche Bibliothek zu Dresden, der heutigen SLUB.
Standorte
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Makerspace
Bürogebäude Zellescher Weg (BZW), Sitz der Bereichsbibliothek DrePunct, Mensa Siedepunkt und Fakultät Architektur der TU Dresden, 2024
Neben der Zentralbibliothek am Zelleschen Weg umfasst die SLUB fünf weitere Standorte. Dem Zentralgebäude gegenüber befindet sich die Bereichsbibliothek DrePunct. Sie integriert die Zweigbibliotheken der Fakultäten der TU Dresden für Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geowissenschaften, Informatik, Maschinenwesen, Wirtschaftswissenschaften und Verkehrswissenschaften sowie, seit 2014, den
Makerspace
der SLUB. Die Fakultäten Erziehungswissenschaften (August-Bebel-Straße), Medizin (Fiedlerstraße), Rechtswissenschaften (
Bergstraße
) sowie Forstwesen (
Tharandt
) besitzen eigenständige Zweigstellen der SLUB.
Bestände
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Zentraler Lesesaal der SLUB
Die Bibliothek führt über fünf Millionen Bestandseinheiten (Bände)
12
. Sie ist
Sondersammelgebietsbibliothek
der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
für den Bereich „Zeitgenössische Kunst ab 1945“
13
. Über deren Sammlungsthemen wie
Werbefotografie
Dokumentarfotografie
und Fotografiekunst reicht die Sammlung bis in die Bestände der Deutschen Fotothek.
Der erste erhaltene Index der Bestände der Landesbibliothek stammt aus dem Jahr 1574 und kann auch im Internet durchsucht werden.
14
Weitere Dienste im Internet sind das Kartenforum mit historischen Karten Sachsens und die Fotothek, die Bilddokumente zum Recherchieren anbietet.
Deutsche Fotothek
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Die
Deutsche Fotothek
beruht auf der Tradition Dresdens sowohl in der Fototechnik und Kameraherstellung als auch in der Fotokunst. Ursprünglich wurde die
Landesbildstelle
1924 in Chemnitz errichtet, aber schon kurz danach 1925 nach Dresden verlagert. Seit 1956 wird der Bestand als Deutsche Fotothek bezeichnet. Seit 1983 gehört sie als eigene Abteilung zur Sächsischen Landesbibliothek.
15
Mit mehreren Millionen Fotodokumenten hat die Fotothek einen sehr großen Anteil an allen Bestandseinheiten.
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Die ältesten Bilder um 1850 gehen auf den Fotografen
Hermann Krone
zurück.
Handschriften und Alte Drucke
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Schatzkammer
Ein Blatt des Codex Dresdensis
Ausstellung Lesezeichen von Veit Hofmann in der SLUB-Galerie
In der Handschriftensammlung befinden sich Manuskripte vom Mittelalter bis zur Gegenwart in rund 15.000 Bestandseinheiten. Einen Schwerpunkt bilden Handschriften des 16. bis 19. Jahrhunderts mit hauptsächlich landeskundlichem Charakter. Darüber hinaus beinhaltet die Sammlung etwa 500 schriftliche Nachlässe, hauptsächlich von Künstlern, Wissenschaftlern, Literaten und Musikern aus dem 16. bis 20. Jahrhundert mit Bezug zu Sachsen und Dresden, welche über 370.000 Autographe enthält oder eine über 400 Stücke umfassende Stammbuchsammlung, rund 700 mittelalterliche abendländische Handschriften sowie etwa 1.000 orientalische Handschriften.
17
Zur Sammlung der Alten Drucke gehören eine 841 Exemplare umfassende
Inkunabelsammlung
, eine Sammlung von Einbänden des Buchbinders
Jakob Krause
oder die Bibliothek des
Kurfürsten August
und deren Nachfolger.
18
Besonders hervorzuheben ist eine in der postklassischen Zeit der Maya-Kultur (ca. 1300-1521) auf der Halbinsel Yucatán entstandene
Maya
-Handschrift, der
Codex Dresdensis
, der 1739 erworben wurde.
19
Es existieren sonst nur noch drei Kodizes in
Paris
Madrid
und
Mexiko
. Der Codex Dresdensis ist dauerhaft in der Schatzkammer der Bibliothek ausgestellt. Der aufwendig restaurierte
Dresdner Sachsenspiegel
, eine reich illustrierte mittelalterliche Handschrift des
Sachsenspiegels
Eike von Repgows
, die zwischen 1295 und 1363 im Raum
Meißen
entstanden ist, wird aus konservatorischen Gründen in größeren Zeitabschnitten in der Schatzkammer ausgestellt.
20
Darüber hinaus befinden sich weitere Spitzenstücke in der Sammlung. Die Dresdner
Corvinen
wurden von der
UNESCO
als Teil der Bibliotheca Corviniana im Jahr 2005 in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
21
Luthers
Psalmenkommentar, ein eigenhändiges Manuskript zu Luthers erster Vorlesung über die Psalmen an der
Universität Wittenberg
gehört mit weiteren zwölf für die Frühzeit der
Reformation
bedeutsamen Quellen seit Oktober 2015 ebenfalls zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.
22
Saxonica
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Saxonica werden an der Kurfürstlichen Bibliothek seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert, während der Amtszeit von
Johann Christoph Adelung
, systematisch gesammelt. War die Sammlung zunächst auf Literatur zur sächsischen Geschichte konzentriert, begann sich der Saxonica-Begriff bereits im 19. Jahrhundert auf andere Wissenschaftsgebiete mit regionalem Bezug wie die Natur- und die Volkskunde, die Geographie, die Altertumskunde oder die Sprachforschung auszudehnen. Heute umfasst der Begriff „Saxonica“ deutsch- und fremdsprachige Publikationen, die sich inhaltlich auf Sachsen und seine Teilgebiete (Natur- und Kulturräume, Verwaltungseinheiten, historische Regionen etc.), seine Orte sowie die mit dem Land verbundenen verstorbenen und lebenden Persönlichkeiten beziehen.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden Saxonica in der
Sächsischen Bibliographie
nachgewiesen. Begründer dieser Regionalbibliographie war
Rudolf Bemmann
, ihm folgte
Jakob Jatzwauk
. Mit Ausnahme von Handschriften und Fotografien werden alle seit 1992 erschienenen Saxonica in der Sächsischen Bibliographie Online
23
nachgewiesen. Die Konversion der vorherigen Druckausgaben bis Berichtsjahr 1991 ist abgeschlossen, auch diese Nachweise sind online recherchierbar.
Die Sammlung und Archivierung von Literatur, Bild- und Tonträgern über Sachsen sowie die Erarbeitung der Sächsischen Bibliographie sind Aufgaben der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (
SLUBG). Seit 2019 stellt die SLUB das Regionalportal Saxorum zur Verfügung, um digitalisierte Angebote zu Themen der sächsischen Landeskunde und -geschichte zu vernetzen und recherchierbar zu machen.
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Kartensammlung
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Digitalisierung historischer Karten für das Kartenforum
Die Kartensammlung umfasst Kartenblätter mit dem Schwerpunkt der sächsischen Kartografie aber auch darüber hinausgehende historische Karten Europas und Deutschlands sowie topographische Ansichten. Die Kartensammlung umfasst ungefähr 190.000 Einzelblätter, von denen etwa 25.000 bis einschließlich 1800 und etwa 50.000 zwischen 1801 und 1945 entstanden, sowie weitere Blätter aus der Zeit nach 1945. Die Sammlung dient als wissenschaftliche Quelle der Landesgeschichte im Allgemeinen, aber auch zur Geschichte einzelner Orte, Burgen und Schlösser sowie zur historischen Raum-, Landschafts- und Verkehrsentwicklung. Etwa 11.000 Blätter der Sammlung werden noch in Russland vermutet.
Das Kartenforum der SLUB ist ein von der
Deutschen Fotothek
betreutes und von der DFG gefördertes Informationsportal von Bibliotheken, Museen und Archiven. Gegenwärtig werden rund 35.000 der wichtigsten, hochauflösend digitalisierten kartographischen Quellen – insbesondere zur Geschichte und Landeskunde Sachsens – aus den Sammlungen der beteiligten Partner angeboten.
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Im Virtuellen Kartenforum der SLUB können aktuell über 9.000 digitalisierte und georeferenzierte Karten in einer 3D-Ansicht dargestellt werden. Die historischen und aktuellen Karten können in mehreren Ebenen virtuell übereinander gelegt werden, um zeitliche und räumliche Zustände und Veränderungen eines bestimmten Gebietes zu analysieren.
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27
Musikabteilung
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Siehe auch
Schranck No: II
Reisetagebuch von J. A. Silbermann
Die Musikabteilung enthält mehrere Hunderttausend Bände. Die Abteilung wird in die beiden Sammlungen
Neue Drucke
und
Handschriften und Alte Drucke
aufgeteilt, wobei Alte Drucke die Bestände umfassen, die vor 1850 entstanden. Die Abteilung ist eng verflochten mit der Mediathek, die Musikeinspielungen enthält, der Fotothek, die
musikikonografische
Materialien bereithält, und der Handschriftensammlung, die auch Briefe von Musikern umfasst.
Die Abteilung wurde 1816 durch
Friedrich Adolf Ebert
gegründet, indem die bis dahin geteilten Bestände
Musica theoretica
und
Musica practica
zusammengeführt wurden. Bis 1934 wurde die Abteilung ergänzt, so zum Beispiel um die private Sammlung des Königs
Albert
oder Bestände der
Staatsoper
. 1983 wurde die Landesbibliothek
Zentralbibliothek der DDR für Kunst und Musik
. 2016 begeht die SLUB das 200-jährige Bestehen der Musikabteilung.
Im Januar 2017 startete die 2. Phase des
Fachinformationsdienst Musikwissenschaft
(FID Musikwissenschaft). In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt stellen die
Bayerische Staatsbibliothek
und die SLUB Informationsserviceangebote für die musikwissenschaftliche Spitzenforschung deutschlandweit bereit.
Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik
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Einen Sammelschwerpunkt zur Kunst nach 1945 hatte die Bibliothek bereits in der Bibliothekenlandschaft der DDR inne. 1993 begann die Förderung des Sammelgebietes durch die DFG. Ohne zeitliche Eingrenzung gehören Themen der Fotografie, des Industriedesigns und der Gebrauchsgrafik zur Sammlung. Die Sammlungen schließen in etwa an das
Sondersammelgebiet Mittlere und Neuere Kunstgeschichte bis 1945 und Allgemeine Kunstwissenschaft
der
Universitätsbibliothek Heidelberg
an.
Der Bestand des Sondersammelgebiets umfasst etwa 200.000 Bände und 330 Zeitschriften. Gesammelte Literatur befasst sich neben der Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas und der Kunsttheorie mit konkreter Malerei, Grafik, Plastik und Kunsthandwerk sowie mit neuen Kunstformen wie
Land Art
Digitale Kunst
Videokunst
Aktionskunst
und weitere.
Mit der Förderung der DFG baute die SLUB vom Januar 2001 bis in den August 2004 die virtuelle Fachbibliothek zur Gegenwartskunst
ViFaArt
auf. Seit 2012 sind die bis dahin getrennt präsentierten Angebote der virtuellen Fachbibliothek für Gegenwartskunst und „arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte“ in einer gemeinsamen Virtuellen Fachbibliothek Kunst unter dem Namen
arthistoricum.net
vereint. Inzwischen umfasst der Fachinformationsdienst Kunst, Fotografie und Design.
Digitale Sammlungen
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Die SLUB Dresden betreibt seit 2007 das Dresdner Digitalisierungszentrum und hat dieses kontinuierlich bis zu einer Kapazität von 3 Millionen Seiten pro Jahr ausgebaut. Seitdem wurden mehr als 100.000 Bände digitalisiert und können in den digitalen Sammlungen genutzt werden. Für die Deutsche Digitale Bibliothek, die seit November 2012 online ist, ist die SLUB einer der größten Datenlieferanten. Ermöglicht wird das auch durch Drittmittelförderung, insbesondere durch die
Deutsche Forschungsgemeinschaft
. So beteiligt sich die SLUB beispielsweise an der Digitalisierung von Verzeichnissen der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. bzw. 18. Jahrhunderts, an elektronischen Editionen wie der Sammlung
August Wilhelm Schlegels
oder Illustrierten Magazinen der klassischen Moderne. Anfang Oktober 2023 befinden sich in den digitalen Kollektionen der SLUB ca. 122.000 Titel, über 720.000 Bände und rund 1,8 Millionen grafische Medien (Fotos, Karten, Zeichnungen).
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Die für den Digitalisierungs-Workflow eingesetzte Open-Source-Software
Goobi
wurde maßgeblich weiterentwickelt, um verschiedene Medientypen bearbeiten und darstellen zu können.
Deutsches Archiv der Kulinarik
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Hauptartikel
Deutsches Archiv der Kulinarik
Das Deutsche Archiv der Kulinarik wurde von der SLUB und der TU Dresden am 10. Oktober 2022 gegründet.
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Es umfasst Bibliotheken, Vor- und Nachlässe namhafter Köche, Kochbuch- und Menükartensammler. Mit über 30.000 Bänden zur
Kochkunst
und
Gastrosophie
von der Renaissance bis in die Gegenwart sowie handschriftlichen Rezeptsammlungen, Fotografien, audiovisuellen Medien und rund 45.000
Menü- und Speisekarten
stellt es eine der größten Sammlungen kulinarischer Bestände in Europa dar. Hervorzuheben sind die Bibliotheca Gastronomica des Kochbuchsammlers
Walter Putz
, die Nachlässe des Kochs und Sammlers Ernst Birsner, des Gastronomiekritikers
Wolfram Siebeck
, Archivgut der Sterne-Köche
Lothar Eiermann
Herbert Schönberner
und
Otto Koch
sowie die Bibliothek des Drei-Sterne-Kochs
Eckart Witzigmann
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Teile des Archivs werden im FoodStudio der SLUB präsentiert.
2024 wurde das Archiv des DDR-Fernsehkochs
Kurt Drummer
an das Archiv übergeben. Dazu gehören unter anderem rund 30 Auszeichnungen und Medaillen internationaler Kochwettbewerbe, persönliche Dokumente wie sein Meisterbrief von 1955, ein Fotoalbum mit zahlreichen Bildern, die seine lange Karriere dokumentieren und mehrere von Drummer mitverfasste Kochbücher wie „Das Fernsehkochbuch“ oder „Die besten Rezepte aus der Fernsehküche“, teilweise als Erstausgaben.
31
Varia
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Vom 11. April bis 13. Juli 1996 wurden unter dem Ausstellungstitel "Dresden. Treasures from the Saxon State Library" wertvolle Bestände der SLUB an der Library of Congress in Washington ausgestellt.
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Eine zweite Ausstellung Dresdner Bestände (Titel: Dresden Treasures. The Special Collections of the Saxon State and University Library.) in den USA folgte vom 11. April bis 7. Juni 2003 an der Miami-Dade Public Library Systems, Florida.
33
34
In den Jahren von 1987 bis 2007 erschien vierteljährlich der „SLUB-Kurier. Aus der Arbeit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden“. Die Ausgaben von 1997 bis 2007 sind online verfügbar.
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Der SLUB-Kurier wurde 2008 durch das „BIS – Magazin für Bibliotheken in Sachsen“ abgelöst. Das BIS erschien bis 2017 und wurde herausgegeben von der SLUB und in Kooperation mit der Sächsischen Landesfachstelle für Bibliotheken und weiteren Partnern. Auch die Ausgaben des BIS können auf Qucosa abgerufen werden.
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Direktoren und Bibliothekare der Sächsischen Landesbibliothek und ihrer Vorgängereinrichtungen
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Quelltext bearbeiten
1575:
Paul Vogel
1586–1588:
Daniel Vischer
1588–1591: Sebastian Leonhart
1591: Georg Pellmann
um 1599:
Johann Wittich
1611–um 1638 Johann Nienborg
1640–1656:
Christian Brehme
1656–um 1682:
David Schirmer
1682–1690:
Johann Friedrich Trier
um 1690–1726: Gottfried Ebersbach
1708–1746: Siegmund Gottlieb Seebisch
1734–1749:
Johann Christian Götze
(Oberbibliothekar)
1749–1750, 1763: Johann Heinrich Kauderbach (Oberbibliothekar)
1743–1767: Heinrich Jonathan Clodius (1. Oberbibliothekar)
1765–1783: Christian Gottlob Crusius (Oberbibliothekar)
1783–1786:
Karl Christian Canzler
(1. Oberbibliothekar)
1787–1806:
Johann Christoph Adelung
(1. Oberbibliothekar)
1807–1812:
Karl Wilhelm Daßdorf
(1. Oberbibliothekar)
1813–1826:
Georg Wilhelm Siegmund Beigel
(Oberbibliothekar wie die folgenden)
1826–1834:
Friedrich Adolf Ebert
1834–1852:
Karl Falkenstein
1852–1864:
Gustav Klemm
1865–1887:
Ernst Wilhelm Förstemann
1887–1907:
Franz Schnorr von Carolsfeld
(Direktor wie die folgenden)
Porträts von Martin Bollert (links) und Hubert Ermisch (rechts) am Landesbibliothek-Standort Marienallee 12
1907–1920:
Hubert Ermisch
1920–1937:
Martin Bollert
1937–1945:
Hermann Neubert
1945–1948:
Karl Assmann
1948:
Erwin Hartsch
1949–1952:
Alfred Fellisch
1952–1957:
Karl Assmann
1957–1959: Helmut Deckert (kommissarischer Direktor)
1959–1990:
Burghard Burgemeister
(Direktor)
1990–1996: Wolfgang Frühauf
Quelle
37
Leiter und Leiterinnen der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Dresden und ihre Vorgängereinrichtungen
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Quelltext bearbeiten
1833–1840: Eduard Beger
1840–1842: Bruno Traugott Franke
1842–1847:
Hanns Bruno Geinitz
1847–1880: Karl Kuschel
1880–1906:
Arwed Fuhrmann
1906–1908:
Fritz Schultze
1908–1929:
Felician Geß
1929–1934:
Hermann Neubert
1934–1936: Hans Trebst
1936–1944:
Ernst Koch
1944–1945:
Hans Hofmann
1945–1948:
Christian Janentzky
1948–1958:
Helene Benndorf
1958–1961: Alice Garten
1961–1975: Werner Dux
1975–1976: Ingrid Werner
1976–1985: Helmut Felke
1986–1991: Arndt Pflug
1991–1993: Hans-Dieter Wüstling
1993: Klaus Kempf
1993–1996: Horst Morgenroth
Quelle
37
Generaldirektoren und -direktorinnen der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
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1996: Günter Gattermann (kommissarisch)
1997–2003:
Jürgen Hering
2003–2018:
Thomas Bürger
2018–2020:
Achim Bonte
2020–2022: Julia Meyer (kommissarisch)
seit: 2022:
Katrin Stump
Quelle
37
Standorte der Sächsischen Landesbibliothek und ihrer Vorgängereinrichtungen
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(Kurfürstliche Bibliothek; Königliche Öffentliche Bibliothek; Königliche Sächsische Landesbibliothek; Sächsische Landesbibliothek; ohne Außen- und Zweigstellen)
1556–1575: Residenzschloss Dresden
1575–1586: Annaburg bei Torgau, Schoss
1586–1728: Residenzschloss Dresden
1728–1786: Dresdner Zwinger
1786–1945: Japanisches Palais, Dresden
1945–1946: ehemaliges Freimaurerinstitut, Eisenacher Straße, heute Evangelisches Kreuzgymnasium, Dresden
1946–2002: ehemalige Grenadierkaserne, Marienallee 12, Dresden
Quelle
38
Standorte der Universitätsbibliothek und ihrer Vorgängereinrichtungen
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(Bibliothek der Technischen Bildungs-Anstalt; Bibliothek der Polytechnischen Schule; Bibliothek der Technischen Hochschule; Universitätsbibliothek der Technischen Universität Dresden; ohne Außen- und Zweigstellen)
1828–1832: Finanzhaus, Dresden
1832–1840: ehemaliges Rüstkammergebäude auf dem Jüdenhof
1840–1846: Landhaus, Dresden
1846–1875: Technische Bildungsanstalt (ab 1851: Polytechnische Schule; ab 1871: Polytechnikum), Antonsplatz, Dresden
1875–1945: Polytechnikum (ab 1890: Technische Hochschule) am Bismarckplatz (später: Bayrischer Platz), heute: Friedrich-List-Platz, Dresden
1945–2002: ehemaliges Verbindungshaus, Mommsenstraße 11, Dresden
Quelle
38
Standorte der SLUB
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(ohne Außen- und Zweigstellen)
1996–2002: Zellescher Weg 17 („Dre.Punct“), Dresden
seit 2002: Zellescher Weg 18, Dresden
Auszeichnungen
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Für ihre umfangreichen Arbeiten im Bereich der Digitalisierung wurde die Bibliothek am 22. Februar 2009 im Rahmen der Initiative
Deutschland,
Land der Ideen
ausgezeichnet.
39
Literatur
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Karl Assmann (Hrsg.):
Sächsische Landesbibliothek Dresden 1556–1956. Festschrift zum 400-jährigen Bestehen.
Leipzig 1956.
Achim Bonte:
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
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Das ABC der DNB. 1999–2019
, S. 373–375.
DNB
1203308396/34
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SLUB 2025. Wissen teilen – Menschen verbinden
. Dresden 2019. URN:
urn
nbn:de:bsz:14-qucosa2-357501
Achim Bonte:
Vorstoß in neue Wissensräume – Makerspaces im Leistungsangebot wissenschaftlicher Bibliotheken
, in: Konrad Umlauf, Klaus Ulrich Werner, Andrea Kaufmann (Hrsg.):
Strategie für die Bibliothek als Ort. Festschrift für Petra Hauke zum 70. Geburtstag.
Berlin/Boston 2017, S. 85–94.
DOI:10.1515/9783110481037-006
Achim Bonte, Felix Lohmeier, Lukas Oehm:
Experiment Makerspace in der SLUB. Ein neuer Ort der Wissensproduktion
, in: BIS – Magazin der Bibliotheken in Sachsen 2/2014, S. 74–76.
urn
nbn:de:bsz:14-qucosa-148293
Clodius, Heinrich Jonathan:
Kurtzgefaßte Historische Nachricht von der ehemahligen und gegenwärtigen Einrichtung der Königl. und Churfürstl. Sächß. Bibliothec zu Dreßden.
Dresden 1763. (
Digitalisat
Thomas Bürger:
Wandel und Kontinuität in 450 Jahren. Von der kurfürstlichen Liberey zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek
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Thomas Bürger, Michael Golsch: Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), in: Detlev Hellfaier (Hrsg.): Landesbibliotheksbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neubauten, Erweiterungen und Umnutzungen zwischen 1975 und 2002. Frankfurt am Main 2003 (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderheft 85), S. 11–26.
Das ABC der SLUB. Lexikon der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden; aus Anlass des 450. Gründungsjubiläums im Auftrag der Gesellschaft der Freunde und Förderer der SLUB Dresden e.
V.
Hrsg. von Thomas Bürger und Konstantin Hermann. Dresden 2006 (= Schriftenreihe der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, Bd. 11) (
urn
nbn:de:bsz:14-qucosa-150144
Die SLUB. Eine Bibliothek – zwei Geschichten. Sonderausstellung im Buchmuseum der SLUB
(Katalog zur Sonderausstellung vom 15.1 bis 31.5.2003 im Buchmuseum der SLUB Dresden) (
Link
Friedrich Adolf Ebert:
Geschichte und Beschreibung der königlichen öffentlichen Bibliothek zu Dresden
. Leipzig 1822 (
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Constantin Karl Falkenstein:
Beschreibung der königlichen öffentlichen Bibliothek zu Dresden.
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Digitalisat
Festschrift anlässlich der Einweihung des Neubaus.
Hrsg. von Jürgen Hering, bearbeitet von Michael Golsch und Katrin Nitzschke. Dresden 2002.
Geschichte und Zukunft von Information und Wissen 450 Jahre Sächsische Landesbibliothek – 10 Jahre Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
(= Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden 55 (2006), Heft 1–2).
Günter Gattermann:
Die Anfänge der Integration zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Erinnerungen an die Tätigkeit der Integrationskommission 1995/96
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Günter Gattermann (Hrsg.):
Von der Liberey zur Bibliothek. 440 Jahre Sächsische Landesbibliothek.
Dresden 1996.
Reinhard Haida:
Vom Werden und Wachsen einer Phonothek in der Sächsischen Landesbibliothek oder Aller Anfang ist schwer
, in: Tradition und Herausforderung, hrsg. v. Jürgen Hering, S. 55–63.
Jürgen Hering:
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: neuer Name – neue Aufgaben
, in: Sächsische Archive und sächsische Landesgeschichte. Tagungsbeiträge und Mitteilungen aus sächsischen Archiven (6. Sächsischer Archivtag Mai 1997 in Mittweida), S. 47–51.
Jürgen Hering:
Zwischen Kriegsende und erstem Spatenstich: die Bemühungen von Landesbibliothek und Universitätsbibliothek Dresden um ein neues Gebäude
, in: Otto Weippert (Hrsg.): Schritte zur Neuen Bibliothek. Rudolf Frankenberger zum Abschied aus dem Dienst. München 1998, S. 135–151.
Jürgen Hering:
Fusion – Sünde oder Chance? Der etwas schwierige Weg zum Dresdner Bibliothekskonzept
, in: Birgit Schneider, Felix Heinzer und
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(Hrsg.): Bücher, Menschen und Kulturen. Festschrift für Hans-Peter Geh zum 65. Geburtstag. München 1999, S. 147–155.
Konstantin Hermann:
Die sächsische Landesbibliothek 1933–1945: Martin Bollert und Hermann Neubert – zwei Epochen in zwölf Jahren?
In: Michael Knoche, Wolfgang Schmitz (Hrsg.): Wissenschaftliche Bibliothekare im Nationalsozialismus: Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster. Wiesbaden 2011, S. 289–308.
Konstantin Hermann:
Die Sächsische Landesbibliothek in der nationalsozialistischen Zeit
, in: Neues Archiv für sächsische Geschichte 80 (2009), S. 277–290.
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Ute Hofmann:
Integration und Geschäftsgang an der Universitätsbibliothek der Technischen Universität 1970–1990
, in: Thomas Bürger, Ekkehard Henschke (Hrsg.): Bibliotheken führen und entwickeln: Festschrift für Jürgen Hering zum 65. Geburtstag. München 2002, S.
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DOI:10.1515/9783110594140-020
Katrin Nitzschke:
Bibliotheken als Kunstsammlungen. Das Buchmuseum der SLUB gestern und heute
, in: BIS–Magazin der Bibliotheken in Sachsen 2/4 2009, S. 250–253.
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Julia Meyer:
Die Bibliothek als Ereignis – Lernlandschaften in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
, in: Holländer, Stephan u.
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Martin Munke, Jens Bemme:
Bürgerwissenschaften in wissenschaftlichen Bibliotheken. Strategie- und kooperative Projektarbeit, Investitionen in offene Kulturdaten und in Anwenderwissen
, in: o-bib 4/2019, S. 178–203.
DOI:10.5282/o-bib/2019H4S178-203
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Tradition und Herausforderung. Aus der Arbeit der Sächsischen Landesbibliothek zwischen 1960 und 1990
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Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (Hrsg.):
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: Festschrift anlässlich der Einweihung des Neubaus
, Sandstein-Verlag, Dresden, 2002,
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Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, in: Neue Deutsche Architektur. Ostfildern-Ruit 2002, S. 144–151.
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen (Hrsg.):
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
, Dresden, 2002.
Torsten Sander: Die Auktion der Dubletten der kurfürstlichen Bibliothek Dresden 1775 bis 1777. Ein Beitrag zur Geschichte des Buchauktionswesens. Dresden 2006.
Anita Santner: Das SLUB TextLab: Offene Werkstatt für analoge und digitale Textarbeit, in: Bibliothek – Forschung und Praxis 44 2020, S. 148–157.
Staatshochbauamt Dresden (Hrsg.): SLUB. Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Dresden/Leipzig 2002.
Jonas Tiepmar, Jens Mittelbach, Paul Schwanse, Daniela Dobeleit, Melanie Kaiser, Uta Fröhner, Maik Jähne: Wissen kommt von Machen. Zukunftsgestaltung in wissenschaftlichen Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung, in: Bibliothek – Forschung und Praxis Bd. 42, Nr. 1, 2018, S. 69–82.
DOI:10.1515/bfp-2018-0009
Christian Troester:
Wo die Moderne verbuddelt wird
, in: Zeit Online (18. April 2002).
Barth H. Wisthof: Project zu besserem Stand und Auffnehmen der Königl. und Churfürstl. Bibliothec zu Dresden. Amsterdam 1714.
Hans-Dieter Wüstling: Die Direktoren der Universitätsbibliothek Dresden von 1828 bis 1996. Ein Gang durch die Geschichte der Bibliothek (= Schriftenreihe der SLUB Nr. 9). Dresden 2005.
Hans-Dieter Wüstling: Die Direktoren der Universitätsbibliothek Dresden von 1828 bis 1995. Stationen einer Bibliotheksgeschichte, in: SLUB Kurier Jg. 17 H. 2 2003, S. 4–9.
Ältere Bibliothekskataloge und Verzeichnisse
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Registratur der bucher in des Churfursten zu Saxen liberey zur Annaburg 1574
Digitalisat
Johann Christian Götze:
Bücher, so von mir auf die K. Bibliothec gelieffert worden im Jan. 1740
Digitalisat
Friedrich Adolf Ebert:
Notitia codicum praestantiorum bibliothecae regiae Dresdensis
, Dresden 1850 (
Digitalisat
Weblinks
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Commons
: SLUB Dresden
– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
SLUB Dresden
Deutsche Fotothek
Virtuelles Kartenforum 2.0
SACHSEN.digital (Übersicht über die digitalen Sammlungen der SLUB)
Regionalportal Saxorum
Literatur von und über Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
im Katalog der
Deutschen Nationalbibliothek
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
in der
Deutschen Digitalen Bibliothek
Literatur von und über Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
in der
Sächsischen Bibliografie
Nachweiskatalog Kriegsverluste/Kriegsverlagerung
, slub-dresden.de
Einzelnachweise
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SLUB Dresden:
Kennzahlen und Geschäftsberichte.
Abgerufen am 1.
Mai 2025
(deutsch).
Registratur der bucher in des Churfursten zu Saxen liberey zur Annaburg 1574
SLUB Dresden – Erste Bibliothekskataloge
Memento
vom 3. Januar 2015 im
Internet Archive
Thomas Bürger:
Wandel und Kontinuität in 450 Jahren. Von der kurfürstlichen Liberey zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek.
In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden, 55 (2006), 1–2, S. 30
Thomas Bürger:
Wandel und Kontinuität in 450 Jahren. Von der kurfürstlichen Liberey zur Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek.
In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden, 55 (2006), 1–2, S. 31
SLUB Dresden – Der Dresdner Maya-Codex
Fritz Löffler
Das alte Dresden – Geschichte seiner Bauten
. E.A. Seemann, Leipzig 1981,
ISBN 3-363-00007-3
, S. 144.
Geschichte der SLUB – Über das Entstehen und Zusammenwachsen zweier Traditionsbibliotheken
, abgerufen am 18. November 2023.
Architekturbüro O&O BAUKUNST – S.L.U.B. Dresden.
Abgerufen am 18.
November 2020
Bemmann, Katrin; Voss, Steffen:
Ein Notenschrank wandert ins Internet.
Archiviert
vom
Original
am
4.
März 2016
abgerufen am 11.
November 2019
Schneider, Christina:
Unser Vortragssaal bekommt einen Namen: Klemperer-Saal.
29.
Juni 2018
abgerufen am 11.
November 2019
Kennzahlen
Memento
vom 11. Mai 2013 im
Internet Archive
auf den Webseiten der SLUB Dresden, abgerufen am 10. Juli 2013. Aktuelle Zahlen abrufbar in der
Deutschen Bibliotheksstatistik
Sondersammelgebiet Zeitgenössische Kunst ab 1945
Index von 1574
Jürgen Hering
(Hrsg.)
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Festschrift anlässlich der Einweihung des Neubaus
. Dresden 2002,
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Bilddatenbank der Deutschen Fotothek
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Oktober 2021
Sächsische Bibliografie Online
Saxorum: Sächsische Landeskunde digital.
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Oktober 2021
Kartenforum der SLUB Dresden
Karten in der SLUB.
Abgerufen am 14.
Oktober 2025
Virtuelles Kartenforum.
Abgerufen am 14.
Oktober 2025
Digitale Kollektionen der SLUB
aufgerufen am 9. Oktober 2023
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek und Technische Universität gründen in Dresden Deutsches Archiv der Kulinarik.
Abgerufen am 26.
Oktober 2023
Website der SLUB.
Abgerufen am 26.
Oktober 2023
Nachlass von DDR-Fernsehkoch Kurt Drummer geht an das Deutsche Archiv der Kulinarik.
Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB),
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Februar 2024
abgerufen am 26.
Februar 2024
Library of Congress:
Dresden: Treasures from the Saxon State Library.
Abgerufen am 3.
März 2023
SLUB Dresden:
Ausstellungen 2003.
Abgerufen am 3.
März 2023
Bürger, Thomas
Schätze der SLUB werden ab 10. April in Miami gezeigt
. In:
SLUB Kurier
Band
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Nr.
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S.
SLUB-Kurier
Aus der Arbeit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
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BIS – Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen
, auf nbn-resolving.org
Direktoren und Bibliothekare
. In: Bürger, Thomas; Hermann, Konstantin (Hrsg.):
Das ABC der SLUB
(=
Schriftenreihe der SLUB
Nr.
11
). Dresden 2006,
ISBN 3-937602-69-0
S.
61–62,
89–90
Jürgen Hering (Hrsg.)
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Festschrift anlässlich der Einweihung des Neubaus
. Dresden 2002,
ISBN 3-930382-81-4
S.
14–17
Deutschland, Land der Ideen
Memento
vom 30. März 2009 im
Internet Archive
Normdaten
(Körperschaft):
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5165770-3
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LCCN
n50065756
VIAF
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